Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Buch von Pease
Titel: Warum Männer nicht zuhören und Frauen...
Pease (Autor)
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 432
ISBN: 9783548377094
Termin: April 2017
Aktion
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Warum reden Frauen so viel, während Männer lieber schweigen? Allan und Barbara Pease werfen einen amüsanten Blick auf die kleinen, aber bedeutsamen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Zugleich geben sie praktische Tipps, wie man am besten mit diesen Unterschieden umgeht, damit ein harmonisches Zusammenleben der Geschlechter möglich ist.
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Bewertungen
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken wurde insgesamt 44 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
- weiße_rose
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11. Mai 2013 um 23:32
Nach „Männer vom Mars und Frauen von der Venus" und all den anderen "Männer-sind-anders-und-Frauen-sowieso-Büchern" nun dieses Buch: „Männer können nicht zuhören und Frauen nicht einparken"...Weiterlesen
Wenn das Leben wirklich so einfach wäre und die Menschen so leicht zu verstehen, wie in diesem Buch, wenn Männer tatsächlich immer nur ihren Urinstinkten der möglichst weitgestreuten Vermehrung folgen und Frauen die Bösen sind, die Männer in die Ehe zwingen, um ein Nest für ihre Kinderchen zu bauen, dann frage ich mich, wozu die Anti-Baby-Pille erfunden wurde und warum wir nicht endlich unserer wahren Bestimmung, der hemmungslosen Vermehrung nachgehen. Aber vermutlich kann ich das nicht wirklich verstehen, weil ich eine Frau bin und den Männern nur Böses will und ihren Trieb unterbinden möchte, genauso, wie die böse christliche Kirche, die der Frau beistehe (jawohl, dieser fast reine Männerverein!!!) bei ihrem einzigen Anliegen, dem Mann in seinem Trieb zu unterbinden.
Für einen Mann soll die Ehe eine wahre Qual sein, weil dann der Traum mit vielen nackten Mädels in einem Whirlpool zu sitzen, entgültig vorbei ist. Nun gut, warum setzen sich die Männer nicht alle in den Whirlpool zu all den schönen, nackten Mädels? Wer hindert sie wirklich daran? Kann eine Frau alleine soviel Macht über einen Mann haben? Doch nicht wirklich, oder? Aber am Ende sind die übergroßen Hoden, so wie Clinton und Kennedy sie haben/ hatten an der ganzen Misere Schuld. Diese großen Hoden sollen für den übergroßen Geschlechtstrieb dieser Männer stehen und sie an die Macht bringen, sie dann aber auch wieder zum Fall bringen. Der Mann, ein Opfer seiner Hoden?
Nun gut, das sollen die Herren der Schöpfung für sich selbst herausfinden. Aber angeblich soll dieses Buch von einem Ehepaar geschrieben worden sein. Vermutlich durfte die Frau, wie es sich für ein braves Weibchen gehört, Korrektur lesen und zwischen kochen und bügeln mal die eine oder andere Idee einbringen, die gefiltert durch das Männerhirn, dann im Buch nicht wiederzuerkennen ist, beisteuern. Aber da das Nestbauen ja die Hauptbestimmung des Weibchens ist, hat sie mit dieser Aufteilung keinerlei Probleme.
Das die Autoren verheiratet sind, wird am Rande erwähnt, auch als Argumentation, allerdings ohne Schlussfolgerung, sondern mehr als Behauptung, denn dann würde die gesamte vorherige Argumentation zusammenbrechen.
Bei dieser Art von Literatur möchte ich gerne auf die „Anleitung zum Unglücklichsein" hinweisen. Dort wird empfohlen, dass man sich auf ein leichtes Piepen im Ohr konzentrieren sollte. Wenn man sich genug Mühe damit gibt, dann wird dieses Piepen immer lauter, bis zur Unerträglichkeit.
So ähnlich sehe ich es mit dieser Art von Literatur, ich brauche mir nur dieses Buch zur Hand zu nehmen und kann meine Aufmerksamkeit auf die vermeintlich typischen Eigenschaften der Geschlechter fokussieren und schon scheint alles stimmig und alle Männer und Frauen untereinander gleich.
Allerdings lernen sich so Mann und Frau nie wirklich kennen, weder sich selbst, noch den anderen, sondern wühlen nur in einem Fundus von Vorurteilen und vermeintlichen Reglementierungen. Ein wenig erinnert mich das an die Astrologie, das Individuum Mensch und seine Einzigartigkeit in jeder einzelnen Person und die Liebe zu einem ganz bestimmten Menschen mit all seinen persönlichen Eigenheiten geht dabei völlig verloren.
Wundert mich eigentlich, dass dieses Buch sich am Ende so gut verkaufen lässt und auch noch so positiven Widerhall findet, sollte es doch eher einen Schwall von Aggressionen auswirken, weil es stark verallgemeinert und dazu verführt, seine Mitmenschen durch eine Brille von Vorurteilen zu sehen und wer lässt seinen einzigartigen Charakter gerne von anderen über Regeln, die in diesem Buch ganz oft durch Vergleiche mit der Tierwelt manifestiert werden, bestimmen?
Vermutlich findet dieses Buch deshalb so großen Anklang, weil es die alte Sehnsucht der Menschen nach Beständigkeit und festen Regeln stillt, anstatt sich auf das Abenteuer Leben mit all seinen Unwegsamkeiten einzulassen.
Ausgaben von Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Besitzer des Buches 190
Update: 21. Mai 2025 um 11:35



