Segen der Erde

Buch von Knut Hamsun, Alken Bruns, Peter Urban-Halle

Cover zum Buch Segen der Erde

Titel: Segen der Erde

, (Übersetzer) , (Nachwort)

4 von 5 Sternen bei 9 Bewertungen

80% Zufriedenheit

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 512

ISBN: 9783548290577

Termin: September 2019

Aktion

  • Kurzmeinung

    Sarange
    Mich hat diese betont schlichte und emotional distanzierte Erzählweise leider nicht abgeholt. Abbruch nach 50 Seiten.
  • Cover zum Buch Benoni Cover zum Buch Unter Herbststernen: Die Erzahlung Ei... Cover zum Buch Auf überwachsenen Pfaden

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Segen der Erde

Für SEGEN DER ERDE wurde Knut Hamsun 1920 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Der wohl bekannteste Roman Knut Hamsuns erzählt die Geschichte von Isak, einem einfachen Bauern, dxer das karge norwegische Land urbar macht. Mit SEGEN DER ERDE hat Knut Hamsun einen Klassiker geschaffen, der mit einer schlichten Sprache von fast biblischer Kraft einen Blick in eine vergangene Welt eröffnet und bis heute Norwegens Autoren beeinflusst.
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Bewertungen

Segen der Erde wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Mich hat diese betont schlichte und emotional distanzierte Erzählweise leider nicht abgeholt. Abbruch nach 50 Seiten.

    Sarange

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Segen der Erde

    • 24. März 2025 um 15:41
    Vielen Dank für Deinen Beitrag @kingofmusic !
    Ja, ein spannender Pageturner ist dieser Roman sicherlich nicht, und auch ich werde ihn kein zweites Mal mehr lesen. Es ist eher eine Verherrlichung des naturverbundenen Lebens. Wenn man nur fleißig ist, hart arbeitet, dann hat man ein glückliches Leben. Die Errungenschaften der Städter lenken nur vom rechten, gottesfürchtigen Weg ab, usw. Die Bauernromantik in vielen Romanen in jener Zeit hatte ja häufig eine mystische Verklärung des Bauerndaseins.
    Ich empfehle Dir zum Vergleich "Sein eigener Herr" von Halldór Laxness.
    Laxness nimmt die gleiche Ausgangslage (fleißiger Bauer beginnt ein selbständiges Leben auf abgelegener Weide), kommt aber zu einem ganz anderen Ergebnis, übt Kritik an der bisherigen Darstellung. Da wird gearbeitet bis zum Umfallen, ist sparsam bis zum gehtnichtmehr und kommt trotzdem auf keinen grünen Zweig...Insofern ist es wirklich interessant, beide Erfolgsromane miteinander zu vergleichen. Schreiben konnten Beide exzellent (Laxness und Hamsun), aber politisch hatten sie eine ziemlich unterschiedliche Weltanschauung.
    Während Hamsun, der später aktiv für den Nationalsozialismus eintrat, für "Segen der Erde" 1920 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde dem Anhänger marxistisch-kommunistischer Lehren Laxness der erste Teil des Romans (noch als "Der Freisasse") von den Nationalsozialisten verboten.
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  • Rezension zu Segen der Erde

    • 24. März 2025 um 13:23
    Ausgezeichnete Langeweile
    Bei der Überschrift sehe ich förmlich eure Fragezeichen in den Augen ha ha ha. Nun, die Antwort darauf setzt sich aus der Vergabe des Literaturnobelpreises an Knut Hamsun 1920 für den 1917 erschienenen Roman „Segen der Erde“ (= Ausgezeichnet) und der von mir beim Lesen dieses Werks (in der Übersetzung aus dem Norwegischen von Pauline Kleiber-Gottschau und 2023 im Reclam-Verlag erschienen) größtenteils empfundenen, äh, Langeweile zusammen.
    In „Segen der Erde“ folgen die Leser:innen dem einsamen Wanderer Isak, der gegen 1870 in der nordnorwegischen Landschaft selbige urbar macht, um sich dort eine Existenz zu schaffen. Durch kontinuierliche Arbeit bringt er es nach und nach zu einem stattlichen Anwesen und weitere Siedler lassen sich in seiner Nachbarschaft nieder. Er gründet eine Familie, bekommt Kinder…Das ist (ohne irgendwelche „Ereignisse“ im Lauf der Jahrzehnte zu spoilern), in etwa das, was auf etwas mehr als 400 Seiten passiert.
    Klingt langweilig? Ist es auch – größtenteils. Ab und an baut Hamsun etwas „Action“ in die Handlung ein, auch finden sich immer wieder durchaus witzige Passagen ebenso wie poetisch-schöne Naturbeschreibungen. Doch in der Fläche, in seiner Gesamtheit gesehen ist mir das zu wenig, um wirklich begeistert zu sein. Zu keiner der Personen konnte ich eine tiefere Bindung aufbauen, ich habe kaum (persönliche) Entwicklungen wahrgenommen. Stattdessen wird immer auf der Stelle getreten, die Städter stellen sich über Landwirte wie Isak (und umgekehrt) – was will mir Hamsun hier vermitteln?
    Auch das vermittelte Frauenbild ist problematisch, auch wenn ich weiß, dass der Roman von 1917 stammt und die Geschichte einige Jahrzehnte vorher spielt. Trotzdem…Eine Passage muss ich hier jedoch davon ausnehmen; konkret ging es um die Stärkung der Frauenrechte und der Kritik daran, dass sie (die Frauen) von Männern gemachten Gesetzen unterstellt sind, ohne das Männer sich in die Gefühlswelt einer Frau eindenken können. Hätte es mehr in dieser Richtung gegeben (da war der Roman schon im letzten Drittel), wäre meine Begeisterung womöglich größer ausgefallen.
    Die Dialoge sind so einfach wie (teilweise) banal – warum?? Wo war 1917 der Hamsun, den ich mit „Hunger“ kennengelernt habe? Offenbar hat er (nach allem, was ich recherchieren konnte) hier eigene Erfahrungen eingebaut. Aber kann man daraus nicht trotzdem mitreißende Literatur machen? Muss es so karg sein wie die beschriebene, durchaus reizvolle Landschaft? Als Landwirt sowohl der damaligen als auch der heutigen Zeit würde ich mir etwas veräppelt vorkommen, wenn meine Zunft so „einfach“ dargestellt werden würde…
    Keine Ahnung, ob ich den Roman zu einem anderen Zeitpunkt anders bewerten würde; jetzt bleiben mir lediglich 2,5 (3*) übrig. Schade eigentlich…
    ©kingofmusic
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Ausgaben von Segen der Erde

Taschenbuch

Cover zum Buch Segen der Erde

Seitenzahl: 512

Hardcover

Cover zum Buch Segen der Erde

Seitenzahl: 396

E-Book

Cover zum Buch Segen der Erde

Seitenzahl: 420

Segen der Erde in anderen Sprachen

  • Deutsch: Segen der Erde (Details)
  • Norwegisch: Markens grøde (Details)

Besitzer des Buches 25

Update: 24. März 2025 um 18:59