Der Götter Inferno. Ad Infernum

Buch von Marc Stehle, Uwe Jarling, Stefanie Brandt

Cover zum Buch Der Götter Inferno. Ad Infernum

Titel: Der Götter Inferno. Ad Infernum

, (Illustrator) , (Herausgeber)

3,8 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: Marc Stehle

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 737

ISBN: 9783982767925

Termin: Neuerscheinung September 2025

Aktion

  • Kurzmeinung

    Nika263
    Wer düstere, wortgewandte und wortgewaltige Geschichten mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
  • Cover zum Buch Dunkler Herrscher: Ära der Dämmerung Cover zum Buch Dunkler Herrscher: Königreich der Nacht Cover zum Buch Dunkler Herrscher: Fürsten des Abgrunds

Zusammenfassung

Über Marc Stehle

Marc Stehle wurde 1986 in Singen am Bodensee geboren und entdeckte in bereits frühen Jahren die Faszination und Liebe nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Schreiben für sich. Mehr zu Marc Stehle

Bewertungen

Der Götter Inferno. Ad Infernum wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

  • Wer düstere, wortgewandte und wortgewaltige Geschichten mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

    Nika263

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Götter Inferno. Ad Infernum

    • 6. September 2026 um 14:00
    Ein fesselndes Leseerlebnis mit verschiedenen Göttern, Engeln, Monstern und mehr - 4/5 Sterne!
    Von jetzt auf gleich befindet sich Wolf Richter an einem fremden Ort und wird ohne Erinnerungen von Monstern und etwas Unbekanntem verfolgt. Auf der Suche nach der Wahrheit trifft er auf Engel und alte Gottheiten.
    “Welcher Ort wäre hier, in der Hölle, schon sicher?” -Wolf
    Dieses massive Fantasy-Buch war ein großes Abenteuer, bei dem man sich gefühlt hat, als würde man in eine Traumwelt fallen und am Ende wieder aufwachen, weil so viele unfassbare Dinge geschehen und so viele verschiedene Mythen vermischt werden. Damit wird einem als Leser einmal mehr klar, dass der Kreativität von Autoren keine Grenzen gesetzt sind. Der griechische Gott Morpheus? Mjölnir aus der nordischen Mythologie? Oder gar Engel, die Hölle oder andere mystische Wesen und Ungeheuer aus der Vergangenheit oder anderen Kulturen? Sie alle erfüllen einen Sinn, wodurch die Geschichte unvorhersehbar wird.
    Besonders die Mystik hat mir dabei sehr gut gefallen. Immer wieder werden neue Geheimnisse aufgeworfen und man weiß lange nicht, was hinter Wolfs Situation steckt oder wem er überhaupt vertrauen kann. Die Welt wirkt dadurch riesig und gleichzeitig unglaublich rätselhaft. Gerade die verschiedenen Plottwists haben dafür gesorgt, dass ich meine bisherigen Vermutungen immer wieder überdenken musste. Einige Entwicklungen kamen für mich völlig unerwartet, während andere im Nachhinein erstaunlich gut zu den zuvor gelegten Hinweisen gepasst haben. Dadurch hatte die Geschichte trotz ihrer Länge immer wieder Momente, in denen ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die verschiedenen Buchabschnitte haben dem ganzen einen Rahmen gegeben und nach und nach lernen wir die Welt, in der Wolf herumirrt und Gefahren überleben wird, kennen, wodurch das Thema “Infernum” oder “Hölle” eine ganz neue Bedeutung bekommt.
    Allerdings gibt es auch unglaublich viele Charaktere, wodurch es mir nicht immer leichtgefallen ist, den Überblick zu behalten. Gerade weil viele von ihnen ihre eigenen Geschichten, Hintergründe und Verbindungen mitbringen, musste ich mich teilweise erst wieder orientieren, wer eigentlich zu wem gehört und welche Rolle die jeweilige Person spielt. Zum Glück kennt man als Fantasy-Leser die meisten Götter oder Ungeheuer und sogar ein paar Waffen, was ein Genuss in dieser Welt war. Gleichzeitig sind genau diese vielen Figuren ein wichtiger Bestandteil der Geschichte und sorgen dafür, dass die Welt lebendig und abwechslungsreich wirkt. Nicht zuletzt bekommt unser Protagonist schon von der ersten Seite Tiefe und einen authentischen, fehlerbehafteten Charakter, der erwachsen ist. Das hat mir teilweise besonders gut gefallen, weil ich sonst eher im Bereich Romantasy unterwegs bin, und sich diese High Fantasy, wo sich nur auf die Personen und die fesselnde Story konzentriert wird, von anderen absetzt.
    Trotzdem hat es sich stellenweise gezogen und wenn die Spannung einmal abflaut, ist es schwierig, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. So ging es mir zum Beispiel nach Wolfs Flucht vor den Ungeheuern und dem Aufeinandertreffen mit den ersten mystischen Wesen. Hinzu kommt der Schreibstil, der die Action sehr gut rüberbringt, aber für mich bei normalen Gesprächen zu holprig ist, weshalb ich mich nach und nach daran gewöhnen musste. Der kleine Cliffhanger zum Schluss bereitet einen möglichen zweiten Band mit einer Reihe von neuen Abenteuern und Aufgaben perfekt vor. Wenn man am Ende auf die mehr als 700 Seiten zurückblickt, bereut man keine einzelne davon und Lesespaß war fast immer gegeben.
    Insgesamt hat mich der Roman mit seiner außergewöhnlichen Mischung aus Mythologien, Monstern, Göttern und Engeln vor allem durch seine Ideen und seine unvorhersehbare Handlung beeindruckt.
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  • Rezension zu Der Götter Inferno. Ad Infernum

