Ihr Zug, Mr. Moto
Buch von John Phillips Marquand
Titel: Ihr Zug, Mr. Moto
John Phillips Marquand (Autor)
Band 1 der Mr. Moto-Reihe
Verlag: Ullstein Taschenbuchvlg.
Format: Broschiert
Seitenzahl: 156
ISBN: 9783548104881
Termin: März 1998
Aktion
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Zusammenfassung
Serieninfos zu Ihr Zug, Mr. Moto
Ihr Zug, Mr. Moto ist der 1. Band der Mr. Moto Reihe. Diese umfasst 6 Teile und startete im Jahr 1935. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1957.
Bewertungen
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Ihr Zug, Mr. Moto
- Jean van der Vlugt
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27. April 2021 um 10:10
Der Autor (Quelle: Wikipedia): Der am 10. November 1893 in Wilmington, Delaware, als Sohn eines aus einer Bostoner Patrizierfamilie stammenden Ingenieurs geborene John Phillips Marquand war ein amerikanischer Journalist und Schriftsteller. […] Marquand war ein produktiver und erfolgreicher Autor von Fiktionen für verschiedene Hochglanzmagazine. Mitte der 1930er Jahre schrieb er eine Reihe von Romanen über die Probleme der New-England-Gesellschaft. Für den ersten von ihnen, The Late George Apley (dt. Der selige Mister Apley), wurde John Phillips Marquand 1938 der Pulitzer-Preis verliehen. […] Er starb am 16. Juli 1960 in Newburyport, Massachusetts, an einem Herzschlag.Weiterlesen
Klappentext (Quelle: Ullstein): „Um Kleidung für mein Kind kaufen zu können“ schrieb der Pulitzer-Preisträger John Phillips Marquand (1893-1960) in den dreißiger Jahren die Serie um den japanischen Geheimagenten Mr. Moto, die mit Peter Lorre in der Titelrolle zu einer erfolgreichen Filmreihe wurde.
So hatte sich Flieger-As Casey Lee die Landung in Tokio nicht vergestellt. Abgebrannt, abgewrackt und sturzbetrunken, erfährt der Weltkrieg-I-Held, dass sein großes Comeback, der Flug über den Pazifik, mangels Interesse abgesagt wurde. Aber plötzlich melden sich neue Auftraggeber bei Mr. Lee. Die Japaner würden ihm sein großes Abenteuer gern finanzieren. Vorausgesetzt, der Pilot ist bereit, für das japanische Kaiserreich eine kleine Aufgabe in China zu erledigen.
Amerikanische, britische, deutsche und französische Ausgaben:
Der Roman wurde ursprünglich 1935 unter dem Titel „No Hero“ in Forsetzungen in der „Saturday Evening Post“ veröffentlicht. Die amerikanische Originalausgabe erschien zunächst unter dem Titel "No Hero" 1935 auch in Buchform bei Little, Brown & Co. in Boston (281 Seiten), obendrein bei Grosset & Dunlap in New York und 1950 auch als Nr. J52 in der Reihe „Jonathan Press Mystery“ bei Jonathan Press/Lawrence E. Spivak in New York (127 Seiten). In Großbritannien erschien der Roman 1940 zunächst unter dem Titel „Mr. Moto Takes a Hand“ bei Robert Hale in London (251 Seiten).Später wurde der Roman im gesamten englischen Sprachraum unter dem heute gängigen Originaltitel „Your Turn, Mr. Moto“ vertrieben, u.a. 1963 als „A Berkley Medallion book“ im Verlag Berkley Publ. in New York (157 Seiten), 1985 bei Little, Brown & Co. in Boston (281 Seiten), 1987 im Verlag Souvenir Press in London (281 Seiten) und 2020 in der Reihe „Otto Penzler's classic American mystery library“ des New Yorker Verlages Penzler Publishers mit einem Vorwort von Lawrence Block (185 Seiten).Die deutsche Übersetzung besorgten Dörte und Frieder Middelhauve. Sie erschien als deutsche Erstausgabe im November 1987 unter dem Titel „Ihr Zug, Mr. Moto“ als Ullstein-Buch Nr. 10488 mit einem fünfseitigen Nachwort von Frieder Middelhauve über die Mr.-Moto-Romane von J.P. Marquand in der Reihe „Ullstein Krimi“ im Verlag Ullstein, Frankfurt am Main und Berlin (157 Seiten).Die französische Übersetzung besorgte Jacqueline Lenclud. Sie erschien 1988 als „A votre tour, Mister Moto“ als Band 4 der Reihe „Rivages mystère“ im Verlag Rivages in Paris und Marseille (174 Seiten). Meine Einschätzung:
Spionageroman von ganz früher, mit einem versoffenen amerikanischen Ex-Flieger-Ass, das sich in den Dreißigerjahren für den geheimnisvollen japanischen Gentleman Mr. Moto in China "umschauen" soll. Dieser erste Teil der Agentenromanreihe ist leider etwas altbacken. Für Freunde alter Kolportagegeschichten und Genre-Historiker aber einigermaßen interessant. Mit geheimnisvollen Frauen, zweifelhaften Zuträgern, blitzenden Messern und überstürzten Fluchten. Mr. Moto ist als Titelfigur erstaunlich schurkisch, der amerikanische Anti-Held auch nicht gerade ein Paradebeispiel an Integrität und Intelligenz, weswegen die Charakterzeichnung weniger schwarz-weiß abläuft als man es bei einer serialisierten Agentenplotte, die in den 1930ern in Südostasien spielt, hätte erwarten können. Viele Zwischentöne habe ich aber schnell nach der Lektüre bereits wieder vergessen. Erinnerte mich teilweise an die erste Viertelstunde des zweiten Indiana-Jones-Films: bunt, exotisch und trubelig.
Ausgaben von Ihr Zug, Mr. Moto
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Update: 27. April 2021 um 10:10
