Hectors Reise

Buch von Francois Lelord, Ralf Pannowitsch

Cover zum Buch Hectors Reise: Oder die Suche nach de...

Titel: Hectors Reise: Oder die Suche nach de...

, (Übersetzer)

3,5 von 5 Sternen bei 76 Bewertungen

70,8% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Piper Taschenbuch

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 208

ISBN: 9783492306249

Termin: August 2014

Aktion

  • Kurzmeinung

    KarinJ
    Abwechslungsreiches Geschehen, aber unsympathische, überhebliche Figur
  • Kurzmeinung

    towonder
    Wirkt leider nicht so lange nach. Vielleicht hab ich mich auch schon zu viel in dieser Richtung belesen.
  • Cover zum Buch Die kleine Souvenirverkäuferin Cover zum Buch Hector und das Wunder der Freundschaft Cover zum Buch Hector & Hector und die Geheimnisse d...

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Hectors Reise

Hector ist ein ausgezeichneter Psychiater. Trotzdem werden seine Patienten einfach nicht glücklich. Also begibt er sich auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen. Verfilmt wird der Weltbestseller von dem preisgekrönten Starregisseur Peter Chelsom (»Darf ich bitten?«, »Weil es Dich gibt«). Die deutsch-kanadische Gemeinschaftsproduktion mit Simon Pegg, Rosamund Pike und Oscar©-Preisträger Christopher Plummer läuft ab August 2014 in den deutschen Kinos.
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Serieninfos zu Hectors Reise

Hectors Reise ist der 1. Band der Hectors Abenteuer Reihe. Diese umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2002. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2018.

Bewertungen

Hectors Reise wurde insgesamt 76 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Meinungen

  • Abwechslungsreiches Geschehen, aber unsympathische, überhebliche Figur

    KarinJ

  • Wirkt leider nicht so lange nach. Vielleicht hab ich mich auch schon zu viel in dieser Richtung belesen.

    towonder

  • War mir zu naiv belehrend märchenonkelhaft

    Gonozal

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Hectors Reise

    • 17. März 2025 um 12:32
    Anfangs fand ich die Fähigkeit des Autoren Francois Lelor, komplexe Sachverhalte auf den Kern herunterzubrechen, auffallend und den daraus resultierenden Schreibstil in seiner Schlichtheit ansprechend. Nach wenigen Seiten jedoch dachte ich, dass es sich der Autor öfter mal zu einfach macht. Kurz danach ging es dann darum, wie es ist zu begreifen, dass man nicht begriffen hat. Und ich wartete darauf, dass der Autor in diesem Sinne einige seiner Statements vielleicht irgendwann zum Ende hin revidieren würde. Aber nein. Es bleibst so stehen, dass Hectors (aus dessen Perspektive die Geschichte geschrieben ist) Lebensgefährtin ein wenig Schuld sei an seinem Fremdgehen, weil sie ihn auf der Reise nicht begleitet hatte. Was für ein Clown. Hectors Einstellung zu Frauen stieß mir mehrmals übel auf. Sie fallen ihm entweder auf, wenn sie "hübsch" und "reizend" sind (Frauen müssen für ihn also Unterhaltungswert haben) oder negativ wie die Psychiaterin Marie-Louise, die mit ihrem Wunsch, dass ihre Kinder ohne Chauffeur und Leibwächter sicher zur Schule gehen können, dafür sorgt, dass ihr Ehemann in einem anderen Land weit weg von seinen Eltern leben muss. Dabei hätte es Hector als Kind doch cool gefunden, mit Chauffeur und Leibwächter in die Schule zu kommen. Bei solchen Sätzen dachte ich mir, Hector müsse ein ziemlicher Idiot sein. Er war mir am Ende reichlich unsympathisch. Da gab es Formulierungen, die ich für unbedacht hielt wie die, dass die chinesischen Kellner wie "normale" Kellner aussehen - Hallo? Wenn man in China ist, dann sind wohl Chinesen das Normale und alles andere die Ausnahme. Mir kamen solche Dinge nicht vor, als sollten sie eine gezielte Provokation des Lesers sein. Denn im Folgenden erhält man keine Gelegenheit, mit dieser Kritik irgendwo anzuknüpfen. Zusammengenommen wirkte Hector recht selbstverliebt mit seiner Überzeugung, er könne die Welt durchschauen und jeden zum Reden bringen. Mehrmals sagt er, die Wissenschaft brauche man nur zur Überprüfung von Erkenntnissen, die jeder für sich selbst machen könne. So schafft es Hector ja auch, auf seiner Reise sämtliche Prinzipien des Glücks aufzuschreiben, die die gesamte Forschungslandschaft zusammengetragen hat. Lebenserfahrung ersetzt Wissenschaft. Irgendwann merkte ich dann, dass der Stil des Autors, Dinge zu vereinfachen, diese Überheblichkeit widerspiegelt. Bei mir kam es so an, als habe man dem Leser zeigen wollen, dass sich die Menschen (so wie Hectors "grundlos" unglückliche Patienten) zu sehr verkopfen und dass es auch einfacher und damit besser ginge. Es kam dabei allerdings etwas heraus, das abgeglitten ist, wenn nicht in die Babysprache, dann aber in eine belehrende Sprache für sehr kleine Kinder. Die verschiedenen Stationen der Reise und die Begegnungen waren durchaus interessant. Das war sehr abwechslungsreich und vielfältig. Nicht nur durch die Menschen, die eben verschieden sind, sondern auch durch die unterschiedlichen Stimmungen, die über den Situationen lagen. Aber ich lese sicher kein Buch mehr von Hector (da gibt es ja noch etliche Bände). 3 Sterne von mir für das Buch, 3 minus!
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  • Rezension zu Hectors Reise

    • 2. Mai 2022 um 20:53
    Klappentext:
    Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begab sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen.
    Über den Autor:
    Francois Lelord ist 1953 in Paris geboren und wie sein Protagonist selbst Psychiater. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem an der Universität von Los Angeles sowie als Oberarzt an der Université René Descartes in Paris veröffentlichte Lelord Fallstudien aus der Psychiatrie in erzählerischer Form und arbeitete viele Jahre in einer eigenen Praxis mit dem Schwerpunkt Depression und Stressbekämpfung. Seit 2002 verfasste er mehrere "Hector"-Romane, die sich mit den zentralen Fragen des menschlichen Daseins wie Glück, Liebe, Zeitempfinden auseinandersetzen und ohne fachliche Vorkenntnisse zu lesen sind.
    Eigene Meinung:
    Der Titel seines ersten Buches richtet sich wohl gewollt an jene, die wie Hector auf der Suche sind, nach dem was glücklich macht.
    Glücksratgeber gibt es auf dem Markt ja viele und wer sich von dieser netten kleinen Geschichte eine Lösung für das eigene Leben erhofft, ist hier nicht unbedingt an der richtigen Adresse.
    Doch darum geht es auch nicht.
    Der Autor spricht vielmehr jene Leser an, die bereit sind über das Wesen des Glücks nachzudenken. Er legt dem Leser nahe, sich bewußt zu machen, dass vieles, was uns gerne als glücksfördernd empfohlen und verkauft wird, in die falsche Richtung führt.
    Dabei unterscheidet der Psychiater Hector zwischen Menschen, die wirklich in einer tiefen Depression sitzen oder an einer anderen medizinisch diagnostizierten Störung leiden und jenen, die in Traurigkeit gefangen sind, weil sie ständig das Gefühl haben, etwas fehle ihnen etwas.
    Mit erzählerischer Leichtigkeit stellt er auch hier den Unterschied heraus, zwischen denen, die den Blick nach innen wagen, und jenen die einfach in ihrem Leben vor sich hinwurschteln, ohne das eigene Tun zu hinterfragen. Er begegnet Menschen, denen das Leben übel mitgespielt hat und welchen, die die richtigen Entscheidungen getroffen haben - Zufall oder auch nicht.
    Francois Lelord schickt seinen Helden auf eine Reise um die Welt. Er landet in verschiedenen Kulturen, erfährt welchen Stellenwert das persönliche Glück für den Einzelnen hat und welche Rolle z.B. die Religion, Reichtum, Gesundheit und Sicherheit dabei spielen.
    So sammelt Hector sich seine Erkenntnisse zusammen und gerät dabei selbst in unvorhersehbare Situationen, bei denen sein privates Glück zuweilen auch auf der Kippe steht.
    Besonders interessant fand ich den kleinen Exkurs in die wissenschaftliche Welt der Glücksforschung, die sich erstaunlicherweise mit vielen von Hectors gesammelten Weisheiten deckt.
    Und auch hier wird deutlich: Das Glück ist etwas sehr Individuelles. Was den einen glücklich macht, ist für den anderen völlig bedeutungslos. Und so verläuft die Suche nach dem Glück schnell im Nirgendwo, wenn es an der Haltung mangelt.
    "Glück ist nicht das Ziel", sagt der alte asiatische Mönch, den Hector in China kennenlernt. Dem Glück hinterherzuhechten bringt uns selten, dahin, wo wir gerne wären. Auch deshalb, weil, wie so schön heißt, das Gras auf er anderen Seite immer grüner ist.
    Mir hat das Buch noch einmal den Blick auf das eigene Glück gelenkt. Und ja - manchmal scheue ich mich vor diesem Gedanken, der nicht ohne den Zynismus auskommt, zu erkennen, dass es anderen schlecht geht.
    Gleichzeitig ist mir bewusst, dass auch in Umständen der größten Not ein wenig Glück zu finden ist. Und ist es nicht eine Frage des Respektes gegenüber jenen, die weniger Glück hatten, sich nicht ständig über das eigene Leben zu beschweren?
    Noch einmal: Es gibt psychisch kranke Menschen, die das eigene Glück nicht mehr finden können. Diese Menschen brauchen alles Verständnis und alle Hilfe, die man geben kann.
    Aber vielleicht wäre es für uns übrige ja mal ein guter Vorsatz, nicht - wie es gerade modern ist - an allem herumzunörgeln, was uns umgibt und nicht in allem den Wettbewerb der Zufriedenheit zu suchen.
    Denn wie ein anderes Sprichwort - und auch Hector - weiß:
    "Des Glückes Tod ist der Vergleich!"
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  • Rezension zu Hectors Reise

    • 3. März 2017 um 18:44
    Inhalt
    Hector arbeitet als Psychiater in Frankreich. Diese Arbeit erfüllt ihn, doch manche seiner Patienten kann er nicht glücklich machen. Warum sind einige Menschen unglücklich, obwohl es ihnen gesundheitlich wie materiell an nichts mangelt? Von dieser Frage angetrieben, reist Hector auf drei Kontinente und erfährt dabei, dass es sehr viele Definitionen von Glück gibt.
    Autor (Verlagsseite)
    François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt in Paris und Bangkok.
    Meine Meinung
    Ganz ehrlich? Nach den ersten Lektionen war ich noch ganz hingerissen von dem kindlichen Stil und den simplen Schlussfolgerungen. Im Grunde wissen wir alle auch ohne solche Bücher, dass Glück vieles bedeuten kann, allerdings kann man mit diesem Thema ganze Regale füllen. Kleine Anstöße werden eben gern gekauft/gelesen.
    Die Begeisterung flachte dann allerdings ab. Hector landet nicht nur auf drei Kontinenten, bei der Suche nach dem Glück wechselt er auch die Betten. Das wäre noch erträglich, wenn er sich dann nicht hinter diesen kindlichen Ausdrücken verstecken würde. Das wirkt dann nicht mehr niedlich, sondern nur noch armselig.
    Fazit
    Lelord wollte wohl einen französischen Forrest Gump erschaffen. Bei mir ist er durchgefallen
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  • Rezension zu Hectors Reise

    • 18. Dezember 2005 um 21:14
    "Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre Ihnen - ist man glücklich", sagt Elke Heidenreich im Klappentext.
    Meineid, Frau Heidenreich. Ich wurde nicht glücklich, nicht mit dem Buch und auch nicht wegen des Buches.
    Der Protagonist Hector passt nicht zu sich selbst. Heißt: Auf der einen Seite reist er durch die Welt wie ein staunendes Kind, auf der anderen Seite ist er Psychiater und tut gern das "was die Leute machen, wenn sie verliebt sind, und jeder weiss ja, wie das geht". Ich habe es schon mit der Erklärung "Kind im Manne" probiert, aber das funktioniert auch nicht richtig. :? Auch seine Erkenntnisse über das Glück sind nichts anderes als Allgemeinplätze.
    An wen das Buch gerichtet ist, ist nicht ganz klar. Die Sprache ist eher die der Kinderbücher (einfache, klare Sätze, nicht mehr als ein Gedanke / eine Tat / eine Überlegung pro Abschnitt ...), aber der Autor spricht seinen Leser mit "Sie" an. Zunächst dachte ich, dass die französische Anredeform "vous" vielleicht besser mit "ihr" übersetzt worden wäre, aber Kindern gegenüber hätte man Hectors Sexualleben wahrscheinlich anders formuliert.
    Was sagt man dazu: "Ein chinesischer Weinkellner sieht aus wie ein normaler Weinkellner, außer dass er Chinese ist." Gut, dass es mal jemand gesagt hat.
    Allenfalls kann man sagen, dass dies ein niedliches Buch ist. Aber niedliche Bücher machen mich nicht glücklich.
    Marie
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Ausgaben von Hectors Reise

Taschenbuch

Cover zum Buch Hectors Reise: Oder die Suche nach de...

Seitenzahl: 208

Hardcover

Cover zum Buch Hectors Reise: Oder die Suche nach de...

Seitenzahl: 208

Hörbuch

Cover zum Buch Hectors Reise: Oder die Suche nach de...

Laufzeit: 00:04:02h

E-Book

Cover zum Buch Hectors Reise: Oder die Suche nach de...

Seitenzahl: 180

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Update: 20. Oktober 2025 um 18:41