Kiss me in Orange
Buch von Alix Bente
Titel: Kiss me in Orange
Alix Bente (Autor)
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Format: Broschiert
Seitenzahl: 352
ISBN: 9783548074696
Termin: Neuerscheinung August 2026
Aktion
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Kurzmeinung
Juanla Schuld, Vergebung und die ganz große Liebe
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Kiss me in Orange
Friends to Chaos to Lovers Emma hatte einen Plan: den Herbst in ihrer Heimatstadt Goldried verbringen, dort ihrer schwangeren Schwester im Café helfen und nebenbei ihr gebrochenes Herz heilen. Besonders wichtig dabei: Unter keinen Umständen an ihren früheren besten Freund Niclas denken. Ein wirklich guter Plan – bis es an der Tür klingelt und Niclas vor ihr steht. Siebenhundert Kilometer von Berlin entfernt, drei Monate nach dem Kuss, über den sie beide nicht sprechen, und mit dem unerschütterlichen Charme eines Mannes, den das halbe Dorf bereits ins Herz geschlossen hat. Während um Emma herum alles in Herbstromantik versinkt, fällt es ihr zunehmend schwer, Niclas auf Abstand zu halten ... Für alle, die im Herbst Harry und Sally gucken und den Gilmore Girls-Marathon starten. Wer humorvolle und romantische Geschichten mit Protagonisten um die 30 liebt, findet hier seinen perfekten Herbst-Read.
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Bewertungen
Kiss me in Orange wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3 Sternen.
Meinungen
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Schuld, Vergebung und die ganz große Liebe
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Kiss me in Orange
- Chiralu
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7. September 2026 um 10:34
Leider nein... ein Herbstroman mit zu wenig Tiefe und HandlungWeiterlesen
"Kiss me in Orange" habe ich bereits vor ein paar Tagen beendet und als ich nun mit dieser Bewertung anfangen wollte, musste ich mich erst einmal fragen, was in diesem Buch eigentlich passiert ist.
Und ich glaube, genau das trifft auch schon den Kern meiner Bewertung. Wer auch immer meine Rezension liest, bitte versteh es nicht falsch, es ist bestimmt kein schlechtes Buch und vielleicht ist es für euch sogar ein Jahreshighlight, mich konnte es jedoch nicht überzeugen. Für mich persönlich ist es kein Buch, dass im Gedächtnis bleibt. Um genau zu sein, habe ich es beendet und die Geschichte anschließend schon fast wieder vergessen.
Das liegt meiner Meinung nach daran, dass im Verlauf der Geschichte nicht viel passiert ist, was mich wirklich in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte war durchgängig nett, aber mir fehlten die großen Emotionen, vielleicht ein überraschender Plottwist oder aber irgendetwas anderes, dass mich wirklich fesselt. Außerdem fand ich, dass die Geschichte zwischendurch einfach auch einige Längen hatten, die etwas zäh waren...
Vielleicht konnte mich die Geschichte auch nicht richtig abholen, weil ich mit den beiden Charakteren nicht hundertprozentig sympathisieren konnte. Niklas fand ich zu Beginn sehr aufdringlich und penetrant. Im Verlauf der Geschichte gab er mir dann "Golden Retriever-Vibes", da er für Emma gefühlt alles macht. Während die einen in ihm vielleicht eine Green-Flag sehen, fehlte mir hier Persönlichkeit. Auch Emma konnte mich nicht ganz überzeugen. Das größte Problem, dass ich mit den beiden Protagonisten hatte, war aber wohl einfach, dass ich deren Problem nicht nachvollziehen konnte. Mensch Leute, redet doch mal miteinander?! Aber wenn ein ehrliches Gespräch bereits alles gelöst hätte, wäre die Geschichte natürlich dementsprechend kurz ausgefallen. So war sie für mich jedoch unnötig in die Länge gezogen...
Das Kleinstadtfeeling und die Herbststimmung waren nett, aber auch hier: Leider hat mir nett alleine nicht gereicht.
Deshalb, und es tut mir wirklich leid, ist das Buch für mich persönlich ein "Nein" und keine Empfehlung... -
Rezension zu Kiss me in Orange
- Juanla
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2. September 2026 um 18:50
Allein das wunderschöne sowie herbstliche Cover des Romans „Kiss me in Orange“ von Alix Bente stimmt auf diesen cozy Wohlfühlroman ein.Weiterlesen
Emma und Niclas haben sich vor längerer Zeit in Berlin kennengelernt und sind seit diesem Tag beste Freunde. Als Emma sich in Niclas verliebt, ist ihr bewusst, dass die Gefühle einseitig sind. Oder vielleicht doch nicht? Was in Berlin seinen Anfang nimmt, findet seinen Schauplatz in der gemütlichen Stadt Goldried an der Mosel. Denn dorthin flüchtet Emma mehr oder weniger, als sie ihrer Schwester während deren Schwangerschaft im Café unter die Arme greift. Ihrer Schwester Amara gehört das „Butternut Bean“, welches sich im Ort nicht nur großer Beliebtheit erfreut; beim Lesen bekommt man direkt das Gefühl vermittelt, dass die meisten Bewohner sich hier regelmäßig treffen. Und das nicht nur zum Kaffeetrinken. Auch Veranstaltungen werden hier abgehalten und die Bewohner kommen ins Gespräch.
