Der Menschenräuber

Buch von Sabine Thiesler

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Menschenräuber

Wehe, wenn wir uns wiedersehen Zuerst verliert er durch einen schrecklichen Unfall seine Tochter. Dann seinen Job und schließlich seine Frau. Als der erfolgreiche Medienmanager Jonathan in einem einsamen Bergdorf in der Toskana ankommt, scheint er am Ende zu sein. Doch dann trifft er die junge Sophia und beginnt mit ihr ein neues Leben, bis ihn die Vergangenheit einholt. Aus Rache wird er zum Mörder, aber das ist erst der Anfang …
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Serieninfos zu Der Menschenräuber

Der Menschenräuber ist der 4. Band der Commissario Donato Neri Reihe. Sie umfasst 13 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Über Sabine Thiesler

Im Jahr 1957 wurde die deutsche Schriftstellerin Sabine Thiesler in Berlin geboren. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaften und nahm zeitgleich Schauspielunterricht. Mehr zu Sabine Thiesler

Bewertungen

Der Menschenräuber wurde insgesamt 33 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Menschenräuber

    „Der Menschräuber“ ist der dritte Band der Reihe um Commissario Donato Neri, der hier allerdings nur eine kleine Nebenrolle spielt und das auch eher nur als Freund der Familie Valentini statt als Ermittler, allerdings genauso nervtötend dumm und gutgläubig, wie in den ersten Bänden.
    Es ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann: Sie verlieren ihr Kind. Bei Jana und Jonathan Jessen geschah dies auf besonders tragische Weise, denn ihre Tochter fiel der Überheblichkeit eines jungen, betrunkenen Autofahrers zum Opfer. Nach einer langen Trauerzeit, in der Jonathan den letzten Halt in seinem Leben verliert, setzt er sich die Toskana ab, wo er Sofia kennen lernt, die seiner Tochter verblüffend ähnlich sieht. Jonathans seelischer Schmerz über den Verlust des geliebten Menschen lässt sich gut nachvollziehen. Es scheint wie ein Wunder, als er Sofia trifft und neuen Lebensmut fasst. Man vergönnt ihm das Glück und doch hinterlässt es beim Leser bereits eine dunkle Vorahnung. Nachdem er Sofia geheiratet hat, offenbart sich im weiteren Verlauf seine wahre Absicht, nämlich die wiedergefundene Tochter für immer vor der Welt zu beschützen. Sofia und ihre Eltern wundern sich zwar manchmal über Jonathans Verhalten, akzeptieren es aber widerspruchslos. Eines Tages holt ihn die Vergangenheit wieder ein und der alte Hass flammt stärker auf denn je, da er nun seine Chance wittert, endgültig am Mörder seiner Tochter Rache zu üben. Gemeinsam mit der Stimme in seinem Kopf schmiedet Jonathan einen perfiden Plan...
    Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto unglaubwürdiger wird sie, woran besonders die Entwicklung der Charaktere beiträgt. Besonders extrem lässt sich dies an Sofias Mutter Amanda erkennen, die quasi über Nacht von der depressiven Alkoholikerin zur liebevollen Oma mutiert. Die Naivität der Familie Valentini wird nur noch von Kommissar Neris Einfältigkeit übertroffen. Eigentlich hätten Amanda, Ricardo und Sofia nach der Hochzeit an Jonathans Verhalten erkennen müssen, dass mit ihm etwas nicht stimmt, allerspätestens nach dem „Unfall“ des deutschen Urlaubers. Doch nicht einmal Neri erkennt die offensichtlichen Ungereimtheiten und geht nicht weiter auf den Verdacht seines Kollegen ein. Jonathans Verwirklichung seines Plans kommen jede Menge Zufälle zugute – viel zu viele meiner Meinung nach um noch realistisch zu wirken. Auch der Schluss war für mich absolut nicht nachvollziehbar, denn Jonathan bleibt für sämtliche Beteiligten weiterhin der Gutmensch, als den sie ihn zu kennen glaubten. Lediglich Sofia erfährt am Ende die Wahrheit über ihren Ehemann, doch sie schweigt für ihr persönliches Glück. Man hätte von Anfang an nicht einmal aufwendige Ermittlungen anstellen müssen um hinter Jonathans Motiv zu kommen, doch Donato Neri würde wahrscheinlich nicht einmal einen Mörder erkennen, wenn dieser ihm die Leiche samt schriftlichem Schuldgeständnis persönlich überreichen würde.
    Trotz all der Kritikpunkte liest sich „Der Menschenräuber“ aber recht kurzweilig, was mich an Sabine Thieslers Büchern bisher jedes Mal fasziniert hat. Nach dem vierten Band, der bereits in meinem Regal steht, wird die Reihe für mich dann allerdings beendet sein.
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  • Rezension zu Der Menschenräuber

    Kurzbeschreibung
    Wehe, wenn wir uns wiedersehen
    Zuerst verliert er durch einen schrecklichen Unfall seine Tochter. Dann seinen Beruf und schließlich seine Frau. Als der erfolgreiche Medienmanager Jonathan in einem einsamen Bergdorf in der Toskana ankommt, scheint er am Ende zu sein. Doch dann trifft er die junge Sophia und beginnt mit ihr ein neues Leben. Bis ihn die Vergangenheit einholt. Aus Rache wird er zum Mörder, aber das ist erst der Anfang ...
    Die junge Kunststudentin Giselle wird am helllichten Tag von einem betrunkenen Autofahrer überfahren und tödlich verletzt. Ihr Vater Jonathan, ein erfolgreicher Fotograf und Medienmanager, kommt über ihren Tod nicht hinweg und rutscht ab in Alkoholismus, Depression und Verwahrlosung. Daran zerbricht auch seine Ehe.
    In einer Novembernacht fährt Jonathan einfach los. Ohne Ziel, ohne Geld und ohne Hoffnung. Er strandet in einer heruntergekommenen Ferienwohnung einer Bauernfamilie in der Toskana. Als Jonathan aber deren blinde Tochter Sophia kennenlernt, ist er bis ins Mark schockiert: Auf geradezu unheimliche Art gleicht sie seiner toten Tochter. Jonathan bleibt in Italien, findet neuen Lebensmut und heiratet Sophia. Aus dem abgewirtschafteten Gehöft machen die beiden ein luxuriöses Feriendomizil. Doch eines Tages verbringen Gäste aus Deutschland dort ihren Urlaub, und als Jonathan erkennt, wer sich da eingemietet hat, erwachen erneut sein Hass und seine Rachegefühle. Er übt tödliche Vergeltung, aber das ist ihm noch nicht genug ...
    Eigene Meinung
    Für Jonathan bricht eine Welt zusammen als seine wunderbare Tochter Giselle Opfer eines Autounfalls wird.
    Nichts ist mehr wie es war, nach einer sehr langen Trauerzeit muss er sein Leben neu ordnen, er bricht hier alles ab um sich in der Toscana ein neues Leben aufzubauen.
    Es vergehen einige Jahre, in denen er sich ein schönes, zumindest glaubhaftes glückliches Leben dort aufbaut.
    Doch auch nach all den Jahren die vergehen, er kann einfach nicht vergessen und schon gar nicht verzeihen, durch einige Zufälle wird seine Wut nur noch mehr angetrieben und als der Zeitpunkt der Rache zum greifen nah ist, wird er zuschlagen …
    Man leidet regelrecht mit Jonathan mit, doch nach und nach merkt man, dass alles viel tiefer und schlimmer in ihm innen drin aussehen muss, als man evtl. vermutet.
    Für mich waren die vielen Zufälle die es in diesem Buch gibt ein Manko. Ein paar Zufülle okay, aber in diesem Buch waren es schon verdammt viele.
    Auch das Ende fand ich ein wenig „abgehackt“ und zu schnell „über die Bühne“ gebracht.
    Trotz allem fand ich auch diesen Thriller von Frau Thiesler wieder sehr spannend und flüssig geschrieben. Es hat Spaß gemacht, gerade auch durch (die mal wieder ;) ) die wundervollen Bilder die man von der Toscana im Kopf hat, dank dieser Autorin hab ich ein wundervolles „Kopfkino“ von diesem Fleckchen Erde, obwohl ich persönlich noch nie dort war!
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Ausgaben von Der Menschenräuber

Taschenbuch

Seitenzahl: 480

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 464

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:00h

E-Book

Seitenzahl: 464

Besitzer des Buches 139

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