Der Schrank

Buch von Olga Tokarczuk

  • Kurzmeinung

    Jean van der Vlugt
    Geschichten mit Hang ins Absurde. Sehr kryptisch, wohlklingend, aber rauschen an mir vorbei, sagen mir nichts.
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Schrank

Ein junges Paar sucht Zuflucht in einem Schrank und findet eine Gegenwelt zur eintönigen Wirklichkeit. Während seine Frau sich der Meditation widmet und hin und wieder etwas Leichtes zu essen kocht, spielt D. am Computer Gott, erschafft und vernichtet Menschen, bis schließlich rings um ihn alles aus den Fugen gerät. Was die Unordnung eines verlassenen Hotelzimmers über einen Menschen erzählt, das weiß das Zimmermädchen mit der rosa-weißen Schürze im Hotel Capital. Chaos erfährt auch die kleine Bankangestellte Krystyna, die im Traum wiederholt den Liebesschwüren eines gewissen Amos lauscht, bis sie sich schließlich auf die Suche nach ihm macht. Liebe und Tod, Traum, Mythos und Wirklichkeit – die in diesem Band versammelten sieben Geschichten der polnischen Literaturnobelpreisträgerin erzählen von einer Welt, die uns in all ihrer Fremdheit doch immer vertraut ist: unser Unbewusstes.
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Bewertungen

Der Schrank wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,3 Sternen.

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Meinungen

  • Geschichten mit Hang ins Absurde. Sehr kryptisch, wohlklingend, aber rauschen an mir vorbei, sagen mir nichts.

    Jean van der Vlugt

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Schrank

    Autorin (Quelle: Wikipedia): Die am 29. Januar 1962 in Sulechów bei Zielona Góra, geborene Olga Nawoja Tokarczuk ist eine polnische Schriftstellerin und Psychologin in der Tradition von Carl Gustav Jung. 2019 erhielt sie rückwirkend den Nobelpreis für Literatur des Jahres 2018, der zuvor nicht vergeben worden war.
    Klappentext (Quelle: dtv): Ein Schrank, der für ein junges Paar Wohnstatt und Zuflucht vor der Welt wird. Der Traum einer Bankangestellten von der Stimme eines Mannes, der zu ihr sagt, daß er sie liebt. Ein Satz Platons, der einen Lehrer zum Werwolf werden läßt. Die Habseligkeiten der Gäste eines Hotels, die diese in der Vorstellungskraft eines Zimmermädchens lebendig machen – Olga Tokarczuks Geschichten entführen uns in ein Reich der Phantasie zwischen Mythen, Träumen und alltäglicher Wirklichkeit. „Hier wechseln die Realitätsebenen einander so ab, daß uns aus jeweils veränderter Perspektive das Alltägliche ganz besonders, das fast Absurde irgendwie vertraut vorkommt …“ (Harald Loch in der „Saarbrücker Zeitung“)
    Die ersten drei Erzählungen dieses Bandes erschienen 1998 unter dem Titel „Szafa“ bei Ruta in Warschau. Die deutschprachige Ausgabe in der Übersetzung von Esther Kinsky erschien im Jahr 2000 bei der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart und München und im November 2001 als ungekürzte Taschenbuchausgabe bei drv in München. Diese Ausgabe umfasst 118 Seiten.
    In der deutschen Ausgabe sind diese sieben Erzählungen enthalten:
    Der Schrank (5 Seiten)Deus ex (7 Seiten)Zimmernummern (32 Seiten)Sauermehlsuppe (13 Seiten)Amos (21 Seiten)Peter Dieter (8 Seiten)Ergo Sum (25 Seiten) In der polnischen Ausgabe sind nur diese drei Erzählungen enthalten:
    SzafaNumeryDeus Ex Wo die anderen Erzählungen herkommen, darüber schweigt die dtv-Ausgabe (ebenso wie über die Originaltitel).
    Es sind Geschichten mit einem starkem Hang ins Absurde. Sehr kryptisch, wohlklingend, aber sie rauschen an mir vorbei, sagen mir nur wenig. Ein Paar versteckt sich vor der Welt in seinem Schrank, eine Frau sucht nach dem Geliebten, der ihr namentlich in ihren Träumen erschien, ein schuldgetriebener Mann als Werwolf, die Hinterlassenschaften von Hotelgästen, die in der Vorstellung eines Zimmermädchens ein Eigenleben führen, ein alter Mann besucht seine alte Heimat: Ganz alltägliche Gegenstände und Vorgänge, die durch Zuschreibungen des Menschen erst Bedeutungen erfahren. Verwischende Realitätsebenen, aber selten Pointen. Als wollte die Autorin ihren Lesern kein Ergebnis präsentieren. Das ist zwar ein schön offener Ansatz, der aber auch leicht ein wenig nichtssagend auf mich wirkt. Oder anders gesagt: Der Schritt hinaus aus der versöhnlichen Erwartbarkeit der Normalität fördert in diesem Erzählband höchstens das verschwommene Gefühl einer Erkenntnis darüber zu Tage, wessen die Protagonisten in ihrem Menschendasein "zum Glück" bedürfen.
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Ausgaben von Der Schrank

Taschenbuch

Seitenzahl: 128

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 144

E-Book

Seitenzahl: 103

Besitzer des Buches 5

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