Metro 2033

Buch von Dmitry Glukhovsky

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Metro 2033

Moskau liegt in Schutt und Asche Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen … Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.
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Serieninfos zu Metro 2033

Metro 2033 ist der 1. Band der Metro Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2005. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Über Dmitry Glukhovsky

Dmitry Glukhovsky wurde am 1979 in Moskau geboren. Nach der Schule studierte er in Jerusalem Journalismus und internationale Beziehungen und begann später als Journalist unter anderem für die Deutsche Welle zu arbeiten. Mehr zu Dmitry Glukhovsky

Bewertungen

Metro 2033 wurde insgesamt 71 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Metro 2033

    2033: Nach einem verheerenden Atomkrieg hausen die Menschen in der Moskauer Metro, über der Erde ist es noch viel zu gefährlich, aber auch hier unten gibt es mannigfaltige Gefahren.
    Artjom lebt bei Sascha Suchoj seit ihn seine Mutter diesem anvertraut hat, bevor ihre Station von Ratten überrannt wurde. Als Artjom den Jäger Hunter kennenlernt, erhält er von diesem einen Auftrag, der ihn am Ende durch die gesamte Metro führen wird, unterwegs trifft er viele Menschen, einige begleiten ihn eine mehr oder weniger lange Strecke. Nicht jeder, den Artjom trifft, und auch nicht jeder, der ihn begleitet, kommt mit dem Leben davon. Auch mit den verschiedensten Gruppierungen kommt Artjom in Kontakt, was ihn mehr als einmal in große Lebensgefahr bringt, und er geht sogar an die Oberfläche.
    Erzählt wird durchgehend aus Artjoms Perspektive, so sieht man, was er sieht durch seine Augen und sein Wissen, hat aber auch immer das eigene Wissen (z. B. vom Vorher) im Hinterkopf. Nicht nur Artjom, sondern auch man selbst, kommt oft ins Nachdenken, immerhin ist, was passiert ist, auch heutzutage, immer im Möglichen. Daneben aber ist die Geschichte spannend, am Anfang ist es noch mehr ein Erkunden, obwohl die Gefahr immer präsent ist, dann nimmt die Spannung immer mehr zu, so dass der Roman zum Pageturner wird.
    Artjom ist somit der einzige Charakter, den man recht gut kennenlernt, man erfährt einiges über seine Überlegungen und Emotionen, allerdings bleibt die Erzählung dabei relativ distanziert. Weitere Charaktere sind in der Regel relativ schnell wieder verschwunden, so dass man sie nur ein bisschen kennenlernt, auch wenn man hin und wieder etwas mehr erfährt, wie z. B. bei dem älteren Mann, der mit einem geistig behinderten Jungen unterwegs ist, und der Zeit vor dem Krieg nachtrauert. Wie hier, sind es oft Momentaufnahmen eines Lebens, manchmal erfährt man auch etwas über Mythen und Legenden, die in der Metro umgehen, oder einfach nur Geschichten, die erzählt werden und die dem Erzählenden oder jemand anderem widerfahren sind. So wird die Metro mit ihren Bewohnern nach und nach lebendig und greifbar.
    Über das Ende will ich gar nicht viel sagen, aber es bringt mich noch einmal zum Nachdenken, und hat mich berührt. Ich bin schon sehr gespannt, inwieweit in „Metro 2034“ darauf noch einmal eingegangen wird.
    Die Metrokarten, die in meinem Paperback-Exempar die innere Klappen zieren, habe ich zwar schon zu Beginn wahr genommen, aber erst später zur Hand genommen, um Artjoms Weg, der nie geradlienig ist, es gar nicht sein kann, nachvollziehen zu können. Da ich in einer Stadt mit U-Bahn leben, habe ich auch immer wieder überlegt, wie es hier sein würde. Da der Zeitpunkt, an dem der Roman spielt, nicht weit weg ist, liegt es nahe, sich mehr Gedanken zu machen, als bei einer Dystopie, die in weiterer Zukunft spielt bzw. zu spielen scheint.
    Auch die Anmerkungen am Ende sind interessant, man solle sie nicht überlesen.
    „Metro 2033“ erzählt von einer dystopischen Zukunft, die in gar nicht so weiter Ferne liegt, nämlich im Jahr 2033. Man lernt die Welt mit dem Protagonisten aus dessen Sicht kennen, der zur Zeit der Katastrophe noch sehr jung war. Der Roman ist spannend, berührend, und regt zum Nachdenken an, gerade auch, weil eine solche Katastrophe, wie sie hier passiert ist, leider im Möglichen liegt. Ich vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
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  • Rezension zu Metro 2033

    Ich bin traurig weil das Buch zu Ende ist. Solche Bücher könnte ich unendlich lange immer weiterlesen
    Mich hat diese morbide Welt (Menschen unten in der Metro, Mutanten und Getier auf der Oberfläche der Erde) sehhr fasziniert.
    Es hat mir grossen Spass gemacht mit Artjom, ein mir sehr sympathischer Hauptcharakter, der Unglaubliches erlebt und immer wieder, man kann sagen, dem Tod von der Schippe springt durch dieses dystopische Moskau zu streifen.
    Warum das so ist dass er aus den aussichtslosesten Situatioen wie wundersam gerettet wird, iwird ja dann am Ende erklärt. Obwohl ich sagen muss, das Ende war das Einzige was mir am Buch nicht so gut gefallen hat, das fand ich doch irgendwie seltsam.
    Ansonsten schon bemerkenswert welche Gesellschafts- und Lebensformen sich da in der Metro im Laufe der Jahre entwickelt haben. Da war ja alles dabei, von den Zeugen Jehovas über Kannibalen bis hin zu Faschisten.
    Manchmal waren auch ein paar recht heftige Szenen beschrieben, wo ich (Weichei) mich sehr erschrocken habe und nachts sogar davon geträumt habe.
    Selten hat mich in der letzten Zeit ein Buch so berührt und beschäftigt. Das hat mich echt abgeholt und mitgenommen durch die Metro. Übrigens mit unseren U-Bahnen in den Städten überhaupt nicht vergleichbar.
    Das sind riesengrosse Stationen, fast palastartig mit diesen Kristalllüstern, Bildern, Stuckarbeiten. Und die Rolltreppen sind endlos weit runter. Ich war Anfang der 80er Jahre ein paar Tage in Moskau und bin auch Metro gefahren.
    Ja, was soll ich noch schreiben. Trotz des Endes welches ich irgendwie komisch fand, gibt es von mir volle Sternenzahl und eine Erhebung zum Buch-Highlight 2016
    EDIT: Es gibt davon auch ein Computerspiel. Ich hatte erst überlegt es mir zu kaufen aber da das ein reiner Shooter ist ist das eher nichts für mich.
    Trotzdem mal interessant so die Cutszenen hier in diesem Video anzuschauen und zu sehen wie die Spieleentwickler sich diese Metro und Moskau nach der Katastrophe optisch so vorgestellt haben.
    Sehr interesssant, finde ich das und das deckte sich auch mit meinem Kopfkino. Wer Interesse hat kann da ja mal reinschauen.
    Video zu "Metro Redux"
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  • Rezension zu Metro 2033

    Ich habe das Buch gerade beendet und bin so mittel begeistert, was vermutlich vor allem daran lag, dass mir das Setting bereits vertraut war. Das Metro 2033 - Universum wurde vom Autoren ja zur kreativen Weiternutzung freigegeben und dadurch lief mir diese Welt auch schon vor dem Lesen des Buches über den Weg, weshalb die Beschreibungen für mich jetzt nichts Neues boten. Natürlich finde ich die Schöpfung dieser Welt toll, aber während des Lesens kam es mir mehr auf die Handlung denn auf die Erklärung des Settings an. Und da gab es für mich dann doch ein paar Schwachstellen.
    Was ich aber unbedingt ansprechen will: Wo zur Hölle sind die Frauen?
    Artjom geht auf Abenteuerreise durch fast die gesamte Metro und zu sehr großen Teilen geht es in diesem Buch vor allem um die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen und ihren Weltanschauungen. Manche haben hier ja sogar die Masse an Charakteren bemängelt, weil es so viele sind.
    Von diesen sicherlich 70 - 100 Charakteren, denen Artjom begegnet und die als Individuen in der Geschichte auftauchen, gibt es eine einzige namentlich erwähnte Frau. Und diese ist noch ein Kind, das seine 3 Sätze - die einzigen von einer Frau gesprochenen Sätze in diesem Buch, dessen 750 Seiten bestimmt zu mind. 30% aus wörtlicher Rede bestehen - an ihre Puppe richtet.
    Ich fand das wirklich extrem auffallend. Insbesondere vor dem Hintergrund der bewussten Vielfalt der auftauchenden Personen. Mir ist das unbegreiflich. Zumal sie ja da sind. An manchen Stellen wird erwähnt, dass es Frauen gibt. Warum findet keine einzige noch so kurze Begegnung mit auch nur einer von ihnen während der ganzen Reise statt?
    Bin ich die einzige, der das aufgefallen ist?
    Ach ja, das Ende fand ich übrigens auch sehr gut.
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  • Rezension zu Metro 2033

    Ich wollte jetzt mal etwas Zeit nutzen, um meine erste Erst-Rezi zu verfassen, also habt Erbarmen, wenn diese noch Fehler enthält;)
    Zum Autor (Quelle Wikipedia):
    "Dmitri Alexejewitsch Gluchowski (russisch Дмитрий Алексеевич Глуховский, wiss. Transliteration Dmitrij Alekseevič Gluchovskij; * 12. Juni 1979 in Moskau) ist ein russischer Science Fiction-Autor der Gegenwart. Bekannt geworden ist er durch seinen Erstlingsroman Metro 2033, der in der Moskauer Metro spielt. Zu diesem Roman erschien auch eine gleichnamige Computerspiel-Umsetzung sowie die Fortsetzung Metro 2034. Gluchowski hat in Jerusalem internationale Beziehungen studiert und arbeitete als Journalist für Russia Today und die Deutsche Welle."
    Zum Inhalt (ebenfalls Wikipedia, weil bei Amazon kaum etwas zum Inhalt zu finden ist):
    "Die Handlung des Buches setzt einen nicht näher beschriebenen atomaren Großkonflikt voraus, der weite Teile der Erde vollends verwüstet und auf unbestimmte Zeit unbewohnbar gemacht hat. Im Jahre 2033, in dem die Handlung des Buches ansetzt, ist die Welt folglich eine komplett andere als die jetzige. Ein eisiger nuklearer Winter, ausgelöst durch die Auswirkungen von Nuklearexplosionen auf die Erdatmosphäre, überzieht den gesamten Planeten, zudem erlaubt es die massive Reststrahlung keinem ungeschützten menschlichen Wesen, länger als ein paar Minuten an der Oberfläche zu überleben. In der Handlung des Buches hat der Mensch anscheinend ein für allemal seine Vormachtstellung verloren und muss sich unter die Erde in die U-Bahnsysteme flüchten. Denn in der Zwischenzeit haben sich, ausgelöste von der massiven nuklearen Strahlen, bizarr mutierte Lebensformen gebildet, die von kleinen, lichtempfindlichen Amöbenpilzen im Untergrund über geflügelte "Dämonen" bis hin zu den unheimlichen menschenähnlichen "Schwarzen" reichen."
    Meinung:
    Also ich mus direkt mal loswerden, dass ich diese Rezi nicht unbedingt schreibe, weil ich mich das Buch besonders umgehauen. Doch auch mäßige Bücher wollen kritisiert werden. Da würde ich gerne mit der sprachlichen Bewertung beginnen. Und ich muss sie bainahe als katastrophal bewerten. Denn es kommen zahlreiche Wiederholungen und sprachliche, ja sogar grammatikalische Fehler vor. Außerdem fehlt jegliche Sprachintelligenz und Empathievermögen für die Wünsche des Lesers. Ich weiß nicht, ob es nur an der Übersetzung liegt, da es bestimmt nicht so vieler Romanübersetzer aus dem Russichen gibt, wie beispielsweise aus dem Englischen. Aber da kann der Verlag in einer Neuauflage einen Lektor mal drüber schauen lassen. Denn ganz erhrlich, dass hätte jeder Anfänger-Geschichten-Schreiberling besser schreiben kann und wäre mit seinem Manuskript bei so ziemlich jedem Verlag gescheitert. Das hat viel von der Spannung geraubt, die man von einem Horror-Fantasy-Roman sich erhoffen könnte.
    Inhaltlich hat sich das Buch noch etwas in meiner Gunst gerettet. Es waren ein Paar schöne und originelle Ideen vorhanden, wie ganz Staaten und dem darausbestehendem Kaleidoskop aus verschiedenen Kulturen und Staatsformen auf kleinstem Raum. Das war durchaus abwechslungsreich. Der Handlungsverlauf des Protagonisten wirkte allerdings nicht immer logisch, was man bei solchen Fantasy-Horror-Geschichten durchaus noch verzeihen kann.
    Alles in Allem:
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  • Rezension zu Metro 2033

    Mich hat der Roman einfach fasziniert. Postapokalyptische Szenarien liegen mir ohnehin, dazu war dieses sehr originell. Russland ist nicht gerade ein Neu-England, in dem jeder 2. Roman dieser Art spielt. Dazu die U-Bahn, die Mutanten - die "bösen" genauso wie die "Überraschenden" - die vielen unheimlichen Phänomene, das viele Nachdenken über Gott, die Gesellschaft, die Vergangenheit, das Leben an sich, der Schreibstil, die Beschreibungen der Szenerien.. Ich kann es gar nicht so genau wiedergeben, aber das Buch war einfach genial.
    Übrigens gibt es ein gleichnamiges, auf dem Buch basierendes PC-Spiel. Handwerklich eher nicht so toll gemacht, atmosphärisch aber echt klasse, man fühlt sich gleich wie Artjom.
    Ich habe auch Glukhovskys andere Werke "Metro 2034" und "Sumerki" gelesen. Metro 2034 war deutlich schwächer als Metro 2033, ich hätte es sogar beinahe abgebrochen. Sumerki fand ich teilweise schwer zu verfolgen und leicht verwirrend, dafür war es aber ein sehr interessanter Einblick in die Moskauer Gesellschaft - oder die Moskauer Gesellschaft aus Sicht des Autors. Irgendwie hatte ich insgesamt das Gefühl, als hätte der Autor von Buch zu Buch nachgelassen und seither ist ja leider auch nichts mehr von ihm zu hören gewesen.
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  • Rezension zu Metro 2033

    Zum Teil mag das sein, aber man merkt im zweiten Teil deutliche Verbesserungen, evtl. bei beiden, kann ich nicht sagen, aber er schreibt in 2034 flüssiger und die Story ist besser strukturiert. Alles in allem nichts wildes, finde es auch gut zu sehen, dass Autoren sich entwickeln.
    Die beiden von dir erwähnten Szenen finde ich mit am "extremsten" gerade im Bezug auf den Kreml. Ich konnte mir bildlich vorstellen wie es ausgesehen und sich angefühlt haben muss ......
    Wie findest du das Ende? Ich will hier nicht spoilern, will aber sagen, dass es mich wohlig überrascht hat. Wenn man auch danach das Buch zuklappt und denkt ..... "Wow! Und jetzt?" *gg*
    Die Fortsetzung ist leider von der Story her schwächer, gibt er nen interessant, anderen Einblick in die Welt. Ich würde mir mehr Bücher wünschen, einfach weil die Moskauer Metro sooooooooo viel Platz für tolle Geschichten liefert. Mich hat das Buch inspiriert ....
    Edit: Bzgl. der vielen Stationen und der verwirrenden Namen ging es mir genauso wie dir. Was die vielen Charaktere angeht fand ich es oft schade, dass Personen so intensiv vorgestellt werden und dann meist schneller weg waren als man schauen konnte. Das machen ja einige Autoren so. Weiß nicht, was ich davon halten soll, auf der einen Seite bleibt man so im ungewissen wie die Story weitergeht und ist nie sicher was evtl. Weggefährten betrifft. Aber manchmal gewöhnt man sich an die Leute und schwupps .... sind sie weg oder tot oder tauchen einfach nicht mehr auf.
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Ausgaben von Metro 2033

Taschenbuch

Seitenzahl: 816

E-Book

Seitenzahl: 784

Hörbuch

Laufzeit: 00:22:22h

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 464

Metro 2033 in anderen Sprachen

  • Deutsch: Metro 2033 (Details)
  • Englisch: Metro 2033 (Details)
  • Russisch: Metpo 2033 (Details)
  • Spanisch: Metro 2033: El último Refugio (Details)

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