Die gelöschte Welt

Buch von Nick Harkaway

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Bewertungen

Die gelöschte Welt wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die gelöschte Welt

    Eigenzitat aus amazon.de:
    Die Welt ist gelöscht – na ja, weitestgehend. Eine neue Wunderwaffe, eine Art ökologische Bombe, die ihr Ziel vollständig (aus)löscht und dabei keinerlei Rückstände zurück lässt. Eine so ultimative Waffe, dass die Streitkräfte des Staats. in dem Gonzo Lubitsch aufgewachsen ist, froh sind, dass nur sie sie haben. So denken sie zumindest, bis sie sich in einem kleinen Stellvertreterkrieg mit mindes-tens 20 Parteien nach einem Giftgasangriff berechtigt sehen, diese Waffe gegen ihre direkten Gegner einzusetzen. Innerhalb kürzester Zeit zeigt sich, dass noch viele andere Staaten eine solche Waffe – oder eine Variante davon – entwickelt haben und nun denken, dass es Zeit sei, sie gegen ihre jeweiligen Gegner (oder einfach nur aus Prinzip) einzusetzen. Das Ergebnis ist dann wenig ökologisch und zwingt die Menschen schließlich, in einem engen Korridor um die Welt herum entlang einer Pipeline zu leben, die eine Art Gegengift gegen die Rückstände der Löschbomben abgibt. Dies ist die Situation zu Beginn dieses Romans, als ein wichtiger Knotenpunkt dieser Pipeline unvermutet Feuer fängt und die Existenz der Restmenschheit auf dem Spiel steht. Durch seltsame Kanäle erhält eine Art Wrecking-Crew bestehend aus ehemaligen Special-Forces-Angehörigen und Geheimdienstleuten den Auftrag, diesen Brand zu löschen. Neben dem offensichtlichen Vorteile – Überleben – gibt es dafür auch noch eine unanständige Menge Geld und die Beteiligten dürfen die teure Ausrüstung, die sie dafür zur Verfügung gestellt bekommen behalten. Also brechen sie auf …
    Das Buch, vollständig aus der Sicht des zunächst namenlos bleibenden Beifahrers erzählt, ist durch-setzt mit sprachlichen, politischen, administrativen, ökonomischen und sonstigen Exkursen, die zum größten Teil später in der Handlung wieder eine Rolle spielen, zum Teil aber auch einfach nur die Nerds in der Leserschaft begeistern sollen. Dabei gibt es eine Menge aktueller und historischer Wirtschafts- und Politikkritik, die sich zum Teil überaus schmerzhaft liest, weil sie so überaus zutreffend erscheint.
    Was gibt es noch? Realität gewordene Alpträume, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und vor allen Dingen das Aufeinandertreffen von innerer (weicher) und äußerer (harter) Kampfkunst in den Hauptantagonistengruppen dieses Buchs – wobei man die Frage stellen muss, ob Ninja sich wirklich in erster Linie der äußeren Kampfkunst bedienen.
    Überaus lesenswert - wenn man sich gerne auf komplexe, leicht absurde Gedankengebäude einlässt.
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Besitzer des Buches 17

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