Hochzeit in Jerusalem

Buch von Lena Gorelik

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Hochzeit in Jerusalem

    Anja, gebürtige Russin und eher nicht praktizierende Jüdin, lernt über ein Internetforum Julian kennen, der erst vor kurzem erfahren hat, dass er väterlicherseits jüdischer Abstammung ist und sich nun mit dieser neu entdeckten Facette seines Lebens auseinandersetzen will. Obwohl Julian ihr manchmal mit seiner Hippie-Öko-Art ziemlich auf die Nerven geht, freunden sich die beiden an, und es ergibt sich, dass er Anja zur Hochzeitsfeier einer Cousine nach Jerusalem begleitet.
    Durch Julians Fragen beschäftigt sich Anja selbst von neuem mit der Frage, was es für sie heißt, Jüdin zu sein, mit ihrer fürsorglichen, liebevollen und manchmal ganz furchtbar nervtötenden Familie, mit Erinnerungen an die Zeit, als sie gerade erst nach Deutschland gekommen war und in einem Aussiedlerheim lebte.
    Die junge Autorin geht in ihrem zweiten Roman, der sicher auch autobiographische Züge trägt, sehr locker und entspannt mit dem Thema "Juden im heutigen Deutschland" um. Natürlich ist auch hier der Holocaust nicht ausgeblendet, ebensowenig wie die israelische Politik, aber auf einen allzu mahnenden Zeigefinger wird verzichtet und das Hauptaugenmerk auf die beiden jungen Leute im Mittelpunkt des Buches gelegt.
    Anja erzählt in der ersten Person, freimütig und ungezwungen und selbstkritisch, über sich selbst, ihre Gedanken, ihre Beziehungen und ihre große, weltweit verzweigte Familie. Eine sympathische Stimme ihrer Generation, die ich sehr gerne gelesen habe.
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Ausgaben von Hochzeit in Jerusalem

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 256

Taschenbuch

Seitenzahl: 256

Besitzer des Buches 5

Update: