Mädchenfänger

Buch von Jilliane Hoffman

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Mädchenfänger

Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen: Der gutaussehende Zach, den sie beim Chatten kennengelernt hat, steht auf sie. Und er will sie treffen! Sie verabreden ein Date. Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man einen Spezialisten zurate: FBI-Agent Bobby Dees. Alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht. Es zeigt eine gefesselte junge Frau - und das, was ihr bevorsteht. Die Zeit wird knapp. Und Bobby kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?
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Serieninfos zu Mädchenfänger

Mädchenfänger ist der 1. Band der Bobby Dees Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2010. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2016.

Über Jilliane Hoffman

Die Thriller- und Krimiautorin Jilliane Hoffman wurde 1967 im US-amerikanischen Long Island geboren und war vor der Veröffentlichung fesselnder Bücher als Staatanwältin tätig. Zunächst studierte sie an der St. Mehr zu Jilliane Hoffman

Bewertungen

Mädchenfänger wurde insgesamt 133 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mädchenfänger

    Jilliane
    Hoffman – Der Mädchenfänger
    Thriller
    Die 13
    jährige Lainey Emerson wohnt in schwierigen familiären
    Verhältnissen, als sie im Internet Zach begegnet. Als die beiden sich nach mehreren Chats und einem Foto später endlich treffen wollen, stellt sich heraus, das Zach nicht der freundliche gut aussehende sportliche Typ ist, den sie erwartet hat.
    Bobby
    Dees, Special Agent für die Abteilung von vermissten Kindern
    übernimmt die Suche nach Laini. Im Gegensatz zu seinem Team ist er der Überzeugung das Lainey nicht einfach nur weggelaufen ist.
    Als dann einem Reporter auch noch ein Gemälde geschickt wird, worauf tote Mädchen zu sehen sind, fangen die Ermittlungen im vollem Umfang an. Als sie die Leichen der Mädchen finden, sind sie genau so drapiert wie auf dem Gemälde.
    Schließlich arbeiten der Reporter und Bobby Dees zusammen, um die Mädchen zu finden, auch wenn der Reporter seine Karriere vorantreibt, und immer wieder seinen Sender einschaltet.
    Bobby
    Dees, verheiratet und selbst Vater einer verschwundenen Tochter, kommt schnell dahinter, das ein Mädchenfänger unterwegs ist, und er wird mit seiner größten Angst konfrontiert, dass der Mädchenfänger auch seine Tochter Katy hat.
    Als
    Dees Team endlich eine Spur hat, und der Täter scheinbar gefunden, kommt doch alles anders und eine Verfolgungsjagd geht tödlich aus.
    Jilliane
    Hoffman hat mit „Der Mächenfänger“ wieder einen hervorragenden
    Thriller geschrieben. Schon die vorangegangen Bücher „Morpheus“
    und „Cupido“ haben mich in ihrem Bann geschlagen. Der
    Mädchenfänger ist interessant und temporeich geschrieben, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Charaktere konnte ich bildlich vor mir sehen, das Leid war zum greifen nah, die Spannung war kaum auszuhalten und die Stimmung war erdrückend. Eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Das Cover ist sehr ansprechend.
    Ich persönlich finde auch gut, das die Autorin auf die aktuelle Gefahr der Internetkriminalität eingeht, und so zeigt, wie gefährlich es ist, wenn man sich im anonymen World wide web verstecken kann. Im
    Grunde sollte jedes Mädchen und auch jeder Junge wenn es alt genug ist, dieses Buch lesen, um sich ein Bild von der Gefahr zu machen.
    Für mich erhält dieser Thriller die volle Punktzahl.
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  • Rezension zu Mädchenfänger

