Pastetenlust

Buch von Pierre Emme

Cover zum Buch Pastetenlust

Titel: Pastetenlust

3,6 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

71,4% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Gmeiner-Verlag

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 256

ISBN: 9783839224380

Termin: März 2019

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Pastetenlust

Neben der Erpressung eines großen Lebensmittelkonzerns beherrscht der Mord an dem berühmten deutschen Schauspieler Jürgen Lettenberg die Medien des Landes. Seine Freundschaft mit dem für den Fall zuständigen Inspektor Wallner führt den »literarischen Kriminologen« Palinski, vor dessen Wiener Wohnung die Leiche gefunden wurde, ins Zentrum der Ermittlungen. Ein »wasserdichtes Alibi«, das fast nicht angreifbare »Geständnis« eines vergifteten »Sündenbocks« und die Erkenntnis, dass nicht immer alles so ist, wie es zu sein scheint, sind markante Stationen auf dem Weg zur Lösung dieses ungewöhnlichen Falls.
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Serieninfos zu Pastetenlust

Pastetenlust ist der 1. Band der Kriminologe Mario Palinski Reihe. Diese umfasst 12 Teile und startete im Jahr 2005. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2010.

Bewertungen

Pastetenlust wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Pastetenlust

    • 20. Januar 2023 um 12:36
    "Pastetenlust" ist das Debüt von Pierre Emme aus dem Jahr 2005 und der 1. Fall des Mario Palinski. Im Innenhof der Wohnhausanlage in der Palinski wohnt, ja just vor seiner Nase, sitzt ein Mann auf einer Parkbank. Zuvor, also mitten in der Nacht, hat Mario Palinski den Mann in inniger Umarmung mit einer Blondine gesehen und jetzt ist er tot.
    Palinski, der ein ausgezeichneter Jurist und Kriminalbeamter werden hätte können, wenn ihn seine notorische Prüfungsangst nicht abgehalten hätte, ruft seinen Freund Inspektor Wallner an. Damit kommen die Ermittlungen in Gang, denn der Tote ist niemand anderer als der bekannte Schauspieler Jürgen Lettenberg.
    Daneben hält ein Erpresser die Behörden auf Trab, der zwei Lebensmittelketten droht, vergiftete Lebensmittel unter die Ware zu mischen. Wenig später gibt es die ersten Vergiftungen.
    Die Ermittlungen der beiden Fälle laufen parallel, bis sich ein Überschneidungspunkt ergibt: Die beste Freundin von Jürgen Lettenbergs Ehefrau ist ein Opfer von vergifteten Keksen, die es nur in einer der erpressten Lebensmittelketten zu kaufen gibt. Ein dummer Zufall?
    Meine Meinung:
    Dieser Reihenauftakt ist kein reißerischer Krimi im Sinne von halsbrecherischen Verfolgungsjagden, sondern wird mit Teamwork und Zuhilfenahme von Mario Palinskis Kriminaldatenbank sowie seinem Gespür für Zusammenhänge gelöst.
    Mario Palinski ist ein liebenswerter Charakter, der die eine oder andere Schrulle hat. So lebt er derzeit von Wilma, der Frau, die er seit 24 Jahren nicht geheiratet hat, getrennt. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Seinen Lebensunterhalt verdient mit dem Schreiben von Krimis und Groschenromanen. Sein Traum ist, endlich einen „echten“ Kriminalroman zu schreiben. Dafür sammelt er Zahlen, Daten und Fakten zu in- und ausländischen Krimis sowie wahren Verbrechen. Dank seines phänomenalen Gedächtnisses und dieser Datenbank hat er schon mehrmals wertvolle Tipps zur Auflösung von Verbrechen geben können und wird daher immer wieder vom Wiener LKA als Berater beigezogen.
    Der Schreibstil Pierre Emmes, hinter dem eigentlich der Wiener Autor Peter Millwisch (1943-2008) steckt, ist für einige Leser vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig. So wird häufig Wiener Dialekt gesprochen, der vermutlich nicht überall im deutschen Sprachraum gut verstanden wird. Auch innerhalb Wiens gibt es unterschiedliche Nuancen.
    Schmunzeln muss ich über das Privatleben von Mario Palinski, dessen Herzensdame Wilma in einem Wiener Gymnasium Französisch unterrichtet. Immer wieder dürfen wir an Palinskis Plänen, zu einer verspäteten Hochzeit teilhaben. Ob es dazu kommen wird?
    Der Krimi lebt natürlich auch von den Andeutungen an Politiker dieser Zeit und die diversen Zuständigkeiten und Hierarchien im Innenministerium. Da habe ich als Wienerin und Beamtin
    Heimvorteil, die einzelnen Hinweise auf Kompetenzgerangel zu verstehen.
    Fazit:
    Ein gelungenes Debüt, das zeigt, dass manchmal auch ein »wasserdicht“ scheinendes Alibi seine Lücken haben kann. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
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  • Rezension zu Pastetenlust

    • 15. April 2008 um 12:47
    Klappentext
    Neben der Erpressung eines großen Lebensmittelkonzerns beherrscht der Mord an dem berühmten deutschen Schauspieler Jürgen Lettenberg die Medien des Landes. Seine Freundschaft mit dem für den Fall zuständigen Inspektor Wallner führt den "literarischen Kriminologen" Palinski, vor dessen Wohnung in Wien die Leiche gefunden wurde, ins Zentrum der Ermittlungen. Mit seiner unkonventionellen, überwiegend auf Inspiration beruhenden Art findet er Zugänge zu dem Mordfall, die der Polizei nicht nur aus dienstrechtlichen Gründen verwehrt bleiben. Ein "wasserdichtes Alibi", das fast nicht angreifbare "Geständnis" eines vergifteten "Sündenbocks" und die Erkenntnis, dass nicht immer alles so ist, wie es zu sein scheint, sind markante Stationen auf dem Weg zur Lösung dieses ungewöhnlichen Falls.
    Meine Meinung
    "Pastetenlust" ist der 1. Fall des Mario Palinski. Dieser hätte große Chancen als Kriminalbeamter haben können, hätte er denn sein Studium beendet. Doch zu den Abschlussprüfungen ist er nie gegangen... Aktuell lebt er von Wilma, die Frau, die er seit 24 Jahren nicht geheiratet hat, getrennt. Seinen Lebensunterhalt verdient sich der symphatische Kerl mit dem Schreiben von Krimis und Groschenromanen.
    Eines Morgens wird ein Toter auf einer Bank vor Palinskis Wohnung entdeckt und die Ermittlungen nehmen ihren Lauf. Palinski, der im Laufe seiner schriftstellerischen Tätigkeit seinen Computer mit kriminalistischen Daten gefüttert hat, wird zu Rate gezogen.
    Als Besonderheit im Schreibstil von Pierre Emme empfand ich die Verwendung des heimatlichen Dialiektes. Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig, doch es macht den Protagonisten und dessen Umfeld noch symphatischer.
    "Pastetenlust" ist kein reißerischer Krimi, sondern strahlt in erster Linie Gemütlichkeit aus - so, wie ich mir die Österreicher eben vorstelle.
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Ausgaben von Pastetenlust

Taschenbuch

Cover zum Buch Pastetenlust

Seitenzahl: 256

E-Book

Cover zum Buch Pastetenlust

Seitenzahl: 285

Besitzer des Buches 19

Update: 22. August 2025 um 09:01