Das Buch ohne Namen

Buch von Anonymus, Stefan Kaminski, Axel Merz

Zusammenfassung

Serieninfos zu Das Buch ohne Namen

Das Buch ohne Namen ist der 1. Band der Buch ohne Namen Reihe. Diese umfasst 11 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2023.

Bewertungen

Das Buch ohne Namen wurde insgesamt 148 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

(64)
(50)
(22)
(8)
(4)

Meinungen

  • Teilweise zäh. Im Wesentlichen jedoch sehr gut.

    SirPleasant

  • Das Konzept nicht uninteressant, doch es erinnerte mich zu sehr an Western Filme, die mag ich nicht. Der Humor ganz toll

    Emili

  • Skuril, brutal und schwarzhumorig bis zum äußersten - eine wirklich gelungene Mischung.

    Mojoh

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Buch ohne Namen

    Genre: Fantasie, Splatter, Vampire, Thriller, Action, Skurril, schwarzer Humor
    Verlag: Bastei Lübbe
    Bindung: Taschenbuch
    Seiten: 447
    Inhalt:
    Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega - der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in deren Bars man nichr rauchen darf, sondern muss. Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.
    (Q Amazon)
    Meinung:
    Lange habe ich einen Bogen um diese Serie gemacht, doch nun endlich habe ich mich gewagt und den ersten Teil der Bourbon Kid Reihe in die Hand zu nehmen und ich wurde nicht enttäuscht.
    Im Vorwort sagt der Autor:
    "Die Dunkelheit wird kommen, und mit ihr großes Übel"
    Hier behält der Autor mehr als recht, zumindest wird es übel für alle diejenigen, welche in irgendeiner Form in das auf den Buchseiten beschriebene Spektakel verwickelt sind. Es wird unschön aber auch, wenn man sich auf der anderen Seite der Buchseiten befindet, verdammt schwarzhumorig.
    Wenn man Santa Mondega betritt hat es etwas den Anschein man findet sich in einem alten Western, oder Tarantino Settig wieder. Es gibt Bars, Schläger, Revolverhelden, ab und an mal einen oder zwei Tote und regelmäßig gebrochene Knochen, blaue Augen und etwas Blut. Hinzu kommen noch einige Bars, wobei die Tapioca Bar und ihr Besitzer Sanchez eine ganz besondere Rolle spielen. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Fremde in der Stadt gar nicht gern gesehen werden? Jedenfalls ist das so. Als Fremder in der Stadt könnte man sich eigentlich auch eine Zielscheibe auf den Kopf und den Rücken binden, denn die ansäßigen kriminellen Subjekte (also praktisch jeder in Santa Mondega) betrachtet Fremde als vogelfrei.
    Allerdings gibt es einen Fremden, den niemand in der Stadt sehen will. Dessen Name nicht laut ausgesprochen wird. Vor 5 Jahren hat dieser Unbekannte ein Massaker angerichtet und ist danach spurlos verschwunden. Manche behaupten er sei tot, andere sind der Meinung, dass er noch irgendwo da draußen ist.
    5 Jahre nach diesem außerordentlich ausufernden Massaker kommt es nun, dass ein sehr wertvoller Stein gestohlen wird und in der Stadt auftaucht. Dieser Stein sorgt für ordentlich Trubel und Verwirrung. Es kommt zu aberwitzigen Konstellationen und zu erschreckenden Szenen. Der Leser darf verdammt viele Darsteller kennenlernen und sie auf ihren Wegen begleiten. Immer wieder gibt es große und kleine Wendungen und immer wenn man denkt, man weiß etwas, wird man eines besseren belehrt. Bis sich so ziemlich alles am Ende aufklärt, sich die Reihen der Beteiligten lichten und man etwas klüger, aber dennoch nicht schlauer das Buch zuklappt und gespannt auf den zweiten Teil schielt.
    Ich war wirklich sehr zufrieden mit der Geschichte. Es hat mir viel Spaß gemacht mich durch Santa Modega zu bewegen und die einzelnen Personen zu begleiten. Insbesondere fand ich den Storyverlauf sehr unterhaltsam, denn die vielen kleinen Rätsel haben sich erst nach und nach gelöst und auch das Versteckspiel um den Stein hat mir sehr gefallen. Man darf aber auch nicht vergessen zu erwähnen, dass das Buch an vielen Stellen reichlich auf die Zwölf gibt. Es kommt in reichlich kurzen Abständen vor, dass einiges an Blut fließt. In diesem Buch wird sehr viel gemordet und das auf reichlich ausgefallene Art und Weise. Dennoch ist selbst das verdammt unterhaltsam, denn der Leser wird immer wieder damit überrascht.
    Wirklich gelungen fand ich auch den Mythos um den Bourbon Kid. Ja sicher, es ist nicht gerade einfallsreich einen kaputzentragenden, bis unter die Zähne bewaffneten, wortkargen, scheinbar unbesiegbaren Massenmörder in die ein oder andere Spelunke zu setzen und dann fleißig Leuten zusätzliche Atemlöcher zu verpassen, aber es hat, zumindest bei mir gut funktioniert und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    Ich muss aber auch zugeben, dass mir eine Sache fast das Buch versaut hätte. Im Laufe der Geschichte wird etwas zu der Geschichte und den Bewohnern von Santa Mondega gesagt und da dachte ich wirklich, dass die Sache für mich gleich beendet ist. Zum Glück ist aber der Autor auf dem Thema nicht zu sehr herumgeritten und die Sache hat sich nicht unnötig in den Vordergrund gespielt. Allerdings habe ich so meine Zweifel für die folgenden Teile.
    Ansonsten bin ich ganz zufrieden mit der Geschichte um den Bourbon Kid und all die anderen. Man muss als Leser allerdings einiges an sinnfreier Gewalt abkönnen und einen recht morbiden Sinn für Humor haben, dann aber macht die Geschichte wirklich Spaß. Es gibt jede Menge 'blöder Sprüche' und viiiiiiiiel Blut.
    Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass jemandem dem Filme von Tarantino gefallen sicherlich auch jede Menge Spaß mit diesem Buch haben wird.
    Fazit:
    Das Buch ohne Namen ist ein sehr gelungener Auftakt für die reihe und weckt das Interesse für Teil 2. Im Vordergrund der Geschichte steht das Versteckspiel um den mysteriösen Stein, die unterschiedlichsten Charaktere in diesem Stück und natürlich der tiefschwarze Humor. Es wird aber auch ordentlich blutig und das nicht zu knapp. Man könnte fast meinen 'etwas übertrieben'. Nichtsdestotrotz ist es ein feines Stück Unterhaltungsliteratur welche irgendwo zwischen 'zu viel' und 'wirklich gelungen' tendiert.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Das Buch ohne Namen

    Um was gehts?
    Ein Fremder kommt in eine Bar und bestellt einen Bourbon.
    Zwei Mönche machen sich auf die Suche nach einem Stein.
    Ein Detective wird zu übernatürlichen Ermittlungen wegen 5 brutalen Morden gerufen.
    Eine Lady erwacht aus einem Albtraum, der sie schon seit Jahren verfolgt.
    Und ein Barmann engagiert einen Killer namens Elvis.
    Das alles spielt sich in dem Städtchen Santa Mondega ab - dem Schauplatz, dessen namenlose Ereignisse noch in die Geschichte eingehen werden ...
    Meine Meinung
    Haha! Manchmal sollte man Büchern eben doch eine zweite Chance geben! Vor einigen Jahren hab ich es zur Hälfte gelesen und war nicht so recht dafür zu begeistern - ganz im Gegensatz zu heute!
    Was für eine abgefahrene Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite super unterhalten hat!
    Man muss den Stil mögen und sich auf eine extrem durchgeknallte, brutale und mit schwarzem Humor gespickte Story einlassen können, dann hat man unendlich viel Spaß dabei
    Es spielt hauptsächlich in einer angesagten Bar in Santa Mondega, in der vor fünf Jahren der berüchtigte Bourbon Kid ein Massaker angerichtet hat. In einigen Tagen scheint es wieder soweit zu sein, denn die nächste Mondfinsternis steht an und das "Auge des Mondes" wurde wieder gestohlen, ein sagenumwobener Stein, der viel Macht zu besitzen scheint.
    Es gibt einige Figuren, die eine wichtige Rolle spielen, hauptsächlich Schlägertypen, Mönche, zwei hübsche Ladys und zwei obsessive Cops die alle in die Geschehnisse involviert sind. Die Perspektiven wechseln hier immer wieder und so kann man sehr gut verfolgen, wie die Jagd nach dem Stein mit Leichen gepflastert wird; mit vielen Leichen. Brutal zugerichteten Leichen. Doch die Art, wie die Geschichte erzählt wird, lässt die grausamen Details eher als Nebeneffekt erscheinen und der schwarze Humor behält immer wieder die Oberhand.
    Witzig fand ich auch die erwähnten Figuren oder Szenen zu Filmen bzw. Serien, die immer wieder in den Dialogen aufgetaucht sind.
    Es geht rau zu und die ganze Kulisse erweckt unmerklich den Anschein eines alten Westernklischees, das in unsere Zeit versetzt wurde und das ist dem Autor - oder der Autorin - wer auch immer hinter dem "Anonymus" steckt, wahrlich gut gelungen! Ein "typischer" Saloon mit einem gewieften Barmann, rauchende Colts und Schlägereien sind nur ein Teil davon, denn im Hintergrund lauert noch eine viel größere Gefahr: die Untoten, die Santa Mondega bevölkern. Vampire, die zum größten Teil im Hintergrund bleiben und erst gegen Ende ihre Deckung fallen lassen. Also erwartet ja keinen typischen Blutsauger .... "Vampirroman". Überhaupt ist hier alles so untypisch und erfrischend verkorkst anders, dass ich total geplättet war. Vor allem auch, wie sehr sich mein Eindruck verändert hat gegenüber dem ersten Lesen vor einigen Jahren.
    Auch wurde gekonnt das Rätsel um Bourbon Kid bis zum Ende geheimgehalten und es gab einige Überraschungen bei dem großen Show Down am Ende - natürlich um 12 Uhr mittags, wie es sich für einen Western Verschnitt gehört. Alle Details wurden passend aufgelöst und auch wenn ich einige Vermutungen hatte - und auch teilweise richtiglag - gab es doch noch unverhoffte Wendungen.
    Fazit 5 Sterne
    Die ganze Geschichte ist ein in sich stimmiges Spektakel mit viel Pistolengeballer, Machogehabe, Situationskomik an den unmöglichsten Stellen und einem großartigen Mix aus den unterschiedlichsten Genres, die so obskur zusammen gewürfelt wurden, dass sie mich beim Lesen total überrascht und begeistert haben!
    © Aleshanee
    Weltenwanderer
    The Bourbon Kid
    1 ~ Das Buch ohne Namen
    2 ~ Das Buch ohne Staben
    3 ~ Das Buch ohne Gnade
    4 ~ Das Buch des Todes
    Weiterlesen
  • Rezension zu Das Buch ohne Namen