Als auf einmal Niclas vor ihrer Tür steht und sich entschuldigen möchte, fühlt sich Emma so vor den Kopf gestoßen, dass sie ihn abweist. Aber ein Mann, der liebt, gibt nicht auf.
So lernen wir im Laufe dieser teilweise recht tiefgründigen Geschichte die beiden Protagonisten näher kennen. Erzählt wird jeweils aus der Ich-Perspektive, sowohl von Emma als auch von Niclas.
Emma ist in Goldried geboren und aufgewachsen. Da sie eine etwas dunklere Hautfarbe und dunkle Locken hat, fühlte sie sich als Kind und junge Erwachsene wie eine Exotin in dem Ort. Als Kind hat sie Verlusterfahrungen gemacht, die sie bis heute prägen, und viele ihrer Grundannahmen sind nicht mehr aktuell.
Niclas ist Doktor und hat nach einem kürzlichen Fauxpas erst einmal Urlaub. Auch er hat seine Erfahrungen aus der Kindheit noch nicht verarbeitet und bringt seine erlernten Verhaltensmuster in die Story ein. Wenn seine Sorgen und Nöte mit denen von Emma zusammentreffen, kommt es zu Missverständnissen, bei denen beide sich in ihren Gedankenschleifen verfangen. Es ist sehr interessant zu erfahren, wie beide auf der einen Seite mit ihren Problemen umgehen und wie auf der anderen Seite neue sowie unbekannte Gedanken- und Verhaltensmuster am Wachsen sind.
Auch die Nebenfiguren werden ihrer Funktion gerecht, denn sie sind ein gut aufeinander eingespieltes Ensemble. Sie drängen sich nie unangenehm in den Vordergrund, sondern bereichern die Liebesgeschichte mit ihrer Wärme, ihrem Humor und ihrer Loyalität. Sie machen die Welt, in der Emma und Niclas sich näherkommen, lebendig und liebenswert.
Die Nebenhandlungen, wie zum Beispiel ein Theaterstück, welches im Herbst aufgeführt wird, oder eine Kürbis-Challenge, bringen Schwung in die Story und sorgen für ein warmes Gefühl und eine leichte Prise Humor. Letzterer entsteht durch einen gewissen Sprachwitz, sympathische Alltagsbeobachtungen und die Dynamik innerhalb der Freundesclique. Der Roman liest sich deshalb trotz des emotionalen Liebeschaos immer leicht, warm und locker.
Die herbstliche Symbolik fängt Emmas Gemütszustand gut ein. Ihre Gefühle, die oftmals Achterbahn fahren, werden auf diese Weise gut kanalisiert. Auf der anderen Seite finden wir die Dinge, die den Herbst so zauberhaft machen, wie z. B. Tee, Decken, warmes Licht und Lichterketten, was insgesamt der Story einen wunderbaren Rahmen verleiht.
Alix Bente versteht es, Spannung aufzubauen. Die Spannungskurve ist jedoch nicht ständig gleichmäßig, sie verläuft eher wellenförmig. Wenn es heiß hergeht, nutzt sie kurze Sätze, laute Ausrufe und getriebene Verben. In den romantischen Szenen sind ihre Sätze stärker gedehnt; sie beschreibt die Körper, die Annäherungen und die optischen Eindrücke – ohne in Spicy-Szenen zu verfallen, sondern um durch atmosphärische Bilder eine Nähe zu den Protagonisten zu erzeugen.
Ihr Schreibstil lässt sich auch als sehr atmosphärisch beschreiben, denn Einrichtungen und Umgebungen werden sehr präzise dargestellt, um sofort Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Auch Gerüche und Empfindungen werden so eingebaut, dass ich mich beim Lesen direkt in die Szene gezogen fühle („Der Wind bringt kalte Herbstluft mit sich“, „Es duftet nach würzigem Tee“). Und auch in den emotionalen Szenen versteht sie es, romantische Momente, die intensiv und prickelnd beschrieben werden, so einzusetzen, dass man beim Lesen fast das Gefühl bekommt, im Kino zu sein. So verwendet sie Sätze wie: „Adrenalin sprudelt durch meine Adern“ oder „Das Dröhnen meines Herzschlags in den Ohren“.
Fazit: Wer gern romantische Geschichten liest, die zur gemütlichen Herbstzeit spielen, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Von mir bekommt „Kiss me in Orange“ eine absolute Leseempfehlung!
Ausgaben von Kiss me in Orange
Besitzer des Buches 1
Update: 7. September 2026 um 10:34
