Die Frauen von Kilcarrion

Buch von Jojo Moyes

  • Kurzmeinung

    Lavendel
    Familiengeheimnisse und -konflikte - vor allem zwischen Müttern & Töchtern - auf zwei Zeitebenen. Flüssig & nett.
  • Kurzmeinung

    Schüsselchen
    Schöner und flüssiger Schreibstil, unterhaltsame Story
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Frauen von Kilcarrion

Kates Verhältnis zu ihren Eltern war immer schwierig. Als junge Frau hat sie Irland verlassen, unverheiratet und schwanger, um in London neu anzufangen. Bei ihrer eigenen Tochter wollte sie alles besser machen, ihr nicht nur Mutter, sondern auch Freundin sein. Kates unstetes Leben jedoch belastet die Beziehung zu der mittlerweile sechzehnjährigen Sabine. Als die Kluft zwischen ihnen immer größer zu werden droht, macht sich Sabine auf den Weg nach Irland, um auf Gut Kilcarrion ihre Großmutter kennenzulernen, die Frau, vor der Kate einst floh. Joy freut sich von Herzen darauf, ihre Enkelin zu sehen. Sie hofft, dass sie zu ihr die Verbindung aufbauen kann, die sie zu Kate so schmerzlich vermisst. Als Sabine aber in Irland ankommt, weiß Joy kaum, wie sie mit dem lebhaften Teenager umgehen soll. Sabines unbefangene Art wirbelt das Leben auf Kilcarrion durcheinander und zwingt Joy, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Gut gehütete Geheimnisse kommen ans Licht. Und alle drei Frauen müssen sich fragen, ob sie bereit sind, zu verzeihen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen.
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Über Jojo Moyes

Jojo Moyes wurde 1969 in London geboren. Nach erfolgreichem Studium von Soziologie und Journalismus arbeitete sie zehn Jahre beim "The Independent". Im Jahr 2002 erschien das erste vieler Bücher von ihr unter dem deutschen Titel "Die Frauen von Kilcarrion". Mehr zu Jojo Moyes

Bewertungen

Die Frauen von Kilcarrion wurde insgesamt 20 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Meinungen

  • Familiengeheimnisse und -konflikte - vor allem zwischen Müttern & Töchtern - auf zwei Zeitebenen. Flüssig & nett.

    Lavendel

  • Schöner und flüssiger Schreibstil, unterhaltsame Story

    Schüsselchen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Frauen von Kilcarrion

    Dieses (Hör)Buch war mein erstes Buch von Jojo Moyes!
    Dank des leichten Schreibstils bin ich gut in die Geschichte hinein gekommen und fand es gleich toll, dass sie in mehreren Zeitebenen erzählt wird!
    Zu Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den Figuren warm zu werden, denn so richtig wollte gerade bei Sabine, Joy und Edward keine große Sympathie aufkommen. Je mehr ich jedoch in die Geschichte eintauchte, desto besser wurde es, obwohl ich das ein oder andere Mal die einen oder anderen Personen am liebsten kräftig durchgeschüttelt hätte, was mich ein wenig zwiespältig zurückgelassen hat. Insgesamt herrschte auch ein recht negativer Grundton.
    Trotz dieser Kritik hatte ich durchweg keine Langeweile und habe das Buch sehr gerne gehört! Dies lag insbesondere an den Zeitsprüngen und Rückblicken in die Vergangenheit, der Sprecherin und den vielen beteiligten Personen, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen hatten. Man merkt, dass sich die Autorin wirklich Mühe gegeben hat die einzelnen Charaktere auszuarbeiten, auch wenn ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte.
    Ich würde auf jeden Fall wieder zu einem Buch der Autorin greifen, um zu sehen wie viel Luft nach oben noch drin ist
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  • Rezension zu Die Frauen von Kilcarrion

