The Green Mile

Buch von Stephen King

Anzeige

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu The Green Mile

Die letzte Hinrichtung »The Green Mile« – so nennt sich der Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain. John Coffey wurde zum Tode verurteilt, weil er zwei Mädchen missbraucht und ermordet haben soll. Dem Hünen wohnt aber auch eine übernatürliche Kraft inne … Kann ein Mörder zugleich ein begnadeter Heiler sein? Und wenn ja, darf oder sollte man ihn dann töten? Verfilmt mit Oscar-Preisträger Tom Hanks. »So betörend und berührend wie gleichzeitig verstörend.« Entertainment Weekly
Weiterlesen

Serieninfos zu The Green Mile

The Green Mile ist der 6. Band der Green Mile Reihe. Sie umfasst 6 Teile und startete im Jahr 1996. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1999.

Über Stephen King

Der amerikanische Autor Stephen King kam 1947 in Portland zur Welt. Er durchlebte eine schwere, mit traumatischen Erlebnissen belastete Kindheit. Inspiriert von Science-Fiction- und Fantasy-Filmen verfasste er im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mehr zu Stephen King

Bewertungen

The Green Mile wurde insgesamt 139 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,7 Sternen.

(114)
(22)
(3)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu The Green Mile

    Mein 4. Buch von Stephen King.
    Man merkte schon deutlich, dass es sich hierbei um einen Sammelband handelt, da bestimmte Dinge sehr oft wiederholt werden, teilweise ganze Gespräche am Anfang eines neuen Kapitels. Generell war ich jedoch vom Heyne Verlag hier sehr enttäuscht. Obwohl auf dem Cover groß die Worte „Überarbeitete Neuauflage“ stehen, wimmelt das Buch vor Rechtschreibfehlern, Wortwiederholungen, es fehlen mittendrin Wörter und teilweise sogar Buchstaben mitten im Wort, die durch „>“ ersetzt wurden. Das war sicherlich nicht so von Stephen King geschrieben – man merkte sofort, dass es sich einfach um Flüchtigkeitsfehler handelt. Das zog sich über die gesamte Länge des Buches und ich fand es sehr anstrengend und auch frustrierend.
    Zum Inhalt muss ich nichts sagen denke ich. Anfangs war ich von den vielen Zeitsprüngen sehr verwirrt, das hat sich jedoch im Laufe der Geschichte gelegt. Irgendwann wurde die Geschichte dann doch recht stringent erzählt. Die teils vulgäre Sprache fand ich persönlich ein wenig gewöhnungsbedürftig, passte aber natürlich zu der Atmosphäre im Gefängnis. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das Buch recht langweilig gefunden hätte, hätte ich den Film nicht gekannt und gewusst, was mich noch erwartet. Denn die Geschichte mit der Maus und um Delacroix zieht sich schon sehr lang hin. Trotz der Tragik kamen bei mir leider auch keine Emotionen auf, außer Spannung im letzten Drittel des Buches.
    Die Charaktere sind wirklich toll gezeichnet und man kann sich die Freundschaft und den Zusammenhalt zwischen den Wärtern äußerst gut vorstellen – obwohl in meinem Kopf Paul Edgecombe eindeutig aussah wie Tom Hanks und ich auch ansonsten viele Filmbilder im Kopf hatte.
    Die Rahmenhandlung – also Pauls Zeit im Altersheim, sein Ärger mit einem der Pfleger dort und diese andere Sache – war dann doch schon sehr weit hergeholt und irgendwie auch zu viel des Guten, fand ich.
    Insgesamt jedoch ein schönes Buch, wenn man sich darauf einlassen kann, dass sehr lange irgendwie nicht viel passiert und das was dann passiert, sich im Bereich des Übernatürlichen abspielt.
    Weiterlesen
  • Rezension zu The Green Mile

