Wolf ohne Fährte

Buch von Tony Hillerman, Gisela Stege

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Wolf ohne Fährte

Ein raffinierter und spannender Kriminalroman vom vielfach preisgekrönten Autor Tony Hillerman - und ein faszinierender Blick in die fremdartige, von der modernen Zivilisation bedrohte indianische Kultur. Die Anthropologen McKee und Canfield arbeiten seit Tagen in der Navajo-Reservation. Canfield interessiert sich für Felsengräber, McKee will den Gerüchten nachgehen, nach denen hier ein 'Werwolf' sein Unwesen treibt. Doch dann verschwindet Canfield plötzlich aus dem Lager und hinterlässt nur eine mysteriöse Nachricht ...
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Serieninfos zu Wolf ohne Fährte

Wolf ohne Fährte ist der 1. Band der Jim Chee und Joe Leaphorn / Ein Fall für die Navajo-Police Reihe. Diese umfasst 26 Teile und startete im Jahr 1970. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Bewertungen

Wolf ohne Fährte wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Wolf ohne Fährte

    Inhalt:
    Dr. McKee, Anthropologe interessiert sich für den Geisterglauben der Navajos. Sein Freund und in dem Gebiet zuständige Sheriff, versorgt ihn mit Infos und Gerüchten über Anti-Fälle. Da McKee noch Fallstudien benötigt, reist er mit einem Kollegen zur Navajo - Reservation
    Im Reservat tut sich einiges. Es gibt Tote und Vermisste. In das alles wird McKee verwickelt
    Meinung:
    Man erfährt einiges über den Geisterglauben der Navajos. Leider ist das für mich etwas undurchsichtig geschrieben. Man muss sehr konzentriert lesen um mit zu kommen.
    Einiges hat der Protagonist gerade erlebt, erzählt dies direkt im Anschluss jemandem in Vergangenheitsform, obwohl der Leser beim Erleben dabei war. Ich hatte meine Schwierigkeiten damit.
    Später wurde es besser und man erlebt das Geschehen richtig mit.
    Was passiert macht auf die Lösung neugierig. Am Schluß dachte ich, ich hätte auf den Täter kommen können. Es gab Hinweise die ich nicht beachtet hatte.
    Fazit:
    Mir liegt der Schreibstil einfach nicht. Leaphorn, der Sheriff spielt dafür, dass die Reihe auf ihn aufgebaut wird, eine wenn auch wichtige, so doch kleine Rolle.
    Ich mag Krimis, die in der Natur spielen. Doch trotz dem späten Geschehen, war es für mich kein Krimi im üblichen Sinne. Mehr ein Roman mit Krimielementen.
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  • Rezension zu Wolf ohne Fährte

    Inhalt:
    Ein raffinierter und spannender Kriminalroman vom vielfach preisgekrönten Autor Tony Hillerman - und ein faszinierender Blick in die fremdartige, von der modernen Zivilisation bedrohte indianische Kultur.
    Die Anthropologen McKee und Canfield arbeiten seit Tagen in der Navajo-Reservation. Canfield interessiert sich für Felsengräber, McKee will den Gerüchten nachgehen, nach denen hier ein "Werwolf" sein Unwesen treibt. Doch dann verschwindet Canfield plötzlich aus dem Lager und hinterlässt nur eine mysteriöse Nachricht ...
    Rezi:
    Neben Krimi auch Einblicke ins Leben der Navajo
    Dieser Krimi bietet nicht nur Mord und ein nicht sofort erkennbares Motiv dafür, sondern auch wunderbare Landschaftsbeschreibungen in den herrlichsten Farben und Einblicke ins Leben und die Rituale der Navajo.
    Die ersten Seiten waren für mich nicht einfach zu lesen. Die ungewohnten Namen von Menschen und Gegenden, die unterschiedlichen Pläne der Figuren, immer wieder aus der Sicht einer anderen Person erzählt, das hat mir etwas Konzentration abverlangt. Doch je weiter man in die Geschichte eintaucht, desto klarer wird alles.
    Als Hauptfiguren bilden sich McKee und Leaphorn heraus. McKee, der Anthropologe, will den Geschichten um die Antis (Werwölfe) auf den Grund gehen und Leaphorn, der Polizist, die Mordfälle aufklären. Beide kennen sich von früher. Auch wenn beide zunächst die eigenen Aufgaben verfolgen, queren sich doch ihre Wege.
    Mir hat in „Wolf ohne Fährte“ die Verknüpfung von Mord, Landschaftsbeschreibung und Leben der Navajo besonders beeindruckt. Die Rituale werden von Tony Hillerman detailliert beschrieben und auch Hintergrundinformation geliefert. Im Zuge der Mordermittlungen hat Leaphorn natürlich immer wieder mit seinen Leuten zu tun und bringt so, beinahe nebenbei, dem Leser die indianische Kultur etwas näher. Im Gegenzug ist schön dargestellt wie McKee die Gedanken der Weißen wälzt.
    Zum Ende hin zieht die Spannung noch gewaltig an. Es gibt eine geballte Ladung an Informationen, die mich aber zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so gefordert haben, wie die ersten Seiten. Obwohl ich mit dem Schluss, mit der Auflösung in dieser Form nicht gerechnet habe, bin ich doch rundum zufrieden aus dem Buch ausgestiegen.
    Das Buch bietet eben nicht nur Krimiunterhaltung, sondern neben Spannung auch Wissenswertes und schöne Bilder für das Kopfkino. Sehr empfehlenswert.
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Ausgaben von Wolf ohne Fährte

Taschenbuch

Seitenzahl: 192

E-Book

Seitenzahl: 178

Hardcover

Seitenzahl: 224

Hörbuch

Laufzeit: 00:03:00h

Wolf ohne Fährte in anderen Sprachen

  • Deutsch: Wolf ohne Fährte (Details)
  • Englisch: The Blessing Way (Details)

Besitzer des Buches 14

Update: