Waterloo

Buch von Bernard Cornwell, Joachim Honnef

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Waterloo

Brüssel, Juni 1815. Richard Sharpe dient im persönlichen Stab des Prinzen von Oranien. Dieser weigert sich jedoch beharrlich, Sharpes Warnung ernst zu nehmen, dass Napoleon sich an der Spitze einer gewaltigen Armee auf sie zubewegt. So kommt es zur Schlacht bei Waterloo, und eine militärische Katastrophe bahnt sich an. Doch gerade, als der Sieg der Alliierten unmöglich erscheint, übernimmt Sharpe das Kommando - und die blutigste Schlacht seiner Karriere wird zu seinem größten Triumph.
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Über Bernard Cornwell

Der britische Schriftsteller Bernard Cornwell wurde 1944 in London geboren. Der Vater war ein kanadischer Flieger und die Mutter in der britischen Women's Auxiliary Air Force. Mehr zu Bernard Cornwell

Bewertungen

Waterloo wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Waterloo

    Kurzbeschreibung:
    Bernard Cornwell kennt man als meisterhaften Erzähler, doch nichts beherrscht er so glänzend wie Schlachtenbeschreibungen. Nun hat er unter Verwendung zahlreicher historischer Quellen – Tagebücher, Briefe, Depeschen, Erinnerungen – über die wohl berühmteste Schlacht der Neuzeit geschrieben: ein Sachbuch – so spannend wie seine Romane. Napoleon schlägt seine letzte Schlacht: gegen eine Allianz aus Briten, Preußen, Niederländern. Die mächtigsten Kombattanten aber heißen Regen, Schlamm, Hunger. Die Gegner des Korsen begegnen einander mit Misstrauen. Dummheit und Hochmut führen auf beiden Seiten zu fatalen Entscheidungen, doch am Ende ragen aus den Meeren von Blut und Dreck, aus den Geschichten über Versagen und Verrat auch solche von Genie und Heldentum hervor. Und der Leser weiß, wie furchtbar auch vor dem Zeitalter der industriellen Kriegsführung das Töten und Sterben an dem Ort war, den man das Feld der Ehre nennt. (Quelle: Verlagswebsite)
    Autor:
    Bernard Cornwell, geboren 1944, machte nach dem Studium Karriere bei der BBC. Nach Übersiedlung in die USA entschloss er sich, einem langgehegten Wunsch nachzugehen, dem Schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Bernard Cornwells Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage liegt bei mehr als 20 Millionen Exemplaren. (Quelle: Verlagswebsite)
    Allgemeines:
    „Waterloo: Eine Schlacht verändert Europa“ erschien im April 2015 bei Wunderlich. Es umfasst 480 Seiten und unzählige Abbildungen in 12 Kapiteln, die von Einleitung und Nachspiel umrahmt werden.
    In seinem Vorwort geht der Autor ausführlich – und überzeugend – auf die Frage „Warum noch ein Buch über Waterloo?“ ein.Es schließen sich Nachwort, Danksagung, Bibliographie, Register und Abbildungsverzeichnis an.
    Das Original erschien unter dem Titel „Waterloo“ 2014 bei Harpercollins Publishers.
    Meine Meinung:
    Zum Inhalt muss, denke ich, nicht mehr gesagt werden, als der Titel verrät. Die Schlacht von Waterloo ist besonders in diesem Jahr allgegenwärtig und die Frage „Warum noch ein Buch über Waterloo?“, die der Autor selbst am Beginn aufwirft, ist nicht ganz unberechtigt.Ich selbst hab sie für mich damit beantwortet, dass ich herausfinden wollte, wie Cornwell, den ich als Autor historischer Romane sehr schätze, ein Sachbuch schreibt.Die Antwort ist ganz einfach: hervorragend!
    Cornwells ist ein Erzähler und das spürt man auch in diesem Buch. Da werden nicht einfach trocken die Fakten aufgezählt, sondern mit lebendiger Sprache die aus zahlreichen historischen Quellen bekannten Tatsachen geschildert. Er verliert sich nicht in Zahlen und Daten, sondern schildert die Schlachten in bester Romanmanier. Hin und wieder musste ich mir beim Lesen in Erinnerung rufen, dass dies aber eben kein Roman ist. Dies wird auch durch die unzähligen Illustrationen (taktische Pläne, Gemälde und sonstige Dokumente) deutlich, die jedem Kapitel thematisch zugeordnet sind. Und so kommt es, dass man dieses Buch dann doch nicht wie einen Roman herunterlesen kann (auch wenn es vom Sprachstil her durchaus möglich wäre), sondern an verschiedenen Stellen verweilt, die Abbildungen betrachtet, nochmal zurückblättert und das ein oder andere nachliest.
    Dass Cornwell die epochale Schlacht und deren Folgen durch die britische Brille sieht, sei ihm verziehen – die Sieger schreiben nun mal die Geschichte. Für mich ist das kein Kritikpunkt. Im Gegenteil: für mich war es ein Leseerlebnis der besonderen Art, vor allem weil ich kurz zuvor Sabine Eberts „1815“ gelesen habe, in dem es zwar nicht direkt um die Schlacht ging, aber eben um die Entwicklungen davor und viele Geschehnisse nun aus anderem Blickwinkel beleuchtet wurden.
    Ich lege dieses Buch allen ans Herz, die sich für die Geschehnisse von Waterloo interessieren, auch – oder sogar vor allem – wenn sie noch nicht viel darüber wissen. Wer sich schon ein wenig auskennt, darf aber auch gern zugreifen, denn er wird einen anderen Blickwinkel auf die Ereignisse bekommen und vielleicht doch noch das ein oder andere neue erfahren. Und selbst für Sachbuch-Verweigerer, die ihr historisches Wissen gern aus Romanen beziehen, ist dieses Buch durchaus zu empfehlen. Von mir gibt es
    Fazit:
    Waterloo kompakt auf 480 Seiten, spannend erzählt und umfassend bebildert. So aufbereitet, macht Geschichte wirklich Spaß.
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Ausgaben von Waterloo

Taschenbuch

Seitenzahl: 496

Hardcover

Seitenzahl: 480

E-Book

Seitenzahl: 462

Hörbuch

Laufzeit: 00:13:30h

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