Saphirblau

Buch von Kerstin Gier

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Saphirblau

Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme Zum Beispiel die Welt retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!
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Serieninfos zu Saphirblau

Saphirblau ist der 2. Band der Edelstein / Liebe geht durch alle Zeiten Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2009. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2010.

Über Kerstin Gier

Die deutsche Autorin Kerstin Gier hat sich als Verfasserin von Frauenliteratur und Fantasy-Jugendbüchern einen Namen gemacht. Die Schriftstellerin wurde 1966 in Bergisch Gladbach geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaften. Mehr zu Kerstin Gier

Bewertungen

Saphirblau wurde insgesamt 423 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 Sternen.

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Meinungen

  • Wieder schön zu lesen. Manchmal verwirrend mit den Zeitreisen, aber auch mit viel Humor.

    ManuH

  • Gelungene Fortsetzung,eine bezaubernde magische Geschichte die einen in ihren Bann zieht

    Zesa2501

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Saphirblau

    Inhaltsangabe:
    Gwendolyn Shepherd, 16 Jahre alt, hat vor einigen Tagen erst erfahren, das sie das Zeitreise-Gen trägt und seither ist ihr Leben nicht mehr so, wie es vorher war.
    Sie wird zum Elapsieren mit einer Limousine abgeholt, muss sich anstrengendem Tanz- und Geschichs-Unterricht unterziehen und zu allem Überfluss trifft sie immer wieder auf Gideon, der noch immer ihr Herz flattern lässt. Als sie bei einem Elapsieren auf ihren Großvater Lucas trifft, versuchen sie gemeinsam Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.
    Doch auch Lucas versteht noch nicht viel davon und so muss sich Gwen immer mehr auf Gideon verlassen, der sich ebenso merkwürdig benimmt. Als sie beide auf ein Soiree zum Grafen von St. Germain eingeladen sind im 17. Jahrhundert, weiß Gwen, das ein nächstes Abenteuer bevorsteht.
    Mein Fazit:
    Der zweite Teil der Trilogie ist für mich deutlich spannender und hinreißender geschrieben als der erste. Ein paar Fragen aus dem ersten Teil werden beantwortet (im Nachhinein lagen die Antworten klar auf der Hand), aber eher kommen noch mehr unbeantwortete Fragen hinzu.
    Gideon und Gwen sind eben nicht das typische Teenager-Pärchen. Sie tragen eine hohe Verantwortung und müssen in Rollen schlüpfen, die ihnen von anderen aufgetragen werden – im Sinne der Geheimloge. Dabei finden sie kaum Zeit und Gelegenheit, sich näher kennen zulernen, geschweige denn, mal ihre Beziehung zu erörtern.
    Kerstin Gier schlüpft in eine Teenager-Figur und nimmt auch die Denk- und Handlungsweise an. Gwen wirkt echt, glaubhaft und sympathisch und man muss sie einfach liebhaben. Und die Abenteuer, die sie zusammen mit Gideon erlebt, sind einfach in der Situation sehr komisch und auch berührend.
    Ich freue mich auf den dritten Teil und hoffe daher, das dort alle meine Fragen beantwortet werden. Hierfür vergebe ich 4 von 5 Sternchen.
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  • Rezension zu Saphirblau

    Inhalt:
    Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisende birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt ...
    Rezension:
    Seit einer Woche steht Gwendolyns Leben Kopf, denn sie hat entdeckt, dass sie in der Zeit reisen kann.
    Doch sie hat noch viel zu lernen, wenn sie sich in der Vergangenheit zurechtfinden soll, denn es liegen spannende Aufgaben vor Gwendolyn!
    "Saphirblau" ist der zweite Band von Kerstin Giers Edelsteintrilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive der sechzehn Jahre alten Gwendolyn Shepherd erzählt wird.
    Seit Gwen herausgefunden hat, dass sie, und nicht ihre Cousine Charlotte, das Zeitreise-Gen geerbt hat, ist nicht mal eine Woche vergangen. Der zweite Band setzt genau dort an, wo der erste Band geendet hat. Es geht also sofort spannend weiter, auch weil zeitlich alles sehr nah beieinander ist und es so niemals langweilig wird! Auch in diesem Band warten neue Aufgaben in der Vergangenheit auf Gwendolyn und Gideon und so erfahren wir viel Neues!
    Gwen hat mir auch in diesem Band richtig gut gefallen, wobei es mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie leicht sie es Gideon manchmal gemacht hat. Mal ist Gideon überaus freundlich zu Gwen, dann verhält er sich wieder abweisend und das scheinbar ohne richtigen Grund. Da hätte ich mir von Gwen gewünscht, dass sie sich das nicht gefallen lässt! Aber es hat mir echt gut gefallen, wie sie sich mit ihrem neuen Leben arrangiert und auch versucht so viel wie möglich über die Geheimloge und deren Geheimnisse zu erfahren!
    Gideon und Gwen mag ich zusammen total gerne, auch wenn Gideon mir in diesem Band nicht mehr ganz so gut gefallen hat, weil ich es eben nicht mochte, wie er manchmal mit Gwen umgesprungen ist.
    Beim Lesen habe ich wieder gemerkt, wie sehr ich die Edelsteintrilogie eigentlich liebe, denn ich konnte "Saphirblau" kaum aus der Hand legen! Der Schreibstil von Kerstin Gier ist einfach großartig und ich mag die Entwicklung der Geschichte total gerne! Wir erfahren ein wenig mehr über die Wächter und bekommen ein paar Antworten und lernen viele neue interessante Charaktere kennen. Mein kleines Highlight war der freche Wasserspeierdämon Xemerius und ich freue mich schon riesig auf den dritten Band!
    Fazit:
    "Saphirblau" ist ein großartiger zweiter Band von Kerstin Giers Edelsteintrilogie!
    Die Geschichte entwickelt sich sehr spannend weiter und ließ sich so gut lesen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte!
    Ich vergebe verdiente fünf Kleeblätter!
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  • Rezension zu Saphirblau

