Hectors Reise

Buch von Francois Lelord

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Hectors Reise

Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, daß er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er dieselbe Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich? Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiß Hector dreiundzwanzig Antworten - und daß nichts einfacher ist als wahres Glück.
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Serieninfos zu Hectors Reise

Hectors Reise ist der 1. Band der Hectors Abenteuer Reihe. Sie umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2002. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2018.

Bewertungen

Hectors Reise wurde insgesamt 73 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Meinungen

  • War mir zu naiv belehrend märchenonkelhaft

    Gonozal

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Hectors Reise

    Klappentext:
    Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begab sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen.
    Über den Autor:
    Francois Lelord ist 1953 in Paris geboren und wie sein Protagonist selbst Psychiater. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem an der Universität von Los Angeles sowie als Oberarzt an der Université René Descartes in Paris veröffentlichte Lelord Fallstudien aus der Psychiatrie in erzählerischer Form und arbeitete viele Jahre in einer eigenen Praxis mit dem Schwerpunkt Depression und Stressbekämpfung. Seit 2002 verfasste er mehrere "Hector"-Romane, die sich mit den zentralen Fragen des menschlichen Daseins wie Glück, Liebe, Zeitempfinden auseinandersetzen und ohne fachliche Vorkenntnisse zu lesen sind.
    Eigene Meinung:
    Der Titel seines ersten Buches richtet sich wohl gewollt an jene, die wie Hector auf der Suche sind, nach dem was glücklich macht.
    Glücksratgeber gibt es auf dem Markt ja viele und wer sich von dieser netten kleinen Geschichte eine Lösung für das eigene Leben erhofft, ist hier nicht unbedingt an der richtigen Adresse.
    Doch darum geht es auch nicht.
    Der Autor spricht vielmehr jene Leser an, die bereit sind über das Wesen des Glücks nachzudenken. Er legt dem Leser nahe, sich bewußt zu machen, dass vieles, was uns gerne als glücksfördernd empfohlen und verkauft wird, in die falsche Richtung führt.
    Dabei unterscheidet der Psychiater Hector zwischen Menschen, die wirklich in einer tiefen Depression sitzen oder an einer anderen medizinisch diagnostizierten Störung leiden und jenen, die in Traurigkeit gefangen sind, weil sie ständig das Gefühl haben, etwas fehle ihnen etwas.
    Mit erzählerischer Leichtigkeit stellt er auch hier den Unterschied heraus, zwischen denen, die den Blick nach innen wagen, und jenen die einfach in ihrem Leben vor sich hinwurschteln, ohne das eigene Tun zu hinterfragen. Er begegnet Menschen, denen das Leben übel mitgespielt hat und welchen, die die richtigen Entscheidungen getroffen haben - Zufall oder auch nicht.
    Francois Lelord schickt seinen Helden auf eine Reise um die Welt. Er landet in verschiedenen Kulturen, erfährt welchen Stellenwert das persönliche Glück für den Einzelnen hat und welche Rolle z.B. die Religion, Reichtum, Gesundheit und Sicherheit dabei spielen.
    So sammelt Hector sich seine Erkenntnisse zusammen und gerät dabei selbst in unvorhersehbare Situationen, bei denen sein privates Glück zuweilen auch auf der Kippe steht.
    Besonders interessant fand ich den kleinen Exkurs in die wissenschaftliche Welt der Glücksforschung, die sich erstaunlicherweise mit vielen von Hectors gesammelten Weisheiten deckt.
    Und auch hier wird deutlich: Das Glück ist etwas sehr Individuelles. Was den einen glücklich macht, ist für den anderen völlig bedeutungslos. Und so verläuft die Suche nach dem Glück schnell im Nirgendwo, wenn es an der Haltung mangelt.
    "Glück ist nicht das Ziel", sagt der alte asiatische Mönch, den Hector in China kennenlernt. Dem Glück hinterherzuhechten bringt uns selten, dahin, wo wir gerne wären. Auch deshalb, weil, wie so schön heißt, das Gras auf er anderen Seite immer grüner ist.
    Mir hat das Buch noch einmal den Blick auf das eigene Glück gelenkt. Und ja - manchmal scheue ich mich vor diesem Gedanken, der nicht ohne den Zynismus auskommt, zu erkennen, dass es anderen schlecht geht.
    Gleichzeitig ist mir bewusst, dass auch in Umständen der größten Not ein wenig Glück zu finden ist. Und ist es nicht eine Frage des Respektes gegenüber jenen, die weniger Glück hatten, sich nicht ständig über das eigene Leben zu beschweren?
    Noch einmal: Es gibt psychisch kranke Menschen, die das eigene Glück nicht mehr finden können. Diese Menschen brauchen alles Verständnis und alle Hilfe, die man geben kann.
    Aber vielleicht wäre es für uns übrige ja mal ein guter Vorsatz, nicht - wie es gerade modern ist - an allem herumzunörgeln, was uns umgibt und nicht in allem den Wettbewerb der Zufriedenheit zu suchen.
    Denn wie ein anderes Sprichwort - und auch Hector - weiß:
    "Des Glückes Tod ist der Vergleich!"
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  • Rezension zu Hectors Reise

    Inhalt
    Hector arbeitet als Psychiater in Frankreich. Diese Arbeit erfüllt ihn, doch manche seiner Patienten kann er nicht glücklich machen. Warum sind einige Menschen unglücklich, obwohl es ihnen gesundheitlich wie materiell an nichts mangelt? Von dieser Frage angetrieben, reist Hector auf drei Kontinente und erfährt dabei, dass es sehr viele Definitionen von Glück gibt.
    Autor (Verlagsseite)
    François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt in Paris und Bangkok.
    Meine Meinung
    Ganz ehrlich? Nach den ersten Lektionen war ich noch ganz hingerissen von dem kindlichen Stil und den simplen Schlussfolgerungen. Im Grunde wissen wir alle auch ohne solche Bücher, dass Glück vieles bedeuten kann, allerdings kann man mit diesem Thema ganze Regale füllen. Kleine Anstöße werden eben gern gekauft/gelesen.
    Die Begeisterung flachte dann allerdings ab. Hector landet nicht nur auf drei Kontinenten, bei der Suche nach dem Glück wechselt er auch die Betten. Das wäre noch erträglich, wenn er sich dann nicht hinter diesen kindlichen Ausdrücken verstecken würde. Das wirkt dann nicht mehr niedlich, sondern nur noch armselig.
    Fazit
    Lelord wollte wohl einen französischen Forrest Gump erschaffen. Bei mir ist er durchgefallen
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  • Rezension zu Hectors Reise

    "Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre Ihnen - ist man glücklich", sagt Elke Heidenreich im Klappentext.
    Meineid, Frau Heidenreich. Ich wurde nicht glücklich, nicht mit dem Buch und auch nicht wegen des Buches.
    Der Protagonist Hector passt nicht zu sich selbst. Heißt: Auf der einen Seite reist er durch die Welt wie ein staunendes Kind, auf der anderen Seite ist er Psychiater und tut gern das "was die Leute machen, wenn sie verliebt sind, und jeder weiss ja, wie das geht". Ich habe es schon mit der Erklärung "Kind im Manne" probiert, aber das funktioniert auch nicht richtig. :? Auch seine Erkenntnisse über das Glück sind nichts anderes als Allgemeinplätze.
    An wen das Buch gerichtet ist, ist nicht ganz klar. Die Sprache ist eher die der Kinderbücher (einfache, klare Sätze, nicht mehr als ein Gedanke / eine Tat / eine Überlegung pro Abschnitt ...), aber der Autor spricht seinen Leser mit "Sie" an. Zunächst dachte ich, dass die französische Anredeform "vous" vielleicht besser mit "ihr" übersetzt worden wäre, aber Kindern gegenüber hätte man Hectors Sexualleben wahrscheinlich anders formuliert.
    Was sagt man dazu: "Ein chinesischer Weinkellner sieht aus wie ein normaler Weinkellner, außer dass er Chinese ist." Gut, dass es mal jemand gesagt hat.
    Allenfalls kann man sagen, dass dies ein niedliches Buch ist. Aber niedliche Bücher machen mich nicht glücklich.
    Marie
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Ausgaben von Hectors Reise

Taschenbuch

Seitenzahl: 208

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 208

Hörbuch

Laufzeit: 00:04:02h

E-Book

Seitenzahl: 180

Besitzer des Buches 240

Update: