Im Kreis des Feuers

Buch von Marianne Curley, Johanna Walser

Bewertungen

Im Kreis des Feuers wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Im Kreis des Feuers

    Ich habe "Im Kreis des Feuers" heute fertig gelesen und bin hellauf begeistert davon. Aber alles der Reihe nach...
    Handlung:
    In "Im Kreis des Feuers" von Marianne Curley geht es um Kate, ein Mädchen mit diversen magischen Fähigkeiten, und Jarrod, einen Jungen, der ebenfalls ein verborgenes Talent besitzt. Als er neu in ihre Stadt kommt, wird er zunächst von allen anderen als Außenseiter abgestempelt und nicht weiter beachtet. Kate dagegen nimmt sich seiner an, denn auch sie wird von den anderen Jugendlichen gemieden. Man bezeichnet sie als "Hexe"; entsprechende Gerüchte sind auch über ihre Großmutter Jillian im Umlauf. In Wahrheit jedoch handelt es sich bei den beiden mehr um Naturkundige, Heilerinnen und mit Magie begabte Personen als um scheußliche Hexen, die mit dem Teufel im Bunde sind.
    Das will Jarrod anfangs jedoch nicht glauben, er befürchtet, dass Kate "verrückt" ist - erst recht, nachdem sie die Vermutung ausspricht, dass auch er mit magischen Kräften gesegnet sein könnte! Er ergreift praktisch die Flucht vor ihr. Dann jedoch braucht er doch noch ihre Hilfe, denn seiner Familie (und auch ihm selbst) geschieht ein verheerendes Unglück nach dem anderen. Kate ist überzeugt: Auf seiner Familie lastet ein Fluch. Und es gibt nur eine Möglichkeit, um diesen zu zerstören - sie müssen bis zu dem Tag in der Zeit zurückreisen, als ein Feind der Familie Thornton jenen Fluch über sie verhängte...
    Meine Meinung:
    Diese Handlung mag für Leute, die das Buch nicht kennen, vielleicht langweilig oder gar "kindisch" klingen. Vielleicht ist es das auch - aber dann, so muss ich zugeben, bin ich es ebenfalls, denn das Lesen dieses Buches hat mich in einen träumerischen Zustand versetzt. Die Seiten flogen nur so hin, bis ich das Umblättern gar nicht mehr mitgekriegt habe. Es ist toll geschrieben, leicht und sehr flüssig, aber nicht zu knapp und auch nicht in irgendeiner Art und Weise "tot", "flach" oder gar "trocken". Curley verfügt über seinen sehr lebendigen, bildlichen Schreibstil, und allein das hat mir schon eine große Freude bereitet.
    Natürlich wird in "Im Kreis des Feuers" keine gigantische Fantasy-Welt erschaffen, und überflüssige Details werden weitgehend ausgelassen. Dadurch hat man als Leser aber auch einen ungeheuren Freiraum. Es wird nun mal nicht jede einzelne Holzmaserung beschrieben oder die exakte Frisur der Nebencharaktere (wie es ja bestimmt in so einigen anderen Romanen gang und gäbe ist), aber die Autorin hat sich übewiegend auf das Wesentliche konzentriert und das ist ihr nicht nur außerordentlich gelungen, sondern dank dessen wird die Fantasie des Lesers stark angekurbelt: Das "Kopf-Kino" läuft.
    Auch meine hoffnungslose, allgegenwärtige Sehnsucht nach Bösewichten wurde mit dem Auftreten des Magiers Rhauk befriedigt. Natürlich ist er keine großartig durchdachte Gestalt mit unendlich vielen Facetten der Persönlichkeit, aber es gibt genug Anhaltspunkte, um sich ein Bild von ihm zu verschaffen und ahnen bzw. teilweise auch wissen zu können, warum er nun mal so ist, wie er eben ist. (Und, um an dieser Stelle einfach mal ganz nonchalant einen gewissen Mr. Moriarty aus "Sherlock" zu zitieren: "Every fairy tale needs a gold old-fashioned villain." )
    Und genau darum handelt es sich bei "Im Kreis des Feuers" auch. Um ein "fairy tale", ein Märchen. Denn die Geschehnisse, wie sie in diesem Buch stehen, könnten glatt aus meiner eigenen Traumwelt stammen. Mit Zeitreisen ins die Vergangenheit, das Mittelalter, gemeinen Fieslingen, magischen Fähigkeiten, einer sich anbahnenden Romanze... Meine Wünsche wurden dadurch praktisch erfüllt.
    Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht, und ich bin noch ein wenig unschlüssig, ob ich dem Ganzen geben sollte oder vielleicht doch anstatt dem halben Stern lieber einen ganzen. Kritikpunkte habe ich nämlich fast keine.
    Wissenswertes: Die Geschichte ist in der Gegenwartsform verfasst. Das fand ich persönlich nicht weiter schlimm, sondern im Gegenteil ganz angenehm. Es gibt aber mit Sicherheit Leute, denen es da anders ergeht.
    So viel also zu meiner Meinung.
    @Pandämonium:
    Schade, dass dir das Buch nicht so gut gefallen hat. Die von dir genannten Kritikpunkte kann ich nicht ganz nachvollziehen; aber es ist natürlich deine Meinung. Wenn es in Ordnung ist, würde ich deinen Beitrag gerne noch kurz kommentieren.
    Ich persönlich fand die Dialoge gut gelungen und relativ realistisch, die Figuren haben also so reagiert und gesprochen, wie ich es auch von realen Personen erwarten würde. Von Kates "hektischer" Erzählperspektive habe ich persönlich nichts gemerkt. Was jedoch den Sturm (bzw. auch die anderen, es gab davon ja mehrere) angeht, so muss ich dir zustimmen. Auch ich fand das ein wenig übertrieben. Es bleibt noch gerade so im Rahmen des Nachvollziehbaren, aber ein bisschen weniger hätte auch nicht geschadet.
    Auch konnte ich mich relativ gut in die Charaktere hineinversetzen, weswegen mir Kates Offenheit nicht negativ aufgefallen ist.
    Diese "zarte Liebe" ist mir aufgefallen, ohne dass sie allzu aufdringlich gewesen wäre. Das fand ich sehr schön und vor allem angebracht für zwei 16- oder 17-jährige, die bei dem Thema noch ein wenig unbeholfen sind - und vor allem momentan ganz andere Sorgen zu bewältigen haben.
    Vielleicht finden sich ja noch ein paar Meinungen zu diesem Buch. :-)
    Liebe Grüße
    Enigmae
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  • Rezension zu Im Kreis des Feuers

