Unten am Fluß

Buch von Richard Adams, Aldo Galli

Zusammenfassung

Serieninfos zu Unten am Fluß

Unten am Fluß ist der 1. Band der Unten am Fluss Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 1972. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1986.

Bewertungen

Unten am Fluß wurde insgesamt 71 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

  • Ich liebe diese Geschichte seit meiner Kindheit ❤

    Buchcafe24

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Unten am Fluß

    Verlagsinfo
    Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen: Der junge Fiver spürt, dass seinem Volk das Verderben droht. Nur seine engsten Freunde kann er überreden, mit ihm das Kaninchengehege zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen. Was sie unterwegs durchleben, ist so beispielhaft wie fesselnd: zahllose Abenteuer, Meuterei, Treuebruch und Heldentum, Schlachten mit hohem Blutzoll – und schließlich der glückliche Einzug ins Land der Freiheit und des Friedens.
    Meine Meinung
    Vor sieben Jahren hatte ich dieses Buch schon mal in der Hand und hab es damals abgebrochen, da ich einfach nicht so recht reinkam. Der etwas nüchterne Erzählstil, die vielen Namen der Kaninchen und anderen Bezeichnungen und meine fehlende Begeisterung hatten meine Lust zum weiterlesen gebremst.
    Dann hab ich allerdings Ende letzten Jahres die 4 Folgen der animierten Neuverfilmung auf Netflix gesehen - düster, bewegend und voller Spannung und hatte dadurch richtig Lust, es nochmal mit dem Buch zu versuchen.
    Gleich zu Beginn hatte ich schon ein völlig anderes Lesegefühl, weil mir die Szenen noch von der Serie vor Augen waren. Ich wusste, worum es geht und konnte deshalb die Atmosphäre von Anfang an gut spüren konnte. An den Schreibstil hab ich mich auch besser gewöhnt, obwohl ich immer noch finde, dass es sehr trocken und teilweise auch etwas umständlich geschrieben ist. Der Weg der Kaninchen und die Abenteuer fesseln zwar, aber große Spannungsbögen tauchen erst zum Schluss auf.
    Die einzelnen Figuren werden sehr direkt bezeichnet: wie der hellsichtige Fiver, der verantwortungsbewusste Hazel, der impulsive und unerschrockene Kämpfer Bigwick oder auch der ängstliche Pipkin. So kann man sie alle sehr gut einordnen, aber richtig greifbar werden sie nicht. Jeder steht für einen bestimmten "Typ" und sticht damit auch raus, im Fokus steht aber hauptsächlich Hazel, dessen "Persönlichkeit" ich am ehesten spüren konnte.
    Im Gegenzug sind sie alle aber durch diese gezielte Charakterbestimmung ein Beispiel für menschliche Werte und sind vor allem in den Interaktionen interessant, wie sie auf bestimmte Situationen reagieren - vor allem da jeder durch/trotz seiner Stärken und Schwächen auf seine Art zum Gemeinwesen beiträgt.
    Wichtig in der Geschichte sind vor allem die Machtstrukturen der verschiedenen Gesellschaften, denen die Kaninchen begegnen und die zeigen, wie verschieden ein Zusammenleben funktionieren kann. Wobei funktionieren nicht gleichzusetzen ist damit, dass sie glücklich sind. Die Gemeinschaften wollen das überleben sichern, rücken dabei aber die Umstände und das Glück der Einzelnen in den Hintergrund - meist auf Kosten der wenigen, die in einer "unteren Kategorie" des Geheges zu finden sind. Hier gibt es viele Parallelen zur menschlichen Gesellschaft und regen auch zum Nachdenken an, wie weit Kontrolle, Fremdbestimmung usw führen darf oder sollte.
    Auch die Mythen und Legenden des großen El-araihra, dem listenreichen "Gott-Kaninchen", sind interessant, nicht alle gleichmaßen, aber die meisten fand ich schon sehr originell und tragen ihre eigenen Botschaften in sich.
    Insgesamt kann ich sagen, dass mich die Abenteuer der Kaninchen gut unterhalten haben, nur an manchen Stellen ging es etwas zäh voran, auch ein bisschen wegen der eintönigen Erzählweise - und auch wenn mir keins der Kaninchen so richtig nahe kam, hab ich doch mit ihnen mitfiebern können.
    Mein Fazit: 3.5 Sterne
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Unten am Fluß

    Klappentext:
    Unten am Fluss – Watership Down ist die weltbekannte Sage eines vom Exodus bedrohten Kaninchengeheges. Ein ergreifendes Spiegelbild der menschlichen Gesellschaft und die mal anrührende, mal freche Geschichte eines langen Weges in die Freiheit.
    Inhalt:
    Eine Gruppe des bedrohten Kaninchenclans um den immer leicht verwirrten, hochsensiblen kleinen Hasenpropheten Fiver, beschließt, vor der unklaren Gefahr zu fliehen und ein neues Gehege zu suchen. Auf ihrer langen Odyssee erleben sie viele Abenteuer und Rückschläge. So treffen die Wild-Kaninchen während ihrer Reise, auf ihre domestizierten Verwandten treffen: diese leben gut, doch dafür werden regelmäßig einige geschlachtet. Hier müssen sie ihre raue Freiheit gegen eine Abhängigkeit in Luxus abwägen. Und erst spät wird ihnen bewusst, dass sie gar keine Weibchen unter sich haben – ihr Traum von einer neuen Kolonie gerät in ernsthafte Gefahr. Und so geht ein Teil von ihnen auf die Suche nach Weibchen, sie werden in einem anderen Gehege fündig, aber dies ist kein normales Gehege. Denn die Afrafas sind „diktatorisch“ geführt und dulden keine Flucht und geben auch keine Weibchen ab. Sie schaffen dennoch die Flucht und da sie immer noch keine Weibchen haben, versuchen sie die Afrafas nun mit Taktik zu überlisten. Gelingt es ihnen?
    Meinung:
    Ich habe das Buch vor Jahren gekauft, da ich die Zeichentrickserie „Watership Down“ so toll gefunden habe. Eine Freundin meinte, als sie das Buch bei mir entdeckte, du liest ein Kinderbuch. Mit nichten ist dies ein Kinderbuch. Es ist eine wunderbar erzählte Fabel. Die Kaninchen sind vermenschlicht dargestellt, so dass sie ein Abbild unserer Gesellschaft bilden. Einerseits die Kaninchen um Fiver und Hazel, die frei und ungebunden sind und dann auf der anderen Seite zum einen die domestizierten Kaninchen um Strawberry und die unterdrückten Afrafa-Kaninchen. Adams gelingt es den Menschen über die Geschichte der Kaninchen einen Spiegel vors Gesicht zu halten. Ein tolles Buch und eine tolle Geschichte. Sie ist anrührend, traurig und man fühlt von der ersten bis zur letzten Seite mit. Absolut zu empfehlen. Denn es ist kein Kinderbuch und auch nicht einfach eine Tiergeschichte.
    Liebe Grüße von der buechereule
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  • Rezension zu Unten am Fluß

    Unten am Fluss "Watership Down" von Richard Adams
    Verlag: Ullstein
    Seiten: 435
    Einband: Taschenbuch
    ISBN: 3-548-22461-X
    Einige Tiere können kommende Veränderung in ihrer Umgebung erahnen. So auch das junge Kaninchen Fiver.
    Er vertraut sich seinem engsten Freund Hazel an, der ihm auf Grund seiner Erfahrung mit Fivers seherischen Fähigkeiten Glauben schenk.
    Doch das Oberkaninchen ihres Geheges interessiert sich nicht für solche Geschichten. Solange sie nicht von ihm selber stammen.
    Fiver jedoch bleibt bei seiner Vermutung und drängt darauf, dass alle das Gehege sofort verlassen um einen neuen Lebensraum zu finden.
    Einige wenige schließen sich Fiver und Hazel an und ein Abenteur für die Kaninchen beginnt.
    Seine Vermutung sollte sich noch in aller Brutalität bewahrheiten.
    Auf ihrer Such nach einem neuen Gehege werden sie vor die schwierigsten Aufgaben gestellt und begegnen Gefahren die sie nur aus Erzählungen kannten.
    Als sie schließlich feststellen müssen, keine Weibchen in ihrer Gruppe zu haben, wird eine Expedition in ein fremdes Gehege ausgesandt, die verheerende Folgen mit sich zieht.
    Adams hat hier ein Buch vorgelegt, dass eine Mischung aus Unterhaltung, Tiersachbuch und Spiegelbild der menschlichen Gesellschaft ist.
    Eine relativ leichte, doch auch anspruchsvolle Sprache halten den Leser an dem Buch fest.
    Es ist unschwer zu erkennen, dass hier wirklich Fachwissen und keine Ammenmärchen über Kaninchen dargestellt werden.
    Sein Wissen über die Kaninchen hat Adams dem Buch "The Private Life of the Rabbit" von R.M. Lockley (dass z.Zt. nur auf englisch und gebracht erhältlich ist) entnommen.
    Wer schon einmal die Möglichkeit hatte, Kaninchen in freier Wildbahn zu beobachten, wird vieles wiedererkennen.
    Doch lernt der Leser auch vieles über die Rangordnungen und das Leben innerhalb der Gemeinschaft, die einem nicht durch das Beobachten einer Kaninchentruppe auf freiem Feld offensichtlich werden.
    Eine Karte in der Umschlagseite des Buches gibt die Stationen der Reise und der Ereignisse an.
    Dadurch wird allerdings auch schon einiges aus dem Buch verraten.
    Anhand der Karte und den eingetragenen Orten, lässt sich schnell herausfinden, dass die Geschichte in einem Gebiet 55 Miles westlich von London und 30 Miles nördlich von Southampton spielt.
    Hier hatte der Autor ein kleines Landhaus und erzählte seinen Kindern auf der Fahrt dort hin Geschichten über Kaninchen.
    Allerdings handelt es sich bei diesem Buch nicht um ein Kinderbuch.
    Die Geschichte um Fiver, Hazel und Bigwig wird immer wieder durch -von Dandelion erzählten- Geschichten unterbrochen.
    Diese Geschichten handeln von EL-ahrairah. In ihm kann man denn Stammesvater aller Kaninchen sehen. Es gab kein listigeres Kaninchen und alle Tricks, die Kaninchen kennen, stammen von ihm.
    Es ist anzunehmen, dass dies einer Religon ähnelt. Denn die Kaninchen sind überzeugt von EL-ahrairahs Abenteuern und stellen diese nicht in Frage.
    Wie wie man diese Fabel auf den Menschen übertragen kann, ist schwer zu beurteilen.
    Es werden unterschiedliche Gehegeführungen vorgestellt, die mit menschlichen politischen Systemen vergleichbar sind.
    Ob Adams aber eine so starke Assoziation wie Orwell mit seiner "Animal Farm" erzeugen wollte, bezweifel ich.
    Mir macht es eher den Eindruck, dass dem Autor daran lag uns das Leben der Kaninchen näher zu bringen und dem Menschen zu zeigen,dass es ihnen auch nur ums Überleben geht.
    Vermisst habe ich ein Verzeichnis der Kaninchenwörter, die Adams verwendet. Einige sind selbsterklärend, andere beschreibt der Autor in Fußnoten, doch bei einigen bleibt der Lese lange im Ungewissen.
    Ich werde mich jedenfalls ab jetzt noch mehr über jedes wilde Kaninchen freuen und traurig sein, wenn die Treibjagden über die Felder gehen und der Fluchtinstinkt der Tiere ausgenutzt wird sie zu töten.
    Die Umsetzung des Buches in einen Zeichentrickfilm durch Martin Rosen ist brutaler und sentimentaler dargestellt, als das Adams es in seinem Buch beschreit.
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  • Rezension zu Unten am Fluß

    Unten Am Fluß - Watership Down
    Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen.
    Zum Inhalt:
    Aufruhr im Kaninchenland. Dem angestammten Gehege droht der Untergang. Bleiben oder auswandern? Hazel, Fiver und die anderen jungen Karnickelburschen entscheiden sich für den mühevollen Weg: Exodus! So suchen sie, unerschrocken und todesmutig, ihr von dem mit Seherkräften begabten Fiver verheißenes Neuland unten am Fluß. Aber was ihnen auf der Flucht aus dem Heimatgehölz alles passiert, bis sie in ihrem neuen Siedlungsgebiet sicher ankommen, verlangt von Hasenherzen Bärenkräfte.
    Mein Kommentar:
    Schon lange stand das Buch auf meiner Wunschliste. Und ich habe es nicht bereut, es nun gekauft und natürlich auch gelesen zu haben. Es ist nicht unbedingt ein Kinder/Jugendbuch, aber auch nicht unbedingt anspruchsvolle Erwachsenenliteratur - es liegt irgendwo dazwischen.
    Um mein Kommentar kurz zu machen klaue ich das Zitat von Horst Stern ("Spiegel"): "Dieses Buch hat es verdient unsterblich zu werden"
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Ausgaben von Unten am Fluß

Taschenbuch

Seitenzahl: 656

Hardcover

Seitenzahl: 576

E-Book

Seitenzahl: 496

Unten am Fluß in anderen Sprachen

  • Deutsch: Unten am Fluß (Details)
  • Englisch: Watership Down (Details)

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