    Nachdem sich herausgestellt hat, dass Gwendolyn das Zeitreise-Gen geerbt hat, muss sie in sehr kurzer Zeit sehr viele Dinge lernen, um im 18. Jahrhundert keinen Verdacht auf sich zu lenken.
    Es dauert lange, bis Gwen wirklich Fortschritte macht. Als ihr viele Dinge gar nicht mehr so schwer fallen, findet sie heraus, welches Spielchen Gideon wirklich spielt. Diese Erkenntnis erschüttert sie zutiefst.
    Persönliche Meinung:
    Gwendolyn ist im 2. Teil genauso dumm und naiv wie im Vorgänger. Sie macht absolut keine Entwicklung durch. Was dazu führte, dass ich beim Lesen immer wieder total genervt war, da viele zum Teil auch logische Dinge ständig wiederholt werden mussten, weil Gwendolyn sie nicht verstand.
    Es passiert sehr wenig in Saphirblau. Viele Dialoge, Erklärungen und Wiederholungen, weil Gwen einfach nicht versteht! Und wenn es ab und zu doch etwas spannend wird, ist diese Spannung auch schon vorbei, sobald man das nächste Kapitel erreicht.
    Wäre es keine Trilogie. und hätte mich Rubinrot nicht so begeistert, hätte ich dieses Buch definitiv abgebrochen. Jetzt aber bin ich froh, dass ich es nach zwei Wochen geschafft habe. Fest steht trotzdem, dass ich so schnell zum dritten Teil nicht mehr greifen werde. So viel Dummheit auf einem Haufen, kann ich mir einfach nicht am Stück geben.
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  • Rezension zu Saphirblau

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Rubinrot" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.
    Es ist gerade einmal drei Tage her, dass Gwendolyn herausgefunden hat, dass sie eine Zeitreisende ist. Ob es sich dabei um eine Gabe oder einen Fluch handelt, da ist sie sich noch nicht ganz sicher. Ihre Freundin Leslie, der Geist James und der Wasserspeier Ximerius versuchen zwar ihr mit allen Mitteln zu helfen, aber trotzdem fühlt sie sich bei den anstehenden Missionen ins kalte Wasser geworfen - und bei Gideon, ihrem Zeitreisepartner, fühlt sie noch ganz andere Dinge. Gwendolyn muss sich jedoch nicht nur in ihrem Gefühlschaos und in den verschiedenen Jahrhunderten zurechtfinden, sondern vor allem in der Vergangenheit überleben und da scheinen einige etwas dagegen zu haben.
    "Saphierblau" ist nach "Rubinrot" die Fortsetzung der "Liebe geht durch alle Zeiten" von der deutschen Autorin Kerstin Gier. Nahtlos, nahtloser geht es gar nicht, knüpft die Geschichte direkt am Ende des ersten Bandes an. Mir kam es so vor, als würde ich Gwen schon länger begleiten, aber tatsächlich sind im ersten Band nur wenige Tage vergangen. Gwendolyn kämpft somit immer noch mit den hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, auch wenn sie bisher kaum Zeit hatte, sich Wissen für die ständigen Zeitreisen anzueignen. Die Protagonistin ist weiterhin unglaublich sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas naiv ist, aber da passt einfach zu ihr und zu ihrer Unerfahrenheit bezüglich der Zeitreisen. Gideon ist immer noch der hübsche Zeitreisende, aus dessen Handlungen der Leser genauso wenig schlau wird, wie Gwen. Aber das hat durchaus seinen Reiz.
    Kerstin Gier ist es sehr gut gelungen ihre Zeitreiseidee weiter auszuarbeiten und dem Leser erneut eine spannende Geschichte zu erzählen. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig ist und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, sich in den Jahrhunderten und der süßen Liebesgeschichte zu verlieren. "Saphierblau" ist definitiv kein lückenfüllender Mittelteil, wie es sehr vielen zweiten Bänden einer Trilogie ergeht. Stattdessen werden ein paar weitere Hintergrundinformationen bekannt gegeben, aber die finale Auflösung bleibt dem dritten Band vorbehalten.
    Fazit: Die Autorin hat alle Erwartungen an die Fortsetzung erfüllen können. Die Liebesgeschichte bleibt süß, die Zeitreisen werden gefährlicher und die ganzen Hintergründe spannender. Dazu der frische Schreibstil der Autorin, gepaart mit Humor, und schon war das Lesevergnügen perfekt. 5/5 Sterne.
    Gebundene Ausgabe: 400 Seiten Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
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  • Rezension zu Saphirblau