    • 8. August 2026 um 23:06
    Marc Stehle - Der Götter Inferno 1: Ad InfernumWorum geht es?Lasst alle Hoffnung fahren.
    Von einem Moment auf den anderen findet sich Wolf Richter in einem wahrgewordenen Albtraum wieder. Von Ungeheuern gejagt und ohne jede Erinnerung daran, wie er in die sich immer weiter zuspitzenden Ereignisse hineingezogen wurde, wird er nicht nur mit alten Gottheiten und grausamen Engeln, sondern auch einer lang vergessenen Wahrheit konfrontiert, welche die Zukunft der gesamten Menschheit für immer verändern könnte:
    »Ihr Menschen denkt, die Hölle sei ein Ort der Strafe, an dem die Verdammten bis in alle Ewigkeit für das leiden müssen, was sie im Leben verbrochen haben. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit, es ist nicht einmal der vorrangige Zweck dieses Reiches. Nein, sie ist das Gefängnis der alten Gottheiten. Aller alten Gottheiten. Asen und Wanen, Olympier und Titanen, die mesopotamischen Anunnaki und die ägyptischen Nilgötter. Die Òrìṣà, die Loa und all die anderen Götter und Geister Afrikas wirst du hier ebenso finden wie die des fernen Ostens oder Westens. Sie und all jene Monster und Dämonen, welche einst Menschen wie Götter gleichermaßen heimgesucht haben.«
    Wolf wird kämpfen und sich entscheiden müssen – und erfahren, dass die schrecklichsten Dämonen nicht jene der Hölle, sondern die seiner eigenen Verfehlungen sind.
    Quelle: Klappentext
    Was hat mir gefallen? Was nicht?Das Buch führt den Leser ins Traumland, anschließend in den ersten und zweiten Höllenkreis. Wobei über die Hälfte des Buches im zweiten Höllenkreis der Wollust spielt. Wer dort auf Romantasy hofft, hat seine Rechnung nicht mit der Hölle gemacht.
    Der Hauptprotagonist Wolf trifft auf seiner unfreiwilligen Reise durch die Unterwelt auf viele Götter der verschiedensten Mythologien, den dazugehörigen Dämonen und Monstern. Diese sind überwiegend grausam, bösartig, dunkel.
    Leider konnte ich keine Bindung zu Wolf aufbauen. Sein größtes Rätsel bleibt, wie er bloß in die Sache reingeraten ist. Warum ist er für die Rettung der Götter und irgendwie auch der Welt zuständig? Dies Rätsel mit ihm zu lösen, ist durchaus spannend, aber Wolf bleibt farblos.
    In der Unterwelt trifft Wolf auf die Kriegergöttin Thrud. Zu ihr gibt es mehr Geschichte, mehr Farbe. Er sucht einen Ausgang, sie die Rettung der Götter. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Thrud hat einen Plan, ein Konzept. Jedoch weiht sie Wolf und damit den Leser nicht wirklich ein. Also läuft Wolf mit oder hinterher.
    Der Autor hat sich intensiv mit den verschiedensten Göttern befasst und hält mit seinem Wissen nicht zurück. Damit wird es insbesondere im dritten Höllenkreis etwas langatmig. Scheinbar musste jede Gottheit, die irgendwie mit Liebe im Zusammenhang steht, in der Geschichte einen Auftritt haben.
    FazitDas Buch greift auf die „Göttliche Komödie“ von Dante Alighieri zurück. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer düstere, wortgewandte und wortgewaltige Geschichten mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
    3,5 von 5 Sternen
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Ausgaben von Der Götter Inferno. Ad Infernum

Taschenbuch

Cover zum Buch Der Götter Inferno. Ad Infernum

Seitenzahl: 737

E-Book

Cover zum Buch Der Götter Inferno. Ad Infernum

Seitenzahl: 878

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Update: 6. September 2026 um 14:00