Der weiße Tiger

Buch von Aravind Adiga, Ingo Herzke

Cover zum Buch Der weiße Tiger

Titel: Der weiße Tiger

, (Übersetzer)

3,7 von 5 Sternen bei 14 Bewertungen

74,3% Zufriedenheit

Verlag: C.H.Beck

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 319

ISBN: 9783406715099

Termin: Oktober 2020

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der weiße Tiger

Der Roman zur gleichnamigen Netflix-Verfilmung! Balram Halwai – der «weiße Tiger» – erzählt uns mit unwiderstehlichem Charisma die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines unwahrscheinlichen Aufstiegs und beleuchtet dabei schonungslos die Abgründe der modernen indischen Kastengesellschaft. Balram kommt aus einem armen Dorf im Herzen Indiens. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und die Chance bekommt, für dessen Sohn in Delhi zu arbeiten. Hinter dem Steuer eines Honda City entdeckt Balram – und wir mit ihm – eine neue Welt. Balram sieht, wie seinesgleichen, die Diener, aber auch ihre reichen Herren mit ihrer Jagd nach Alkohol, Geld, Mädchen und Macht den Großen Hühnerkäfig der indischen Gesellschaft in Gang halten. Durch Balrams Augen sehen wir das Indien der Kakerlaken und Call Center, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen «weißen Tigers». Im Verlauf von sieben Nächten und in der Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten erzählt uns Balram von seiner Flucht aus dem Hühnerkäfig, dem Sklavendasein – eine Flucht, die ohne List und Blutvergießen nicht möglich ist. Eine Geschichte voll sprühendem Witz, Spannung und fragwürdiger Moral, erzählt in einem unnachahmlichen Ton. Keine Saris, keine exotischen Düfte und Gewürze, keine Tabla-Musik und Maharadschas – dies ist das Indien von heute. Und mehr als das. In seiner Kritik am Sklavendasein ist es ein Angriff der dritten auf die erste Welt. Amoralisch und respektlos, anrührend und absolut zeitnah – «Der weiße Tiger» ist ein aufregender, provozierender Roman mit Kultstatus. Ein moderner Klassiker, dessen Verfilmung durch Rami Bahrani zuletzt für großes Aufsehen gesorgt hat.
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Bewertungen

Der weiße Tiger wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der weiße Tiger

    • 9. Januar 2009 um 15:42
    Klappentext:
    Balram Halwai ist ein ungewöhnlicher Ich-Erzähler: Diener, Philosoph,
    Unternehmer, Mörder. Im Verlauf von sieben Nächten und in der Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten erzählt er uns die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines Erfolges
    - der ihm keineswegs in die Wiege gelegt war. Balram - der "weiße
    Tiger" - kommt aus einem Dorf im Herzen Indiens. Seine düsteren
    Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Hinter dem Steuer eines Honda City entdeckt Balram -
    und wir mit ihm - eine neue Welt. Balram sieht, wie seinesgleichen, die
    Diener, aber auch ihre reichen Herren mit ihrer Jagd nach Alkohol,
    Geld, Mädchen und Macht den Großen Hühnerkäfig der indischen
    Gesellschaft in Gang halten. Durch Balrams Augen sehen wir das Indien der Kakerlaken und Call Center, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen "weißen Tigers".
    Mit seinem ebenso unwiderstehlichen wie unerwarteten Charisma erzählt uns Balram von seiner Flucht aus dem Hühnerkäfig, dem Sklavendasein -
    eine Flucht, die ohne Blutvergießen nicht möglich ist. Eine Geschichte voller sprühendem Witz, Spannung und fragwürdiger Moral, erzählt in einem unnachahmlichen und fesselnden Ton. Keine Saris, keine exotischen
    Düfte und Gewürze, keine Tabla-Musik und Maharadschas - dies ist das
    Indien von heute. Und mehr als das. In seiner Kritik am Sklavendasein ist es ein Angriff der dritten auf die erste Welt. Amoralisch und respektlos, anrührend und absolut zeitnah
    Der Autor:
    Aravind Adiga, wurde 1974 in Madras geboren, wuchs teilweise in Sydney,
    Australien, auf, studierte englische Literatur an der Columbia
    University und am Magdalen College in Oxford. Er arbeitete als
    Korrespondent für die Zeitschrift Time und für die Financial Times.
    Er lebt - ohne Diener - in Mumbai, Indien.
    Sein erster Roman "Der weiße Tiger" erscheint in 16 Ländern und erhält im Oktober 2008 als vierter Debütant den begehrten Booker Prize.
    Das Buch hat den bookerprize 2008 erhalten
    Meine Meinung:
    Balram Halwai, Diener, Mörder und Unternehmer schreibt 7 Nächte lang an den chinesischen Ministerpräsidenten Jiabao. Grund ist der baldige Besuch Jiabaos.
    Balram möchte Jiabao vom wahren Indien erzählen, er will, dass der Ministerpräsident nicht nur die positiven Seiten Indiens kennenlernt.
    Und schon ist man mitten drin im modernen Leben von Indien - schonungslos, offen und auch mit Ironie erzählt Adiga von der Finsternis und dem Licht, von arm und reich.
    Er selbst gehört einer niederen Kaste an und wäre für ein Leben im Teehaus bestimmt. Aber er ist intelligent,kann lesen und so kommt er in die Dienste als Fahrer eines Großgrundbesitzer nach Delhi.
    Dort schildert Adiga das Großstadtleben und Balram lernt, wie man aus dem "Hühnerkäfig" ausbrechen kann.
    Ein absolut lesenswertes Buch, das von mir volle Punktzahl erhält.
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Ausgaben von Der weiße Tiger

Hardcover

Cover zum Buch Der weiße Tiger

Seitenzahl: 319

Taschenbuch

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Seitenzahl: 320

Hörbuch

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E-Book

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Seitenzahl: 319

Besitzer des Buches 40

Update: 25. Januar 2025 um 15:03