Der Tod wartet nicht

Buch von Stefanie Baumm

Cover zum Buch Der Tod wartet nicht

Titel: Der Tod wartet nicht

4,1 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Band 2 der

Verlag: Droemer HC

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 352

ISBN: 9783426197769

Termin: März 2008

Aktion

Zusammenfassung

Serieninfos zu Der Tod wartet nicht

Der Tod wartet nicht ist der 2. Band der Armin Stahl Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2009.

Bewertungen

Der Tod wartet nicht wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Tod wartet nicht

    • 5. Oktober 2012 um 15:00
    Klappentext:
    Im norddeutschen Strande wird eine Leiche an Land geschwemmt. Der Tote wurde durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe hingerichtet. Kommissar Amin Stahl und sein Kollege Birger Harms finden heraus, dass es sich bei dem Ermordeten um Wladimir Olgow, einen Osteuropäer, handelt, der auf einem bekannten Pferdegut in der Nähe lange Jahre als Verwalter tätig war. Als bekannt wird, dass ausgerechnet die Gutsbesitzerin, Vivian Marquardt, ihn als vermisst gemeldet hatte, sind die beiden Kommissare zunächst dem wohlgehüteten Geheimnis der Gutsfamilie auf der Spur. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine Kinderleiche wird angeschwemmt, ein illegaler osteuropäischer Kindertransport fliegt auf, und eine neugierige Ärztin untersucht einen kleinen toten Jungen und dessen dubiose Krankenakte etwas zu genau. Armin Stahl wird das ungute Gefühl nicht los, dass es eine Verbindung gibt zwischen dem Toten vom Strand, der mysteriösen Gutsfamilie und den toten Kindern.
    Die Autorin:
    Stefanie Baumm wurde 1963 in Pforzheim geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen auf einem Hof in Schleswig-Holstein. Ein Jurastudium brach sie ab, um als Journalistin für verschiedene Tageszeitungen zu arbeiten. "Der Tod wartet nicht" ist ihr zweiter Kriminalroman. Einen Teil ihres Honorars für diesen Roman spendet sie zugunsten eines Projekts für hilfsbedürftige Kinder in Osteuropa.
    Krimi, 347 Seiten
    Meine Meinung:
    Ein Krimi, den ich für mittelmäßig halte. Nicht wirklich schlecht, aber auch kein großartiges Leseereignis. Es gab für mich einfach zu viele Ungereimtheiten und aus dem Thema wurde nicht das herausgeholt, was vieleicht möglich wäre. Es geht hier um den illegalen Organhandel. Insbesondere Kinder werden als lebende Organspender missbraucht. Kinder aus osteuropäischen Waisenhäusern, die niemand vermisst. Aber die Autorin geht hier nicht näher auf die Hintergründe und Ausführungsweise solcher dubioser Machenschaften ein. Was behandelt wird, ist das Endergebnis, als einige Kindertransporte auffliegen und das zu einigen Verhaftungen führt. Aber wie die ganze Organisation aufgebaut ist und wie so etwas vonstatten geht, wird nicht behandelt. Schade eigentlich, aber wahrscheinlich wäre das ganze dann doch zu komplex gewesen und hätte umfangreiche Recherchen gebraucht. Jedenfalls hat mir der gut lesbare Stil der Autorin gefallen. Stefanie Baumm kann gut die norddeutsche Umgebung von Hamburg bis Kiel und drumherum beschreiben. Aber ihre Figuren bleiben dafür immer ziemlich blass. Und ein gutes Mass an Rührseligkeit hat mich auch gestört. Irgendwie war es mir an manchen Stellen einfach zu sentimental. Muss ich nicht unbedingt haben.
    Die Handlung beginnt mit einer Wasserleiche, die zunächst scheinbar identifiziert ist, aber im nachhinein ergibt sich nach weiteren Nachforschungen ein ganz anderes Bild. Die Ermittlungen führen auf einen Gutshof, der vordergründig eine Pferdezucht betreibt, dessen wahre Bestimmung aber eher die Geldwäsche und andere dunklen Machenschaften sind. Hier hat auch noch die russische Mafia die Hand im Spiel und Kommissar Stahl und sein Partner nehmen die Gutsbesitzer genauer unter die Lupe. Als dann auch noch die Gutsbesitzerin verschwindet, ein Kindertransport auffliegt und im Krankenhaus der Verdacht auf illegale Organtransplantationen aufkommt, ist es Zeit für ein wenig Unterstützung durch das BKA. Der von dort abgesandte Kollege ist schon länger einem skrupellosen osteuropäischen Gangstersyndikat auf der Spur und wird zunächst nur widerwillig akzeptiert, kann dann aber doch noch einiges zur Aufklärung beisteuern.
    Gestört hat mich vor allem, dass hier manchmal Szenarien entwickelt werden, die ohne ausreichende Erklärung in den Raum gestellt werden. Z.B.: eine Patientin liegt im Koma, ein Mordanschlag wird auf sie verübt (wer das dann gewesen ist, wird nie aufgeklärt), sie wird notoperiert, ist danach an diverse Apparate angeschlossen und .... wird trotz Polizeiüberwachung aus dem Krankenhaus entführt. Hier hätte mich schon interessiert, wie das vonstatten ging. Dann erholt sie sich trotzdem!! ziemlich schnell und kann auch schon wieder rauchen und so weiter. Ich finde, ein Autor darf sich gerne die unwahrscheinlichsten Szenen ausdenken, aber dann bitte mit Erklärung. Möglichst einer plausiblen ! Sonst ist das ja wahrhaftig keine große Kunst.
    Mein Fazit: Guter Stil, aber nicht so wirklich fesselnder Plot. An der Handlung hätte etwas besser gefeilt werden müssen. Auch die Figuren fand ich allesamt ziemlich farblos und teilweise unsymphatisch. Gefallen haben mir die Darstellung der Umgebung und der durchweg lesbare Schreibstil. Obwohl es sehr löblich von der Autorin ist, dass sie einen Teil ihres Honorars spenden möchte, würde ich das nicht als Kaufempfehlung nehmen. Aber Empfehlungen sind ja immer so eine Sache. Schließlich ist ja die Meinung desjenigen, der empfiehlt oder abrät, nicht das einzig Wahre, oder? Und sicherlich wird das Buch auch so einige begeisterte Anhänger haben, nur für mich war es einfach nur gutes Mittelmaß.
    Meine Bewertung:
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Ausgaben von Der Tod wartet nicht

Hardcover

Cover zum Buch Der Tod wartet nicht

Seitenzahl: 352

Taschenbuch

Cover zum Buch Der Tod wartet nicht

Seitenzahl: 352

Besitzer des Buches 11

Update: 27. Februar 2020 um 11:10