Das Geisterhaus

Buch von Isabel Allende

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das Geisterhaus

Die Geschichte der alteingesessenen Familie del Valle setzt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Chiles scheinbar wohlgeordneter Welt ein und reißt uns mit in einem Strudel politischer Umbrüche und Gewalt, der die persönlichen Schicksale über vier Generationen unaufhaltsam bestimmen wird. Ihr erster Roman hat Isabell Allende, die »geborene Geschichtenerzählerin aus Lateinamerikas Talentschmiede« (Los Angeles Times), z einer Schriftstellerin von Weltrang gemacht. Isabell Allende, geboren 1942, arbeitete lange Zeit als Journalistin in Chile. Nach Pinochets Militärputsch ging sie ins Exil. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Ihr Werk erscheint auf Deutsch im Suhrkamp Verlag.
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Serieninfos zu Das Geisterhaus

Das Geisterhaus ist der 3. Band der Geisterhaus Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 1998. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2004.

Über Isabel Allende

In "Das Geisterhaus", dem ersten ihrer Bücher, verarbeitete die chilenische Autorin Isabel Allende viel Biografisches aus ihrer Vergangenheit. Die Schriftstellerin wurde 1942 in Lima in Peru geboren und schrieb von Kindheit an fantasievolle Erzählungen. Mehr zu Isabel Allende

Bewertungen

Das Geisterhaus wurde insgesamt 106 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Interessantes und komplexes Buch. Nur die letzten Seiten mit der ganzen Politik usw waren nicht so mein Ding.

    freddoho

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Geisterhaus

    Ich habe das Buch schon vor 3 oder 4 JAhren mal auf dem Flohmarkt gekauft, sodass es nun endlich mal Zeit wurde es auch zu lesen.
    Der Klappentext hörte sich interessant an, aber nicht unbedingt nach meinem Genre, trotzdem hat es mich gereizt.
    Der Einstieg fiel mir etwas schwer. Zu viele Namen und Personen, zu viele Ereignisse auf einmal.
    Gleich zu Beginn kamen mir Fragen auf, was mich dann doch zum Weiterlesen zwang.
    Die einzelnen Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet. Selbst jeder Nebencharakter war so farcettenreich und spielte eine wichtige und entscheidende Rolle, sodass keiner überflüssig oder erzwungen wirkte.
    Ich muss sagen, dass mir der männliche Hauptprotagonist Esteban wurde mir überhaupt nicht warm, obwohl der der Geschichte natürlich das Gewisse etwas gab. Trotzdem war er sehr interessant und tief gezeichnet. Ebenso erging es mir mit Clara, der weiblichen Hauaptperson. Mehr als merkwürdig fällt mir dazu einfach nicht ein. Ihre Handlungen konnte ich manchmal echt nicht nachvollziehen.
    Isabel Allende erzählt eine Familiensaga, die gleichzeitig die politische und gesellschaftliche Situation in Chille des beginnenden 20. Jahrhunderts zeigt. Das war wirklich beeindruckend. Ebenfalls sehr gelunge war der Wechsel der Erzählperspektiven. Dieser war so flüssig, dass ich es manchmal gar nicht merkte. In anderen Büchern hat mich sowas oft genervt. Hier war es total super und passend!
    Alles in Allem hat mich das Buch sehr begeistert. Der einzige Kritikpunkt ist der Anfang, der sich dann doch etwas zog.
    Ich vergebe
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  • Rezension zu Das Geisterhaus

    Meine Meinung:
    Ich habe noch nicht allzu viele Familiensagen gelesen, aber dieses Buch schätze ich als genau auf das Genre zutreffend ein. Was mich ab und an verwirrte, war dieses unvermittelte Springen des Erzählens aus der dritten Person-Sicht zur Ich-Sicht.
    Der Anfang wirkte für mich etwas holperig, was vielleicht an den vielen Namen, Orten und deren Zusammenhänge lag, die in schnellem Tempo auf den ersten Seiten beschrieben wurden.
    Das Buch bietet meiner Meinung nach einen recht guten Eindruck darüber wie die Zeit damals in Chile war. Der Krieg kommt, der Präsident wird gestürzt. Man kann mit erleben, wie jeder seinen Platz finden muss. Auf welche Art sich Werte und Ideale auf die Überlebenschancen auswirken und welche Weg die einzelnen Personen der Geschichte nehmen, wird meiner Meinung nach gut erzählt. Man lernt alle Rollen gut kennen und kann sich denken, wie sie sich fühlen und welche Entscheidungen sie wohl treffen werden.
    Grausig waren die Ereignisse der ganzen Geschichte immer wieder, was jedoch die Charaktere, das Land und die Zeit einfach mitbringen.
    Da diese Genre (der Familiensagen, geschichtliche Erzählungen) nicht zu meinem Lieblingsthema gehört, war ich die ganze Zeit sozusagen gegen das Buch. Ich wollte es aber unbedingt durchlesen. Was mich immer wieder neugierig machte, waren Andeutungen, die des öfteren vorkamen. Dort stand dann sowas wie "Das war der und jener, die noch einmal dies und jenes tun würden, aber das wusste noch niemand." oder so ähnlich. Das fesselte meine Neugier.
    Insgesamt würde ich sagen, dass es ein gelungenes und unterhaltsames Buch ist und das bietet, was man bei einer Familiensaga zu der Zeit erwartet.
    Bewertung: ( = sehr gut / = sehr schlecht)
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  • Rezension zu Das Geisterhaus

    Zum Inhalt:
    Die junge Alba trifft beim Besuch des Hauses ihrer Ahnen auf den sterbenden Großvater Esteban Trueba. Anhand der Tagebücher ihrer Großmutter Clara beginnen beide, die bewegte Familiengeschichte zu rekonstruieren. Am Anfang der Geschichte steht die Verbindung zwischen dem Großgrundbesitzer Trueba und Clara de Valle, der Schwester der verstorbenen Verlobten Truebas. Er zeigt sich gegenüber seiner Familie und seinen Arbeitern als kompromissloser Patriarch. Ihm gegenüber stehen die Frauen der Familie: die hellseherisch begabte Clara und die Tochter Blanca, die sich in einen Anführer der kommunistischen Partei verliebt und auswandert. Trueba duldet die Beziehung nicht, er selbst kandidiert als Senator der konservativen Partei und unterstützt einen Militärputsch. Erst als seine Enkelin Alba in ein Konzentrationslager gebracht wird, begreift Trueba die Fehler seines Lebens.
    Mein Kommentar:
    Ich bin eigentlich überrascht, daß es hier noch gar keinen eigenen Beitrag zu dem Buch gibt. Das Geisterhaus gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblinsbüchern. Die ganze Erzählung läuft so schön und mitreissend ab, daß man kaum aufhören will, zu lesen.
    Die Verfilmung gelang übrigens auch sehr. Zwar fehlen natürlich Teile des Buches, aber insich ist der Film wirklich schön. Und wie das Buch kann auch der Film mehrmals verschlungen werden, ohne langweilig zu werden.
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Ausgaben von Das Geisterhaus

Taschenbuch

Seitenzahl: 501

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 500

E-Book

Seitenzahl: 886

Hörbuch

Laufzeit: 00:09:23h

Das Geisterhaus in anderen Sprachen

  • Deutsch: Das Geisterhaus (Details)
  • Englisch: House of the Spirits (Details)
  • Spanisch: Casa de los espíritus (Details)

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