    Die Frauen von Kilcarrion von Jojo Moyes ist ein Hörbuch über Mütter, Töchter, und das was zwischen ihnen steht. Es ist das Erstlingswerk der Autorin, dass neu überarbeitet wurde.
    Joys Tochter Kate floh, als sie jung schwanger wurde nach London, und vieles blieb zwischen ihnen ungeklärt. Jetzt schwappen die Probleme auf die alleinerziehende Kate und ihre Tochter Sabine über. Wegen Differenzen schickt sie Sabine nach Irland zu ihren Großeltern. Nur langsam lebt sie sich dort ein und findet durch Fotos mehr über die Familiengeschichte heraus.
    Immer mehr Familiengeheimnisse und traurige Schicksale der Charaktere kommen ans Licht. Zwischendurch geht es immer wieder in die Vergangenheit zu Joy und ihrem Leben in Hongkong.
    Ich konnte mit den Charakteren nicht ganz Freundschaft schließen. Teilweise waren sie mir zu langweilig gestaltet. Dennoch befinden sich auch einige emotionale Szenen im Buch, aber für mich war das zu wenig.
    Die Hörbuchsprecherin Luise Helm wiegt das ganze wieder auf, führt uns mir ihrer tollen Stimme sehr gut durch das Buch und erweckt die Charaktere doch noch zum Leben. Sie macht die etwas schale Geschichte zu einem Hörbuch in das man versinken kann, und mit dem man entspannen kann. Auch die wundervollen Gegenden in denen das Buch spielt habe ich sehr genossen.
    Ich weiß nicht, ob ich das Buch zu Ende gelesen hätte. Aber es hat definitiv Spaß gemacht das Hörbuch zu hören. Deshalb wiegt es das ganze wieder auf und ich gebe 4 Sterne!
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  • Rezension zu Die Frauen von Kilcarrion

    Von Müttern und Töchtern
    1953 Hongkong. Die Engländerin Joy lebt mit ihrer Familie in Hongkong. Die Eltern drängen sie, endlich zu heiraten, doch Joy will nicht, hat sie doch die katastrophale Ehe ihrer Eltern vor Augen. Lieber widmet sie sich dem Reitsport. Als sie bei einer Party die Bekanntschaft des jungen Offiziers Edward macht, hat sie erstmals das Gefühl, angekommen zu sein. Doch Edward ist nur auf der Durchreise und muss zwei Tage später schon weiter nach Korea…
    1997 London. Als Kates Vater schwer erkrankt, schickt die Mitdreißigerin und alleinerziehende Mutter ihre 16-jährige Tochter Sabine nach Irland, um nach ihm zu sehen, denn Kate selbst hat eine komplizierte Beziehung zu ihren Eltern. Aber auch das Verhältnis zu ihrer eigenen Tochter ist nicht gerade das Beste, hat diese doch Probleme mit Kates Lebenswandel. Sabine kennt ihre Großeltern kaum und bekommt bei ihrer Ankunft einen Heidenschreck, denn nicht nur das Anwesen sieht aus wie eine Ruine, auch die Familie scheint zerfallen zu sein…
    Jojo Moyes hat mit „Die Frauen von Kilcarrion“ ihr Schriftstellerdebüt gegeben, das neu aufgelegt mit einer unterhaltsamen und sehr emotionalen Geschichte aufwartet. Der flüssig-leichte, bildgewaltige und anrührende Erzählstil lässt den Leser über zwei Zeitebenen und über Kontinente wandern, um nicht nur die Geschichte von Joy in der Vergangenheit, sondern auch das Schicksal von Kate und ihrer Familie kennenzulernen. Die Autorin versteht es wunderbar, die beiden Handlungsstränge miteinander zu verflechten und die zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer Protagonisten hervorzuheben. Nicht nur Joy, die als junge Frau schon erhebliche Probleme mit ihren Eltern hatte und ein altes wohlgehütetes Geheimnis in sich trägt, sondern auch Kate, die sich von ihren Eltern immer unverstanden und wenig geliebt gefühlt hat, so dass sie seit Jahren ein unstetes Leben fühlt und ihrer eigenen Tochter ebenfalls kaum Halt geben kann, was ebenfalls zu Problemen führt. Gerade Joys Enkelin und Kates Tochter Sabine aber bringt mit ihren Fragen endlich Steine ins Rollen, will hinter die Fassade blicken und vor allem endlich ein richtiges Familienleben haben, auf das sie lange genug verzichten musste. Joy und Kate sind jeweils durch ihre Generationen geprägt, haben sich geschworen, aufgrund des schlechten Vorbilds ihrer Eltern bei den eigenen Kindern alles besser zu machen, was ihnen dann doch nicht gelungen ist. Moyes beschreibt die Konflikte zwischen Müttern und Töchtern sehr lebhaft und glaubhaft, so dass man alle gut nachvollziehen kann.
    Die Charaktere sind liebevoll und facettenreich inszeniert, wirken auf den Leser authentisch und lebendig, so dass dieser sich von Beginn an wie ein unsichtbarer Teil von ihnen fühlt, der mit ihnen hadert, bangt und fiebert. Joy ist als junge Frau von einem Elternhaus geprägt, in dem Lug und Trug herrscht. Lebenslustig und voller Hoffnung klammert sie sich daran, nie wie ihre Eltern zu werden. Als alte Frau wirkt sie oftmals hart und unerbittlich, doch manchmal blitzt auch eine weiche Seite durch. Kate ist unstet und flatterhaft, Konstanten langweilen sie und doch ist sie insgeheim auf der Suche nach ihnen. Sabine kann die Unverbindlichkeit ihrer Mutter nicht ausstehen. Sie ist mit ihrer Rebellion und direkten Art ein typischer Teenager, der den Dingen unbedingt auf den Grund gehen will und sich nicht einfach abspeisen lässt.
    „Die Frauen von Kilcarrion“ unterhält mit einer emotionalen Geschichte, die nicht nur ein Familiengeheimnis beinhaltet, sondern auch generationenübergreifende Konflikte zwischen Müttern und Töchtern aufdeckt sowie deren jeweilige Suche nach Liebe und Geborgenheit. Unterhaltsam und sehr gefühlvoll verpackt, schenkt dieser Roman fesselnde Lesestunden. Verdiente Leseempfehlung!
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  • Rezension zu Die Frauen von Kilcarrion

