Der letzte Dieb

Buch von Steffen Kopetzky

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der letzte Dieb

Eine hochspannende Schatzsuche, eine atemberaubende Verschwörungsgeschichte Alexander Salem ist als routinierter Auftrags-Dieb gut im Geschäft. Doch als er aus einem Hotel in Monaco einen kostbaren Briefumschlag entwenden soll, begeht er einen folgenschweren Fehler. Seine letzte Chance ist, an einer ominösen Schatzsuche teilzunehmen, die ihn weit in die eigene Vergangenheit und in die Abgründe des 20. Jahrhunderts führen wird. Diebstahl ist eine Kunst voll diskreter Eleganz. Aber wer beherrscht sie heutzutage noch? Nach dem Erfolgsroman 'Grand Tour' hat Steffen Kopetzky ein Großpanorama des Stehlens entworfen: Ihres Lebenssinns verlustig gegangene Ex-Geheimdienstagenten, über Schreibblockaden irre gewordene Heftchenromanautoren und eine Handvoll verzweifelt anständig Gebliebener liefern sich einen erbitterten Wettlauf um ein Geheimnis, von dem niemand weiß, ob es nicht lediglich erfunden ist. Ein abenteuerlicher Roman über die verborgenen Dinge in einem selbst und in der Welt, eine Kulturgeschichte der Schließtechnik und eine hochspannende Schatzsuche, ein Epos von Schuld, Gier und der ewigen Verlockung des Verschlossenen.
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Bewertungen

Der letzte Dieb wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der letzte Dieb

    Der Klappentext:
    Alexander Salem ist als routinierter Auftrags-Dieb gut im Geschäft. Doch als er aus einem Hotel in Monaco einen kostbaren Briefumschlag entwenden soll, begeht er einen folgenschweren Fehler. Seine letzte Chance ist, an einer ominösen Schatzsuche teilzunehmen, die ihn weit in die eigene Vergangenheit und in die Abgründe des 20. Jahrhunderts führen wird. (Luchterhand)
    Der Autor:
    Steffen Kopetzky wurde 1971 in Pfaffenhofen an der Ilm geboren und arbeitete nach einem unvollendeten Philosophiestudium eine Zeit lang als Schlafwagenschaffner. Er veröffentlichte u.a. Theaterstücke, Opernlibretti, Radiofeatures und Erzählungen und wurde vielfach ausgezeichnet. Von 2003 bis 2008 war er Künstlerischer Leiter der Biennale Bonn. "Der letzte Dieb" ist sein vierter Roman. Nach einem Jahrzehnt in Berlin-Neukölln lebt Kopetzky mit Frau und Kindern wieder in seiner oberbayerischen Geburtsstadt.(Luchterhand)
    Meine Meinung:
    Alexander Salem ist als Jugendlicher aus dem starren Berliner Zuhause nach Frankreich geflohen und verdient sich sein luxuriöses Leben als erfolgreicher Auftrags-Dieb. Seine Diebstähle begeht er mit schnörkelloser Eleganz, mit der ihm sein Großvater einst die Kunst des Schlossöffnens beigebracht hat. Bei einem scheinbar einfachen Coup in Monaco weicht die bisher gewohnte Abgeklärtheit unbekannten Emotionen und folglich geht auch etwas schief. Alexander Salem muss sich aus Frankreich nach Berlin absetzen, findet Unterschlupf bei den Eltern. Doch seine Verfolger und auch die eigene Vergangenheit holen ihn bald ein. Noch einen letzten Bruch muss er machen, dann kann er endlich als Dieb aussteigen.
    Steffen Kopetzky entwirft eine Geschichte wie ein kompliziertes Schloss. Alexander Salems trifft auf die einer ehemaligen Stasi-Agentin und eines Fantasy-Autoren, die am Ende alle hinter einem ominösen Schatz im Berliner Untergrund her sind. Diese drei Handlungsstränge führen am Ende in Berlin zusammen, genauso wie die Familiengeschichte von drei Generationen Salems.
    An handelt es sich weniger um einen Krimi im eigentlichen Sinne als um die Geschichte eines Mannes, der letztlich erwachsen wird, nach Jahren heim kehrt, sich seiner stellt und sich mit einem Freund und der Familie aussöhnt.
    In seiner Detailverliebtheit beschreibt Kopetzky wortreich und ausschweifend jeden Bruch und jedes Ereignis, dass das Buch vielmehr einem Gemälde gleicht. Die Geschichte lebt auch dank der flüssigen und leichten Sprache vielmehr von den unzähligen Beschreibungen denn von der Spannung der Story. Darin liegt auch der einzige Kritikpunkt. Die vielen akribisch beschriebenen Fäden werden am Ende nicht alle logisch entwirrt, manch eine Ansatz findet keine Erklärung. Trotzdem bleibt der Schluss stimmig, ein Happy-End wird nicht herbei konstruiert.
    Es ist eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen. Ein opulentes und buntes Gemälde, mit psychologischen und spannenden Passagen. Eine Familiengeschichte, geschickt ins Kleid eines Krimis gehüllt.
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Ausgaben von Der letzte Dieb

Hardcover

Seitenzahl: 480

E-Book

Seitenzahl: 481

Taschenbuch

Seitenzahl: 480

Besitzer des Buches 4

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