Ein Faß voll Leben

Buch von Christy Brown

Titel: Ein Faß voll Leben

1,3 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: dtv

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 292

ISBN: 9783423304764

Termin: 1995

Aktion

Bewertungen

Ein Faß voll Leben wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 1,3 Sternen.

(0)
(0)
(0)
(1)
(1)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Ein Faß voll Leben

    • 22. April 2010 um 19:16
    Originaltitel: Down all the Days
    Klappentext (gekürzt):
    ... Man spürt die Neugier, mit der dieser ungewöhnliche Geist (gemeint ist der Autor, A.d.R.) die Licht- und Schattenseiten des Lebens erforscht, um die Antwort auf die Frage zu finden, wozu wir leben. Für Christy Brown, von Geburt an gelähmt, ist dies die Schicksalsfrage schlechthin. Was für Grass die Kindheit in Danzig, für Böll das Köln zwischen Kirche und Karneval, das sind für ihn die Gassen Dublins mit ihren Menschen, die täglich neu das Drama wie die Komödie der Irrungen und Wirrungen spielen. Indem Christy Brown die Geschichten seiner Gassen erzählt, erzählt er die Geschichten aller Gassen dieser Erde. Und indem er von den Menschen innerhalb der kleinen Welt erzählt, die er, gleichsam angeschmiedet an seinen Karren, durchmessen kann, erzählt er von allen Menschen, ihrer Herrlichkeit und Einsamkeit ... Gerüche, Lärm und Stille steigen aus jedem Wort auf ... Wie bei allen großen Werken der Literatur, so ist auch bei diesem das Schicksal des Autors von seinem Werk nicht zu trennen.
    Zum letzten Satz des Klappentextes kann ich nur sagen: Kunststück! Es handelt sich um eine Autobiographie! Und zwar um den zweiten Teil zu Mein linker Fuß.
    Was erwartet man von einem zweiten Band einer Autobiographie? Doch wohl, dass er im Anschluss an den ersten Band die Schilderung des Lebens des Autors fortsetzt. Mit dieser Annahme bin ich an das Buch herangegangen. Und wurde enttäuscht.
    Es wirkt eher so, als hätte Brown hier alle Geschichten, Anekdoten und Resümees, die er in "Mein linker Fuß" vergessen hat, hineingepackt. Weder thematisch noch chronologisch sortiert, so dass man sich ständig fragt, wie alt er war, als ihm dies und jenes passierte.
    Dazu kommt, dass er anders als im ersten Band nicht die Ich-Erzählung wählt, sondern von sich selbst als einem "Er" spricht, sich selbst also in Distanz setzt. Der Sinn dieses Perspektivenwechsels erschließt sich nicht.
    Das Buch ist nichts anderes als eine Episodensammlung über eine irische Kindheit und Jugend, in dem ich vor allem eins vermisse: Einen kleinen Funken Humor.
    Weiterlesen

Ausgaben von Ein Faß voll Leben

Taschenbuch

Cover zum Buch Ein Faß voll Leben

Seitenzahl: 292

Hardcover

Cover zum Buch Ein Faß voll Leben

Seitenzahl: 292

Besitzer des Buches 4

Update: 30. November 2017 um 01:40