Mörder ohne Gesicht

Buch von Henning Mankell

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Mörder ohne Gesicht

Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof brutal ermordet worden. Kurz vor ihrem Tod hatte die Bäuerin noch einen letzten seltsamen Hinweis gegeben Wallanders zweiter Fall Kurt Wallander stieß die Tür mit dem Fuß auf. Es war schlimmer, als er es sich vorgestellt hatte. Viel schlimmer. Später würde er sagen, daß es das Schlimmste war, was er je gesehen hatte. Und dabei hatte er weiß Gott schon eine Menge gesehen. Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof ermordet worden. Nicht nur das Motiv der Tat liegt völlig im Dunkeln, vor allem deren furchtbare Brutalität irritiert die ermittelnden Polizisten um Kurt Wallander. Und dann hatte die alte Bäuerin, kurz bevor sie im Krankenhaus starb, den Beamten noch einen letzten, seltsamen Hinweis gegeben ... Ein raffinierter psychologischer Kriminalroman in der Tradition Sjöwall/Wahlöös. Mörder ohne Gesicht wurde 1992 als bester Thriller Skandinaviens ausgezeichnt.
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Serieninfos zu Mörder ohne Gesicht

Mörder ohne Gesicht ist der 1. Band der Kurt Wallander Reihe. Sie umfasst 13 Teile und startete im Jahr 1991. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2009.

Über Henning Mankell

Mit dem schwedischen Schriftsteller und Theaterregisseur Henning Mankell ist untrennbar die bekannte Krimiserie um den Kommissar Kurt Wallander verbunden. Der Meister des Schwedenkrimis wurde 1948 in Stockholm geboren und starb 2015 in Göteborg. Mehr zu Henning Mankell

Bewertungen

Mörder ohne Gesicht wurde insgesamt 120 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

  • Interessante Schreibweise und tolle Charaktere, der 2. Teil steht schon auf der Wuli

    Moaxtl

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mörder ohne Gesicht

    EIN NIE VERGÄNGLICHES THEMA AUS BRUTALE ART INSZIERT...
    Klappentext: "Kurt Wallander stieß die Tür mit dem Fuß auf. Es war schlimmer, als er es sich vorgestellt hatte. Viel schlimmer. Später würde er sagen, daß es das Schlimmste war, was er je gesehen hatte. Und dabei hatte er weiß Gott schon eine Menge gesehen..." - Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof ermordet worden. Nicht nur das Motiv der Tat liegt völlig im Dunkeln, vor allem deren furchtbare Brutalität irritiert die ermittelnden Polizisten um Kurt Wallander. Und dann hatte die alte Bäuerin, kurz bevor sie im Krankenhaus starb, den Beamten noch einen letzten, seltsamen Hinweis gegeben ...
    Fazit: 'Mörder ohne Gesicht' ist der erste Kurt-Wallander-Roman von Henning Mankell und umfasst das Thema Asly und Audländerfeindheit um 1990 in Schweden (wie weite Teile Europa) nach der Wiedervereinigung Deutschlands.
    Mit den Kriminalkommisar Kurt Wallander hat der schwedische Autor Hennig Mankell einen starken. hinterfragenden und familär gebundenen Hauptcharakter erfasst, der den Leser die Heimat des Schriftsteller realistich wiederspiegelt. Hannig Mankell spricht die akteullen Themen Skandinaviens und Europa nach der Wende 1989 an und bringt den Leser auch nach Jahrzehnten ein Bild nah, welches 2014/2015 wieder brandaktuell in Europa ist - die Flüchtling- und Aslypolitik eines Landes und die Reaktionen des kleien Bürgers.
    Hennig Mankell schreibt in einer einfacher und doch fesselner Erzählweise mit unkomplizierten Satz- sowie Wortwahl, welche den Leser den Einstieg und Geschehnisfolgung sehr leicht macht und trotzdem kommt die Brutalität des Todes und der Hass der Menschen hervorragend zur Geltung. Es wird auch stellenweise in ein sentimenalen Ton berichtet, vorallem wenn´s um das Privatleben Kurt Wallanders geht.
    Im seinen Auftaktroman 'Möder ohne Gesicht' mit den südschwedischen Ermitteler Kurt Wallander und der Ystader Kripo schafft Mankell eine Spagat zwischen Ausländerfriedlichkeit der Schweden und einer Zweifrontenermittlung mit großen (emotionalen) Tiefgang. Der Leser bekommt eine Einblick in die detailierte kriminalpolizeilische Arbeit, eine lebendig beschrieben Land und der Gefühlswelt eines (männlichen) Familienmenschens, was alles zu ein herrlichen, aber auch manchmal schaffen Lesevergnügen führt...3,5 Sterne
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  • Rezension zu Mörder ohne Gesicht

