Die Potsdamerin

Buch von Hugo Hartung

Bewertungen

Die Potsdamerin wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Potsdamerin

    Hugo Hartung - Die Potsdamerin
    Klappentext:
    Aus dem Nachlass des unvergessenen Autors von ICH DENKE OFT AN PIROSCHKA.
    Die unvergleichliche Mischung aus Ernst und Heiterkeit begegnet uns noch einmal in der POTSDAMERIN.
    Es ist die Geschichte einer Liebe zwischen zwei jungen Menschen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs.
    Die Tage des Glücks sind nur kurz.
    Allzu rasch wird Ilse von Kemnath der Geliebte, ein Leutnant der Luftwaffe, entrissen.
    Inmitten von Bombenterror und einer immer näher rückenden Front ist sie allein.
    Als der Krieg zu Ende ist, reift sie zur Frau heran und findet ihren Weg in einer Zeit, da alle Wege im Nichts zu enden scheinen.
    Lebendig und voller Atmosphäre erstehen die traditionsreiche preußische Residenzstadt und das weltstädtische Berlin jener Jahre vor dem Auge des Lesers.
    Ein liebenswertes Buch, das ergreifend und tröstlich zugleich ist.
    Meine Meinung:
    Habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen.
    Eigentlich eine schöne Geschichte, wenn da der Krieg nicht wäre.
    Eindrucksvoll schildert Hartung die Ereignisse an der "Heimatfront".
    Fernab von den Schlachtfeldern des 2.Weltkriegs erlebt man die Geschehnisse und Stimmungen in der Bevölkerung.
    Das Buch beginnt mit der Kapitulation Frankreichs, als fast alle noch fest an einen glorreichen Endsieg glaubten, und endet mit der totalen Kapitulation des Deutschen Reiches, und den ersten Tagen danach.
    Der absolute Wahnsinn entfaltet sich vor den Augen des Lesers.
    Die Liebesgeschichte, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, ist nicht allzu sehr im Vordergrund.
    Ich denke das Buch ist eher ein Schicksals- und nicht in erster Linie ein Liebesroman.
    Zu keinem Zeitpunkt wirkte das Buch auf mich "schnulzig".
    Ich habe mich dann aber doch dazu entschlossen "Die Potsdamerin" unter "Kriegs- / Politromane" zu Besprechen weil der Kitt und der Mörtel zwischen den Zeilen dieses Romans, der das ganze zusammen hält, der Krieg ist.
    Er ist die alles bestimmende, und alles miteinander verbindende Konstante des Buches.
    Ich empfehle "Die Potsdamerin" gerne an all jene weiter, die an einer bewegenden Schicksalsgeschichte ihre Freude haben könnten ...
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