Die Insel- Kartei

Buch von Scott O'Dell

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Insel- Kartei

Auf einer von Kormoranen und See-Elefanten bevölkerten und von Delphinen umspielten Insel ist ein Indianermädchen als Einzige ihres Stammes zurückgeblieben. Im täglichen Überlebenskampf wird sie selbst immer mehr Teil der Natur und Freundin der Tierwelt. Lange Jahre abenteuerlichen Lebens vergehen, bis wieder ein menschliches Wort an das Ohr des Mädchens dringt. Deutscher Jugendliteraturpreis. Die Fortsetzung dieses Buches ›Das verlassene Boot am Strand‹ ist ebenfalls bei dtv junior erschienen.
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Serieninfos zu Die Insel- Kartei

Die Insel- Kartei ist der 1. Band der Karana Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 1960. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2016.

Bewertungen

Die Insel- Kartei wurde insgesamt 46 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Insel- Kartei

    Zuerst mal, ein ganz dickes Dankeschön für deine ausführliche Antwort!
    Als ich das Buch gelesen habe, hatte ich nicht zwingend darauf geachtet, ob es jetzt eher für Mädchen oder Jungs geeignet ist. Auf die Idee bin ich gar nicht erst gekommen Ich habe es (abgesehen um mir einen eigenen Eindruck endlich mal zu verschaffen, weil es schon ewig ungelesen hier rumlag und es so schön zu der Challenge passte) auch so in die Richtung gelesen, ob es eventuell später (Bis zum empfohlenen Lesealter von Amazon wäre es allerdings noch ein bißchen hin ) auch etwas für meinen Sohn sein könnte und sah da -zumindest für mich- keinen Grund warum es nicht auch ein Junge lesen könnte. Wobei Geschmäcker da ja immer ganz weit auseinander gehen können.
    […]
    Rausgerissene, verbrannte Seiten... Ach du liebes bißchen! Ich würde meinem Sohn ganz schön was erzählen, wenn ich so etwas mitbekäme. Das weiß er ja schon mit 6 Jahren, dass man mit Büchern einigermaßen sorgsam umgehen soll! Eine andere Sache ist natürlich die, wenn man mit dem Inhalt eines Buches nicht klar kommt. Dann kann man ja einfach das Buch zuklappen, wegstellen und gut ist. Bzw. wenn es Schullektüre ist meinetwegen noch darüber diskutieren, warum einem das Buch langweilt. Also sich eine eigene Meinung bilden und die auch zum Ausdruck bringen.
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  • Rezension zu Die Insel- Kartei

    Ich versuch es mal zu erklären
    Die Thematik an sich ist eine Thematik für beide Geschlechter, das ist vollkommen in Ordnung, doch die Art und Weise der Erzählung ist mehr für Mädchen. Es werden Landschaften beschrieben, bestimmte Gedankengänge ("Wie bekomm ich die Muscheln auf, und das am besten taktisch klug?") und Handlungen, z.B. die Hauptperson macht sich ein Kleid aus Federn oder eine Kette aus Muscheln. Das sind solche Sachen (auf die Beispiel bezogen), mit denen sich eher Mädchen identifizieren können als Jungs. Das Mädchen ist interessiert, weil es eher "Mädchen-Sachen" sind, während der Junge eher so nach dem Motto: "Warum wünscht man sich ein Kleid aus Federn?!" oder "Bastel dir ne Waffe und jage doch direkt ein Tier!" (das ist zumindest meine Erfahrung!!) Auch mit bestimmten Gedankengängen der Hauptperson können sich Jungs weniger identifizieren, weil es ihnen einfach fremd ist. Mädchen sind da etwas anders, weil sie sich besser in die Person hineinversetzen können. Das kommt aber auch ziemlich vom allgemeinen Erzählstil und die Ausarbeitung der Thematik an sich.
    Da das Buch für eine Altersgruppe von 13-16 Jahren (Quelle: Amazon) angegeben ist, ist das nunmal eher so eine Zeit, wo es nicht allzu viele männliche Leser gibt (generell), die sowas leicht feminines lesen (speziell).
    Zudem hab ich da noch die "Begeisterung" der männlichen Leser in Erinnerung haben (Reaktionen wie "Das ist langweilig..." oder "Ich lese doch nicht!" ist noch das harmloseste, von der Behandlung des Buches will ich gar nicht erst anfangen [abgeknickte Ecken sind da noch das harmloseste, rausgerissene und verbrannte Seiten eher die Regel gewesen, weil "Ist ja langweilig"...]), bin ich eher zu der Überzeugung gekommen, dass es doch eher was für Mädchen ist als für Jungs.
    Das ist jetzt so mein Eindruck, den ich habe und hatte. Klar, das kann man jetzt nicht einfach über einen Kamm scheren, es gibt auch Ausnahmen. Aber ich muss gestehen, ich kenne nicht allzu viele Jungen und junge Männer, die freiwillig in diesem Alter ein Buch zur Hand nehmen und wenn dann doch, sich dann genau sowas raussuchen. Meistens geht es dann doch eher um Krieg, Militär, Spione/Agenten, etc., nicht um einsame Mädchen auf einer Insel.
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  • Rezension zu Die Insel- Kartei

    Inhalt:
    Auf einer von Kormoranen und Seeelefanten bevölkerten und von Delphinen umspielten Insel ist ein Indianermädchen als Einzige ihres Stammes zurückgeblieben. Im täglichen Überlebenskampf wird sie selbst immer mehr ein Teil der Natur und Freundin der Tierwelt. Lange Jahre abenteuerlichen Lebens vergehen, bis wieder ein menschliches Wort an das Ohr des Mädchens dringt…
    Meinung:
    Seit langer Zeit hatte ich mich endlich wieder einmal dazu entschlossen, ein Kinder- und Jugendbuch zu lesen.
    Die Story an sich klingt auch wirklich interessant. Ein junges Mädchen, das allein auf einer einsamen Insel zurück bleibt und sich nun ohne Hilfe durchschlagen muss. Wie sie sich versorgt und nach und nach mit den wilden Tieren Freundschaft schließt, bis sie nach 18 Jahren aus ihrer Einsamkeit erlöst wird.
    Am Anfang war ich nicht so sehr davon überzeugt, das Buch zu Ende zu lesen, da mir der Schreibstil und die vielen kurzen, abgehackten Sätze nicht zusagten. Letztendlich habe ich es aber nicht bereut die Geschichte doch weiterverfolgt zu haben. Das Schicksal des Mädchens - oder der mittlerweile jungen Frau - hat mich doch sehr mitgenommen. Immer wieder muss Karana, so heißt sie, schwere Niederlagen wegstecken und Opfer bringen.
    Am Ende gibt es noch ein Nachwort des Autors, das einen darüber aufklärt, was es mit dem Mädchen genauer auf sich hat. So erfährt man z. B. dass ihre Geschichte auf Tatsachen beruht und es Karana wirklich gegeben hat.
    Mein Freund, von dem ich das Buch habe, hat es in seiner Schulzeit in der sechsten Klasse gelesen. Ich denke für das Alter ist das Buch in der richtigen Art und Weise geschrieben und kann es den jüngeren unter uns nur empfehlen, wenn es sie interessiert. Doch auch darüber hinaus finde ich, dass man es sich ruhig für Zwischendurch zu Gemüte ziehen kann.
    Die nur 191 Seiten und die vielen kurzen Kapitel tun ihr Übriges.
    Über den Autor:
    Scott O'Dell wurde 1902 in Los Angeles geboren. Er schrieb Romane und eine Geschichte Kaliforniens. "Insel der blauen Delphine" war sein erstes Jugendbuch und wurde 1963 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und der Newberry Medal ausgezeichnet. 1972 erhielt Scott O'Dell den Hans-Christian-Andersen-Preis für sein Gesamtwerk. Der letztveröffentlichte Titel des 1989 verstorbenen Schriftstellers lautet: "Ich heiße nicht Angelika".
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Ausgaben von Die Insel- Kartei

Taschenbuch

Seitenzahl: 192

Hardcover

Seitenzahl: 192

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