    So, ich habe es auch getan: Mein erster Stephen King. Den Film kannte ich schon ( ) und nachdem ich mir lange eingeredet hatte, dass dieser Autor nichts für mich ist, durfte er mir jetzt endlich das Gegenteil beweisen. Was für ein Buch!!
    Meine Meinung:
    Schon nach wenigen Seiten hatte Stephen King mich völlig gefesselt und ich kann im Nachhinein nicht einmal so ganz genau sagen, warum. Lag es an dem steten Wechsel zwischen jetzt und damals, mit dem ein unwiderstehlicher Lesesog entsteht? Oder am Stil voller Witz, Feingefühl und unterschwelligen Schwingungen? Oder war es einfach unerklärliche Liebe auf den ersten Satz? Ich weiß es nicht. Aber gefesselt war ich von Stephen Kings ruhiger, tiefgründiger und einnehmender Art bis zur letzten Seite. Das war eines dieser Bücher, in denen ich mich einfach wohl gefühlt habe.
    Die Charaktere wollte ich unvoreingenommen angehen, aber sie haben mich dann natürlich doch an die Darsteller des Filmes - allen voran den genialen Tom Hanks - erinnert. Wobei ich mich früh fragen musste, ob Tom Hanks nun Paul Edgecombe gespielt oder Stephen King Tom Hanks geschrieben hat. Ich hatte noch nie einen Vergleich von Buch und Film, bei dem alles in mir derart "Passt!" geschrien hat! Aber wie dem auch sei. Auf alle Fälle war mir Paul unglaublich sympathisch! Das lag vor allem daran, dass er so menschlich war. Selbstverständlich für einen Menschen? Oooh nein! Zumindest nicht so. Was King hier an Charakterzeichnung betreibt, das ist ganz großes Kino! Paul ist voller Überzeugung und voller Zweifel, handelt richtig und falsch. Ich kann nicht in Worte fassen, wie großartig dieser Protagonist gestaltet ist! Auch die anderen Charaktere haben Tiefgang und sind durchweg und manchmal fast zu sehr greifbar. Glaubwürdigkeit? Volle Punktzahl!
    Obwohl ich die Handlung schon kannte, habe mitgefiebert und mitgelitten von der ersten bis zur letzten Seite! "The Green Mile" ist auch definitiv nicht zum Abschalten gedacht, im Gegenteil. Stephen King geht hier moralisch harten Tobak an und so schön und witzig und herzergreifend viele Szenen auch sind, schont er den Leser nicht. Ich tendiere nicht zum emotionalen Seitentauchgang, aber das Buch ging mir wirklich nahe. Kann man Sympathien für vielfache Mörder entwickeln? Darf man das? Wie sollten Vertreter des Staates mit denen umgehen, die bei ihren schrecklichen Taten doch auch keine Gnade gezeigt haben? Ich liebe Bücher, die man nicht einfach "nur" liest, sondern die einem - in welcher Form auch immer - etwas geben und das tut "The Green Mile" definitiv. Die Handlung ist spannend, sie ist bewegend und berührend und ergreifend und zu vieles, um es hier in Worte fassen zu können.
    Fazit:
    Mit einzigartig einnehmender Art präsentiert Stephen King greifbare Charaktere, eine bewegende Handlung und viele moralische Anreize zum Nachdenken. Genial!
    Weiterlesen
  • Rezension zu The Green Mile

    So. Meinereiner ist auch seit 2 Tagen durch.
    Erzählt wird die Geschichte der Ereignisse des Jahres 1932 auf der "Green Mile", dem Todestrakt des Cold Mountain Staatsgefängnisses.
    Als Erzähler in der ersten Person fungiert hier Paul Edgecombe, der Oberwärter der Green Mile, der im Altersheim diese Geschichte für die Nachwelt festhält. Zunächst ist das Buch ein wenig wirr. Als wüsste Edgecombe nicht so recht, wie er anfangen soll. Und genau das wird im Verlauf der Erzählung auch als Begründung für anfängliche Zeitsprünge angegeben. Finde ich persönlich ziemlich gut gemacht.
    Im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer und immer flüssiger, nur noch zu Beginn der jeweiligen EInzelbücher (ursprünglich erschienen als Romanreihe bzw. Novellenreihe), springt Paul in die Gegenwart, wo er dann sein Leben im Alterheim schildert, seine Gedanken zum bisher Geschriebenen und zu dem, was noch kommt.
    Dabei werden zunächst die Charaktere vorgestellt - wie bei Stephen King typisch - sind sie stark in schwarz und weiß geteilt, allerdings nicht so sehr, wie in anderen King Romanen.
    Den Mittelpunkt der Geschichte stellt John Coffey dar - "Wie das Getränk, Boss. Nur anders geschrieben." - ein 2 Meter großer, geistig behinderter, Farbiger, der für den Mord an 2 kleinen Mädchen verurteilt wurde und mit seinen besonderen Gaben das Leben aller Wärter und Insassen verändert. Kurz gesagt: Plötzlich haben es die Wärter nicht mehr mit Monstern zu tun, sondern mit guten Menschen. Während in ihren eigenen Reihen ein Monster auftaucht. Und eine Maus. Darüber verrate ich aber an dieser Stelle nicht mehr. ;-)
    SIe erkennen den Wahnsinn des Rassendenkens und der Todesstrafe, die Kraft der Hoffnung und ihre Ohnmacht, das System zu schlagen.
    Bei uns ist das Thema der Todesstrafe vielleicht nicht ganz so brisant, auf die USA bezogen aber ist die Geschichte sehr, sehr kritisch und appellativ zu verstehen.
    Eine großartige, unheimlich traurige Geschichte, die man - auch als King Gegner - unbedingt lesen sollte. Oder zumindest den Film anschauen, der sich sehr nah am Buch orientiert.
    Von mir gibt es auf jeden Fall LOCKER volle 5 Sterne.
    Weiterlesen
Anzeige

Ausgaben von The Green Mile

Taschenbuch

Seitenzahl: 592

Gebundene Ausgabe

 

E-Book

Seitenzahl: 484

The Green Mile in anderen Sprachen

  • Deutsch: The Green Mile (Details)
  • Englisch: The Green Mile (Details)

Ähnliche Bücher wie The Green Mile

Besitzer des Buches 439

Update: