Die Tochter des Salzsieders

Buch von Ulrike Schweikert

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Tochter des Salzsieders

Das mittelalterliche Leben einer deutschen Stadt und die Geschichte einer außergewöhnlichen jungen Frau. Anne Katharina Vogelmann ist die Tochter eines wohlhabenden Salzsieders und unzufrieden mit ihrer Rolle als das sittsame Mädchen, das nur auf den Ehemann zu warten hat. Ihr beschauliches Leben ändert sich, als sie dunkle Geheimnisse und sogar einen Mord entdeckt. Die Spur führt in ihre eigene Familie ... Ein hervorragend recherchierter und mitreißend geschriebener historischer Roman von einer viel versprechenden jungen Autorin.
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Serieninfos zu Die Tochter des Salzsieders

Die Tochter des Salzsieders ist der 1. Band der Salzsieder Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2000. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2004.

Über Ulrike Schweikert

Die deutsche Autorin Ulrike Schweikert wurde 1966 in Schwäbisch Hall geboren. Nach ihrer Banklehre arbeitete sie als Wertpapierhändlerin und studierte Geologie und Journalismus. Mehr zu Ulrike Schweikert

Bewertungen

Die Tochter des Salzsieders wurde insgesamt 27 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Tochter des Salzsieders

    Sehr gut hatte mir gleich zu Beginn die Erläuterungen zum Haller Salzsieden. Dort lernt der Leser, bevor die eigentliche Geschichte beginnt, vorab schon mal etwas Historie. Interessant fand ich hier vor allem die Namen, die aus den Siedern hervorgingen.
    Aber auch die Karte der durch die Kocher getrennten Stadt hat mir sehr gut gefallen.
    Gekonnt und sehr gut recherchiert erzählt die Autorin die Geschichte einer jungen Frau, die sich in der Männerwelt bzw. in der Welt der Salzsieders zurechtfinden muss. Viele geschichtliche Detail wurde in die Handlungen eingeflochten, so dass man fast schon eine kleine Geschichtsstunde erhalten hat. Eine Geschichtsstunde über eine Zunft, die mir bislang noch eher unbekannt war.
    Die Protagonisten waren allesamt sehr gut und detailliert dargestellt, so dass sie vor meinem geistigen Auge nahezu lebendig wirkten. Auch die Örtlichkeiten waren so beschrieben, dass man selbst schon die kleinen Mäuse huschen sehen oder den Geruch von Most wahrnehmen konnte.
    Sehr gut gefallen hat mir auch die Aufstellung der wichtigen Personen am Ende des Buches. Auch die Begriffserklärungen sind sehr informativ und lehrreich.
    Was genau Wahrheit oder schriftstellerische Freiheit ist, erfährt der Leser ebenfalls am Ende des Buches.
    Fazit:
    Ein historischer Roman, der mich sehr gut unterhalten hat. Ich konnte mein Wissen über die Salzsieder, Pfannen und den Haller Heller etwas erweitern und freue mich schon auf die Fortsetzung, die ebenfalls auf meinem Regal schon wartet.
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  • Rezension zu Die Tochter des Salzsieders

    Dieses Buch war mein erstes re-read überhaupt und ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch nach all den Jahren, wo ich es nur als mittelmäßig in Erinnerung hatte, so gut gefallen würde.
    Weswegen habe ich es nochmal gelesen? Ja nun, das war ganz fies. Ich habe mir das Theaterstück "Die Tochter des Salzsieders" in Schwäbisch Hall angesehen und mir wurde leider wegen eines Gewitters die letzte halbe Stunde des Stückes verwehrt. Nun wollte ich aber unbedingt wissen, wie denn die ganze Geschichte ausgeht und habe noch einmal zum Buch gegriffen. Denn das Theaterstück war wirklich klasse, ich war fasziniert und deswegen vielleicht auch ganz in der Story.
    Da ich mir das schöne Städtchen auch angesehen habe, konnte ich mir die ganzen Orte und auch die Personen (von den Schauspielern her) sehr gut vorstellen. Ich habe das Buch schier verschlungen und kann gar nicht verstehen, weswegen es mir beim ersten Lesen nicht so gut gefiel.
    Die Autorin hat wirklich sehr gut recherchiert und im Nachwort erklärt sie, was nun wirklich so war und was Dichtung. Viele Dinge sind wirklich so in Schwäbisch Hall geschehen, einiges hat sie in der zeitlichen Abfolge etwas geändert, damit es in den Roman passt.
    Sie liefert Einblicke in das Salzsiedehandwerk und auch in das städtische Leben jener Zeit. Wirklich alles sehr schön aufgezeichnet. Ein Stadtplan und ein Glossar rundet alles ab.
    Einziger Kritikpunkt den ich habe, die Meuchelei wurde mir am Schluss ein wenig viel. Ich denke hier wäre der ein oder andere Mord weniger mehr gewesen.
    Zum Spoiler von @Marie:
    Von mir gibt es im zweiten Anlauf Sterne und ich freue mich schon auf den Folgeband "Das Kreidekreuz", wo es um den Bauernkrieg geht.
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Ausgaben von Die Tochter des Salzsieders

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

E-Book

Seitenzahl: 465

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