Lauf
Buch von Jamie Freveletti
Titel: Lauf
Jamie Freveletti (Autor)
Band 1 der Emma Caldridge-Reihe
Verlag: Ullstein TB-Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 352
ISBN: 9783548281193
Termin: September 2009
Aktion
Zusammenfassung
Serieninfos zu Lauf
Lauf ist der 1. Band der Emma Caldridge Reihe. Diese umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2009. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2017.
Bewertungen
Lauf wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Lauf
- maiglöckchen
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23. März 2012 um 13:11
Nachdem ich " Emmas Angst " gelesen hatte und feststellen musste das es nicht das erste Abenteuer von Emma Caldridge ist , wollte ich natürlich auch die vorgehenden Abenteuer mir zu legen . Da ich von " Emmas Angst " ziemlich beeindruckt war , endlich mal ein Buch mit einer weiblichen taffen Heldin , ohne das noch Liebe , Sex und und und mitspielt .Weiterlesen
Auch diesmal gefiel mir das Buch sehr gut . Emma Caldridge die bei einem "geplanten" Flugzeugabsturz , aus dem Flugzeug geschleudert wird . Mit ansehen muss , wie Guerilla- Kämpfer die wenigen Überlebenden zusammen treiben , um sie per Lösegeldforderung der amerikanischen Regierung feil zu bieten . Aber auch Emma hat ihr Geheimniss warum sie in der Maschine saß , so beginnt nun eine unglaubliche Verfolgungsjagd durch den Dschungel . Emma die sich bei der Verfolgungsjagd , ihren sämtlichen Ängsten stellen muss , um zu überleben .
Die Autorin J. Feveletti versteht es mit ihren Schreibstil eine gewisse Spannung aufzubauen , vergisst dabei aber auch nicht ab und an mal eine witzige Szene "springen " zu lasssen . Sicher es ist kein Buch wo man seinen Kopf gross anstrengen muss , aber gerade jetzt wo die ersten Sonnenstrahlen da sind , kann man das Buch schön zwischen durch auf dem Balkon oder Terrasse lesen .
ich vergebe -
Rezension zu Lauf
- antjemue
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28. Juli 2011 um 17:21
Schon vor längerer Zeit weckten einige Rezensionen mein Interesse an dem Thriller „LAUF“ von Jamie Freveletti. Dann kamen ein paar private Probleme dazwischen und der natürliche Prozess des Vergessens setzte ein.Weiterlesen
Dann las ich eine im Internet veröffentlichte Leseprobe zum Nachfolger „FLIEH“, die mich begeisterte. In den Informationen zur Autorin wurde auch ihr Debüt „LAUF“ erwähnt. Danach suchte ich sofort und als ich das Cover sah, erinnerte ich mich auch daran, dass dieses Buch eigentlich schon lange auf der Merkliste stehen sollte. Nun bestellte ich es gleich und hielt es schon am nächsten Tag in den Händen. Logisch, dass ich sobald es meine Zeit erlaubte, mit dem Lesen begann:
Im Dschungel von Kolumbien
Die Passagiermaschine, in der, neben mehr als 200 meist amerikanischen Fluggästen, auch die Biochemikerin und Langstreckenläuferin Emma Caldrige und der ATD Beobachter Cameron Sumner auf dem Weg nach Bogota unterwegs sind, wird von Flugzeugentführern umgelenkt und auf einer viel zu kurzen Dschungelpiste zur Landung gezwungen. Viele der Passagiere überleben die Bruchlandung nicht, die ca. 70 Überlebenden werden unmittelbar danach von einer Guerilla Einheit als Geiseln gefangen genommen.
