Tanz, Püppchen, tanz

Buch von Joy Fielding, Kristian Lutze

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Tanz, Püppchen, tanz

Die Anwältin Amanda Travis ist glücklich, in einem neuen Zuhause in Florida endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können. In ihrer Heimatstadt Toronto hat sie ihre Mutter Gwen zurückgelassen, unter der sie zeitlebens leiden musste. Doch dann erhält Amanda einen unglaublichen Anruf: Gwen hat in der Lobby eines Luxushotels einen Mann erschossen und verweigert jede Aussage. Widerwillig reist Amanda zurück nach Toronto, um herauszufinden, welches Geheimnis ihre Mutter so eisern hütet. Doch dabei kommen Erinnerungen hoch, die sie bislang verdrängt hatte – und vor denen sie nun nicht länger fliehen kann ...
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Über Joy Fielding

Joy Fielding wurde 1945 als Joy Tepperman in Toronto im kanadischen Ontario geboren und begann schon im Alter von acht Jahren zu schreiben. Mit zwölf verfasste sie ihr erstes Drehbuch und studierte nach dem Schulabschluss an der Universität von Toronto englische Literatur. Mehr zu Joy Fielding

Bewertungen

Tanz, Püppchen, tanz wurde insgesamt 36 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Tanz, Püppchen, tanz

    Eigene Inhaltsangabe und Meinung:
    Amanda Travis lebt im Sonnenstaat Florida und arbeitet als Anwältin. Nach außen scheint sie eine solide Frau zu sein, doch sie hat bereits mit Anfang 30 zwei gescheiterte Ehen hinter sich und für sie ist Sex so etwas wie einkaufen gehen. Gefühle oder eine tiefere Bindung gestattet sie sich nicht, dazu ist sie auch nicht in der Lage.
    Dann erhält sie eines Tages einen Anruf von ihrem ersten Ex-Mann Ben Meyers. Ihre Mutter hat in der Lobby des Four Season's Hotels in Toronto einen offensichtlich ihr fremden Mann mit drei Schüssen ermordet. Amanda wehrt sich dagegen, in ihre Heimat zurück zu kehren. Zu ihrer Mutter hatte sie bislang nie eine echte Beziehung aufbauen können, da diese sich ständig betrunken hatte oder in tiefe Depressionen verfallen war.
    Dennoch flieht Amanda in das winterliche Toronto und trifft auch gleich auf den ihren Ex-Mann, den sie noch immer sympathisch findet. Im Gefängnis besucht sie ihre Mutter und sie sich trotz der offensichtlichen Wandlung der Mutter mit Dämonen konfrontiert. Beharrlich schweigt sich diese aber aus, warum sie den Mann erschossen hat.
    Amanda spürt, das es ein Geheimnis gibt, was mit dieser Tat zusammen hängt. Zusammen mit Ben Meyers macht sie sich auf die Spurensuche und dabei kommt sie nicht nur ihrer Mutter erschreckend nah, sondern auch Ben Meyers.
    Mein Fazit: Von der Inhaltsangabe des Buches hatte ich mir ein kleines bißchen mehr erhofft. Ich war natürlich schon neugierig, wie sich die Geschichte entwickelt, aber in der Mitte war es recht langatmig und für mich persönlich zuweilen uninteressant.
    Amanda Travis hatte mir auch anfangs nicht so gefallen. Ihre Sex-Eskapaden waren zwar ein eindeutiges Indiz dafür, das sie auf der Suche nach Liebe war, dennoch war sie vom Verhalten und von ihrer Einstellung her nicht so mein Ding.
    Beim letzten Drittel des Buches änderte sich jedoch alles schlagartig. Amanda wuchs mir dann doch so richtig ans Herz und auch die Handlung bekam langsam Tempo. Und der Überraschungs-Effekt war natürlich sowieso da. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem Ende!
    Alles in allem muss ich gestehen, das es spannendere Bücher dieser Autorin gibt. Aber die Wandlung in diesem Buch ist in meinen Augen schon sehr außergewöhnlich! Das muss man dem Buch wirklich zu Gute halten.
    Veröffentlicht am 25.10.08!
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Tanz, Püppchen, tanz

    Klappentext:
    Ein Anruf reißt die Anwältin Amanda Travis aus ihrem sonnigen Alltag in Florida: Ihre Mutter hat in Toronto einen Mann erschossen. Vor Jahren hatte Amanda den Kontakt in die alte Heimat abgebrochen. Jetzt ahnt sie, dass bei ihrer Rückkehr ein dunkles Geheimnis auf sie wartet ... Ein tiefgründiger Psychothriller, vorgelesen von einer beeindruckenden, faszinierenden Stimme.
    Über die Autorin (von Amazon kopiert):
    Joy Fielding, geb. 1945 in Kanada, ist heute eine in Amerika sehr bekannte Autorin. Vor ihrem literarischen Durchbruch 1991 versuchte sie sich nach dem Studium erst in der Schauspielerei. Die Autorin lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Toronto/Kanada und Palm Beach/Florida.
    Autorisierte, gekürzte Lesefassung
    6 CDs mit einer Gesamtdauer von 360 Minuten gelesen von Hansi Jochmann (Synchronsprecherin von Jodie Foster, Pfarrhaushälterin in der deutschen Fernsehserie um den kriminalisierenden Pfarrer Guido Braun)
    Amanda wird von ihrem ersten Ex-Ehemann, dem Strafverteidiger Ben Meyer angerufen, dass ihre Mutter Gwen einen Mann anscheinend ohne Motiv erschossen habe. Ben hat die Verteidigung übernommen. Unwillig fliegt Amanda in ihre Heimat. An ihre alkoholabhängige, depressive Mutter hat sie nur schlechte Erinnerungen, und zu einem Wiedersehen mit Ben fehlt ihr jede Lust. Gwen sitzt in Untersuchungshaft und will sich gegen den Rat von Tochter und Anwalt schuldig bekennen. Über das Motiv schweigt sie sich aus, behauptet sogar, das Opfer nicht gekannt zu haben. Zunächst hinter Bens Rücken nimmt Amanda Kontakt zur Witwe des Ermordeten auf, aber erst als sie im Haus der Mutter einige Dinge findet, die ihr Rätsel aufgeben, kommt sie dem Hintergrund des Verbrechens auf die Spur.
    Eine sentimentale Zicke als Protagonistin, ein Protagonist, der durchgehend stoische Ruhe an den Tag legt, Nebenfiguren, die entweder das Gespräch verweigern oder in tränenreiche Verzweiflung ausbrechen, eine merkwürdige Hintergrundgeschichte mit Ungereimtheiten und logischen Brüchen, Szenen, die ohne Bezug eingebaut sind oder die Handlung verschleppen, eine (aufgewärmte) Liebesgeschichte, deren erotischster Moment ist, wenn ER SIE am Ellenbogen über vereiste Bürgersteige lotst, eine Familienzusammenführung wie man sie kitschiger und rührseliger selten findet - dies alles und die offenen Fragen am Ende befördern das Buch auf die Liste meiner größten Krimi-Flops.
    Wenn der Stoff so langweilig und unbefriedigend ist, kann auch eine sehr gute Vorleserin wie Hansi Jochmann nicht mehr retten.
    Demjenigen, der wie ich während des Lesens / Hörens immer noch das Gefühl hat: Da muss doch noch etwas kommen! kann ich versichern: Da kommt nichts mehr.
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Ausgaben von Tanz, Püppchen, tanz

Taschenbuch

Seitenzahl: 448

Hardcover

Seitenzahl: 448

E-Book

Seitenzahl: 449

Tanz, Püppchen, tanz in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 200

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