Tödliche Spiele

Buch von Suzanne Collins

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Tödliche Spiele

Als Katniss Everdeen aus Distrikt 12 anstelle ihrer jüngeren Schwester bei den Hungerspielen im Kapitol von Panem antritt, weiß sie bereits, was sie erwartet: Sie muss um ihr Leben kämpfen. Doch als ihr Mitstreiter Peeta ihr seine Liebe gesteht, wird die Sache noch schwieriger. Denn am Ende darf es nur einen Sieger geben. Wird es ihnen gelingen, das Kapitol zu überlisten, damit sie beide überleben können? Der erste Teil der Panem-Trilogie – Kapitel für Kapitel echte Hochspannung. Jetzt in der neuen Taschenbuchausgabe. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 (Preis der Jugendjury).
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Serieninfos zu Tödliche Spiele

Tödliche Spiele ist der 1. Band der Tribute von Panem Reihe. Sie umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2008. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2020.

Über Suzanne Collins

Die amerikanische Schriftstellerin Suzanne Collins wurde 1962 im US-Bundesstaat Connecticut als Tochter eines Militäroffiziers geboren. Während ihrer Kindheit und Jugend zog die Familie aufgrund des Berufes des Vaters sehr häufig um. Mehr zu Suzanne Collins

Bewertungen

Tödliche Spiele wurde insgesamt 635 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 Sternen.

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Meinungen

  • Tolle Story zur Frage „Was würdest du tun um zu überleben?“!

    Cordi

  • Absolut enttäuscht von diesem 'Bestseller'

    M. Rose-Everly

  • Nicht nur für Jugendliche - eine tolle Story, Spannend, Flüssig, Grandioser Beginn, Beste Unterhaltung

    Zesa2501

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Tödliche Spiele

    Ich habe die Bücher vor ca. 10 Jahren schon mal gelesen. Da letztens aber Teil 4 rauskam, wollte ich die anderen Teile auch nochmal lesen.
    Kurz zum Inhalt: Anstatt dem Nordamerika, wie wir es heute kennen, gibt es Panem. Dieser Staat ist in 12 Distrikte unterteilt, die voneinander separiert sind und vom Kapitol regiert werden. Jeder Distrikt hat eine Aufgabe, für die er zuständig ist im Hinblick die Produktion. Das Buch ist aus der Sicht von Katniss Everdeen geschrieben, die in Distrikt 12 lebt, einem der verarmten Distrikte. Ihren Vater hat sie bei einem Minenunglück verloren. Seitdem ist sie die Haupternährerin der Familie und geht illegaler Weise im Wald jagen. In Panem gibt es jährlich die Hungerspiele, was man trotz der Grausamkeit mit einer Realityshow vergleichen kann, da alle diese Spiele verfolgen (müssen). Pro Distrikt werden zwei Jugendliche (Tribute) ausgewählt, die zu den Hungerspielen müssen. Als das Los auf ihre jüngere Schwester Prim fällt, geht Katniss freiwillig für ihre Schwester. Das zweite Tribut aus Distrikt 12 ist Peeta, ein Bäckerssohn, der unsterblich in Katniss verliebt ist. Das sorgt für Aufregung im Kapitol.
    Suzanne Collins zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft. Panem ist eine Nation, die ökonomisch und ökologisch am Boden ist. Das Volk soll mit den Hungerspielen vom Versagen der Politik ablenken möchte. Das ganze wird als ein Riesenspektakel inszeniert. Welches Tribut das einzig Überlebende ist und somit Sieger der Hungerspiele ist, ist egal, solange sich die Zuschauer nicht langweilen. Bieten die Tribute allein nicht genug Unterhaltung, indem sie sich gegenseitig umbringen, wird künstlich nachgeholfen.
    Katniss ist aufgrund ihrer Vorgeschichte für ihre sechzehn Jahre ziemlich abgeklärt und erwachsen, ich denke bedingt durch den frühen Tod ihres Vaters. Sie ist hin und her gerissen, was sie von Peters Verhalten halten soll. Auch ihr Ehrgeiz und Überlebenswillen auf der einen Seite und ihr Gewissen auf der anderen Seite machen ihr zu schaffen. Da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, kann man die inneren Konflikte nochmal besser nachvollziehen.
    Den Erzählstil muss man mögen, ich persönlich mag die Ich-Perspektive und man kann sich so nochmal besser in Katniss hineinversetzen. Collins verbindet technische Möglichkeiten, die weit über unsere deutlichen hinausgehen mit den uralten Gladiatorenspielen. Sie versteht es gut, die Grausamkeit an sich nicht noch durch genaue Beschreibungen, wie die jeweiligen Tribute ihr Leben verloren haben zu verdeutlichen. Vielmehr setzt Collins auf psychologische Spannung, da man durch die Ich-Perspektive im ersten Moment genauso überfordert wie Katniss ist.
    Ein gelungener Auftakt der Serie. Ich weiß zwar schon, was in Teil 2 und Teil 3 passiert, aber ich freue mich jetzt schon umso mehr auf Bank 4.
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  • Rezension zu Tödliche Spiele