    Klappentext :
    Während der Krönungsfeier für Elisabeth II. lernt Joy in Hongkong den junden Offizier Edward kennen und in ihm die Liebe ihres Lebens. Ein halbes Jahrhundert später leben die beiden auf dem Landgut der Familie in Irland. Als die Enkelin die Großeltern auf Kilcarrion besucht, entdeckt sie auf einem Foto ein sorgsam gehütetes Geheimnis, das die Familie auseinanderbrechen lassen könnte...
    Aufbau und Handlung :
    Das Buch fängt bei der Kröngungsfeier von Elisabeth II.. Während der Geschichte wechselt die Storyline zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Schreibstil ist sehr simpel und somit lässt sich das Buch flüssig lesen. Wie im Titel erwähnt sind die Hauptfiguren die Frauen von Kilcarrion. Hierbei handelt es sich um Mutter, Tochter und Enkelin. Der Roman ist in der personalen Erzählweise geschrieben, so dass man nicht auf einen Charakter frestgelegt wird, sondern die Sichtweise aller drei Frauen "miterlebt". Das Buch besteht bei knapp über 400 Seiten aus 15 Kapitlen, wobei der Zeitwechsel nicht immer von Kapitel zu kapitel ist, sondern auch mal mitten drin. Im Laufe der Geschichte lernt man die einzelnen Charaktere besser kennen und erfährt immer mehr über ihre Vergangenheit.
    Die Schauplätze der Geschichte wechslen je nach Zeit immer wieder, aber es spielt sich später im Grunde alles in Irland ab.
    In die historische Ecke passt das Buch nicht, trotz der Zeitsprünge, aber ich würde ihn als Familendrama-Roman einordnen. Es geht wie immer im lben um Liebe, aber diese spielt hier nicht ganz die Hauprolle, sondern eher die Familengeschichte.
    Meine Meinung :
    Ich habe dieses Buch gelesen, da ich ein großer Irland Fan bin. Zusätzlich hat mich der Klappentext neugierig gemacht, wegen dem "Geheimnis". Leider muss ich sagen, dass dieses gar nicht so spannend ist und erst ganz ganz weit am Ende des Buches erwähnt wird. Die Familengeschichte ist ganz nett, aber auch irgendwie nicht wirklich dramatisch. Es ist nicht so, dass ich von dem Roman total gefesslt war, aber trotzdem wollte ich weiter lesen um zu wissen wie sich die Figuren weiter entwickeln, denn diese finde ich sehr überzeugent "gezeichnet"! Teilweise musste ich ziemlich schmunzeln, es gibt aber auch traurige und brührende Stellen im Buch.
    Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dieses Buch ist bei mir Mittelmaß. Es ist nicht schlecht und man muss sich nicht durchquälen...irgendwie reizt es einen ; es ist aber auch nicht so gut, dass ich es nochmal lesen würde oder unbedingt meiner Freundin "aufdrängen" würde. Für Irland Fans sei gesagt : Es spielt eben nicht immer auf der grünen Insel, aber es kommen gerade in der letzten Hälfte de Buches einige Vorlieben und Eigenarten der Iren zum Vorschein.
    Fazit : Nette Lektüre zum Tee bei Schietwetter.. .
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Ausgaben von Die Frauen von Kilcarrion

Taschenbuch

Seitenzahl: 432

E-Book

Seitenzahl: 416

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 416

Besitzer des Buches 38

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