Erntedank

Buch von Volker Klüpfel

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Erntedank

Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht: Auf der Brust eines toten Mannes in einem Wald bei Kempten liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe. Im Lauf der Ermittlungen taucht der Kommissar immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus ein, und es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder, bei dem die Zeit gegen ihn arbeitet. Denn alle Zeichen sprechen dafür, dass das Morden weitergeht … Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und deckt Abgründe auf.
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Serieninfos zu Erntedank

Erntedank ist der 2. Band der Kommissar Kluftinger Reihe. Sie umfasst 15 Teile und startete im Jahr 2003. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Volker Klüpfel

1971 in Kempten geboren, wuchs Volker Klüpfel in Altusried im Allgäu auf. Nach der Schule studierte er Journalistik, Geschichte, Politik- und Kommunikationswissenschaft. Mehr zu Volker Klüpfel

Bewertungen

Erntedank wurde insgesamt 86 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Erntedank

    In seinem zweiten Fall bekommt es der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger mit einem besonders mysteriösen Fall zu tun: Auf der Brust eines ermordeten Mannes liegt eine tote Krähe und diese liegt nicht zufällig dort, sondern scheint eine tiefere Bedeutung zu haben.
    Im weiteren Verlauf des Falles, der immer geheimnisvoller und verzwickter wird, taucht Kluftinger bei seinen Ermittlungen immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus und dessen Sagenwelt ein.
    Ich fand „Erntedank“ deutlich besser als den ersten Kluftingerfall „Milchgeld “, da das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr noch einmal deutlich zulegen, was den Witz und die Unterhaltung betrifft und die Geschichte dadurch mit viel Witz richtig aufgelockert wird.
    Es war auch amüsant zu lesen wie sich Klufti immer wieder aus brenzligen und unangenehmen Situationen rettet und dabei gerne mal seinen Kollegen „opfert“.
    Sein Privatleben gleicht sich auch gut mit dem Fall aus und es besteht ein entsprechendes Gleichgewicht. Kluftinger ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, da er mit seiner ganz eigenen Art sehr sympathisch ist. Überhaupt ist die Figurenkonstellation gelungen und es macht Freude den Protagonisten wieder zu begegnen.
    Dann fand ich das Thema hier auch viel ansprechender und der Krimi war im Ganzen besser ausgefeilt und stimmig abgerundeter als Teil 1.
    Im 2. Fall gibt es auch zahlreiche mystische und unheimliche Komponenten durch die vielen alten Sagen, die für den Fall eine wichtige Rolle spielen.
    Diese Mystik kombiniert mit dem deckenden Lokalkolorit schaffen ein richtiges Wohlfühlgefühl und das Lesen des Buches war für mich deswegen ein richtiges Vergnügen.
    Die Auflösung war für mich auch überraschend und unerwartet und wie das ganze Buch spannend und mitreißend geschildert.
    Ich bin ein richtiger Fan der Kluftingerreihe und fand „Erntedank“ einfach spitze, da Spannung und Witz sich die Waage halten und so eine perfekte Mischung vorliegt.
    Ich freue mich schon sehr auf die anderen Bücher!
    von
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  • Rezension zu Erntedank

    Auch der zweite Kluftinger-Fall hat mich absolut begeistert und die Verknüpfung eines Kriminalfalls mit so viel gutem Humor liegt mir total wie ich nun festgestellt habe. Ich würde das Buch sogar noch höher als den ersten Teil "Milchgeld" einstufen. Beim Vorgänger war es in erster Linie der Humor, der mir so gut gefallen hat und der Fall an sich lief eher nebenber und ich sah ihn als gute und irgendwie notwendige Beigabe, damit sich das Buch "Krimi" nennen konnte. Aber bei "Erntedank" haben es die beiden Autoren geschafft, mysteriöse Morde, spannende Ermittlungen und interessante Ausflüge ins Reich der Sagen, einzubinden. Trotzdem waren die lustigen Szenen wieder allgegenwärtig und vor allem die Begegnungen Kluftingers mit seinem Intimfeind Dr. Langhammer fand ich köstlich. Auch seine kleinen Exkurse, z.B. zu seinen Lesegewohnheiten oder zum Gruß "Mahlzeit" waren mehr als gelungen.
    Zum Abschluss des Jahres noch ein echtes Highlight für mich:
    P.S.: Da hier im Thread schon eine rege Diskussion um das Aussehen Kluftis herrscht: "Mein" Klufti sah von Anfang an aus wie der ostdeutsche Entertainer Achim Menzel.
    [Blockierte Grafik: http://blog.myoon.com/wp-content/themes/tma/images/latest/Achim-Mentzel-last.jpg]
    Quelle: http://blog.myoon.com
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  • Rezension zu Erntedank