    Um es kurz und schnell auszudrücken: GENIAL!
    Und nun ausführlicher...
    Drehen tut sich das ganze Buch um einen Stein, der "Das Auge des Mondes" genannt wird. Und alle wollen diesen anscheinend haben. Sei es wegen seiner anscheinend grossen Macht, wegen dem Geld, zum weitergeben, weil er schön ist oder ganz einfach um ihn zu besitzen.
    Da wären die zwei Mönche von Hubal, die den Stein wieder zum Kloster bringen sollen, wo er eigentlich hingehört....scheinbar....warum auch immer...
    Dann ist da Sanchez, der Barmann. Er will den Stein dem meistbietenden verkaufen....und das ist immer ein anderer...
    Weiter gibt's noch Jefe, ein Kopfgeldjäger. Der will den Stein El Santino geben, dem Gangsterboss dieser kleinen unheimlichen Stadt.
    El Santino wiederum will den Stein einfach besitzen und um seine Meinung unter die Leute zu bringen, hat er Carlos und Miguel. Seine zwei treuen Untergebenen...
    Natürlich ist da auch eine Frau am mitmischen. Jessica. Die will den Stein einfach auch....warum auch immer...
    Das Paar Dante und Kacy ist auch nicht zu vernachlässigen. Die haben einfach Glück im Unglück.
    Rodeo Rex, der Boxer wollte nicht den Stein, sondern an seinem Erzfeind Rache nehmen...zu spät...
    Die "Mystische Lady" hingegen will den Stein ja nicht in ihrer Nähe. Er bringt den Tod...wie wahr...
    Elvis ist auch mit von der Partie...nicht der King, definitiv nicht. Auch wenn er so aussieht...
    Dann gibt's noch die zwei Detectives Somers und Jensen. Die versuchen eigentlich nur die Fälle der gehäuften Toten in Santa Montega zu lösen und haben nichts mit dem Stein zu tun....scheinbar...
    Und schlussendlich gibt es noch Bourbon Kid. Wer er genau ist und warum er so viele Tote hinterlässt ist eigentlich bis zum Schluss nicht klar, aber er tuts...weil er's kann.
    Ja das Buch hat sehr viele Protagonisten. Aber alle sind so übertrieben verschieden und so gut beschrieben, dass niemals die Frage aufkommt: "Wer ist den nun wer?" Die Handlung selbst ist wirr, verwirrend und unglaublich schnell. Man muss am Ball bleiben, aber trotzdem ist es unglaublich spannend und detailliert geschrieben, so dass einem die Stränge übersichtlich dargestellt werden. Durch die übertriebene Darstellungsweise von Protagonisten, Story und Handlungsort kann man sich alles sehr gut bildlich vorstellen und es sich wie ein Film ablaufen lassen. Für manche ist es vielleicht etwas zu blutig, denn auch diese Szenen werden bis ins kleinste beschrieben und ausgemalt. In früheren Posts zu diesem Buch, wurde die Geschichte mit den Filmen von Tarantino verglichen. Deshalb hab ich mir Pulp Fiction vorgenommen. Mit dem Film selbst konnte ich zwar nichts anfangen, aber es ist so; das Buch ist wirklich vergleichbar. Schnell, blutig, verwirrend. Und mit einer riesen Portion schwarzem Humor gespickt.
    Auf dem Buchrücken stehen einige Leserrezensionen. Eine davon lautet: "Ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen!"
    Dem kann ich voll und ganz zustimmen! Von mir gibt's
    Weiterlesen
  • Rezension zu Das Buch ohne Namen