Emma Caldrige hatte „das Glück“, dass ihr Sitz beim Zerbersten des Flugzeuges etwas weiter in den Dschungel geschleudert wurde. Nur leicht verletzt, bemerkt sie die Guerilla Söldner rechtzeitig und kann ihrer Aufmerksamkeit mit Hilfe von Cameron Sumner erst mal entgehen. Kurze Zeit später stellt Emma fest, dass sie sich im Dickicht des kolumbianischen Dschungels nicht nur vor der Entdeckung durch Guerillas in Acht nehmen muss. Auch die Häscher eines mächtigen Pharmaunternehmens sind mit Bluthunden hinter ihr her. Es beginnt eine gnadenlose Verfolgungsjagd…
Rasantes Lesevergnügen
Kaum hatte ich mit dem Buch begonnen, war es letztendlich auch schon wieder fertig gelesen. Von Anfang bis Ende gelingt es der Autorin eine gleichbleibende Spannung zu erhalten, die den Leser an das Buch fesselt. Das liegt zum einen an dem einfachen und schnörkellosen Schreibstil, zum anderen aber auch am Aufbau der Geschichte. Die Autorin hat ihr Buch in 54 relativ kurze Kapitel eingeteilt und wechselt besonders anfangs oft zwischen zwei verschiedenen Orten.
Das sind zum Einen die Ereignisse mit den entsprechenden Akteuren im kolumbianischen Dschungel, ab der Bruchlandung und zum Anderen die strategischen und diplomatischen Gespräche zwischen Militär, Verteidigungsministerium und Darkview, des Privatunternehmens unter der Leitung von Edward Banner und seiner Stellvertreterin Carol Stromeyer, welches Geheimmissionen für die amerikanische Regierung durchführt.
Dabei geht es natürlich im Dschungel bei den Personen in akuter Gefahr und ihren Widersachern wesentlich rasanter zu, als bei den Bürohengsten im sicheren Amerika, die um Entscheidungen und Kompetenzen rangeln. Bei letzteren werden aber viele Erklärungen geliefert. Hier gelingt der Autorin das Halten des Spannungsbogens nur, weil sie dann immer wieder rechtzeitig zu den Gefährdeten in den Dschungel schwenkt. Als Leser muss man zu Beginn bei den Szenen mit Militärs und Politikern schon aufpassen, dass man – obwohl entsprechende bereits Erklärungen geliefert wurden - die Personen beim wiederholten Auftauchen dann im Kopf auch wieder den richtigen Organisationen zuordnet.
Von Anfang an bilden sich klaren Sympathie- und Feindbilder heraus und natürlich ist die Story typisch amerikanisch. So trieft sie vor Klischees und offensichtlichen Konstruktionen. Da ist die sympathische weibliche Hauptprotagonistin Emma eben nicht nur Chemikerin, sondern auch Langstreckenläuferin mit der Spezialisierung auf Extremmarathons und ihr Mitstreiter Cameron Sumner ein Allroundtalent mit militärischer Ausbildung. Beide sind dazu auch noch extrem attraktiv. Superhelden eben, die in jeder Situation zwar sagen, dass sie nicht wissen was zu tun ist, dann aber genau das Richtige machen. Es ist schon regelrecht verwunderlich, dass zwischen ihnen bisher nicht mehr als ein Kuss gelaufen ist.
Bei den anfangs sich noch in Amerika befindlichen Protagonisten stehen als Sympathieträger ganz klar Edward Banner und die überaus taffe Carol Stromeyer zur Verfügung. Die beiden sind als kollegiales Team die perfekte Einheit und man spürt als Leser, es prickelt auch privat. Aber auch hier in zwischenmenschlicher Hinsicht noch nichts passiert. Die Lovestorys hebt sich die Autorin wohl für die Fortsetzung auf.
Bei den Feinden gibt es den offensichtlichen, den gewalttätigen Anführer der Guerillagruppe mit der gefährlich schönen Freundin, den über ihm stehenden geheimnisvollen Cartellboss und den mysteriösen Amerikaner, der mit ihnen im Bunde steht. Auch von dieser Seite her scheint es eine Verbindung zum Verteidigungsministerium zu geben, die zwar angedeutet aber bis zum Schluss noch nicht ganz klar wurde.
Viele Dinge die die Hauptakteure auf ihrer Flucht durch den Dschungel oder bei ihren Befreiungsaktionen getan haben, nahm ich einfach als gegeben hin, da ich einfach nicht weiß ob das in Wirklichkeit gehen könnte, es aber hervorragend in die Handlung und den Spannungsbogen passte und es sich ja auch um einen Roman und keinen Tatsachenbericht handelt. Da darf die Autorin von mir aus schon, ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Es gab jedoch eine Stelle in dem Buch, die ich mehrmals lesen musste und der Meinung bin, das geht nicht. Cameron spielt sozusagen Räuberleiter für Emma, damit sie ein Maschinengewehr am Rande der Plattform des Wachturms erreichen kann. Damit sie es erreichen kann, schlingt sie ihre Beine um seine Schultern, dann schießt sie wie eine Verrückte, dreht regelrecht durch und verkrampft. Als das Magazin leer ist, legt er um sie zu beruhigen seine Hand an ihre Wange und erst dann will er sie runterlassen, aber ihre Beine sind noch immer wie ein Schraubstock um seine Schultern geschlungen. Wie um Gottes Willen hat er seine Hand an ihre Wange gelegt???
Und trotzdem habe ich dieses Buch gern und schnell gelegen. Das lag einfach daran, dass es für mich die Unterhaltungslektüre war, die ich gerade brauchte. Nämlich eine, in die ich aus meiner realen Welt komplett wegtauchen konnte, die mich für die Dauer des Lesens fesselte, um danach entspannt wieder in mein eigenes Leben zurück zu kehren. Das Thriller-Genre wurde mit diesem Roman ganz sicher nicht neu erfunden. Man hat ähnliches schon in diesem oder jenen anderen Buch gelesen. Aber sowohl Handlung, als auch Akteure brachten mich zum Wegtauchen und Mitfiebern. Und mal ganz ehrlich, wenn ich mir ein solches Buch aussuche, weiß ich das doch auch schon im Vorfeld, zumindest was mich ungefähr erwartet. Und meine Erwartungen an sich wurden nicht enttäuscht. Es war letztendlich genau das, was ich von dem Buch wollte. Daher kann ich Freunden des Genres auch eine Empfehlung geben.
Über die Autorin Jamie Freveletti erfuhr ich im Internet, dass sie als Anwältin in einer Kanzlei in Chicago arbeitet, zahlreiche Kampfsportarten beherrscht und selbst Langstreckenläuferin ist. „Lauf“ war ihr Thrillerdebüt. Die Fortsetzung „Flieh“ in deutscher Übersetzung habe ich inzwischen auch schon gelesen.
Übersetzung Sybille Uplegger
377 Seiten -
Rezension zu Lauf
- Nazena
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20. Juni 2010 um 18:05
Die Aufmachung des Taschenbuches hat mir gut gefallen- das Titelbild mit den grünen Blättern und der Klappentext haben interessant gewirkt undWeiterlesen
Lust auf mehr gemacht. Von dem Roman war ich insgesamt leider recht enttäuscht: man konnte deutlich merken, dass es sich um ein
Erstlingswerk handelt. Der Roman las sich, als hätte die Autorin eine
Checkliste der Schreibschule abgehakt: Heldin mit interessantem Hobby/
Beruf( Langstreckenläuferin und Phytobiochemikerin), tragische
Hintergrundgeschichte (Verlobter starb), gerät in Extremsituation
(Flugzeugabsturz) und kämpft sich, natürlich höchst erfolgreich, durch den Dschungel- und rettet nebenbei viele Leben und besiegt praktisch im
Alleingang ein Drogenkartell. Die Geschichte wirkte in sich nicht glaubhaft, vor allem da Emma als Heldin viel zu perfekt ist, alles weiß
und alles kann und so gut wie nie Ängste oder Zweifel empfindet- und selbst wenn, werden sie kurzerhand beiseite geschoben. Außerdem wird kaum auf Emmas Gefühlsleben eingegangen- wenn sie allein durch den
Dschungel irrt, läuft sie permanent ohne sich vor den unbekannten
Tieren/ Geräuschen zu ängstigen, sie hat keine Probleme mit Diarrhöe oder dem unweigerlichem Leistungsverfall durch Nahrungsmangel und die ganze Situation tangiert sie nicht. Sie trifft auf eine alte Frau mit
Herzfehler- wie gut dass sie vorher an Digitalispflanzen vorbei kam.
Cameron wird auch fachmännisch verarztet und kann trotz Fieber und
Infektion immer noch Bluthunden und einem Jeep davonlaufen. Und natürlich verlieben sich die beiden ineinander
Das medizinische Hintergrundwissen war zwar hochinteressant, trägt aber zur Entfremdung zwischen Emma und dem Leser bei und passt nicht in den Storyverlauf, auch wenn deutlich wird das viel Recherchearbeit gerade in diesen Details steckt.
Die einzige Person, auf dessen Gefühlsleben und innere Gedanken eingegangen wird, ist Edward Banner, doch auch nur im ersten Drittel des
Romans. Später wird er genau wie alle anderen handelnden Charaktere nur noch oberflächlich behandelt.
Ungefähr in der Mitte des Romans gibt es einen Handlungsbruch: zu der vordergründigen Handlung wird plötzlich ein todbringendes Virus hinzugesellt, an dem Bioterroristen interessiert wird und welches von
Emma entwickelt wurde. Natürlich infiziert sie sich damit
Zu guter Letzt muss Emmas Boss als Diabolo ex machina hinhalten und hat die Flugzeugentführung von Anfang an geplant, da er Emma lebendig braucht, um das Virus herzustellen. Zwar sind bei dem Absturz die Hälfte der Passagiere gestorben und es hätte auch Emma treffen können, aber so ist ihr Verschwinden viel "einfacher". Die wirklichen Übeltäter im
Hintergrund werden nicht aufgedeckt, vielleicht ist der
US-Verteidigungsminister involviert, doch dies bleibt wie so vieles im
Dunkeln.
Insgesamt wirkt der Roman zwar, als hat die Autorin viel Arbeit hineingesteckt (viel detaillierte Hintergrundinformationen), doch der
Roman selbst ist eher im deskriptivem Stil gehalten und lässt den Leser nicht in die Figuren hineintauchen. Durch die Entfernung zwischen Leser und Charakteren kommt leider nicht so viel Spannung auf, wie man es von der Handlung hätte erwarten können.
Insgesamt nur -
Rezension zu Lauf
- jess020
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26. Oktober 2009 um 19:12
...Ein Flugzeug wird entführt. Flug 689 nach Bógota landet mitten im Dschungel. In einem Gebiet voller Gefahren, voller Guerillas. Knapp 80 Passagiere überleben den Absturz. Doch sogleich werden sie als Geiseln genommen. Verkohlte, entstellte Leichen liegen zerstreut auf der Landebahn. Doch eine Frau entdecken die Männer, die skrupellosen Guerillas nicht....Weiterlesen
Dies sind die ersten Eindrücke des Thrillers "Lauf" von Jamie Freveletti.
Ein amerikanisches Flugzeug wird entführt, mitten im Dschungel Kolumbiens, wo das Recht des Stärkeren - der Guerillas - gilt. Gesetze gibt es dort nicht und die Regierung Kolumbiens ist machtlos - ein Abkommen mit den Guerillas.
Der skrupellose Luis Rodrigo nimmt die Überlebenden als Geiseln, übersieht aber Emma Caldridge, die bei dem Absturz weggeschleudert wurde und sich so ungesehen verstecken konnte. Emma ist eine renomierte Biochemikerin und Ultramarathonläuferin, die mit einem bestimmten Ziel vor Augen nach Bógota geflogen ist. SIe hütet ein Geheimnis, das tausende von Menschen töten könnte, wenn ihr Geheimnis in die falschen Hände gerät - was leider anscheinden der Fall ist. Schnell stellt sich heraus, dass das Flugzeug wegen ihr, wegen dem tödlichen Geheimnis entführt wurde.
Ein Wettlauf beginnt - drei verschiedene Gruppierungen suchen Emma und sie muss es schaffen ihnen zu entkommen, sich im Dschungel zurechtzufinden, zu überleben und ihre Mission erfüllen.
Obwohl der Roman sehr vielversprechend beginnt, will die Spannung nicht vollends zum Höhepunkt kommen. Die Handlung erscheint zwar realistisch und auch der Schreibstil von Freveletti ist ansprechend, aber die Spannung, der Höhepunkt, dies ist doch eher ungenügend. Es ist zwar eine gewisse Spannung vorhanden, aber doch nicht so stark, dass der Thriller den Leser so unglaublich fesselt.
Die Handlung und die Idee an sich sind aber sehr gut und auch sehr gut umgesetzt - wenn man von der Spannung absieht.
Aber alles in allem ein relativ guter Thriller. Nur wegen der Spannung gibt es 3 statt 5 Punkte. Schade eigentlich, denn das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden! -
Rezension zu Lauf
- dori10
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21. Oktober 2009 um 11:12
Ein amerikanisches Passagierflugzeug wird auf dem Weg von Miami nach Bogotá in dem von Rebellen kontrollierten kolumbianisch-venezolanischen Grenzgebiet gezielt zum Absturz gebracht. Sechzig Passagiere überleben, darunter die Chemikerin und Ultramarathonläuferin Emma Caldridge. Nur leicht verletzt findet sie sich unweit der Absturzstelle wieder. Von dort aus beobachtet sie, wie die anderen Überlebenden von Bewaffneten fortgeführt werden. Emma glaubt, dass es sich bei den Männern um Guerillas handelt, die Lösegeld erpressen wollen. Was sie nicht ahnt, ist, dass sie das eigentliche Ziel der Entführung ist. Denn Emma hütet ein Geheimnis, das – sollte es in die Hände der Rebellen und ihrer mächtigen Verbündeten fallen – den Tod tausender Menschen bedeutet.Weiterlesen
Der Thriller beginnt direkt mitten im Geschehen – beim Absturz der Maschine. Schnell wird deutlich, dass es sich um eine Entführung handelt, das eigentliche Motiv bleibt aber bis zum Schluss verdeckt.
Es sind häufig Perspektivwechsel vorhanden, mal schreibt die Autorin aus Emmas Sicht, dann aus der Sicht der Suchtrupps, dann wieder aus Sicht der Guerillas. Dadurch wurde die Spannung nochmals auf einen Höhepunkt getrieben. Der Schreibstil ist flüssig und umkompliziert, sodass man das Buch in schnellem Tempo durchlesen kann.
Die Protagonistin Emma war mir von Anfang an sympathisch mit ihrer unerschrocken Art, alles so hinzunehmen, wie es gerade kommt. Auch die Urwald Atmosphäre wird sehr gut von der Autorin dargestellt, ich konnte beim Lesen geradezu die Hitze spüren.
Obwohl die Handlung sehr spannend beschrieben ist, war die Story an manchen Stellen doch unglaubwürdig. Eine Chemikerin entwickelt sich zur Kämpferin für Gerechtigkeit im Urwald. Wie passend, dass sie nebenbei auch noch Ultramarathonläuferin ist und ihr daher große Distanzen nichts ausmachen. Zeitweise habe ich doch gedacht, eher einen Action-Film in Buchformat in der Hand zu haben. Als ich den Aufkleber auf dem Buch mit dem Titel „VOX Top Thriller“ gesehen habe, habe ich das schon fast befürchtet.
Mal ganz davon abgesehen fand ich die Teile, die sich mit den Rettungstrupps und dem Krisenstab befasst haben, am Anfang ziemlich langweilig. Die Teile, in denen Emma Situation beschrieben wird, waren für mich einfach deutlich spannender. Zum Ende hin wird treffen dann alle Parteien zusammen, sodass dieser Störfaktor beseitigt war.
Fazit: Ein leichter Lesegenuss für zwischendurch, jedoch mit mehr Action-Film als Thriller Potential. Spannung bis zum Schluss ist garantiert, auch wenn an einigen Stellen unrealistisch. Ich gebe
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Besitzer des Buches 30
Update: 14. Februar 2024 um 20:36