    Der Inhalt dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein: von dem Nordamerika, wie wir es kennen, ist nur noch ein kleiner Teil übrig, der nun Panem heißt und in 12 Distrikte unterteilt ist, die streng voneinander getrennt leben, regiert vom zentralen "Kapitol". Katniss Everdeen wächst in Distrikt 12 auf, wo die Menschen mehr schlecht als recht vom Bergbau leben. Ihr Vater ist bei einem Minenunglück ums Leben gekommen, seitdem ist Katniss die Haupternährerin der Familie (neben ihr gibt es noch die Mutter und die kleine Schwester Prim), weil sie sich aufs Jagen versteht.
    Jedes Jahr werden zwei Jugendliche pro Distrikt für die "Hungerspiele" ausgewählt, eine grausame Realityshow, bei der am Ende nur ein einziger Teilnehmer überleben wird. Als in Distrikt 12 die Wahl auf Prim Everdeen fällt, zögert Katniss nicht lange und meldet sich an Stelle ihrer Schwester freiwillig. Als ihr männlicher Gegenpart wurde Peeta Mellark ausgesucht, der Bäckerssohn, den Katniss schon lange flüchtig kennt und der für Furore sorgt, als er ihr vor laufenden Kameras eine Liebeserklärung macht. Das hat es bei den Spielen noch nie gegeben!
    Suzanne Collins zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft. Panem ist eine Nation, die ökonomisch und ökologisch fast am Ende ist und die das Volk wie im alten Rom mit "Brot und Spielen" (ich tippe darauf, dass sich der Name Panem vom lateinischen "panem et circenses" ableitet) ruhigstellen und vom Versagen der Politik ablenken möchte. Jedes Jahr gieren Tausende vor den Bildschirmen nach Blut und Dramatik. Wer am Ende siegt, ist fast schon egal, Hauptsache, die Zuschauer langweilen sich nicht und die Quote stimmt. Darum werden die 24 Tribute, wie die Spieler im Fachjargon heißen, auch nicht einfach nur in die Arena geschickt (die eigentlich ein riesiges Naturareal voller Schikanen ist), sondern bei Bedarf auch noch eine Feuerwand oder ein Unwetter künstlich ausgelöst, um die Spannung zu steigern.
    Katniss ist aufgrund ihrer Vorgeschichte für ihre sechzehn Jahre ziemlich abgeklärt und erwachsen, doch auch sie gelangt rasch an ihre Grenzen. Nicht nur Hunger und Durst und das tückische Gelände machen ihr zu schaffen. Die meisten Mitspieler zeigen sich gnadenlos auf den eigenen Vorteil bedacht, gehen förmlich über Leichen. Katniss ist hin- und hergerissen zwischen Ehrgeiz und Überlebenswillen auf der einen und ihrem Gewissen auf der anderen Seite. Ganz und gar verwirrt ist sie aber von Peeta, bei dem sie sich nie sicher ist, ob er wirklich in sie verliebt ist oder nur aus Berechnung so tut. Da das Buch komplett aus ihrer Perspektive erzählt wird, habe ich das beim Lesen ganz ähnlich empfunden.
    Den Erzählstil in der ersten Person Präsens fand ich erst leicht gewöhnungsbedürftig, er passt aber ausgezeichnet zur Handlung und macht das oft Unfassbare, was da vor sich geht, noch unmittelbarer, die heftigen Überlebenskämpfe ebenso wie die kühle, präzise, berechnende Maschinerie, die hinter den Spielen steckt. Collins hat das Talent, mit wenigen Worten großartige Beschreibungen zu liefern und verbindet die technischen Möglichkeiten des (vermutlich) 21. Jahrhunderts mit dem uralten Motiv der Gladiatorenspiele zu einem originellen, mitreißenden und auch berührenden Roman. Dabei verzichtet sie zum Glück auf literweise fließendes Blut und setzt mehr auf psychologische Spannung (und Grausamkeit).
    Ein gelungener Auftakt der Trilogie. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht - ich habe ehrlich gesagt noch keinen blassen Schimmer.
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  • Rezension zu Tödliche Spiele

    Was für ein Buch - der Wahnsinn
    Vor gut einer Woche habe ich mich dem Fantasygenre genähert und bin irgendwie zu dieser SciFi-Dystopie gekommen, die ich, als ich erfahren habe, dass es kein Fantasy ist, gar nicht lesen wollte. Tja, aber die Neugierde hat gesiegt. Gekauft - gelesen und nun begeistert, wenngleich es schon irgendwie bedrückend war...
    Ich bin so heilfroh, nicht in einem dieser Distrikte leben zu müssen, ganz besonders nicht im Distrikt 11 oder 12. Und ich bin froh, dass ich in 2015 lebe. Diese Hungerspiele sind schon wirklich absolut krank und krass. Ich muss der Autorin hier echt ein Kompliment machen, denn sich sowas auszudenken ist schon wirklich unglaublich.
    Ich habe lange, sehr lange, schon kein Buch mehr gelesen, in dem es nicht eine einzige Länge gab. In diesem Buch gab es noch nicht einmal ein langweiliges Wort. Mit jedem Wort lief es flüssig und rund weiter, spannend und schrecklich, dem Höhepunkt entgegen.
    Katniss ist so unglaublich mutig und taff und das glaubwürdig, finde ich. Sie ist nicht unnatürlich taff, sie ist glaubwürdig. Ich mochte sie vom ersten Moment an. Und ich mag Peeta - sehr. Hach und Cinna auch.
    Die Autorin hat wirklich jede Szene gut durchdacht, finde ich. Alles war logisch und verständlich.
    Ich bin begeistert und schätze mich glücklich, in der Lage zu sein, Band 2 direkt weiterlesen zu können, was ja damals, nach dem Erscheinen des 1. Bandes nicht möglich war. Ich kann jetzt echt nacheinander lesen und bin heilfroh darüber.
    Ich vergebe höchste Punktzahl, denn ich habe nicht, aber auch gar nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Ich fiebere Band 2 entgegeben. Ich bin infiziert, aber sowas von...
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  • Rezension zu Tödliche Spiele

    Mein Fazit:
    Es hat ein bißchen gedauert, ehe ich auf diesen Hype aufmerksam wurde. Mehr oder weniger wußte ich schon von den Büchern, aber es hatte mich irgendwie nicht angesprochen. Erst, als ich die Verfilmung des ersten Teils, also von diesem Roman, gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und ich besorgte mir auch gleich das eBook dazu.
    Das ich den Film zuerst gesehen habe, war allerdings auch ein Fehler. Den Film noch frisch in Erinnerung, kannte ich vieles im Buch schon und sprach mich erst nicht so wirklich an. Es war zwar interessant, da ja doch einige Aspekte zum Vorschein kamen, die im Film nicht so deutlich wurden. Aber das hielt mich nicht davon ab, das Buch erstmal an die Seite zu legen.
    Erst in diesem Sommer habe ich den Roman weitergelesen. Und da hatte es mich tatsächlich gepackt. Die Vorbereitungen im Kapitol, die verzerrte Welt der reichen Gesellschaft, die sich daran ergötzen wollte, wie Kinder andere Kinder zum Teil auf bestialische Weise umbrachten. Während die Menschen in den Distrikten hungerten, gab es Essen im Überfluss. Aber auch die Art und Weise, wie das Kapitol die Menschen kontrollierte, ihnen die Spiele aufzwangen und dies als großen Spaß verkauften. So manches Mal wurde es mir schon anders.
    Die Geschichte wird aus Sicht der Kaitness erzählt und die Autorin hat ein gelungenes Werk über einen totalitären Staat vollbracht. Ohne Schnökeln, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, hat die Autorin eine gut verständliche und schöne Geschichte beschrieben. Manchmal hat sie etwas noch mal erklärt oder kurz daran erinnert. Nach der Lese-Pause war ich jedenfalls sehr gut in der Geschichte drin und konnte es kaum aus der Hand legen.
    Ich kann dieses spannende Buch unbedingt empfehlen.
    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Tödliche Spiele