    Achtung, könnte Spoiler enthalten! Wer nicht gespoilert werden will, sollte jetzt nicht weiterlesen!
    Inhalt:
    Die Story an sich ist ziemlich verdreht und erinnert mehr an eine Freakshow als an einen normalen Roman. Anfangen tut es, dass über einen Mann namens Bourbon Kid berichtet wird, der, wenn er Bourbon getrunken hat, durchdreht und massenhaft Leute erschießt. Dann dreht sich nebenbei noch alles um einen wertvollen Stein namens "Auge des Mondes", welchem magische Kräfte zugeschrieben werden und hinter dem sehr viele Leute her sind: zwei Mönche von Hubal, der Obergangster der Stadt Santa Mondega und Bourbon Kid. Und es geht um viel Gekämpfe, Geschieße, Gemorde und Gemetzel.
    Meine Meinung:
    So richtig sagt einem der Inhalt rein gar nichts. Der Klappentext auf dem Buchrücken hört sich interessant an, doch vor allem am Anfang der Geschichte denkt man nur: "Wie bitte?!" Man wird in eine Welt hineingeschmissen, in der man erst denkt, man wäre auf dem Mars oder auf dem Saturn. Man ist in einer Stadt gelandet, in der sehr seltsame Dinge passieren. Leute werden hingerichtet und man weiß nicht genau, wer es war (man vermutet es aber). Und dann taucht noch dieser Stein auf, der angeblich magische Kräfte besitzen soll, aber irgendwie weiß das keiner so richtig und hat auch noch niemand ausprobiert, aber es soll so sein! Man ist echt verwirrt, man weiß von nichts, man steht dort wie bestellt und nicht abgeholt. Und ich muss sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt dann schon irgendwie keine Lust mehr auf das Buch hatte, weil ich mir echt vorkam wie ein Alien.
    Die Charaktere sind... viele. Man hat mindestens eine handvoll Protagonisten.
    Auf der einen Seite die beiden Mönche von Hubal, welche das "Auge des Mondes" nach Hubal zurückholen sollen. Dann Bourbon Kid, welcher irgendwann auftaucht, viele Leute tötet und ebenfalls hinter dem Stein her ist. Dann gibt es noch den Barmann Sanchez, der irgendwie Beobachter von allem ist, aber immer auftaucht, wenn etwas passiert. Weiterhin einen Mann namens El Santino (oder so), den Obergangster der Stadt, der ebenfalls hinter dem Stein her ist. Ach ja, und dann den Killer Jefe, der, wie sicherlich schon vermutete, ebenfalls den Stein haben will, sei es auch nur für den Obergangster. Unfreiwillige Protagonisten sind das Pärchen Kacy und Dante, die den Stein stehlen und damit fliehen wollen.
    Selbst die Statisten in dem Buch sind absolut abgedreht. Da interessiert es scheinbar niemanden, ob ein vermeintlicher Mensch jetzt in Flammen aufgeht, weil er eigentlich ein Werwolf ist, oder ob eine halbe Stadt abgemetztel wird, weil mal wieder irgendwelche Leute auf Vampirjagd sind!
    Der Humor in dem Buch ist sowas von genial. Die Umgebung hält dann einfach mal den Atem an, bekommt menschliche Züge, wird in die Story mit einbezogen. Auch sind die Figuren an sich überdreht, überspitzt und komplett... durchgedreht. Alles schön gesalzen mit einer Prise Sarkasmus und einer Prise Ironie. Zum Schluss wird dieses ganze Weltbild, was auf 350 Seiten aufgebaut ist, innerhalb von 100 Seiten komplett ins Gegenteil gekehrt. Da wird aus dem Guten mal eben der Obermotz der Untoten, aus dem eigentlich Bösen wird dann der eigentlich Gute, und ganz zum Schluss wird aus dem ganzen Buch eine echt abgedreht Familiengeschichte. Und eben diese Sachen machen dieses Buch zu echt lesbarem und unterhaltsamen Schund! Vor allem ist das Buch so konzepiert, dass es Schund ist, was den Unterhaltungswert nochmals steigert.
    Bewertung:
    Weiterlesen
  • Rezension zu Das Buch ohne Namen