    Vom Film-Klufti war ich auch wider Erwarten richtig angetan. Herrlich schon alleine die Äpfelszene am Anfang
    Der Fall war genauso aufgelöst wie im Buch, nur dass im Film
    Mein Senf zum Buch:
    Der 2. Fall für Kommissar Kluftinger: man hat einen Toten gefunden, dem offenbar die Kehle durchgeschnitten wurde. Auf seiner Brust liegt sorgfältig hindrapiert eine tote Krähe mit ausgebreiteten Flügeln. Kein schöner Anblick, besonders für Kluftingers im Zusammenhang mit Leichen sowieso schwachen Magen. Dass die Krähe nicht zufällig auf der Leiche liegt, ist ihm relativ schnell klar, aber was sie zu bedeuten hat, erschließt sich nicht ohne weiteres.
    Während er mit seinem Team fieberhaft an der Aufklärung des seltsamen Mordes arbeitet, ereilt den Kommissar noch ein häusliches Malheur - dank eines Wasserrohrbruchs ist die Wohnung teilweise unbe-wohnbar, und seine Frau hat um Notunterkunft ausgerechnet bei Langhammers ersucht, so dass Kluftinger ständig den aufgeblasenen Doktor (und dessen "Körnerfraß" zum Frühstück) ertragen muss.
    Die Polizei tappt immer noch im dunkeln, als eine weitere Leiche gefunden wird, wiederum unter einigermaßen bizarren Umständen ...
    Mit dem Prädikat "Kult" sollte man lieber vorsichtig umgehen, aber auf "Klufti" passt es wie die Faust aufs Auge. Der Allgäuer mit dem messerscharfen Verstand und einem Hang zu kleinen Missgeschicken ist im Gegensatz zu den Heerscharen von schicksalsgebeutelten eigenbrötlerischen Ermittlern, die man zur Zeit auf dem Krimimarkt findet, so herrlich normal in seinem Umgang mit den Kollegen, seine Sorgen drehen sich vorwiegend um die kleinen Probleme des Alltags, ohne dass er ein Langweiler wäre. Er ist im Grund ein Typ "wie du und ich". Ein wenig selbstkritisch, hier und da mal ungeschickt, mit einer tiefen Abneigung gegen Arroganz und Überheblichkeit ist er.
    Auch im zweiten Kluftinger-Krimi kommt neben Lokalkolorit und glaubhafter Charakterzeichnung der Kriminalfall nicht zu kurz. Spannend und diesmal auch ein bisschen gruselig fesselt das Rätsel der merkwürdigen Morde bis zum Schluss. Und wer Klufti kennt, weiß, dass es auch trotz der grausigen Bluttaten genug zu schmunzeln oder gar laut herauszulachen gibt.
    Dieser Band hält, was der erste versprach - wirklich eine der besten aktuellen deutschen Krimireihen, in der Spannung, Stimmung, Humor und Figuren einfach passen.
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  • Rezension zu Erntedank

    Meine Rezi:
    Man merkt, dass die zwei Autoren mit Kommissar Kluftinger wachsen und es hier eine Steigerung zum ersten Fall gibt.
    Dieser Fall ist schon etwas anspruchsvoller, rätselhafter und mysteriös. Ich war positiv überrascht!
    Diesmal müssen Kluftinger und seine Kollegen sich mit einem Gedicht und örtlichen Sagen rumschlagen, um an den Täter zu kommen. Ein Rätsel löst das andere ab und die meiste Zeit tritt die Polizei auf der Stelle. Aber es gibt immer wieder eine Aussage oder etwas Schriftliches, so dass man als Leser nie in ein Loch fällt und es langweilig wird. Zumindest empfand ich so.
    Besonders aber im Privatleben von Kommissar Kluftinger geht es wieder lustig zu und ich musste oft schmunzeln. Dr private Kluftinger isch oifach genial!
    Auch hatte ich das Gefühl, in diesem Fall war eher mehr privates von dem Kommissar zu lesen, als berufliches, sprich Polizeiarbeit. Der Fall an sich spielte sich für mich eher am Rande ab. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich den "privaten" Kluftinger einfach mehr mag.
    Aber nichts ist besser, als die kleinen Tobsuchtsanfälle begleitet mit den gebührenden, tiefbayrischen, Flüchen, die mich immer wieder zu einem Grinsen verführten.
    Was mich allerdings störte, (worauf die Autoren es aber wahrscheinlich abgesehen hatten) waren die fehlenden Kapitel und nur gekennzeichneten Abschnitte, die dadurch immer zum Weiterlesen verleiteten. Das war zwar auch schon beim ersten Band der Fall, worauf ich damals allerdings nicht eingegangen bin.
    Es wird alles gut beschrieben und man kann sich die weitflächigen Wiesen mit ihren Kühen und das ländliche Leben richtig gut vorstellen.
    Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und ist ein schöner deutscher Krimi, so wie ich sie mag!
    Ich hab die gebundene Weltbildausgabe, deren Schutzumschlag richtig schön ist. Oben werden 3 riesige Glocken von Kühen auf einem Brett gezeigt und darunter eine Wiese durch die sich ein klapperiger Holzzaun schlängelt.
    In der Mitte in Fettschrift und schön groß sichtbar steht "Erntedank", darunter kleiner "Kluftingers zweiter Fall", beides in Weiß. Über dem "Erntedank" stehen die zwei Namen der Autoren in Hellblauer Schrift, ebenfalls etwas kleiner.
    Auf der Rückseite am linken unteren Rand ist dann noch ein Rabe abgelichtet, der seinen gewissen Teil zum Buch beiträgt.
    Fazit:
    Ein abwechslungsreicher Krimi mit humorvollen Einblicken in das Privatleben des Kommissars.
    Ich freue mich nun schon auf den dritten Fall.
    4 Sterne
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Erntedank

    Inhalt: (Amazon.de)
    Als Kriminalkommissar Kluftinger am Fundort eintrifft, traut er seinen Augen nicht: Auf der Brust des Toten liegt, sorgfältig drapiert, eine Krähe. Es beginnt eine atemlose Jagd nach dem Täter, denn alles spricht dafür, dass es nicht bei einem Mord bleiben wird. Zu allem Überfluss wird Kluftinger von seiner Frau umquartiert - wegen eines Wasserrohrbruchs. Das Duo Klüpfel & Kobr und der kauzige »Klufti« gewähren einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle - und in ihre Abgründe.
    Teil einer Serie:
    Dies ist der zweite Teil der Kommissar Kluftinger Reihe. Es gibt weder einen Bezug noch eine Übergreifende Geschichte, so das man diesen Teil auch ohne Verständnissproblme außerhalb der Reihe lesen kann
    Meinung:
    Erntedank bedient sich grundsätzlich der selben Rezeptur wie Milchgeld. Zum einen gibt es einen Kriminalfall, zum anderen aber auch wieder Kommisar Kluftingers Privatleben. Der Kriminalfall ist dieses mal doch sehr viel runder und geradliniger als er es noch in Milchgeld war. Zugegeben, es gibt nachwievor ausgeklügeltere Krimis, aber der Fall passt thematisch hervorragend in das Allgäu. Hier also ein klares Plus im Vergleich zum Vorgänger.
    Ein wenig zwiegespalten bin ich bei den lustigen Passagen, also Kluftis Privatleben. Einerseits gelingt es dem Autorenduo den Kommisar sympatischer und weniger stoffelig als im ersten Teil erscheinen zu lassen, andererseits gibt es in diesem Hörbuch relativ wenig von Kluftinger selbst zu hören. Die 2-3 Anekdoten über einen Wasserrohrbruch und einen Schwimmbadbesuch sind zwar durchaus lustig, aber wirken irgendwie eger wie Lückenfüller. Ich habe (ohne das Buch zu kennen) das Gefühl das hier mächtig gekürzt wurde.
    Das Hörbuch
    Ja es wurde gekürzt... und zwar nicht wenig. 3 CD's mit knapp 4 Stunden Laufzeit. Bei fast 400 Buchseiten bleiben so 100 Seiten pro 1 Stunde Hörbuch. Das ist dann doch weit über dem Schnitt. Vom Gefühl her scheinen es besonders die Humorvollen Passagen zu sein die eingedampft wurden. Die Hauptstory an sich ist durchaus gelungen.
    Auch dieses mal ließt das Autorenduo. Vieleicht habe ich mich an die beiden gewöhnt, es klingt weniger delitantisch als noch in Milchgeld . Besonders Michael Kobr hat sich zwar verbessert, ist aber noch immer weit von der Stimme eines Profis entfernt.
    Fazit:
    Guter Krimi, lustige kleine Zwischenspiele - Absolut gelungen. Beim Hören hatte ich trotz der Kritikpunkte Vertonung und Kürzung Spaß und vergebe deshalb
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Ausgaben von Erntedank

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 388

Hörbuch

Laufzeit: 00:03:55h

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 375

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