Letzte Worte
Buch von Karin Slaughter, Klaus Berr
Titel: Letzte Worte
Karin Slaughter (Autor) , Klaus Berr (Übersetzer)
Band 4 der Will Trent und Sara Linton-Reihe
Verlag: HarperCollins Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 496
ISBN: 9783365008577
Termin: Neuerscheinung August 2024
Aktion
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Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Letzte Worte
Als Special Agent Will Trent in Grant County ankommt, erwarten ihn eine Riege an Polizisten, die alles tun, um sich gegenseitig zu beschützen, und eine Vielzahl an offenen Fragen bezüglich des Todes eines Häftlings. Der vermeintliche Mörder hat gestanden – und sich dann in seiner Zelle umgebracht. Detective Lena Adams scheint ebenfalls Geheimnisse vor Will zu haben, und Gerichtsmedizinerin Sara Linton, Witwe des toten Polizeichefs Jeffrey Tolliver, ist davon überzeugt, dass Lena den geistig zurückgebliebenen Verdächtigen in den Selbstmord getrieben hat. Wem kann Will Trent noch trauen?
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Serieninfos zu Letzte Worte
Letzte Worte ist der 4. Band der Will Trent und Sara Linton Reihe. Diese umfasst 15 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.
Über Karin Slaughter
Nichts für schwache Nerven sind die packenden Thriller der amerikanischen Bestsellerautorin Karin Slaughter. Die Schriftstellerin wurde 1971 geboren und wuchs bei ihrem Vater und dessen zweiter Frau in einer Kleinstadt im Bundesstaat Georgia auf. Mehr zu Karin Slaughter
Bewertungen
Letzte Worte wurde insgesamt 56 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Letzte Worte
- antjemue
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13. Januar 2025 um 09:32
Bei diesem Buch dauerte es eine ganze Weile, bis bei mir richtig Spannung aufkamWeiterlesen
Die Bücher der US-amerikanische Autorin Karin Slaughter gehören seit mehr als 15 Jahren zu meinen Lieblingen im Thriller-Genre. Sowohl ihre Grant County Reihe, als auch die ersten 5 Teile ihrer Georgia Reihe, habe ich schon einmal als Print-Exemplare gelesen. Dann hatte ich eine krankheitsbedingte, sich über fast 6 Jahre hinziehende Leseflaute.
Nach dieser bevorzugte ich dann Ebooks, weil man in denen die Schrift größer stellen kann. In den letzten beiden Jahren habe ich die Georgia Reihe fortgesetzt. Ich hatte zwar durchaus großen Lese Spaß damit, merkte aber auch, dass mir von den Handlungen der früheren Bücher das Meiste entfallen war. Daher startete ich im vorigen Jahr einen Reread der beiden Reihen als Ebooks. Letzte Worte ist nun der 4. Teil der Georgia Reihe und ich bekam ihn von NetGalley als Rezensionsexemplar.
Vier Jahre nach Jeffreys Tod besucht Sara Linton zu Thanksgiving erstmals wieder ihre Familie in Heartsdale. Kurz vor ihrer Ankunft wurde eine junge Frau ermordet und der Verdächtige – ein geistig zurückgebliebener junger Mann – hat bei Detective Lena Adams ein Geständnis abgelegt. Kaum im Haus ihrer Eltern angekommen, wird Sara durch verschiedene Anrufe in den Fall hineingezogen. Von Frank, der seit Jeffreys Tod der Interims Chief des Grant County ist, lässt sie sich überreden mit dem vermeintlichen Mörder, der ehemals ihr Patient war, zu sprechen.
Doch als Sara auf dem Polizeirevier ankommt, hat sich der junge Mann das Leben genommen. Sara ist felsenfest davon überzeugt, dass er unschuldig war und von Lena, die sie auch für Jeffreys Tod verantwortlich macht, dazu getrieben wurde. Sie schäumt vor Wut und damit Lena diesmal nicht davonkommt, ruft Sara Amanda Wagner vom GBI an und bittet um Hilfe bei der Aufklärung dieses Selbstmords in Polizeigewahrsam. Amanda schickt mit Will Trent sofort ihren besten Special Agent. Schnell stößt Will auf Widersprüche bei den Ermittlungen, doch ist es wirklich Lena allein, die dafür verantwortlich ist?
Obwohl mir auch in diesem Buch den Schreibstil der Autorin durchaus wieder sehr gut gefiel und ich mir dank der einfachen, aber bildhaften Sprache das Geschehen wieder problemlos vorstellen konnte, empfand ich bis ca. zur Hälfte des Buches einige Längen. Die Geschichte beginnt mit dem Mord an der jungen Frau. Da konsternierten mich die vielen deprimierenden Gedankengänge bevor sie getötet wurde und im Gegensatz zu allen anderen von mir gelesenen Teilen der Reihe, empfand ich in diesem hier den Einstieg etwas langatmig.
Auch nach diesem Mord konnte mir lange Zeit nicht recht erklären, wie sich aus dem Gelesenen irgendwann mal ein Gesamtbild ergeben soll und empfand weitere Längen. Die detaillierten, teils sehr gesellschaftskritischen Informationen, die ich dabei erhielt und meine in den Vorgängern der Reihe entwickelten Sympathien für die Hauptfiguren, verhinderten zwar, dass ich das Interesse an der Geschichte verlor, aber ich denke, dass häufigere Szenenwechsel besonders in der ersten Hälfte des Buches ein deutliches Mehr an Spannung erzeugt hätten.
Erst ab der Hälfte hatte ich dann das Gefühl, dass die Geschichte endlich richtig Fahrt aufnimmt und von da an klebte ich auch wieder an dem Buch. Es gab mehrere, für mich überraschende Wendungen und einen absolut fesselnden Showdown. Insgesamt fand ich zwar auch diesen Reread wieder sehr unterhaltsam, aber im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe, empfand ich Letzte Worte wegen der empfundenen Längen sowohl schwächer als die Vorgänger, als auch schwächer als die Nachfolger ab Teil 6. Den fünften Teil – Harter Schnitt – lese ich in Kürze noch einmal. -
Rezension zu Letzte Worte
- Pokerface
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27. Oktober 2017 um 14:50
Klappentext:Weiterlesen
Ein anonymer Anruf alarmiert die Polizei von Heartsdale: Ein junges Mädchen soll am See Selbstmord begehen wollen. Um drei Uhr nachts rückt Lena Adams aus. Doch sie und ihr Partner Frank Wallace können das Mädchen nur noch tot bergen. Am Ufer hat sie ihre Schuhe und eine knappe Abschiedsnotiz hinterlassen. Aber der Messerstich im Nacken verheißt alles andere als Selbstmord...
Unter der Meldeadresse der Studentin stehen Lena und Frank noch am selben Morgen dem vermeintlichen Mörder gegenüber. Er wehrt sich, sticht auf einen Kollegen ein und verletzt ihn schwer. Der Junge wird inhaftiert, gesteht, unterschreibt vor Lenas Augen das Geständnis - und bringt sich im ersten unbeaufsichtigten Moment in seiner Zelle um; mit einem Gegenstand aus Lenas Besitz. Zuvor hat er noch mit seinem eigenen Blut an die Zellenwand geschrieben: "Ich war's nicht."
Sara Linton ist zu Besuch bei ihren Eltern in Heartsdale, als sie von den Vorfällen erfährt. Für sie ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Lena Adams trägt Schuld am Tod des Jungen. Und er ist nicht der Erste, den sie auf dem Gewissen hat.
Sara schwört sich, Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr zu ziehen, und nimmt Kontakt zum Georgia Bureau of Investigation auf.
Meine Meinung:
Leider Gottes bin ich da Mitten in eine Reihe getappst. Ist normalerweise nicht meine Art, einen zweiten Teil vor dem ersten zu lesen. Jetzt ist es passiert und direkt habe ich es bereut.
Auch wenn die Geschichte eigenständig ist, merkt man doch, dass einem gewisse Vorinformationen fehlen.
Leider ist der Spannungsaufbau meiner Meinung nach nicht besonders gut gelungen. Man hat zwar ein gewisses Interesse am Ausgang der Story aufgebaut, aber die richtige Spannung ist ausgeblieben. Schade. Da die Story eigentlich recht gut ist, aber stellenweise viel zu ausschweifend.
Auch konnte ich mich nicht sonderlich gut in die verschiedenen Charaktere der Protagonisten versetzen.
Die Kapitel waren allerdings sehr gut geschrieben, so dass man sie leicht und flüssig lesen konnte und so am Buch geblieben ist. Auch wenn ich hin und wieder Verständnisschwierigkeiten damit hatte, wer nun was sagt.
Fazit:
Alles in Allem wieder ein Beweis für mich, dass ich "Serien" nur von Beginn an lesen sollte. -
Rezension zu Letzte Worte
- Arexi
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5. September 2013 um 22:48
Klappentext:Weiterlesen
Die Wahrheit stirbt zuerst ...
Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht – und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: »Ich war’s nicht.«
Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich.
Die Polizistin Lena Adams muss den geistig behinderten Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um
Hilfe.
zum Inhalt:
Fortsetzung der „Grant County“-Serie
Sara Linton ist wieder in ihrer Heimatstadt.
Eigentlich ist sie nur zu Besuch.
Allison, ein junges Mädchen, wird tot im See gefunden, allem Anschein nach Selbstmord.
Doch bei näherer Betrachtung finden die Polizisten Lena und Frank Anzeichen für einen Mord.
Der vermeindliche Mörder wird gestellt, alles eskaliert und ein Polizist wird lebensgefährlich verletzt.
Tommy, der „Zurückgebliebene“ ist ein ehemaliger Patient von Sara.
Nachdem Sara ihn tot in seiner Zelle auffindet, fällt ihr Verdacht auf Lena Adams. Denn was die Abläufe und das Geständnis angeht, scheint Lena mal wieder Fehler gemacht zu haben.
Sie lässt ihre Beziehungen spielen und wenig später trifft Agent Will Trent vor Ort ein, um den Fall zu untersuchen....
Mein Fazit:
Ich hatte vorher das Buch "Tote Augen" gelesen und so ging es quasi direkt weiter vom Vorgänger
Das Buch ist für alle Fans ein "Muss", um zu erfahren, wie es mit Will, Sara und Lena weitergeht.
Karin Slaughter nimmt sich wieder Zeit für verflochtene Beziehungen, für Pläne der Zukunft und für Lasten der Vergangenheit.
Sie versteht es, den Leser mit in alle Situationen hineinzunehmen.
Eine fast besessene Sara und eine durchaus gar nicht so unsympathische Lena Adams, hinter deren Fassade man endlich einmal blicken darf.
Wer schließlich der Mörder war hat mich total überrascht und sowas mag ich
Ich gebe dem Buch Sterne
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Update: 20. Januar 2026 um 16:44