    Nach Wallanders erster Fall und andere Geschichten war nun der erste Reihentitel dran. Ich bin begeistert Gemächlich entfaltende Geschichten haben für mich ihren ganz besonderen Reiz. Wer nervenzerreißende Spannung, einen flotten Krimi erwartet, der wird vermutlich enttäuscht.Mankell baut eine schon fast schon beängstigend gute, beklemmende melancholische Atmosphäre auf. Den eisigen Wind kann man genauso spüren wie die Trostlosigkeit, von der einige Figuren umgeben sind. Viele universelle Fragen mit direktem Bezug zur Realität werden aufgeworfen, die man nicht einfach über/weglesen kann. Die Themen dieses Krimis sind erschreckend aktuell. Wallander und auch die übrigen Figuren sind aus dem Leben gegriffen. Rydberg hat es mir ganz besonders angetan, ich hoffe er bleibt mir noch ein bisschen erhalten...
    Mankells Stil möchte ich besonders hervorheben. Dieser ist nüchtern, verzichtet auf unnötigen Schnickschnack. Er braucht nicht viele Worte, um auf den Punkt zu kommen. Man spürt vielleicht gerade deshalb alles so durchdringlich. Mit aller Konsequenz. Das schaffen nur sehr wenige, chapeau!
    Fazit
    Atmosphärisch dichter Krimi, dessen Aktualität beängstigend ist
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  • Rezension zu Mörder ohne Gesicht

    Für mich war es der erste Wallander, ich kenne bisher nicht mal die Filme. Krimibegeisterte hatten mir die Reihe x-mal empfohlen, und ich lese ja gerne skandinavische Bücher, aber ungern lese ich Reihen. Aber da mir irgendwer dieses Buch mal geschenkt hat, und ich urplötzlich "Heißhunger" auf einen Krimi hatte, habe ich das Buch jetzt mal vom SUB befreit.
    Und tatsächlich: die Geschichte ist ziemlich unterhaltsam. Eigentlich hat mir der Anfang am Besten gefallen, insbesondere die Beschreibungen der ländlichen Gegend und ihrer Bewohner (Naja, warum der Mord unbedingt sooo brutal ausfallen musste, ist mir bis jetzt noch nicht klar - das fand ich fast schon wieder störend), die Gefahr, dass es zu Übergriffen auf Ausländer kommen könnte (Xenophobie und Selbstjustiz sind auch spannende Themen), sowie die Ermittlungen, die von Grund auf mühsam beginnen.
    Das hat mir sehr gut gefallen! Obwohl die Geschichte mit so einem reißerischem Mord beginnt, werden die polizeilichen Ermittlungen realistisch und ohne übertriebene Action geschildert. Für die Ermittler ist die Ausgangslage äusserst schwierig, und ich fand es spannend zu sehen, wie sich aus kleinen Indizien und Hinweisen ein Bild ergibt, das aber auch diverse Male in die Irre führt.
    Auch das hat mich gar nicht gestört, sondern fand ich noch realistisch. Aber ich gebe Dir recht: ein paar Dutzend Seiten hätte man weglassen können, nämlich solche, die mit dem Hauptplot nun wirklich gar nichts zu tun hatten: die Familienangelegenheiten von Wallander mit seinem kranken Vater und der schwierigen Tochter, sind natürlich wichtig, um den Kommissar und seine Persönlichkeit besser bekannt zu machen. Mit der Polizeiarbeit, den Ermittlungen zum Mord, dem Schutz der Asylheime, etc hatte es aber nichts zu tun. Ich nehme mal an, dass Mankell von Beginn an eine Reihe schreiben wollte, und man den Kommissar über die Zeit eben auch privat mit seinen Problemen "ausstaffieren" muß.
    Etwas enttäuscht war ich dann aber vom Ende des Buches. Die Ermittlungen liefen ja prima, und etwas Glück braucht man bei der Polizei wohl auch, aber so ein abruptes und actionreiches Ende hatte ich nicht erwartet.
    Das bringt es ziemlich auf den Punkt - da kann ich voll zustimmen.
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  • Rezension zu Mörder ohne Gesicht