    Der Mädchenfänger ist für mich wieder ein sehr guter Thriller gewesen, den ich mit bewerte.
    Er ist ein absoluter "Pageturner", die Kapitel haben eine überschaubare Länge, die dazu verführen noch eines zu lesen und noch eines...
    Die Internet-Story ist meiner Meinung nach sehr zeitgemäß, gerade durch die neuen Sozialen Netze. Der Beginn mit dem Chatprotokoll fand ich sehr erfrischend, man ist gleich in der Geschichte drin und kann auch die Gefühle der jungen Lainey gut nachvollziehen. Die Familie von ihr ist eine Patchwork-Familie und jeder scheint von einem anderen genervt zu sein... Da werden schnell auch Familienmitglieder zu Verdächtigen. Der Polizist Bobby ist mir sehr symphatisch, man fühlt mit ihm , wenn man die Geschichte seinr verschwundenen Tochter Katy erfährt, die genau vor einem Jahr nicht mehr nach Hause gekommen ist.
    Die "Spielchen" die der Mörder treibt , sind sehr fesselnd. "Picasso" wie er in den Medien genannt wird, zeichnet seine Opfer und sendet diese Bilder an den aufsteigenden Nachrichten-Reporter Mark Felding. Dieser versucht aus dem brisanten Thema Profit zu schlagen und ist in der Bevölkerung beliebt. Es ist wie ein Katz und Maus Spiel.
    Meiner Meinung nach ist bis zum Ende relativ unklar wer es ist ... und mir gefällt die Lösung
    Danke auch nochmal an die BT-Treffler, die mir beim Wichteln zu dem Buch geraten haben und ich es als erstes dieses Jahr gelesen haben !!
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  • Rezension zu Mädchenfänger

    Nach den beiden Bänden um Cupido habe ich mir nun Jilliane Hoffmans Mädchenfänger vorgenommen und wieder ist die Spannung da wie im ersten Band von Cupido. Sie schafft es immer wieder bei mir einen leichten Grusel zu erzeugen und dies meistens schon mit den ersten paar Seiten. Auch dieses Mal war sie auch dahin gehend wieder erfolgreich.
    Neben der Spannung lebt dieser Thriller auch durch sein Thema Internet und die Gefahren der sozialen Netzwerke. Es ist nicht der erste Krimi, Thriller oder Jugendbuch, das sich damit beschäftigt, aber Jilliane Hoffman verbindet die Gefahr der sozialen Netzwerke und der vielen Kontakte eines Jugendlichen sehr gekonnt mit der Welt des Psychopathen, der junge Ausreißerinnen in seine Gewalt bringt.
    Mit Bobby, den alle nur Shep nennen, weil er schon viele verschwundene Kinder zurück zu ihren Familien gebracht hat, hat Jilliane Hoffman einen wirklichen Sympathieträger geschaffen. Er lebt für seine Arbeit und kann leider nicht abschalten. Erst recht nicht mehr seit dem auch seine Tochter vor einem Jahr verschwunden ist. Seit dem hängt ihr Bild neben vielen anderen jungen Mädchen auf seiner Pinnwand im Büro. Er und auch seine Frau LouAnn, eine toughe Frau, die sich nichts versucht anmerken zu lassen, leiden sehr unter dem Verschwinden der Tochter und machen sich Vorwürfe, dass sie nicht anders gehandelt haben.
    Bobby ist sehr konsequent und zieht sein Ding durch. Sehr zum Leidwesen seines neuen Bosses, der ihn lieber aufs Abstellgleis schieben würde. Aber Bobby macht weiter und bekommt es mit dem Fernsehjournalisten Felding zu tun. Dieser geht Bobby zunehmend auf die Nerven mit seiner Berichterstattung über die vermissten und toten Mädchen. Mit ihm hat Jilliane Hoffman auch einen sehr guten Kontrapunkt gesetzt.
    Wie auch in Cupido sind die Taten wieder unterschwellig dargestellt. Sie werden beschrieben, aber nicht in allen Einzelheiten, dennoch spürt man ein leichtes gruseln. Gerade die unterschwellige Spannung und die guten Charaktere machen das Buch zu einem Thrillerhighlight.
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  • Rezension zu Mädchenfänger

    Obwohl nicht spektakulär (keine Toten, Folterszenen oder ähnliches) ist der Auftakt des neuen Buches von Jiliane Hoffman gelungen: Ein Psychopath beobachtet die 13jährige Lainey und tritt über ein Pseudonym mittels Internet mit ihr in Kontakt. Ein heißer Flirt entfaltet sich, ein Treffen bahnt sich an - und die Lesenden zittern mit, weil sie ahnen was geschehen wird. Doch das war's dann für die nächsten 100 Seiten mit der Spannung. Ausführlich wird die Suche nach der verschwunden Lainey beschrieben, es folgen weitschweifende Erklärungen über vermisste Kinder und die Psyche der Beamten, die sich damit befassen. Über Laineys Schicksal liest man gerade mal fünf Seiten, die zudem eher vage formuliert sind.
    Doch dann wird die erste Leiche gefunden, angekündigt durch ein grauenvolles Gemälde. Schon bald ahnen die Ermittler, dass dies nicht das einzige Opfer war/ist. Besondere Brisanz hat dieser Fall für Bobby, den in diesem Fall leitenden Special Agent, dessen Tochter ziemlich genau ein Jahr zuvor verschwunden ist. Der Psychopath scheint ein übles Spiel mit ihm zu treiben...
    Das Buch liest sich gut und flüssig, schön ist der realistische Bezug zur heutigen Zeit (die Vorliebe der Teenager für Hannah Montana und Twilight, wie wenig Eltern von ihren Kindern wissen...). Allerdings hält sich für meinen Geschmack die Spannung in Grenzen. Der Aufbau zweier zeitgleicher Szenarien, die scheinbar auf einen gemeinsamen Punkt zulaufen, die allmähliche Annäherung des Psychopathen an Billy - alles Spannungsmomente, die man so oder so ähnlich schon dutzendfach anderweitig gelesen hat. Zudem tauchen immer wieder Ungereimtheiten auf, über die man nur den Kopf schütteln kann: Innerhalb kürzester Zeit wird anhand eines Gemäldes erkannt, wo es entstanden ist. Der Boss der Special Agents (recht weit oben also :-)) hat keine Ahnung was ein Trojaner ist, usw. Es gibt noch mehrere solche Fragwürdigkeiten, die einem die Freude an diesem Thriller doch etwas verdrießen. Auch die Hintergründe der Verbrechen bleiben nebulös: was den Täter antrieb, welche Grausamkeiten er den Mädchen tatsächlich antat - nichts wird wirklich aufgeklärt.
    Somit bleibt nach dem Lesen der letzten Seite die Erkenntnis: Ganz ok, aber mehr auch nicht.
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  • Rezension zu Mädchenfänger

