Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Momo

Weltbestseller, Klassiker, Kultbuch – für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann ... Michael Endes Märchen-Roman voller Poesie und Herzenswärme über den Zauber der Zeit Ausgabe mit großartigen Bildern von Friedrich Hechelmann.
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Über Michael Ende

Michael Ende war einer von Deutschlands größten Autoren der Kinderbuch- und Fantasyliteratur. Der 1929 in Garmisch geborene Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende erlebte seine Kindheit zur Zeit des Nationalsozialismus. Mehr zu Michael Ende

Bewertungen

Momo wurde insgesamt 204 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

  • Ein sehr gutes Buch, auch mal ohne Magie!

    Tillmann

  • Sehr schöne, zeitlose Geschichte.

    DieAndereSeite

  • Geschichte über die wichtigen Dinge des Lebens

    Lesemieze

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Momo

    Momo - Michael Ende
    Thienemann Esslinger Verlag
    304 Seiten
    Kinder-/Jugendbuch
    Einzelband
    17. August 2018
    Inhalt:
    Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit.
    Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein.
    Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann ...
    Meinung:
    Ich hatte endlich das Vergnügen - nachdem ich vor ca 20 Jahren erstmals mit Momo in Kontakt gekommen bin - die Geschichte als Buch zu lesen.
    Als ich noch kleiner war, habe ich irgendwo mal den Film geschaut und tierische Angst vor den grauen Herren bekommen. Dieses Buch jetzt in den Händen zu halten - auch, wenn es sich dabei nur um die Jubiläumsausgabe handelt - ist wie ein Stück Kindheit für mich.
    Ich bin ein großer Fan von Momo, denn sie kann, was andere nicht können und was auch nach all den Jahren nach der Erstveröffentlichung 1973 noch so aktuell ist: Zuhören.
    Glaubhaft Zuhören. Mit ganzem Herzen.
    Das Bild, das mir die Filme rund um das Buch geschenkt haben, werde ich wohl nie mehr loswerden, aber das ist völlig in Ordnung.
    Wie der Titel schon sagt geht es in der Geschichte um Momo.
    Momo ist ein kleines Mädchen ohne Alter, in struwweligen Klamotten, mit großem Lockenkopf und meist barfuß unterwegs. Sie lebt in einem alten Amphitheater und hat viele Freunde, die sich um sie kümmern, so, wie sie sich um sie kümmert. Alles in ihrem Leben ist ein Geben und Nehmen. Momo ist allein, weiß nicht woher sie kommt und ist ohne Eltern aufgewachsen.
    Doch in dieser Welt, die der Autor da beschreibt, stört das niemanden so recht.
    Der Schreibstil ist einfach zu lesen, obwohl das Buch 1973 erstveröffentlicht wurde.
    Es liest sich wie ein kleines Märchenbuch mit kindgerechten Beschreibungen der Umgebung für die kaum großes Wordbuilding nötig ist.
    Michael Ende schafft es auch ohne all das seine Leser in den Bann zu ziehen.
    Einzig durch seine Fantasie, die den Geschichten und Spielen der Freunde Leben einhaucht.
    Da wird gegen riesige Meeresungeheuer gekämpft, Prinzen aus dem Morgen-Land reisen in der Zeit zurück und Schildkröten haben Leuchtreklame auf dem Panzer.
    Die ganze Atmosphäre des Buches ist eine Mischung aus gruselig, belehrend und heimelig. Während Momos Abenteuern fühlt man sich geboren und irgendwie zuhause.
    Sie ist ein faszinierendes Persönchen und für ihr - nicht vorhandenes - Alter schon sehr klug, ausgeglichen und weltoffen. Bei ihr findet man Frieden, während die Antagonisten, nämlich die Grauen Herren, eine unnatürliche Kälte verbreiten und alle Lebensfreude mit sich nehmen.
    Sie sind berechnend, emotionslos und verstehen keinen Spaß.
    Doch das Wichtigste, das man aus diesem Buch mitnehmen sollte, ist die Botschaft:
    Zeit ist kostbar. Aber nicht für andere, nicht für irgendjemanden, sondern nur für dich selbst. Was damals schon aktuell war, nämlich, dass die Menschen kaum noch Zeit füreinander hatten und lieber schufteten, um ihre Existenz zu sichern, ist heute präsenter denn je.
    Wir leben in einer Welt, in der alles immer schneller und schneller gehen muss, in der Fastfoodketten an jeder Ecke stehen und man sich kaum noch Zeit nimmt, sich mal mit anderen verbal zu unterhalten. Handys, Technik, all das hat Mensch zu Mensch Kommunikation beinah überflüssig gemacht.
    Und ich finde es wichtig und richtig, dass Momo das nochmal ins Bewusstsein ruft. Erschreckend, dass es dafür ein kleines Mädchen braucht.
    Aber wie heißt es so schön? „Kindermund tut Wahrheit kund.“
    Fazit:
    Dieses Buch, diese Geschichte, ja, dieses Märchen gibt so viel und verlangt so wenig.
    Das Einzige, was gefühlt dick und fett über dem Inhalt steht ist: Besinnung. Momo zeigt auf, was es bedeutet sich immer mal wieder kleine Momente zu nehmen und sich auf sich zu besinnen.
    Wie viel mehr man erreichen kann, wenn man vielleicht mal etwas langsamer geht.
    Das allgegenwärtige Thema Zeit wurde vom Autor hervorragend aufgefasst und in eine Story verwandelt, die zu recht ein Klassiker ist.
    Momo ist Kindheit und rückt so manch einem Erwachsenen vielleicht mal den Kopf gerade.
    Bewertung:
    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)
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  • Rezension zu Momo

    Momo ist ein besonderes Mädchen. Woher sie kommt, weiß keiner so richtig, aber alle kümmern sich ein bisschen um sie, so dass sie alleine in den Ruinen eines Amphitheaters leben kann und obwohl sie nichts besitzt fehlt es ihr nie an etwas. Sie hat eine besondere Gabe, denn sie besitzt genügend Zeit und lässt sich diese nicht einmal von den grauen Herren stehlen, die das Leben aller negativ beeinflussen, indem sie es auf die Lebenszeit aller Menschen abgesehen haben. Aber ob Momo ihnen etwas entgegen zu stellen hat?
    „Momo“ ist erstmals im Jahre 1973 erschienen, hat aber nichts an seiner Aktualität verloren. Der Roman führt den Leser in eine Phantasiewelt, die großen Bezug zum tatsächlichen Leben hat. Junge Leser nehmen die Geschichte vielleicht hauptsächlich als Märchen war, aber Erwachsene werden zum Nachdenken angeregt, denn die eigene Diskussion, wie viel Zeit darf ich mir selbst im stressigen Alltag gönnen und welche Auswirkungen kann es haben, wenn der Stress überhandnimmt, sind durchaus ein oder zwei Gedanken wert.
    Ich musste tatsächlich Mitte 30 werden, um zum ersten Mal Momo zu lesen. Ich bin froh, dass ich diesen Klassiker nun endlich kenne und habe den Ausflug in Momos Welt sehr genossen. Michael Ende hat einige tolle Ideen eingebaut und seine Phantasiewelt mit einer bildhaften Sprache beschrieben, so dass man sich diese sehr gut vorstellen kann.
    Fazit: Momo ist zurecht ein Klassiker geworden, der durch seine Aktualität auch heutzutage noch seine Berechtigung hat. Wer diesen Roman noch nicht kennt, sollte es nachholen.
    Broschiert: 272 Seiten Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
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  • Rezension zu Momo

    Ich liebe dieses Buch ♥
    Diese Geschichte kann immer wieder erzählt und gelesen werden, denn die kleine Momo kämpft gegen die Hektik des Alltags, die jeden Erwachsenen irgendwann im Laufe seines Lebens trifft.
    In einer fiktiven Welt, irgendwann, irgendwo, taucht Momo am Rande einer Stadt auf und bezieht eine verlassene Ruine eines Amphittheaters. Mit nichts als dem, was sie am Leib trägt hat sie genau das zu bieten, was die Menschen so sehr brauchen: sie hat Zeit, ihnen zuzuhören. Und zwar so aufmerksam und unaufdringlich, dass bald jeder gerne zu ihr kommt, um ihr sein Herz auszuschütten. Ohne ein Wort zu sagen bringt sie jeden dazu, sich selbst zu erkennen und das zu sehen, was anderen verborgen bleibt.
    Ihre wichtigsten Freunde werden der junge, redegewandte und leichtfertige Gigi und der ältere, eher ruhige Beppo Straßenkehrer. Aber natürlich kommen auch viele Kinder zu ihr, denn die Spiele mit Momo haben immer etwas besonderes und dafür brauchen sie nichts anderes als ihre Phantasie! (Etwas, das die meisten Kinder heutzutage leider verlernt zu haben scheinen)
    Doch schon bald tauchen die grauen Herren auf, die Bösewichte. Erschaffen von den Menschen selbst, die in ihrer Angst, etwas zu verpassen, nicht mehr wissen, welche Momente in ihrem Leben wirklich wichtig sind und es verdienen, dass man ihnen ihre Zeit schenkt. Alles muss schnell gehen und schnell zum Erfolg führen - dafür wird wertvolle Zeit geopfert, denn statt in jeden Augenblick mit dem Herzen dabei zu sein, wird alles nur noch notgedrungen und widerwillig absolviert.
    Den grauen Herren ist das nur Recht, denn sie stehlen den Menschen die Zeit, so dass sie immer weniger haben, je mehr sie versuchen und sich anstrengen, durch ihre Rastlosigkeit etwas zu gewinnen; und dabei verlieren sie so viele schöne Momente, die einfach so an ihnen vorbeiziehen.
    Michael Ende hat hier eine Hommage an das Leben geschaffen, an jeden Moment der zählt, wenn man ihn bewusst wahrnimmt. Dass es nicht um Geld geht im Leben, um Ruhm oder Dinge - sondern um Freunde, denen man gerne seine Zeit schenkt, weil sie einen erfüllt und das Herz öffnet ...
    "Aber Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und je mehr die Menschen daran sparen, desto weniger hatten sie." S. 72
    Jeder sollte sich dieses Buch immer wieder mal zur Hand und zu Herzen nehmen, denn es verliert nie seine Bedeutung.Ich hab es jetzt zum dritten Mal gelesen und kann mich jedes Mal zwischen den Zeilen selbst wieder finden, dass auch ich meinen Alltag viel zu unbewusst erlebe und das eben alles, was man aus Liebe tut, jeden Augenblick wert ist.
    Als Kinderbuch ist es in vielen Details dem Alter angepasst und man kann als Erwachsener noch einmal in diese unbefangene, von reinem Staunen getragene Welt eintauchen. Wie lange ist es her, dass man die Umwelt um sich herum mit Kinderaugen gesehen hat? Das ist echt schade, weil man so viel dabei verpasst ...
    Fazit 5 Sterne
    Für mich ein immer wieder lesenswertes Buch, das uns zur Ruhe kommen lässt und zeigt, wie einfach man sich einige kostbare Augenblicke im Leben bewahren kann.
    © Aleshanee
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Momo

    Ich habe Momo jetzt endlich zu Ende gelesen - nach zwei Wochen - für die paar Seiten!
    Aber, und das ist eigentlich echt makaber an der ganzen Sache - es lag nicht am Buch, dass es so lange dauerte, sondern ich hatte einfach keine ZEIT
    Heute nun, habe ich das Buch beendet und ich finde es ist wirklich ein sehr schönes Buch und es passt auch absolut in die aktuelle Zeit. Ob M. Ende wohl in den 70ern schon wusste wie es mit der Menscheit in den 2000ern aussieht?
    Ich durfe es wie gesagt am eigenen Leibe erleben, dass mir in den letzten Wochen die Zeit einfach weggefressen wurde und ich kaum die Gelegenheit gefunden habe mich einmal ausgiebig den schönen Dingen zu widmen - z.B. lesen.
    Gestern, während ich gelesen habe, erhielten wir einen Anruf meiner Schwiegermutter. Wir sollen sofort kommen "der Opa stirbt". Er war jetzt fast 10 Jahre Bettlägrig, seit 5 Jahren war er in der höchsten Pfelgestufe - musste also rund um die Uhr gepflegt werden (füttern, windeln, usw. usw.) - alles zu Hause. Gestern durfte er jetzt endlich ganz friedlich einschlafen im Kreise der engsten Familienmitglieder. Im Kreise derer, die sich die ganzen Jahre aufopferungsvoll um ihn gekümmert haben - abwechselnd - 24 Stunden am Tag.
    Warum ich das hier in Momos Thread schreibe? Weil ich mich frage wo die Zeit in den letzten 10 Jahren geblieben ist und weil ich während ich Momo las mich gefragt habe, wer uns diese Zeit wieder zurückgeben kann?
    Ich vergebe sehr gute Sterne!
    PS. Dieses Buch sollte als Pflichtlektüre für Arbeitgeber eingeführt werden
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Momo

    Kurzbeschreibung (Amazon):
    50 Jahre Momo – das neue Hörspiel zum Jubiläum!
    Momo, der weltberühmte Märchen-Roman von Michael Ende, wird 50 und Hörspiel-Regisseur Robert Schoen inszeniert ihn neu – mit hochkarätigen Sprechern wie Friedhelm Ptok als Erzähler, Andreas Fröhlich als Meister Hora und Paula Drescher als Momo. Eine Geschichte von heute für die ganze Familie über Freundschaft, Entschleunigung und den Mut, anders zu sein, atmosphärisch und vielschichtig inszeniert mit der Musik des mehrfach ausgezeichneten Komponisten Tobias Unterberg.
    In einer Großstadt lebt das Waisenmädchen Momo. Niemand weiß, woher sie kommt, aber alle kennen ihre Gabe: Sie kann wunderbar zuhören. Als seelenlose graue Herren auftauchen, die den Menschen ihre Zeit stehlen, wird die Welt lieblos und trist. Nur Momo lässt sich nicht beirren. Mit einer Blume in der Hand und einer Schildkröte an ihrer Seite macht sie sich auf den Weg, um die grauen Herren zu stoppen.
    Meine Meinung:
    Dieses Hörspiel erzählt mittels mehrerer Sprecher*innen und angenehmer Musik die Geschichte von Momo und den Zeit-Dieben. Die Geschichte selbst ist dabei für Kinder ab dem Grundschulalter geeignet und sowohl spannend als auch tiefgründig. Es werden wichtige Werte sowohl an Kinder, als auch an Erwachsene vermittelt, wie bspw. einander zuzuhören, Motive zu hinterfragen, zu helfen wenn Hilfe gebraucht wird und seine Zeit für Dinge zu nutzen, die Freude bereiten. Die bekannte Kindergeschichte wird dabei von mehreren angenehmen und zu den Figuren passenden Stimmen vertont, mit passenden Geräuschen und Musik. Mit nicht einmal 4 Stunden Laufzeit ist die Geschichte sehr kurzweilig. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Hörspiel ausdrücklich weiterempfehlen. Sterne.
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Ausgaben von Momo

Taschenbuch

Seitenzahl: 256

Hardcover

Seitenzahl: 32

Hörbuch

Laufzeit: 00:03:12h

E-Book

Seitenzahl: 95

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