Mord in Kanton

Buch von Robert van Gulik

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Mord in Kanton

Mord in Kanton ist der 10. Band der Richter Di Reihe. Sie umfasst 32 Teile und startete im Jahr 1949. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2010.

Bewertungen

Mord in Kanton wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mord in Kanton

    Zwei Morde geschehen in der belebten Hafenstadt Kanton im siebten Jahrhundert.
    Einer der Toten ist ein Araber,deren Einfluss in Südchina zunehmend für Unruhe sorgt.Offenbar hängt die Tat mit politischen Intrigen zusammen,die sich um den reichen Araber Mansur spinnen und bis in die ferne Hauptstadt Peking reichen.
    Richter Di ist mit den Ermittlungen betraut und stösst auf ein dichtes Schweigen.
    Unterstützt wird er durch seine Mitarbeiter,,vor allem Tschiao Tai und Tao Gan,beide mit krimineller Vergangenheit und sehr eigenen Ermittlungsmethoden.
    Im kaiserlichen Peking kommt es dann noch zu einem Fast-Regierungssturz,als ein hoher Beamter ermordet wird.Hängen die Fälle zusammen?Richter Di löst seine Fälle mit Logik und Forensik,ein echter Vorläufer aller späteren Ermittler.
    Fazit:
    Der Richter Di hat eine Eigenart,die ihn im Krimi-Genre besonders macht:Er ist authentisch und historisch belegt.
    Van Gulik bezieht sich auf den Amtsrichter Di Renjie (630-700),der im China der Tang-Dynastie amtierte.
    Diese Gelehrtenbeamten,die eine literarische Staatsprüfung vorweisen mussten,waren Ermittlungsbeamte,Vernehmungsspezialisten und Richter in einer Person.Unterstützt wurden sie von einem Mitarbeiterstab,der den heutigen Polizei- und Justizkräften entsprechen würde.
    Guliks Kriminalroman ist spannend,exotisch,sprachlich dicht und von tiefer Kenntnis des Lebens im alten China geprägt.
    Er führt uns die Zeit der Tang-Dynastie(618-906) ,einer Feudalgesellschaft mit unentwirrbarer Cliquenwirtschaft und Beziehungsstrukturen,die für den westlichen Leser exotisch und reizvoll erscheinen müssen.
    Der in Holland geborene Autor war Sinologe,beherrschte neben Mandarin noch mehrere chinesische Dialekte und übersetzte aus den Originalquellen,die in einer Schriftkultur wie China reichlich vorhanden waren.Aus historischen chinesischen Gerichtsakten schuf Gulik seine Kriminalromane.
    Ich lernte ihn als Autor kennen vor über dreissig Jahren, bei einem Taoismusseminar,wobei der chinesische Dozent van Guliks hohe Authentizität hervorhob.
    Es ist reines Lesevergnügen voll praller,dichter Atmosphäre und Exotik,das trifft auch auf alle übrigen Richter-Di-Romane zu.
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Besitzer des Buches 5

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