Kreuzblume

Buch von Andrea Schacht

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Kreuzblume

Ein verschollener Bauplan, eine mutige Frau, ein mächtiger Feind … In den Wirren des napoleonischen Kriegs hat Antonia ihre Eltern verloren. Nun, als junge Dame der Gesellschaft, will sie mehr über deren Schicksal erfahren. Sie ahnt anfangs nicht, wie eng die Geschichte ihrer Familie mit dem seit Jahrhunderten unvollendeten Kölner Dom verstrickt ist. Offenbar stehen Antonias Eltern mit den verschollenen Bauplänen in Verbindung. Doch je mehr Antonia herausfindet, desto gefährlicher wird es für sie – denn mächtige Männer der Kölner Bürgerschaft wollen um jeden Preis verhindern, dass der Dom vollendet wird …
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Über Andrea Schacht

Die deutsche Schriftstellerin Andrea Schacht wurde insbesondere durch ihre historischen Bücher rund um die Begine Almut bekannt. Die Autorin wurde 1956 in Flintbek geborene und verstarb 2017 nach längerer Krankheit. Mehr zu Andrea Schacht

Bewertungen

Kreuzblume wurde insgesamt 18 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • teils etwas langatmig, geht wenig um den Dom

    Rapunzel

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Kreuzblume

    Meine Meinung
    Antonia wächst in den napoleonischen Kriegen auf. Vater und Brüder sind Soldaten, ihre Mutter ist Marketenderin. Um Antonia als Mädchen zu schützen, wird sie wie ein Junge gekleidet und Toni gerufen. Als erst der Vater und dann nach Jahren auch die Mutter verstorben sind, muss sie feststellen, dass sie „nur“ ein angenommenes Kind war. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter und findet nach einiger Zeit nicht nur diese, sondern auch Familie. Sie verwandelt sich in eine junge, wohlerzogene Dame aus gutem Hause.
    Im Laufe ihres jungen Lebens hat sie immer wieder mit dem Kölner Dom zu tun. Leider sind die Baupläne verschollen.
    Dieser Roman birgt nicht nur historische Fakten, sondern ich bekam auch noch eine Liebesgeschichte.
    Andrea Schacht hat anscheinend gut recherchiert. Sehr viele Dinge über die napoleonischen Kriege, Köln oder den Kölner Dom habe ich nicht gewußt. Es mag vielleicht auch daran liegen, dass ich dort nicht zu Hause bin. Ich kenne mich Richtung Hamburg besser aus.
    Der Schreibstil war wunderbar. Es war leichte Unterhaltung mit historische Hintergrund. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen.
    Fazit: Für diese wunderbare Unterhaltung vergebe ich gern fünf von fünf Sternen. Auch bei über 700 Seiten wurde mir nie langweilig.
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  • Rezension zu Kreuzblume

    Ich habe mich sehr lange davor gedrückt, dieses Buch zu lesen. Weil ich irsinnigerweise davon ausgegangen bin, dass es ein Mittelalterkrimi ist.
    Ich habe es vor über einem Jahr geschenkt bekommen. Und jetzt im Urlaub hab ich mich dann doch mal dran gewagt. Zum Glück!
    "Kreuzblume" ist einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Meiner Meinung nacht ist die gesamte Hintergrundgeschichte um die verschollenen Baupläne sehr gut recherchiert (soweit ich das beurteilen kann, nachgeforscht habe ich nämlich selbst nicht). Sehr gut finde ich, dass die Liebesgeschichte von Antonia sehr in den Hintergrund gestellt wird. Auch, wenn ich gerne Liebesromane lese, hier hat die Mischung genau so gepasst, wie sie war. Fasziniert hat mich auch, dass ich sehr lange nicht wusste, mit wem Toni sich denn nun schlussendlich einlässt, und zwischendrin war ich von den Entwicklungen auch nicht immer so begeistert, aber das hat sich dann im Laufe der Handlung geändert.
    Was das Buch für mich noch so besonders gemacht hat, waren die Einteilung des gesamten Buches in verschiedene Teile (wie z.B. Teil 1 "Toni, der Trossbub", wodurch man schonmal eine gewisse Ahnung hatte, worum es geht), dann die Kapitelüberschriften (die mich noch detaillierter ahnen ließen, worum es geht, aber nicht immer kam dann das, was ich erwartete) und dann natürlich die kurzen Ausschnitte aus Liedern oder Gedichten am Anfang jedes Kapitels, die immer sehr passend gewählt waren.
    Ich kann "Kreuzblume" wirklich jedem empfehlen, es ist ein fantastisches, bildhaftes Buch mit einer fesselnden und gut recherchierten Geschichte. Und es bleibt bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Andrea Schacht lese.
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  • Rezension zu Kreuzblume

