Palermo vergessen

Buch von Ivy Pembroke

  • Kurzmeinung

    Lavendel
    Wundervolle, herzliche Geschichte über das wichtigste im Leben: Zusammenhalt. Sympathische Charaktere und nettes Setting

Zusammenfassung

Serieninfos zu Palermo vergessen

Palermo vergessen ist der 1. Band der Christmas Street Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2017. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2018.

Bewertungen

Palermo vergessen wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Wundervolle, herzliche Geschichte über das wichtigste im Leben: Zusammenhalt. Sympathische Charaktere und nettes Setting

    Lavendel

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Palermo vergessen

    Inhalt:
    Sam und Teddy ziehen, nach dem Tod von Sams Frau und Teddys Mutter, aus Amerika zurück in Sams Heimat, London.
    In der Christmas Street möchten sie ein neues Leben anfangen.
    Sam möchte das mehr als Teddy und der Anfang ist recht holprig, bis Jack der Straßenhund auftaucht und Teddy in ihm einen Freund findet.
    Doch nicht nur Teddy, auch alle anderen Straßenbewohner freuen sich, wenn Jack zu Besuch kommt und so vereint die Straße zu Beginn nur eins – Jack.
    Meine Meinung:
    “Liebe ist das schönste Geschenk” kam im Oktober raus, zu der Zeit, in der viele Weihnachtsbücher erscheinen. Ich erhoffte mir ein wenig in Weihnachtsstimmung zu kommen, doch ganz gelungen ist mir das nicht. Obwohl es eine sehr schöne Geschichte ist.
    Sie beginnt schon lange vor Weihnachten mit dem Einzug in das neue Haus. Von da an liest man nicht nur von Sams und Teddys Erlebnissen und Gedanken, sondern auch die der anderen Bewohner der Christmas Street. Dabei hat Ivy Pembroke einen schönen Schreibstil, der sich leicht lesen und in die Geschichte eintauchen lässt. Es wurde nie langweilig und man möchte gerne ein Besucher dieser Straße sein.
    Das lag auch an den Protagonisten.
    Sam ist seit dem Tod seiner Frau Alleinerziehender Vater von Teddy. Ich fand die beiden meistern jede Situation hervorragend und haben ein besonderes Verhältnis. Manchmal empfand ich Sam als zu wenig Vater und Teddy als zu vorlaut und altklug für sein Alter, aber das war nicht störend, es passte einfach in die Geschichte.
    Neben ihnen auf der einen Seite wohnt Bill, ein Witwer, der für sich bleiben mag und den nur eine Freundschaft mit Jack verbindet. Auf der anderen Seite lebt Pari mit ihrer Familie, ihrem Bruder Sai und ihren Eltern. Pari hätte am liebsten Jack für sich und so gibt es ganz schön Stress zwischen ihr und Teddy.
    Dann kommt ein schwules Ehepaar Max und Arthur, Max ist Maler und Arthur Versicherungsvertreter. Sie wünschen sich ein Baby, doch mussten schon einige Enttäuschungen wegstecken.
    Deren Nachbarn sind Anna und Marcel mit ihrer Tochter Emilie. Eine Familie bei der die Mutter für alle da ist, aber nicht für die eigene Familie, der Vater ziemlich blass wirkt und die Tochter versucht sich abzukapseln, so wie das bei Teenies eben ist. Als letztes in dieser Straße folgt Pen, sie beobachtet, was so in der Straße los ist und schreibt einen Blog.
    Die Bewohner könnten kaum unterschiedlicher sein und zu jedem kommt Jack, der Straßenhund, der von den letzten Besitzern einfach zurück gelassen wurde, aber genau weiß was wichtig ist, denn er hat auch die Schlüsselrolle in dieser Geschichte.
    Eine Geschichte, in der es um mehr als nur Nachbarschaft geht. Es geht um Rücksichtnahme, Nächstenliebe und Freundschaft. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz und so beinhaltet sie alles für einen guten Roman.
    Am Ende bleibt die Frage was daran nun weihnachtlich ist, außer der Straßenname. Am Ende steht ein Vorweihnachtsabend, der ein wenig Weihnachtsstimmung rein bringt, doch das nur sehr gering. Denn auch wenn es ein sehr gefühlvoller Roman ist, und es einige herzerwärmende Abschnitte gab, könnte dieser Roman zu jeder anderen Zeit genau dasselbe bewirken.
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  • Rezension zu Palermo vergessen

    Klappentext:
    Es ist nur eine kleine Straße in einer großen Stadt – aber hier wohnt die Liebe
    Mr. Hemmersley lebt schon sein ganzes Leben in der Christmas Street in London. Er hat Nachbarn kommen und gehen und Kinder aufwachsen sehen. Den Tod seiner Frau allerdings konnte er nie verwinden. Jetzt, im Alter, will er nur noch in Ruhe gelassen werden.
    Alles, was der siebenjährige Teddy liebte, musste er in Amerika zurücklassen - vor allem seine Mutter. Nach ihrem Tod ist sein Vater Sam mit ihm zurück in sein Heimatland England gezogen, um näher bei der Familie zu sein. Sam wünscht sich nichts sehnlicher als eine glückliche Kindheit für Teddy. Bis er Miss Quinn, Teddys neue Lehrerin, zufällig im Supermarkt kennenlernt.
    Zum Glück gibt es Jack, den vierbeinigen Nachbarn. Der Christmas-Street-Hund, eine Hinterlassenschaft der Vormieter von Sam und Teddy, ist in der ganzen Straße willkommen und überschüttet auch Teddy mit seiner Liebe. Und bald öffnet er die Herzen aller Bewohner.
    Doch dann wird Mr. Hemmersley mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert, ausgerechnet an Weihnachten …
    Meine Meinung:
    Ehrlich gesagt hatte ich große Probleme in die Geschichte hinein zu finden. Die Figuren konnte ich mir ganz gut vorstellen, aber die Emotionen erreichten mich nicht. Auf mich wirkte die Geschichte recht steril. Ich konnte zu niemandem eine Beziehung aufbauen, obwohl sehr viele verschiedene Figuren eine Rolle spielen. Vielleicht waren es für mich auch einfach zu viele Personen.
    Da ich aber einige sehr begeisterte Rezensionen gelesen habe, habe ich ich vorwärts gekämpft.
    200 Seiten hat es gedauert, bis ich mit den Figuren warm geworden war und anfing, die Christmas Street und ihre Bewohner ins Herz zu schließen. Dann aber hat es mich total gepackt. Ivy Pembroke zeichnet das Bild einer Gruppe von Einzelgängern, die zu einer wahren Gemeinschaft zusammenwachsen. Man spürt richtig, wie viel schöner ist ist, wenn man nicht alles mit sich allein abmachen muss, sondern Freunde hat, die für einen da sind. Auch wenn das Buch “Liebe ist das schönste Geschenk” heißt, so ist es kein klassischer Liebesroman. Die Liebe ist hier eher als die Liebe zwischen den Menschen zu betrachten, wie es die Botschaft von Weihnachten mit sich bringt.
    Jede der Figuren hat ihre unverwechselbaren Eigenschaften und sie sind ganz normale Menschen, wie du und ich. Keine Überflieger, die alles richtig machen. Es gibt Ängste, Streit, Versöhnung und die vorsichtige Annäherung aneinander. Gerade Anna hat mich unheimlich gerührt. Ihr Verhalten konnte ich nur allzu gut nachvollziehen. Sie möchte eigentlich dazugehören, hat aber in jeder Sekunde Angst, was die anderen über sie denken. Ihr kleinen Schritte der Wandlung zu sehen fand ich am Schönsten.
    Nachdem ich mich endlich in die Geschichte hinein gefunden hatte, habe ich vor Rührung ständig geweint. Ivy Pembroke schafft es auf den letzten 200 Seiten, den Geist von Weihnachten zu erfassen und in der Christmas Street aufleben zu lassen. Genau das, was die Bewohner dort erleben, das ist für mich Weihnachten. Sie schreibt so unglaublich berührend und schafft für jede einzelne Figur den Raum, den diese braucht, um sich und ihre Geschichte zu entwickeln. Letzten Endes muss ich zugeben, dass ich nicht richtig sagen kann, warum mich dieser wirklich schöne Schreibstil auf den ersten 200 Seiten nicht zu packen bekommen hat.
    Am Ende war ich schon fast geneigt, 4 Sterne zu vergeben, weil die letzten 200 Seiten einfach so wunderschön und berührend waren. Ich gestehe, dass es mir wirklich sehr schwer gefallen ist, meine Meinung in Worte zu fassen und diese Rezension zu schreiben. Leider kann ein Buch, welches mich auf den ersten 200 Seiten nicht abholen konnte, keine 4 Sterne bekommen.
    3 Sterne für einen weihnachtlichen Roman, der, wenn er einen erstmal gepackt hat, mit einer wunderschönen Botschaft daherkommt.
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Ausgaben von Palermo vergessen

Taschenbuch

Seitenzahl: 416

Hardcover

Seitenzahl: 416

E-Book

Seitenzahl: 394

Palermo vergessen in anderen Sprachen

  • Deutsch: Palermo vergessen (Details)
  • Englisch: Snowflakes on Christmas Street (Details)

Besitzer des Buches 8

Update: