Monika Hauser: Nicht aufhören anzufangen

Buch von Chantal Louis

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Monika Hauser: Nicht aufhören anzufangen wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Monika Hauser: Nicht aufhören anzufangen

    Chantal Louis: Monika Hauser – Nicht aufhören anzufangen. Eine Ärztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen
    Das Buch beschreibt die bemerkenswerte und mutige Arbeit von Monika Hauser, der Gründerin von medica mondiale, einer Hilfsorganisation für Frauen.
    Klappentext
    Köln, November 1992: Die junge Gynäkologin Monika Hauser liest einen Artikel über Frauen, die im Bosnienkrieg systematisch vergewaltigt werden. Wenige Wochen später bricht die 33-jährige Südtiroler Ärztin auf nach Zenica – mitten ins Kriegsgebiet. Für sie steht außer Zweifel, dass die Opfer in Bosnien zusätzlich zur medizinischen auch psychologische Hilfe benötigen, um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Mit Hilfe lokaler Fachfrauen und finanzieller Unterstützung durch deutsche Spendengelder baut die »Frau des Jahres 1993« (ARD »Tagesthemen«) in Zenica das weltweit erste Therapiezentrum für kriegstraumatisierte Frauen auf. Was 1993 als Medica Zenica seinen Anfang nimmt, entwickelt sich in den kommenden 15 Jahren zu der international tätigen Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale, deren Geschichte untrennbar mit der Biographie ihrer Gründerin Monika Hauser verbunden ist. medica mondiale leistet in Kriegs- und Krisengebieten überlebenswichtige medizinische und psychologische Arbeit, die den Opfern sexualisierter Übergriffe eine neue Perspektive ermöglicht und so zum Aufbau gerechterer Gesellschaften beiträgt. Unter der Leitung von Monika Hauser engagiert sich die Organisation auch auf politischer Ebene, um denen eine Stimme zu geben, die viel zu selten gehört werden: den von Krieg und Gewalt traumatisierten Frauen.
    Über die Autorin (Amazon)
    Chantal Louis ist Diplom-Journalistin und seit 1994 als Autorin und Redakteurin für die Zeitschrift EMMA tätig. 2001 hat sie im Rahmen eines Stipendiums im westafrikanischen Benin zur Lage der Frauen recherchiert und berichtet. Als freie Journalistin arbeitet sie u. a. für WDR und Deutschlandfunk.
    Ergänzungen und Meinung
    Diese Lektüre hat mich wirklich beeindruckt. Statt des erwarteten „Oh je, die armen Frauen“-Buches empfing mich ein objektiv und dennoch spannend geschilderter Tatsachenbericht. Einerseits öffnet er einem die Augen und regt zum Nachdenken an, indem einige unschöne Dinge aufgedeckt werden, die wirklich passieren und schöngeredet werden. Zum Beispiel, dass in gewissen Ländern Vergewaltigungen im Krieg nur als eine „negative Nebenwirkung“ betrachtet und somit nicht bestraft werden (bzw. wurden). Andererseits wird einem klar, dass mit viel Durchhaltevermögen auch sehr viel erreichbar ist. Monika Hauser hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass Frauen in Krisengebieten ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen wollen.
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Besitzer des Buches 1

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