    Ich habe vor einigen Jahren die Bücher gelesen, alle Filme im Kino gesehen und mache mich nun an die Hörbücher. Obwohl ich die Geschichte sehr gut kenne, habe ich auch das Hörbuch mit Spannung verfolgt.
    Sehr angenehm ist, dass Maria Koschny sowohl im Film die Synchronstimme von Jennifer Lawrence, die Katniss spielt, ist, als auch das Hörbuch spricht. Dadurch hatte ich sofort die Filmszenen vor Auge. Da ich finde, dass die Filme zu Die Tribute von Panem großartig umgesetzt sind, machte es mir das hören der Bücher noch leichter.
    Zur Geschichte braucht man wahrscheinlich kaum etwas sagen, denn wer kennt diese Trilogie noch nicht? Wahrscheinlich die wenigsten Leser. Solltest du allerdings zu denen gehören, die die Bücher noch nicht kennen: Greif zu! Die Geschichte ist einerseits sehr spannend geschrieben, regt andererseits aber auch stark zum Nachdenken an. Das Kapitol schickt jedes Jahr zwei Kinder aus jedem Distrikt in die so genannten Hungerspiele, um sich gegenseitig bis zum Tod zu bekämpfen. Moderne Gladiatorenkämpfe, bei denen die Spielmacher auch noch eingreifen, wenn nicht genug Aktion in der Arena entsteht. Die Bewohner der Distrikte, die arm sind, und in vielen Distrikten Hunger leiden, werden gezwungen zuzuschauen. Die Bewohner des Kapitols, die Reichen, denen es gut geht, schauen sich das Spektakel zum Spaß an. Erinnert an die Gladiatorenkämpfe, oder? Genau… aber, gerade vor dem Hintergrund der heutigen TV Shows, bei denen es auch darum geht, Menschen vorzuführen, um den Ekelfaktor, um immer heftigere „Spiele“ um den Zuschauer zu unterhalten, müssen wir da Angst haben, dass wir irgendwann so weit kommen und wieder Menschen gegeneinander in die Arena schicken? Zur Unterhaltung? Wahrscheinlich nicht mehr zu unseren Lebzeiten, aber wenn es so weitergeht, wie es derzeit ist, vielleicht in 100, 200 oder 500 Jahren? Ich weiß es nicht. Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Ich schließe es aber auch nicht gänzlich aus. Mich zumindest bringt dieses Buch dazu, darüber nachzudenken, was die Reality-TV-Shows mit uns machen.
    Katniss, die Protagonistin des Buches, ist ein junges Mädchen, das sich stellvertretend für ihre Schwester, die für die Hungerspiele ausgelost wurde, in die Arena begibt. Dadurch, dass ihr Vater früh verstorben ist, und sie bereits als Kind die Ernährerin der Familie war, ist Katniss etwas besser vorbereitet, als andere junge Menschen, die in die Arena müssen. Katniss besticht durch eine Mischung aus Naivität, Eigensinn und Schläue. Sie versucht, ihren eigenen Kopf zu bewahren, sich dem Kapitol nicht geschlagen zu geben. Sie erkennt aber auch, wann es an der Zeit ist, das Spiel mit zuspielen. Manchmal recht spät, manchmal nur mit einem großen Schubs ihres Mentors Hamitch, aber man merkt, dass sie Köpfchen hat.
    Peeta, der männliche Protagonist, ist da deutlich schlechter auf die Arena vorbereitet, was Kampfkunst und Überlebenstraining angeht. Aber, er hat eine natürliche Art, die Menschen im Kapitol für sich zu begeistern und die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu sagen und zu tun.
    Auch die Nebenfiguren, Gale, Hamitch, Cinna und andere Menschen aus dem Kapitol, sind wunderbar ausgearbeitet. Man hat sie alle regelrecht vor dem inneren Auge. Dabei wundert man sich immer wieder über die Naivität, die die Menschen des Kapitols prägt. Unglaublich, wie sich erwachsene Menschen so stark darauf freuen können, dass sich Kinder in einer Arena gegenseitig umbringen. Erschreckend! Einzig Cinna, Katniss´ Stylist, scheint einen gesunden Menschenverstand zu haben und schafft es, sie durch die Art und Weise, wie er Katniss einkleidet, ein Stück weit zu unterstützen.
    Die Geschichte entwickelt sich stetig vorwärts. Die Spannung wird die gesamte Zeit über aufrecht erhalten. Einmal angefangen kann man sich der Geschichte nicht entziehen.
    Von mir gibt es für eine spannende, zum Nachdenken anregende, sehr runde Geschichte 5 Sterne und eine Lese- oder Hörempfehlung.
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  • Rezension zu Tödliche Spiele