    Klappentext
    Eins ist Kate sofort klar, als Jarrod in ihre Klasse kommt. Irgendetwas ist anders an ihm. Er scheint von einer magischen Aura umgeben. Kate ist fasziniert, denn mit Magie und Zauberei kennt sie sich aus. Ihre Großmutter Jillian ist eine „Hexe“. Das sagen jedenfalls die Leute. Kein Wunder, dass auch Jarrod Kate zunächst für verrückt erklärt, als sie ihm Zauberkräfte andichtet. Doch schon bald wird klar, dass Jarrod mehr mit Magie zu tun hat, als ihm lieb ist. Eine zarte Liebe, ein schrecklicher Fluch, ein mächtiger Zauberer und eine abenteuerliche Reise ins Mittelalter – die Geschichte von Kate und Jarrod ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
    Meine Meinung
    Dem Klappentext selbst ist nicht mehr viel hinzuzufügen, denke ich. Was mich an diesem Buch allerdings am meisten faszinierte ist die Tatsache, dass sowohl aus der Sicht von Kate sowie auch aus der von Jarrod geschrieben wurde. Jeweils in der Ich-Form. Es gibt auch keine Kapitel im herkömmlichen Sinne, sondern sie werden stets mit dem Namen „Kate“ bzw. „Jarrod“ versehen, damit dem Leser klar wird, wessen Gedanken etc. nun folgen. Das Buch ist lediglich in drei Abschnitte eingeteilt: 1. Der Wind (vor der Reise ins Mittelalter), 2. Die Reise (… ins Mittelalter), 3. Die Rückkehr (nach der Reise ins Mittelalter).
    Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen, ohne dabei den Spannungsgrad zu verlieren.
    Ich gebe diesem Buch:
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Ausgaben von Im Kreis des Feuers

Taschenbuch

Seitenzahl: 368

Hardcover

Seitenzahl: 352

Besitzer des Buches 44

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