Eine kleine Schwindelei

Buch von Rosanna Pike, Susanne Höbel

Cover zum Buch Eine kleine Schwindelei

Titel: Eine kleine Schwindelei

, (Übersetzer)

4,3 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Verlag: HarperCollins Hardcover

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 416

ISBN: 9783365014844

Termin: Neuerscheinung August 2026

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Eine kleine Schwindelei

Tudor-England, wie Sie noch nie von ihm gelesen haben, samt unvergesslicher Hel din – Tibb Ingleby! Die erste Regel des Landstreicherlebens: Bleib nicht zu lange an einem Ort, sonst fällt es den Mistkerlen auf Tibb Ingleby hat nichts: kein Zuhause, keine Familie, niemanden, der sie beschützt – nur die Regeln, die ihre Mutter sie gelehrt hat. Als junge Vagabundin trickst sie sich durchs Leben, naiv, aber alles andere als dumm, furchtlos, aber mit einer gehörigen Portion Misstrauen gegenüber der Welt, allen voran den Männern darin. Doch auf ihrem Weg durch die Wälder und Felder des spätmittelalterlichen England trifft sie nicht zuletzt auf ebenso verlorene wie liebenswerte Außenseiter, Ausreißer und Schausteller. Tibb lernt, dass ein Zuhause nicht unbedingt ein Dach über dem Kopf bedeutet. Und endlich nicht mehr allein, wagt sie ihre bisher größte Schwindelei. Pikes Debütroman ist unglaublich frech und gleichzeitig so tief bewegend wie zeitlos. »Tibb Inglebys frische, respektlose Stimme ist schlichtweg brillant.« Bonnie Garmus, Autorin von Eine Frage der Chemie » Eine kleine Schwindelei ist witzig, sprachlich einfallsreich und wütend über all die richtigen Dinge.« Sandra Newman, Autorin von Julia »Versuchen Sie gar nicht erst, sich der ungezügelten Energie und dem frechen Humor dieses schelmischen Tudor-Romans zu entziehen – erzählt aus der Perspektive der großherzigen, fluchfreudigen Tibb. « The Bookseller, Editor’s Choice Sunday-Times-Bestseller Nominiert für den Women’s Prize for Fiction Shortlist des Winston Graham Historical Fiction Prize
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Bewertungen

Eine kleine Schwindelei wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Eine kleine Schwindelei

    • 15. September 2026 um 09:04
    Ein Frauenschicksal im 15. Jahrhundert - Licht und Schatten
    Cover:
    Eine junge Frau schaut zum Himmel hinauf. Nur die obere Hälfte des Gesichts ist zu sehen.
    Thema:
    Es rührt mich zu Tränen, was der Hauptperson gleich zu Beginn widerfährt.
    Man hofft und bangt mit ihr, daß alles besser wird.
    Sie arbeitet schließlich als "Perle" bei Sir Perero. Diese Rolle hilft ihr später sehr, um den Traum von Ma, der jetzt ihrer ist, zu erfüllen und Wirklichkeit werden zu lassen.
    Schreibstil:
    Oft führt sie Selbstgespräche, denn sie ist sehr oft alleine
    Häufig Zwiesprache mit der "Ma" im Jenseits, die nicht perfekt aber fürsorglich gegenüber ihrer geliebten Tochter war.
    Figuren:
    Zwei liebevolle Partner finden zu ihr. Zuerst Ivo, dann Ambrose.
    Zwischendurch hungert sie.
    Viele Bösewichte (Mistkerle) wie Father Brian, Farmer O, Lord F. aber ganz besonders der niederträchtige, verlogene Schuhmacher, ein "Freund", spielen den Leidensgenossen von lovely Tibb und/ oder ihrer Ma übelst mit. Aber auch grausame mächtige Damen wie die Königinmutter Margret dominieren diese dunkle Zeit im Mittelalter.
    Authentisch:
    Durchaus, da die Schriftstellerin extra zusätzliche Beratung zum zeitgeschichtlichen Background hatte (siehe Danksagung und Vorwort).
    Autorin:
    Rosanna Pike studierte English literature at Exeter University. Sie ist: a graduate of Curtis Brown Creative and the Faber Academy.
    Übersetzer:
    Susanne Hoebel übersetzt seit dreißig Werke aus dem Englischen, z.B. William Faulkner, Nadine Gordimer, John Updike, Graham Swift, Janet Lewis, Vita Sackville-West, Amor Towles.
    Meinung/Kritik:
    Die Situation in GB wird schließlich zunehmend unerträglicher und auch lebensgefährlicher. Der Freundeskreis um T. verlässt England. Die neue Heimat ist eine Insel im Süden (fiktiv oder wirklich). Dort geht der Überlebenskampf weiter.
    Empfehlung für andere Leser:
    Nicht für schwache Nerven geeignet. Dieser Roman geht unter die Haut.
    Fazit:
    Trotz Ende gut, alles gut. Es muss ein grausamer harter Überlebenskampf in dieser dunklen Zeit vor allem für die ärmsten Frauen und deren Töchter gewesen sein.
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  • Rezension zu Eine kleine Schwindelei