    Die Inhaltsangabe spare ich mir mal und gehe direkt zu meinen Eindrücken über...
    Meinung:
    Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Ich mag Jugenbücher, aber ich hatte bedenken das Panem dann doch nur die Bühne für ein Mädchen zwischen 2 Jungs alla Twilight bietet... Teil 1 habe ich jetzt gehört und entgegen meiner Erwartungen hat mich das Hörbuch von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Das Zunkuftsszenario das abgebildet wird ist ebenso detailiert wie bedrückend (aber nicht zu trostlos). Bevor die Hungerspiele starten hat mich die detailverliebtheit mit der die ganzen Mechanismen rund um die Spiele (z.B. die Lotterie) beschrieben werden beeindruckt. Wirklich toll wie hier Athmosphäre aufgebaut wird. Spätesten mit dem Start der Spiele hatte ich endgültig nicht mehr das Gefühl ein Jugendbuch zu lesen. Mit 16 hätte ich das vieleicht anders gesehen, aber aus meiner Sicht ist ein Wettbewerb in dem Jugendliche andere Jugendliche töten müssen harter Tobak und ich musste einige male schon schlucken. Und das lag nicht an unnötigen Splattereffekten. Das Buch schont den Leser zwar nicht, verzichtet aber auf ausufernde Gewaltbeschreibungen. Auch der Spannungsbogen bleibt konstant hoch.
    Die Chrarktere sind auch sehr glaubwürdig und die Hauptdarstellerin sympatisch. Ein weiterer Pluspunkt ist das nicht jedes Motiv gleich zu durchschauen ist und sich scheinbar eindimensional angelegte Charaktere dann doch überraschende Handlungen vollziehen.
    Das Hörbuch
    Die Vorhandene Version wurde dezent gekürzt. Das Hörbuch umfasst 6 CD's mit mit 6 Stunden 23 Minuten Laufzeit. Als Vergleich: Bei Audible gibt es eine ungekürzte Fassung mit 3 Stunden mehr Laufzeit. 1/3 des Buches ist also unter den Tisch gefallen... Klingt dramtisch, ist aber absolut normal. Vor allem: Wer das Buch (wie ich) nicht kennt wird nichts vermissen.
    Vertont wurde das ganze von Maria Koschny. Herrvoragend Vertont um genau zu sein. Sympatische Stimme, sehr angenehm zu hören und auch facettenreich genug um als alleinige Hörbuchsprecherin zu überzeugen. Im übrigen ist sie auch die Synchronstimme von Jennifer Lawrence die die Hauptdarstellerin Katniss in der Filmumsetzung spielt.
    Fazit:
    Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele hat mich in allen Belangen restlos überzeugt. Ein Buch mit einer Jugendlichen Hauptdarstellerin das aber auch ein Erwachsenes Publikum überzeugen kann. Vom Skeptiker im Vorfeld wurde ich zum Fan der gespannt ist wie es weitergeht...
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Ausgaben von Tödliche Spiele

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 416

Taschenbuch

Seitenzahl: 416

E-Book

Seitenzahl: 407

Hörbuch

Laufzeit: 00:09:41h

Tödliche Spiele in anderen Sprachen

  • Deutsch: Tödliche Spiele (Details)
  • Englisch: The Hunger Games (Details)
  • Französisch: Hunger Games 1 (Details)
  • Italienisch: Hunger Games (Details)

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