    Klappentext
    Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!
    Über den Autor
    Kerstin Gier wurde 1966 geboren und studierte zunächst Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, bevor sie zur Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie wechselte und als Diplompädagogin abschloss. Nach mehreren Jobs begann sie 1995, Frauenromane zu schreiben. Sie wohnt mit ihrem Mann und Sohn in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach. Ihr erstes Buch “Männer und andere Katastrophen” (1996) wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle unter dem gleichnamigen Titel verfilmt. Mit der dreibändigen Reihe über die Abenteuer von Gwendolyn und Gideon in London (Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün) verfasste sie erstmals einen Jugend- und Fantasyroman.
    Cover
    Das Cover ist sehr fantasievoll gestaltet. Die beiden (Haupt) Figuren sind nicht genau zu erkennen, sind als schwarze Personen dargestellt. So kann man sie in der Fanatasie selber gestalten. Am Rande schwarze Tiere, aber auch Blumen.
    Alles in allem schon ein wenig mystisch und geheimnisoll.
    Schreibstil & Spannung
    Der Schreibstil dieses Buches ist sehr flüssig, jugendhaft geschrieben. Die Kapitel sind übersichtlich gehalten, so kann man, wenn denn nötig, auch gut Pausen beim lesen einlegen.
    Die Spannung baut sich von der ersten Seite auf, man muss das Buch in der Hand behalten. Man hat sehr schnell das mystische in dem Buch was einen in den Bann nimmt.
    Die Charaktere
    Hauptperson in dem Buch ist weiterhin die junge 16-jährige Gwendoline, die sich schnellstmöglich mit dem Phänomen Zeitreise anfreunden und sehr viel lernen muss.
    Sie ist stärker von der Persönlichkeit als in Band 1, sie weiß langsam was sie möchte und versucht, dies auch durchzusetzen. Ihren Humor hat sie, trotz allen Anforderungen die auf einmal an sie gestellt werden, nicht verloren und Ihre Art kommt sehr authentisch, humor- und liebevoll rüber.
    Ihre Freundin Leslie ist weiterhin an Ihrer Seite und unterstützt sie, wo sie nur kann und beschafft ihr wichtige Informationen.
    Gideon, er bricht ihr das Herz. Ist er das was er vorgibt?
    Einige neue Charaktere finden den Weg in diese Geschichte und dies fördert auch noch die Spannung. Man muss nun erst herauslesen, welche Eigenschaften diese haben und auf welcher Seite sie stehen.
    Meine Meinung
    Dieses Buch macht genau an der Stelle weiter, wo der erste Band zu Ende war. Zu Beginn wird ganz kurz Zusammenhänge aus Teil 1 erläutert. Dieses sollte man vorher jedoch gelesen haben um dieses Buch besser zu verstehen.
    Gwendoline lernt nach und nach, was es heißt eine Zeitreisende zu sein. Erkennt manche Zusammenhänge nun besser und es kommt Zeitweise eine kleine Routine für sie in die Sache. Der Alltag um Schule und Erfahrungen zu sammeln bestimmt ihr Leben.
    Allerdings ist nicht immer alles so einfach, wie sie sich das in Ihrer Fantasie vorstellt.
    In diesem Buch geht es hauptsächlich um die Beziehung von Gewondline zu Gideon, ihr langsames aneinander finden und wie Gefühle die Situationen in anderen Zeiten beeinflussen können.
    Das Tempo des Buches ist weiterhin gut, es wird nicht unnötig etwas in die Länge gezogen was natürlich die Spannung noch verstärkt. Kerstin Gier schafft es, dass sie ca 3 Tage real Life in einem Buch erzählt ohne dass man denkt, es wäre zu ausschweifend erzählt. Das erlebt man selten.
    Fazit
    Ein Buch, was sehr schön an den ersten Teil der Trilogie anknüpft. Der Schreibstil lässt zum sofortigen weiterlesen verführen und mag unbedingt wissen, wie es zwischen den beiden weitergehen wird.
    Spannend von der ersten, bis zur letzten Seite!
    Sterne
    5/5
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  • Rezension zu Saphirblau

