Nanny Diaries

Buch von Emma McLaughlin

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Bewertungen

Nanny Diaries wurde insgesamt 31 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Nanny Diaries

    [Dt. Titel: Die Tagebücher einer Nanny]
    Inhalt (von Amazon.de kopiert):
    Nanny jobbt schon seit Jahren als Kindermädchen, um sich ihr Studium in New York zu finanzieren. Doch dass sie sich von den Eltern des vierjährigen Grayer anheuern lässt, bereut sie schon bald zutiefst: Sie muss den Alltag der so reichen wie neurotischen Mutter organisieren, die Spitzenunterwäsche der Geliebten des Vaters diskret entsorgen und natürlich auf den Jungen aufpassen. Ohne den attraktiven Harvard-Studenten, in den sich Nanny Hals über Kopf verliebt, würde sie in diesem Alptraum den Verstand verlieren...
    Meine Meinung:
    Zunächst mal muss man sagen, dass für diese Geschichte wirklich jedes Klischée über die Reichen und Schönen verwendet wird - wen das stört, der lasse lieber die Finger davon, denn es kann einem nach einer Weile wirklich auf die Nerven gehen. Andererseits soll ja ein überzeichnetes Bild dieser Gesellschaftsschicht entstehen, denn das ist es ja gerade, was das Lesen dieses Buch so amüsant macht. Amüsant ist es auch zu 90%, aber es gibt auch Passagen, die den Leser nerven, stinkwütend machen oder nachdenklich stimmen. Die Eltern des kleinen Grayer sind wirklich an Gedankenlosigkeit und Oberflächlichkeit nicht mehr zu übertreffen, und trotzdem hat man an gewissen Stellen sogar etwas Mitleid mit Mrs. X, der neurotischen Mutter/Ehefrau.
    Ich kann das Buch allen empfehlen, die für zwischendurch eine leichte Lektüre suchen, die aber nicht nur typische ChickLit ist. Und treusorgende Mütter sollten beim Lesen am besten einen kleinen Punshing Bag dabei haben, denn ihr werdet ihn brauchen, wenn ihr Grayers Eltern kennenlernt.
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  • Rezension zu Nanny Diaries

    Das Buch habe ich eigentlich angefangen zu lesen, weil ich mir das angenehme "Gute-Gewissen-Gefühl" davon versprach: Unsereiner erzieht seine Kinder ja größtenteils selbst =D>, vernachlässigt sie nicht (höchstens dann, wenn das aktuelle Buch gerade an seiner spannensten Stelle ist) und liebt sie selbst dann noch, wenn sie ihre nutella-beschmierten Finger an Mutters neuer Bluse abwischen.
    Und auch eine Art "Voyeursgefühl" war wohl dabei: Was stimmt denn jetzt von dem, was man aus gewissen Medien über die Reichen und Erfolgreichen an Vorurteilen mitgenommen hat?
    So ganz ging meine Rechnung nicht auf. Ich las das Buch praktisch mit der Faust in der Tasche. Was vor allem meinen Ärger begründete, ist hier bereits genannt worden: Die Entwürdigung eines Kindes zum Statussymbol und das Problem der Nanny, ihre Interessen durchzusetzen. Auch wenn ihr Motiv, die Zuneigung zu Grayer, noch so verständlich wäre: Genutzt hat es niemandem. Dass ein Kind mit der Erfahrung leben muss, von den Eltern missachtet und abgeschoben zu werden, kann auch die beste Nanny mit der innigsten Zuwendung nicht wettmachen.
    (Es stellt sich auch die Frage, wohin die Spirale führt, wenn diese Kinder als Erwachsene selbst Eltern werden.)
    Das Buch selbst lässt sich leicht und flott lesen, ist ironisch und locker geschrieben. Etwas dick aufgetragen ist die Schilderung der eigenen Familie, in der Großmutter, Eltern und Enkel unbefangen und liebevoll miteinander umgehen, als Gegensatz zu der Arbeitgeberfamilie.
    Es hat zwar einen satirischen Unterton, aber als witzig würde ich es nicht bezeichnen, und der Klappentext, der das Buch "ein zum Brüllen komisches Debüt" nennt, ist unpassend.
    Marie
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  • Rezension zu Nanny Diaries

    Hallo zusammen!
    Was mich wundert, ist die Tatsache, dass alle dieses Buch hauptsächlich als "witzig" beschreiben. Natürlich ist es frech und flott geschrieben, aber wenn man mal darüber nachdenkt, dass es sich auf wahre Begebenheiten bezieht, finde ich es einfach nur erschreckend und beklemmend. Die armen Kinder, die von ihren Eltern vernachlässigt werden, bzw. lediglich als Statussymbole vorgezeigt werden, können einem doch nur leid tun!
    Ich habe mir damals das Buch gekauft, weil ich selbst Aupair war und wissen wollte, was die Autorinnen zu sagen hatten. Vieles davon ist schrecklich real! Und für alle Beteiligten ein schmerzhafter Prozess.
    ...ich habe selbst erlebt, dass eine Freundin sehr schlecht von ihrer Familie behandelt wurde, aber sie weigerte sich, die Familie zu tauschen, weil sie die Kinder nicht allein lassen konnte. Sie sind ihr so ans Herz gewachsen, dass sie sie vor ihren Eltern (hauptsächlich der Mutter) "schützen" und ihnen so lange wie möglich eine schöne Kindheit schaffen wollte. Sobald man sich als Nanny oder Aupair auf die Kinder eingelassen hat, wird man emotional erpressbar!
    Dazu kommt der Fakt, dass viele Nannys noch sehr jung sind, das Geld brauchen und zusätzlich das erste Mal im Leben auf eigenen Beinen stehen. Da ist man unsicher, an welchem Punkt eine Zumutung beginnt und wo es nur an Durchhaltewillen fehlt...
    die Mädels sind halt jung, naiv und beeinflussbar. Deshalb wollen viele Familien ja auch Kindermädchen.
    Zurück zum Buch:
    Als ich es kaufte, hatte ich etwas leichtes erwartet, etwas, das vom Alltag ablenkt. Was ich fand war ein sehr empfehlenswertes Buch, das sich locker weglesen lässt, aber nicht nur reine Unterhaltung ist. Der ernste Hintergrund trieb mir manchmal fast die Tränen in die Augen.
    Wen das Thema interessiert, sollte es lesen. :thumright:
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Ausgaben von Nanny Diaries

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 426

Nanny Diaries in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 75

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