    Gebundene Ausgabe: 736 Seiten
    Verlag: Blanvalet (Februar 2007)
    ISBN-10: 3764502207
    Antonia, 1790 in Köln geboren, wächst unter Soldaten im Gefolge eines Trosses auf, den die Mutter, die Maketenderin Elisabeth, begleitet. Um das Mädchen zu schützen, zieht man ihr die Kleidung eines Knaben an und von nun an lebt Toni als Trossbub. Die Wirren zur Zeit der napoleonischen Kriege verschlagen sie bis nach Jena. Dort erfährt Toni von ihrer Mutter, dass diese nicht ihre leibliche, sondern lediglich ihre Ziehmutter ist. Kurz darauf wird Elisabeth von marodierenden Truppen überfallen und getötet. Antonia, steht nun ganz allein da und die Unterlagen, die sie in Elisabeths wenigen Besitztümern über ihre leibliche Mutter findet, weisen ihr den Weg zurück nach Köln.
    Als weiterer Handlungsstrang wird in diesem Roman aber auch der Einsatz engagierter Kölner für den Weiterbau ihres Doms aufgezeigt, dem die nichtauffindbaren Fassadenpläne entgegenstanden. Im Jahr 1560 wurden alle Zahlungen und Arbeiten an der Kathedrale eingestellt und an dem unfertigen Gotteshaus nagt im frühen 19. Jh. bereits der Zahn der Zeit. Das ruft die Befürworter seines Abrisses auf den Plan, die hauptsächlich im Sinn haben, die Steine als Baumaterial zu nutzen.
    Der Domherr Hermann von Waldegg ist an der Fertigstellung des Doms besonders interessiert. In dessen Haus findet die in die Rheinstadt zurückgekehrte Antonia eine neue Familie. Die Umstellung vom Trossbuben zur Dame aus der Gesellschaft ist für das Mädchen nicht leicht. Bei den von ihr angestellten Nachforschungen zur Vergangenheit ihrer wirklichen Mutter gerät sie mitten in die Auseinandersetzungen der gegnerischen Parteien.
    „Kreuzblume“ ist ein opulenter historischer Roman, der akribisch recherchiert wurde. Andrea Schacht hat ein farbenfrohes Zeit- und Sittengemälde geschaffen, das das Leben in der Zeit des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts detailgetreu widerspiegelt. Sie beschreibt genau, z.B. anhand der Kleidung, der Speisen und der Wohnverhältnisse, wie sich die einzelnen Familien von einander unterscheiden. Dabei ist der über 700 Seiten umfassende Roman an keiner Stelle langatmig, sondern lässt den Leser auf äußerst kurzweilige Weise an den spannenden, teils auch alltäglichen Abenteuern der Protagonisten teilhaben. Diese haben fein ausgearbeitete Charaktere, die gut in ihre Zeit passen. Sie haben ihre Stärken und Schwächen, Ängste und Hoffnungen. Auch die Sprache harmoniert hervorragend mit der Handlungszeit. Die eingebaute Geschichte des Kölner Doms wurde geschickt mit dem Geschehen verwoben.
    Dieser Roman hat mich ausgezeichnet unterhalten, ich konnte mit den Romanhelden mitfiebern, mitleiden und hoffen. In dieses Buch bin ich eingetaucht und habe dabei gern die Zeit vergessen.
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Ausgaben von Kreuzblume

Taschenbuch

Seitenzahl: 736

Hardcover

Seitenzahl: 736

E-Book

Seitenzahl: 736

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