    Gideon hat Gwen geküsst - in einem Beichtstuhl.
    Und dann ein weiteres Mal - wieder kurz nach einem Sprung in der Zeit- und Gwen ist völlig aus dem Häuschen, bis über beide Ohren verliebt.
    Liebe geht also doch durch alle Zeiten, wenn nicht...
    ... Ja, wenn Gideon ansonsten kein schnöseliger Snob wäre, der Gwen nur die kalte Schulter zeigt und sein hoch getragenes Näschen...
    Ist Gideon vielleicht in Wirklichkeit doch in Gwens intelligentere, talentiertere und hübschere Cousine Charlotte verliebt, mit der er bereits zuvor auf Zeitreisen gegangen ist?
    Oder misstraut Gideon, wie der Rest der Wächter, Gwens Vertrauenswürdigkeit?
    Könnte Gwen doch die Verräterin sein, die Lucy und Paul in der Vergangenheit die Möglichkeit gegeben hat, mit dem zweiten noch existierenden Chronografen zu flüchten und die Loge der Wächter zu hintergehen?
    Die Handlung von "Saphirblau" knüpft nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes "Rubinrot" an, denn seitdem Gwendolyn von ihrem Zeitreisegen erfahren hat, sind immer noch nur wenige Tage vergangen. Fast könnte man auf die Idee kommen, dass man die ersten beiden Bände auch in einem einzigen hätte herausbringen können...
    Und bis auf eine Handvoll Küsse, ein paar kontrollierte Zeitsprünge, Tanz- und Fechtstunden, Benimmunterricht und ein paar witzige Dialoge passiert in "Saphirblau" leider nicht wirklich viel.
    Alles läuft auf eine Soiree und einen Ball hinaus, zu dem Gwen und Gideon auf besonderen Wunsch des Grafen von Saint Germain eingeladen worden sind und auf den Gwendolyn vorbereitet werden muss.
    Doch das Geheimnis um Lucy und Paul und ihre Flucht wird immer noch nicht gelüftet geschweige denn das um den zwielichtigen Grafen. Dieser wird nur noch mysteriöser und dunkler.
    Neu hinzu kommen der Geist eines Wasserspeiers, der Gwen fast nicht mehr von der Seite weicht und für frischen Wind und flotte und freche Sprüche sorgt, sowie Giordano, gestrenger Lehrer für alle Belange des täglichen historischen Lebens, damit Gwen nicht unangenehmer als nötig in der Vergangenheit auffällt. Ähnlichkeiten mit schwäbisch näselnden Homeshopping- Modedesignqueens mit einer Vorliebe für üppigen Schmuck sind sicherlich nur rein zufällig...
    Ansonsten bleibt alles beim Alten:
    Gideon und Charlotte sind so arrogant wie eh und je, Gwen so unbedarft und kindlich wie vorwitzig, der Kreis der Wächter so undurchsichtig wie bereits zuvor.
    Der Rest ist honigsüße, butterflockiglockere, brauseprickelnde und zuckerwatteweiche Popcornunterhaltung mit einer riesigen Portion Humor und einigen Überraschungs- und Spannungsmomenten gegen Ende.
    Würde man den Humor und die Ironie abziehen, würde von der Edelsteintrilogie jedoch leider nicht mehr viel übrig bleiben. Schade...
    Doch der Humor, die flotten Sprüche und die pointierten Dialoge machen einfach die Bücher von Kerstin Gier aus.
    Ich freue mich schon auf "Smaragdgrün" und die Auflösung all der Rätsel und Geheimnisse und vor allem wie es nach dem richtig richtig fiesen Cliffhanger weitergeht.
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Ausgaben von Saphirblau

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 400

Taschenbuch

Seitenzahl: 400

E-Book

Seitenzahl: 316

Hörbuch

Laufzeit: 00:02:13h

Saphirblau in anderen Sprachen

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Besitzer des Buches 1.020

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