    Ich habe das Buch vor knapp zwei Monaten gelesen und komme jetzt endlich dazu meine Meinung zu posten.
    Chronologisch (wenn man von "Wallanders erster Fall" absieht) ist es der erste Band der Wallander-Reihe, aber ich habe damals mit "Die fünfte Frau" begonnen (ein Geburtstagsgeschenk) und die Bände, die ich bisher gelesen habe, unchronologisch gelesen.
    Als ich den Anfang las, ist mir aufgefallen, dass ich "Mörder ohne Gesicht" bereits vor einigen Jahren mal aus der Stadtbibliothek ausgeliehen habe, das Buch jedoch abgebrochen habe, weil der Anfang sehr schleppend und langweilig war. Dieses Mal ging es mir ähnlich, ich war aber tapfer und wurde schließlich damit belohnt, dass mir das Buch mit fortschreitender Handlung immer besser gefiel. Ich konnte Wallanders Frustration gut nachvollziehen, beruflich und privat auf der Stelle zu treten und auch unfreiwillig langsam Abschied nehmen zu müssen von einem Menschen, der ihm viel bedeutet. Am Ende gab es für mich eine unerwartete Wendung, allerdings hat es mir nicht so gut gefallen, dass die Auflösung des Falls am Ende recht schnell abgehakt wurde, während man den Kommissar vorher über einen längeren Zeitraum intensiv begleitet hat. Von mir bekommt das Buch , da spätere Fälle um einiges besser sind, vor allem Mitsommermord.
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  • Rezension zu Mörder ohne Gesicht

    Inhalt:
    In einem kleinen Dorf wird eine altes Ehepaar auf bestialische Weise ermordet. Der einzige Hinweis den die Ehefrau vor ihrem Tod gibt, deutet auf ausländische Täter hin. Kurt Wallander versucht mit Hilfe seiner Polizeikollegen den Doppelmord aufzuklären, wird dadurch aber selbst zur Zielscheibe telefonischer Drohungen. Ein weiterer Mann wird ermordet - ein Somalier. Nun ist man auf der Suche eines weiteren Mörders. Auch wenn sich die Ermittlungen über eine längere Zeit erstrecken, gelingt es Kurt Wallander die Fälle aufzulösen.
    Meine Meinung:
    Mir gelang der Einstieg in die Geschichte sehr gut, der Charakter des Kurt Wallander wurde gut gezeichnet, ich bin mir aber unsicher ob er mir nun sympathisch ist oder nicht. Kurt Wallander wurde von den Protagonisten am detailliertesten beschrieben, sowie auch seine zerütteten Familienverhältnisse. Wallanders Kollegen wurden hingegen nicht näher erläutert. Manche Absätze zogen sich etwas, jedoch konnte ich das Buch sehr zügig lesen und es gefiel mir auch ganz gut. Jegliche Wendungen kamen für mich meist überraschend, was mir gut gefallen hat.
    Das Ende kam für mich sehr abrupt und ich hab schon umgeblättert zum weiterlesen - aber es kam nichts mehr, dies hätte ich mir etwas anders gewünscht, ich konnte einfach nicht richtig abschließen.
    Ich werde auch die weiteren Teile noch lesen und würde diesem Teil geben.
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  • Rezension zu Mörder ohne Gesicht

    Inhalt lt. Klappentext:
    Meine Rezi:
    Ein altes Bauernpaar wird im eigenen Haus bestialisch ermordet. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn es scheint kein Motiv zu geben.
    Bis sie auf eine merkwürdige Spur in der Vergangenheit des Bauern stoßen. Er schien fast bis zum Schluss ein Doppelleben geführt zu haben. Und so kommt bald ein bestimmtes Motiv zum Vorschein.
    Aber die Polizei weiß einfach nicht, wo sie genau ansetzen soll. Niemand scheint was zu wissen. Die Ermittlungen gehen sehr Lange nur schleppend voran. Dazu bekommt Wallander nachts auch noch Drohungen.
    Wie sich die Geschichte dann noch entwickelte, wurde beängstigend. Mit einer Wendung hätte ich nicht gerechnet.
    Kurt Wallander wird im Laufe des Buches immer besser vorgestellt und so konnte ich mir auf Dauer ein gutes Bild von ihm machen.
    Die Figuren um ihn herum, Kollegen und Freunde werden fast gar nicht beschrieben. Einzig das zerrütete Familienleben von Wallander wurde einer näheren Betrachtung unterzogen, was mir gut gefiel.
    Spannung baute sich sehr schleppend auf, bis sie sich im dritten Drittel in die Breite entwickelte. Ab einem bestimmten Ermittlungserfolg wurde es dann sogar noch nervenaufreibend.
    Bei mir ist es wohl leider das Problem, dass ich eher die Filme kenne und deswegen die Bücher der Wallander-Serie nicht so gut abschneiden. Es gibt halt doch einfach einen Unterschied zwischen Buch und Film, weswegen ich diesem Krimi "nur" drei Sterne vergebe.
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Ausgaben von Mörder ohne Gesicht

Taschenbuch

Seitenzahl: 336

E-Book

Seitenzahl: 335

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 496

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:28h

Mörder ohne Gesicht in anderen Sprachen

  • Deutsch: Mörder ohne Gesicht (Details)
  • Englisch: Faceless Killers (Details)
  • Polnisch: Morderca bez twarzy (Details)
  • Schwedisch: Mördare utan ansikte (Details)

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