Der Exorzist

Buch von William Peter Blatty

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Exorzist

Etwas Übernatürliches hat von der zwölfjährigen Regan Besitz ergriffen und verwandelt sie in eine dämonische Kreatur. Da diverse Ärzte keine Erklärung finden, bittet Regans Mutter einen katholischen Priester um Hilfe. Doch alle Bemühungen von Pater Karras scheitern. Deshalb beantragt er bei seiner Kirche den Exorzismus. Der Priester will eine Teufelsaustreibung vornehmen, um das Mädchen zu retten … Das vom Autor überarbeitete und erweiterte Meisterwerk. Neu übersetzt von Patrick Baumann. Die Verfilmung von 1973 löste weltweite Skandale aus. Schockierte Zuschauer verließen scharenweise die Kinos. Heute gilt der mit drei Oscars ausgezeichnete Film als Klassiker. St. Louis Post-Dispatch: »Man sollte Der Exorzist zweimal lesen. Zuerst um die Spannung und den Schock zu erleben, um beim zweiten Mal die Sprache und den Stil zu genießen … Ein Erlebnis, das man nicht vergisst.« phantastik-couch.de: »Blatty schuf einen modernen Mythos, der in Sachen Kultfaktor und Langlebigkeit irgendwo zwischen Bram Stokers Dracula und Ira Levins Rosemary's Baby anzusiedeln ist.«
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Serieninfos zu Der Exorzist

Der Exorzist ist der 1. Band der Exorzist Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 1971. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1983.

Bewertungen

Der Exorzist wurde insgesamt 19 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Exorzist

    Den Titel „Der Exorzist“ kennt man, selbst wenn man sich nicht nur ausschließlich mit phantastischer Literatur beschäftigt. Die meisten Menschen kennen jedoch nur den Film und nicht das Buch, welches ihm zugrunde liegt. Zu dieser Gruppe gehörte ich bisher auch, und als ich das Buch bekam, erwartete ich eigentlich den Film in Buchform vorzufinden, doch ich hätte mich nicht grundlegender irren können, obwohl Autor William Peter Blatty das Drehbuch verfasste.
    Statt einer vordringlichen Horrorstory wurde mir das Psychogramm eines Jahrzehnts geboten, welches sich zwar nicht mehr in den Kinderschuhen der psychologischen Forschung befand, sich aber trotzdem von der heutigen Zeit aus gesehen noch ein wenig wie die Steinzeit ausmacht.
    Sicherlich ist der Bestandteil der Bessenheit von Regan MacNeil zumeist dominierend, denn alle Protagonisten kommen irgendwann, irgendwie mit ihr und dem in ihr wohnenden Dämon in Berührung, allerdings sind die Charakterstudien der einzelnen Personen wesentlich interessanter als die Unflat und die Machdemonstrationen des Höllenwesens an sich.
    Auch wenn Pater Damien Karras den Löwenanteil der Geschichte gefühlt bestreitet, empfand ich die Anteile der einzelnen Protagonisten an der Story eher gleichwertig.
    Jedes Leben, welches durch die Geschehnisse im Haus an der Prospect Street berührt wird, gerät auf die ein oder andere Art und Weise aus den Fugen und ist unfreiwilligen Veränderungen unterworfen.
    Die Atmosphäre, welche Blatty in seiner Erzählweise erzeugt, erschafft das Gefühl sich eine Art Directors Cut des Films aus dem Jahr 1973 anzusehen. Alles ist dicht und engmaschig verwoben beschrieben. Leider machte mir das ab und an ein paar Schwierigkeiten der Handlung ununterbrochen folgen zu können, da die Kapitel sehr lang sind und man innerhalb von wenigen Seiten mehrmals den Handlungsort wechselt, ohne einen Absatz dazwischengeschoben zu haben.
    Was jedoch extrem in Auge fällt ist die wirklich gute Recherche des Autors zum Thema Psychologie und dort im Besonderen das Thema der Persönlichkeitsspaltung. Auch Kindheitstraumata und andere Umstände, welche zu einer eventuellen „Besessenheit“ führen könne, werden nicht ausgeklammert.
    Das Grauen der Geschichte entwickelt sich langsam, aber stetig. Wird man zu Beginn noch mit scheinbaren Nichtigkeiten konfrontiert, welche zwar schon den Grundstein des späteren Grauens in sich tragen doch zumeist eher wie ein Sittengemälde der Siebzigerjahre wirken, zieht Blatty trotzdem die Schraube der Beklemmung unterschwellig nach und nach an. Der schlussendliche Exorzismus an sich ist dann die Befreiung aus der Beklemmung, die sich mit der Anzahl der gelesenen Seiten immer weiter hochpotenziert.
    Das Buch war für mich packender als der Film, denn die Tiefe der Geschichte entwickelt sich erst hier in vollem Ausmaß. Für jeden Fan des psychologischen und okkulten Horrors ein Muss, wie ich subjektiv finde!
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Ausgaben von Der Exorzist

Taschenbuch

Seitenzahl: 428

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 512

E-Book

Seitenzahl: 326

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:00h

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