    • 30. August 2026 um 10:29
    Klappentext
    Tibb Ingleby hat nichts: kein Zuhause, keine Familie, niemanden, der sie beschützt - nur die Regeln, die ihre Mutter sie gelehrt hat. Als junge Vagabundin trickst sie sich durchs Leben, naiv, aber alles andere als dumm, furchtlos, aber mit einer gehörigen Portion Misstrauen gegenüber der Welt, allen voran den Männern darin. Doch auf ihrem Weg durch die Wälder und Felder des spätmittelalterlichen England trifft sie nicht zuletzt auf ebenso verlorene wie liebenswerte Außenseiter, Ausreißer und Schausteller. Tibb lernt, dass ein Zuhause nicht unbedingt ein Dach über dem Kopf bedeutet. Und endlich nicht mehr allein, wagt sie ihre bisher größte Schwindelei.
    Über die Autorin
    Rosanna Pike studierte Englische Literatur an der Universität Exeter. Sie ist Absolventin der Schreibschule Curtis Brown Creative und der Faber Academy. Sie lebt mit ihrer Familie im Südwesten Londons.
    Mein persönliches Fazit
    Ich fand die Geschichte sehr amüsant zu lesen. Tibb ist sarkastisch, vorsichtig und bedingt durch ihre Lebenserfahrungen auch ganz schön zynisch. Gleichzeitig ist sie aber auch großherzig, unheimlich loyal ihren Freunden gegenüber, gewitzt und wahnsinnig bauernschlau. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, was manchmal zu sehr anrührenden Szenen führt und ihr dagegen manchmal auch wirklichen Ärger einbringt.
    Da Tibb die Erzählerin der Geschichte ist und sie nie eine Schulbildung erhalten ist, ist der Erzählstil eher einfach gehalten. Es klingt häufig sehr unschuldig, fast schon kindlich, was Tibb uns Lesern dort erzählt. Dabei verstecken sich hinter diesen Umschreibungen die Abgründe, die den Menschen ganz unten in der Gesellschaft begegnen. So manchen Satz musste ich zweimal lesen und die versteckte Brutalität erst einmal sacken lassen.
    In der ersten Hälfte fand ich das Buch am stärksten. Tibb ist vom Leben gezwungen stark zu sein und zerbricht fast an dieser Aufgabe. Da ist so viel Angst, Verzweiflung und Zerbrechlichkeit und Einsamkeit. Mit dem Erscheinen von Ivo in Tibbs Leben kommt aber auch eine große Zuneigung dazu.
    Ein wenig hadere ich mit der doch recht eindeutigen Zuordnung der Figuren. Gut und Böse sind schnell zuzuordnen, aber es gibt eigentlich nichts dazwischen. Ich hätte mir da ein bisschen mehr Differenzierung gewünscht.
    Die Auflösung des Schwindels ist mir dann allerdings viel zu platt und hat etwas von dem finalen Zeugen, der bei Barbara Salesch in letzter Sekunde in den Gerichtssaal stürmt. Das wird der gewitzten übrigen Geschichte leider überhaupt nicht gerecht. Gleichzeitig hat mich aber auch gefreut, dass Tibb nicht auf dem Scheiterhaufen gelandet ist, weil ich sie mit ihrer unschuldigen, vorwitzigen und bauernschlauen Art schon sehr ins Herz geschlossen habe.
    Das Buch hat ein paar kleine Schwächen, macht aber viel mit seinem unkonventionellen Charme wieder wett, so dass es am Ende wirklich Spaß gemacht hat mit Tibb und Freunden durch die Lande zu ziehen und sie bei ihrem Schwindel zu begleiten.
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Ausgaben von Eine kleine Schwindelei

Hardcover

Cover zum Buch Eine kleine Schwindelei

Seitenzahl: 416

Taschenbuch

Cover zum Buch A Little Trickerie

Seitenzahl: 384

Eine kleine Schwindelei in anderen Sprachen

  • Deutsch: Eine kleine Schwindelei (Details)
  • Englisch: A Little Trickerie (Details)

Besitzer des Buches 2

Update: 15. September 2026 um 09:08