    Kurzbeschreibung:
    «FYI. pink steht dir gut (Smiley)»
    Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gutaussehende Sonnyboy aus dem Chatroom, steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen. Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren. Routinemäßig wird FBI-Agent Robert Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr, und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört. Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bobby sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird – es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird – doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy...
    Zur Autorin:
    Jilliane Hoffman war Staatsanwältin in Florida und unterrichtete jahrelang im Auftrag des Bundesstaates die Spezialeinheiten der Polizei - von Drogenfahndern bis zur Abteilung für Organisiertes Verbrechen - in allen juristischen Belangen. Mit ihren Romanen Cupido, Morpheus und Vater unser, gelang ihr auf Anhieb der Durchbruch an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten.
    Meine Meinung kurz & knapp:
    Mit Mädchenfänger legt Jilliane Hoffman einen soliden Thriller vor, der vor allem sehr detailliert auf die Polizeiarbeit sprich die Tätersuche und Ermittlungen eingeht. Ermittler Bobby Dees war für mich ein Lichtblick. Er ist nicht der momentan so beliebte, etwas abgewrackte Ermittler, sondern engagiert sich bis aufs Blut für seine Fälle bzw. für vermisste Kinder, besonders wahrscheinlich auch dadurch, dass seine eigene Tochter Katy seit einem Jahr abgängig ist.
    Jilliane Hoffman verzichtet weitgehend auf Brutalität, zuviel Blut und Gewalt. Somit bleibt es auch der Fantasie des Lesers überlassen, was die Mädchen in ihrer Gefangenschaft erleiden müssen, darauf wird nicht zu detailliert eingegangen. Der Täter selbst war für mich doch recht überraschend. Es war zwar klar, dass der naheliegendste Verdächtige es nicht sein kann, da dies zu einfach gewesen wäre, doch der wahre Täter war nicht zu vorhersehbar.
    Leider wurde auf seine Motive für meinen Geschmack zu wenig eingegangen, diese erschlossen sich mir bis zum Ende hin nicht. Da hätte Jilliane Hoffman ruhig ein wenig näher darauf eingehen können, dies wurde mir zu dürftig und abrupt aufgelöst. Somit bleibt Mädchenfänger ein durchaus spannender und solider Thriller, der die Gefahren für Jugendliche in Internetchats aufzeigt und der sich dank seiner recht kurz gehaltenen Kapitel flüssig und schnell lesen lässt.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Mädchenfänger

    englischer Originaltitel: Pretty Little Things
    Inhalt:
    "PS: Freue mich auf morgen", lautete die letzte Mail von ElCapitan an Lainey. Seitdem ist die Dreizehnjährige nicht mehr nach Hause gekommen.
    FBI-Agent Bobby Dees glaubt nicht daran, dass Lainey einfach nur abgehauen ist, er befürchtet Schlimmeres und er weiß, wovon er spricht: Dees' Tochter Katy ist vor einem Jahr verschwunden, und er sucht immer noch nach ihr. Als Dees ein verstörendes Gemälde zugespielt wird, sieht er seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Es zeigt eine junge Frau, die gefoltert wird. Sie hat kein Gesicht, doch in einer Ecke des Bildes erkennt er Laineys Schultasche …
    (Text von Hörbuch-Pac)
    Autor:
    Jilliane Hoffman war Staatsanwältin in Florida und unterrichtete jahrelang im Auftrag des Bundesstaates die Spezialeinheiten der Polizei - von Drogenfahndern bis zur Abteilung für Organisiertes Verbrechen - in allen juristischen Belangen. Mit ihren Romanen "Cupido", Morpheus" und "Vater unser", gelang ihr auf Anhieb der Durchbruch an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten.
    (Verlagsinfo)
    Meine persönliche Meinung:
    Im Leben der jungen Elaine Emerson läuft es nicht rund. Durch einen Umzug musste sie ihre Schule wechseln und hat dadurch viele ihrer Freunde und Bezugspersonen verloren. In der neuen Schule hat sie unter den Schülern noch kaum Kontakte geknüpft. Dazu sacken ihre Noten in den Keller. Lainey ist ein unscheinbares Mädchen, nicht besonders hübsch, trägt Brille und sehnt sich nach Aufmerksamkeit. Da es auch in ihrer Familie wenig Grund zur Freude gibt, findet Lainey Trost im Internet. Sie lernt in einem Chat Zach kennen einen angeblich 17 jährigen Jungen, der ihr sehr viel Verständnis entgegenbringt und ihr die Aufmerksamkeit schenkt, die sie sonst in ihrem Leben vermisst. Doch von diesem Zach geht große Gefahr aus. Zach lässt nicht lange auf sich warten und will Lainey im „Real life“ treffen. - Ein Date, ein richtiges Date - Elaine ist im siebten Himmel. Sie erzählt niemandem von diesem Treffen, damit sie nicht ihr Gesicht verliert, falls das Date ein Reinfall wird.
    Zach ist ein Psychopath, der es auf junge Mädchen abgesehen hat. Er entführt Lainey und hält sie an einem vorerst nicht näher bezeichneten Ort gefangen.
    Das ist die Ausgangslage, wenn Bobby Dees, Special Agent bei der Abteilung gegen Kinderkriminalität seine Ermittlungen aufnimmt. Er ist emotional besonders von dem Fall betroffen, weil vor einem Jahr seine Tochter Cathy verschwunden ist und er seither nichts mehr von ihr gehört hat. Sehr schnell wird klar, dass es sich um einen Serientäter handelt und Bobby befürchtet, dass auch seine Tochter zu den Opfern gehören könnte.
    Die Ermittlungen werden begleitet von Einschüben aus Dees Privatleben. Er ist mir als sehr sympathischer Ermittler erschienen, der trotz der schweren persönlichen Belastung sein Bestes gibt, um der jungen Elaine zu helfen. Die polizeilichen Ermittlungen werden unterbrochen durch Schilderungen aus der Perspektive von Elaine beziehungsweise des Täters. Man erlebt Elaines Ängste mit, ihre Verzweiflung, ihren Hunger hautnah mit. Ich fand diese Passagen sehr ergreifend und war der Autorin dankbar, dass sie keine sexuellen Misshandlungen beschrieben hat. Elaine ist mir als Hauptperson sehr ans Herz gewachsen. Sie ist ein ganz normales Mädchen, das auch mal hübsch sein und im Mittelpunkt stehen möchte und dafür leider auch einen großen Fehler begeht.
    Das Thema Sicherheit im Internet hat sich unter Eltern von 10 – 18 jährigen Kindern zum Dauerbrenner entwickelt. Es vergeht kaum ein Elternabend, wo nicht mindestens eine Präventionsveranstaltung angekündigt oder eine Lerneinheit vorgestellt wird. Auch am heimischen Esstisch ist nicht selten Thema, wer welche knapp bekleideten Fotos auf sein Facebook Profil geladen hat. Allein schon aus diesem Grund finde ich dieses Buch sehr empfehlenswert. Es zeigt die Gefahren ungeschminkt auf, ohne Schuldzuweisungen in Richtung der Opfer.
    Ich fand dieses Hörbuch durchgehend spannend. Bis zum Schluss hat mich die Frage nicht losgelassen, ob es mit Elaine und Cathy ein gutes Ende nimmt. Der Schluss hat mir ganz besonders gut gefallen – Gänsehaut und Tränchen!
    Das Audiobook wird gelesen von Andrea Sawatzki. Ihre Stimme passt sehr gut zu einem Buch, in dem ein Mädchen die Hauptperson ist. An einigen Stellen fand ich, dass sie den Text etwas heruntergeleiert hat, ein bisschen wie ein Nachrichtensprecher. Ich hätte gerne etwas mehr Gefühl in der Stimme gehört.
    Auf der Verpackung meiner Ausgabe steht, dass dieses Hörbuch Unterhaltung für 940 km bietet. Ob es jetzt wirklich so weit reicht, kann ich nicht bestätigen, aber es eignet sich auf jeden Fall, um nebenher zu hören. Es ist sprachlich nicht sehr anspruchsvoll, die Geschichte wird relativ geradlinig erzählt, die Einschübe aus den anderen Erzählperspektiven sind klar abgesetzt und dennoch wird ein sehr spannender Thriller zu einem absolut aktuellen und wichtigen Thema geboten. - Unterhaltung mit „Message“ - so habe ich es gern!
    Hörbuchdaten:
    Anzahl CDs: 6 CDs im Profilepac
    Hördauer: 470 Min.
    Sprecher: Andrea Sawatzki
    Von mir eine ganz klare Lese- und Lauschempfehlung. Ich vergebe
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Ausgaben von Mädchenfänger

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 464

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:50h

E-Book

Seitenzahl: 454

Mädchenfänger in anderen Sprachen

  • Deutsch: Mädchenfänger (Details)
  • Englisch: Pretty Little Things (Details)

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Update:

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