    Toll, wie viele unterschiedliche Meinungen hier über dieses Buch gepostet werden. Das macht die Sache richtig spannend und neugierig auf das Werk. Es ist zwar nicht große Literatur, aber "Das Buch ohne Namen" hatte für mich alles, was einfach nur gelungene Unterhaltung ausmacht. Zunächst einmal, ganz besonders wichtig, der Humor, der mich wirklich immer wieder zum Lachen brachte.
    Die Wortgefechte sind sehr gut gelungen und die Ironie, sowie die häufig hinzugezogenen Filmvergleiche lassen die Szenen richtig lebendig werden. Z.B. eine der vielen Szenen, die sich mal wieder in einer Bar abspielt. Der oberfiese Gangsterboss El Santino zählt den vorlauten Dante runter, nach dem Motto: " Ich zähle jetzt bis drei und wenn du dann nicht ......" Darauf die Antwort: ".....Wer so aussieht wie du und bis drei zählt, der gehört in die Sesamstraße, klar? Der einzige Unterschied zwischen dir und Graf Zahl ist der, dass er weiter als bis drei zählen kann und dass Kinder Angst vor ihm haben......" Allerdings, ob Dante diesen schlagfertigen Konter überlebt, verrate ich lieber nicht, denn ein Spannungsfaktor der Geschichte ist ja gerade, dass jeder der Protagonisten eine Figur im Todesroulette ist, eben jeder ein potenzieller Todeskandidat. Eben noch die Hauptfigur in dem entsprechenden Kapitel und im nächsten Augenblick Legende. Daher sollte man auch keine der Hauptfiguren ins Herz schließen, weil ein Überleben ungewiss ist. Allerdings sind die meisten Figuren sowieso recht fiese Gestalten, um die es auch nicht besonders schade ist.
    Jedenfalls machen die filmreifen Szenen und die witzigen Dialoge den Unterhaltungsfaktor des Buches aus. Verwirrung habe ich auch nicht empfunden, da das ganze Geschehen sich doch recht übersichtlich in einer einzigen Stadt abspielt. Nun ja, ausgenommen einige Momente auf der Insel Hubal, dem Wohnsitz der Mönche. Hier sind auch zwei sehr liebenswürdige Gestalten entsprungen, die beiden Mönche Kyle und Peto, die den gestohlenen Monddiamanten wiederbeschaffen sollen, hinter dem jede Menge zwielichtiger Gestalten her sind und der im Laufe der Geschichte öfter mal den Besitzer wechselt. Und dann ist da natürlich noch der Stichwortgeber "Das Buch ohne Namen" von einem Autor ohne Namen, das einige belastende Hinweise enthält und darum lieber nicht gelesen werden sollte.
    Positiv auch, dass die einzelnen Kapitel einen wahren Cliffhanger aufweisen und immer wieder einen anderen Schauplatz zum Inhalt haben. Allerdings gibt es für mich auch einen negativen Aspekt: Die wirklich total übertriebenenen Metzelszenen. Das ist der Punkt, an dem die ganze Sache echt überzogen wurde und ich ziehe hierfür einen Bewertungspunkt ab.
    Das Ende ist übrigens auf Fortsetzung ausgelegt, obwohl natürlich die Story an sich hier erst einmal zum Abschluss kommt. Letzter Satz: Ende (vieleicht ...)
    Zum Glück habe ich bereits die Fortsetzung bei mir liegen, wenn ich allerdings auch noch nicht weiß, wann ich weiterlesen werde.
    Mein Fazit: Herrlich schräg, herrlich komisch. Eben einfach nur Unterhaltung, wenn man mal wieder was zum Lachen braucht.
    Bewertung:
    Weiterlesen
  • Rezension zu Das Buch ohne Namen

    Ich habe dieses Buch seit 3 Tagen in meinem Besitz und habe es nun auch durchgelesen und muss sagen, dass ich schon in den ersten 3 Kapiteln so herzhaft lachen musste, dass ich mich (auch wegen der Spannung und den Verwirrungen)
    kaum noch von dem Buch los reißen konnte.
    Die ganze Zeit über habe ich mir die Frage gestellt, was für eine Rolle dieser Bourbon Kid wohl hat. Ist er gut? Ist er böse? Oder irgendwas dazwischen?
    Und mit Dante und Kacy habe ich irgendwie bis zum bitteren Ende mitgefiebert, auch wenn Dante Anfangs überhaupt nicht meine Sympathie gewinnen konnte.
    Detective Jensen passte für mich teilweise auch nicht korrekt rein, da er Anfangs zwar mehr zu wissen schien, als alle anderen Beteiligten, aber gegen Ende hin stellte sich dann doch ein wenig der Verdacht bei mir ein, dass er doch eher unwissender war, als alle anderen...
    Trotz des, für den Ein oder Anderen, wirren Erzählungsstil und der Einbringung von unzähligen Charakteren muss ich sagen, dass ich der Geschichte sehr gut folgen konnte und dennoch immer wieder aufs Neue überrascht worden bin. Ich dachte immer, ich wüsste wer nun was getan hat und warum und wurde doch eines Besseren belehrt. Was ich ehrlich gesagt sehr spannend fand.
    Nichts ist langweiliger, als vorhersehbare Täter usw.!
    Als ich den Einband gelesen habe, hätte ich auch nicht zu wagen geglaubt, dass man dieses Buch eher in die Fantasy Ecke packen müsste, auch wenn in der "Einleitung" stand "Roman (wahrscheinlich)", was ja schon vermuten lies, dass es mehr ist, als "nur" ein Roman.
    Aber ich war wirklich positiv überrascht und werde mir die Fortsetzungen nun auch zulegen.
    Weiterlesen

Ausgaben von Das Buch ohne Namen

Taschenbuch

Seitenzahl: 448

E-Book

Seitenzahl: 449

Hörbuch

Laufzeit: 00:04:49h

Das Buch ohne Namen in anderen Sprachen

  • Deutsch: Das Buch ohne Namen (Details)
  • Englisch: The Book with No Name (Details)

Ähnliche Bücher wie Das Buch ohne Namen

Besitzer des Buches 367

Update: