Like a Hurricane: The Indian Movement from Alcatraz to Wounded Knee
Buch von Paul Chaat Smith, Robert Allen Warrior
Titel: Like a Hurricane: The Indian Movement...
Paul Chaat Smith (Autor) , Robert Allen Warrior (Autor)
Verlag: The New Press
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384
ISBN: 9781565844025
Termin: September 1997
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Like a Hurricane: The Indian Movement from Alcatraz to Wounded Knee wurde bisher einmal bewertet.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Like a Hurricane: The Indian Movement from Alcatraz to Wounded Knee
- K.-G. Beck-Ewe
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19. April 2025 um 18:10
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It's the mid-1960s, and everyone is fighting back. Black Americans are fighting for civil rights, the counterculture is trying to subvert the Vietnam War, and women are fighting for their liberation.
Indians were fighting, too, though it's a fight too few have documented, and even fewer remember. At the time, newspapers and television broadcasts were filled with images of Indian activists staging dramatic events such as the seizure of Alcatraz in 1969, the storming of the Bureau of Indian Affairs building on the eve of Nixon's re-election in 1972, and the American Indian Movement (AIM)-supported seizure of Wounded Knee by the Oglala Sioux in 1973. Like a Hurricane puts these events into historical context and provides one of the first narrative accounts of that momentous period.
Unlike most other books written about American Indians, this book does not seek to persuade readers that government policies were cruel and misguided. Nor is it told from the perspective of outsiders looking in. Written by two American Indians, Paul Chaat Smith and Robert Allen Warrior, Like a Hurricane is a gripping account of how for a brief, but brilliant season Indians strategized to change the course and tone of American Indian-U.S. government interaction. Unwaveringly honest, it analyzes not only the period's successes but also its failures.
Smith and Warrior have gathered together the stories of both the leaders and foot soldiers of AIM, conservative tribal leaders, top White House aides, and the ordinary citizens caught up in the maelstrom of activity that would shape a new generation of political thought. Here are insider accounts of how local groups coalesced to form a national movement for change. Here, too, is a clear-eyed assessment of the period's key leaders: the fancy dance revolutionary Clyde Warrior, the enigmatic Hank Adams, and AIM leaders Dennis Banks and Russell Means. The result is a human story of drama, sacrifice, triumph, and tragedy that gives a ground-level view of events that forever changed the lives of Americans, particularly American Indians.
Eigene Beurteilung (Eigenzitat aus Amazon)
Es lohnt sich hier der Hinweis, dass dieses Buch von 1996, weswegen hier tatsächlich durchgängig die Bezeichnungen 'Indian' oder 'American Indian' verwendet werden, was heutzutage - auch wegen der Verwechslungsgefahr - nicht mehr üblich ist. Heute bezeichnet man die Mitglieder der 500 Nations in der Regel als 'Native Americans' und dieser Begriff vermittelt eine gewisse Homogenität, die natürlich in der Realität zwischen den verschiedenen Stämmen nicht wirklich gibt.
Die indianischen Widerstandsbewegungen der Nixonjahre rufen noch eine andere Unterscheidung auf, nämlich die der städtischen Indianer/innen und die derjenigen, die in den Reservaten lebten - wobei natürlich auch die Bedingungen in den unterschiedlichen Reservaten, Städten und Stadtteilen auch wieder zu Unterschieden führten, genau wie der Bildungsstand.
Im Mittelpunkt dieses Buchs steht das American Indian Movement (AIM), das sich zunächst aus der urbanen Studentenschaft rekrutierte, zum Teil in der zweiten Generation in nicht-traditionellen Verhältnissen lebte und später einen Teil der Selbstdarstellung von den Vorstellungen der Flower Power-Bewegung über die Spiritualität der 'Native Americans' übernahm, die viele traditionellen Indianer/innen eher fremd waren. Zum Teil arbeiteten sie auch mit Black Power (Black Panthers) und der Antikriegsbewegung zusammen, was spätestens bei der Belagerung von Wounded Knee, an der auch indianische Vietnamkriegsveteranen beteiligt waren, eine Rolle spielen sollte.
Das Buch beschreibt die Ereignisse um die Besetzung von Alcatraz in der San Francisco Bay (1967), den Monument Trail/Trail of Broken Treaties mit der Übernahme des Gebäudes des Bureau of Indian Affairs in Washington und schließlich die Besetzung von Wounded Knee zusammen mit den Ogala 1973. Dabei wird nicht nur deutlich, worum es den Aktivist/innen ging, sondern wie uneins die verschiedenen Indianergruppierungen mit Bezug auf den Aktivismus selbst gewesen sind - und auch die Aktivist/innen untereinander.
Außerdem zeigt das Buch, wie verstärkt die Medien zunächst durch die Aktivist/innen und dann auch durch die Bundes- und Staatsbehörden in deren Auseinandersetzungen genutzt werden - und wie auch die Gerichte als Waffen eingesetzt wurden - was man aktuell ja wieder verstärkt in den USA beobachten kann.
Wie auch aktuell im Zusammenhang mit Standing Rock, gingen auch damals die Aktivitäten der Indianer/innen vor dem Hintergrund anderer Ereignisse - Nixons Kampf um die Wiederwahl, Vietnamproteste und bei Wounded Knee die Watergate Affairs - in der Presse schnell unter, aber die damals angelegten Mechanismen und Taktiken wirken offensichtlich noch heute.
Durch viel Name Dropping und persönlichen Informationen, die nicht unbedingt zur Sache beitragen liest such dieses Buch leider stellenweise ziemlich zäh, aber wegen des historischen Inhalts und der bis heute gegebenen Relevanz lohnt sich das Durchhalten - insbesondere auch wegen der abschließenden Analysen und Interpretationen.
Ausgaben von Like a Hurricane: The Indian Movement from Alcatraz to Wounded Knee
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Update: 19. April 2025 um 18:29

