Kaltes Versprechen
Buch von Katharina Peters
Titel: Kaltes Versprechen
Katharina Peters (Autor)
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Format: Broschiert
Seitenzahl: 416
ISBN: 9783746642826
Termin: Neuerscheinung Juli 2026
Aktion
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Kurzmeinung
Sweatpie Geniales Crossover, mit Tiefe & Verstand. -
Kurzmeinung
carola1475 Der Reihenauftakt macht Lust auf mehr
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Kaltes Versprechen
Wer sorgt für Gerechtigkeit in einer Welt, in der die Guten zu Schuldigen werden? Als die Kriminalpsychologin Hannah Jakob tot am Fuß einer Treppe gefunden wird, spricht zunächst alles für einen tragischen Unfall. Doch Kommissarin Rebekka Just spürt sofort, dass etwas nicht stimmt. Gerade erst hat Rebekka ihre neue Stelle bei der Mordkommission Hamburg angetreten, und mit ihren Ermittlungen zum Fall Jakob macht sie sich keine Freunde. Dann bekommt sie Hilfe von einem Mann, der sich jenseits von Recht und Gesetz bewegt – Krølle. Gemeinsam stoßen sie auf ein gefährliches Netz aus Lügen. Und auf eine Wahrheit, für die jemand bereit ist, erneut zu töten. Ein Fall, der unsere Vorstellungen von Gut und Böse in ihren Grundfesten erschüttert – von Bestsellerautorin Katharina Peters
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Über Katharina Peters
1960 wurde die Autorin Manuela Kuck, die unter dem Pseudonym Katharina Peters mehrere Krimireihen verfasste, in Wolfsburg geboren. Ihre Verbundenheit mit dem Meer, besonders mit der Ostsee, beeinflusste ihre Bücher. Mehr zu Katharina Peters
Bewertungen
Kaltes Versprechen wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.
Meinungen
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Geniales Crossover, mit Tiefe & Verstand. -
Der Reihenauftakt macht Lust auf mehr
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Kaltes Versprechen
- Sweatpie
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1. August 2026 um 18:29
Geniales Crossover am Abgrund:Weiterlesen
Wenn etablierte Ostsee-Krimis auf ein neues Thriller-Duo treffen
Warum wollte ich dieses Buch lesen?
Krimis und Thriller sind einfach mein absolutes Lieblingsgenre.
Obwohl ich die Ostsee-Krimis von Katharina Peters vom Sehen kannte, hatte ich seltsamerweise nie den Drang verspürt, sie zu lesen.
Bei diesem Buch war es anders, auch wenn ich anfangs wie die Katze um den heißen Brei herumgeschlichen bin.
Das Cover verrät nicht viel, und der Titel gewann erst nach dem Lesen an Bedeutung.
Ausschlaggebende Motivation war letztendlich der packende Klappentext, weshalb ich beim Verlag ein Leseexemplar erbeten habe – und ich wurde nicht enttäuscht.
Worum geht’s?
Der Klappentext bleibt vage, doch die Story bietet viel mehr Dynamik: Rebekka Just übernimmt als jüngste Kollegin direkt die Leitung im LKA Hamburg, um den Todesfall der Kriminalpsychologin Hannah Jakob aufzuklären. Gegen interne Widerstände im Team muss sie sich behaupten. Unerwartet erhält sie geheime Unterstützung von Krølle, einem erfahrenen Ermittler, den der Fall tief trifft.
Diese verdeckte Kooperation wirft fundamentale Fragen zur Berufsethik auf und zeigt die Grauzonen im Kampf um Gerechtigkeit.
Meine Lesereise
Bisher kannte ich die Bücher von Katharina Peters nur flüchtig. Der klare Bezug zur Ostsee auf den Covern hatte sich in mein Gedächtnis eingebrannt, dennoch hatte ich nie ein Werk von ihr gelesen.
Der Einstieg in diese Geschichte wurde mir jedoch denkbar einfach gemacht. Die Erzählsprache ist klar, verständlich und kommt ohne Umschweife auf den Punkt.
Die Sätze flossen beim Lesen förmlich wie eine schöne Melodie durch mein Bewusstsein.
Hauptprotagonistin Rebekka ist absolut lebensnah gezeichnet: Ihre Gedanken, Emotionen, Ängste und die Fallstricke ihrer Vergangenheit werden so deutlich, dass sie regelrecht lebendig wird.
Es ist total sympathisch, wie menschlich sie agiert.
Auch Krølle ist ein faszinierender Charakter. Seine Persönlichkeit wird mit viel Liebe zum Detail und Verweisen auf frühere Fälle ausgestaltet.
Für eine ganz besondere, tiefgründige Dynamik sorgt zudem ein heimlicher, vierbeiniger Mit-Ermittler im Hintergrund, von dem die offizielle Verlagsvorschau noch absolut nichts verrät.
Dieser geheimnisvolle Begleiter schlägt eine tief emotionale Brücke für treue Fans und macht die Ermittlungen auf ganz eigene Weise komplett.
Die Geschichte entpuppt sich als echtes Crossover zwischen den Fällen aus der „Hannah Jakob“-Reihe und den Bornholm-Krimis um Sarah Pirohl.
Erst nach der Lektüre und einer kleinen Recherche wurde mir klar, wie die vertrauten Erfolgsreihen mit dieser neuen Thriller-Serie zusammenspielen.
Fazit⭐⭐⭐⭐ (4/5 Sterne)
Ein kleiner Stern Abzug für die Covergestaltung, die für mich leider nicht ganz so außergewöhnlich war und nicht ganz mit dem grandiosen Inhalt mithalten kann.
Ein genial komponierter Auftakt der neuen Reihe!
Das Crossover überzeugt mit markanten Charakteren und Spannungsbögen, die unvermittelt um die Ecke kommen. Das neue Ermittlerteam präsentiert nicht nur erwartbare Klischees, sondern lässt tief in seine Seele blicken.
Dieser Thriller fasziniert nicht durch reine Actionszenen, sondern durch die Zwischentöne, die Graubereiche des Ermittleralltags und das Menschbleiben am Abgrund.
Das Finale hat mich rundum zufrieden zurückgelassen. Bevor der nächste Band erscheint, werde ich definitiv die „Hannah Jakob“-Krimis (Band 1–6) nachholen.
Dieses Thriller-Debüt hat mich uneingeschränkt begeistert und mir eine packende Lesezeit beschert. Eine klare Leseempfehlung!
Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar. -
Rezension zu Kaltes Versprechen
- carola1475
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14. Juli 2026 um 11:28
Spannender Thriller mit interessantem ErmittlerduoWeiterlesen
Kommissarin Rebekka Just ist sehr betroffen, als die Kriminalpsychologin Hannah Jakob in ihrem Haus tot aufgefunden wird. Sie kannte und schätzte Hannah und glaubt von Anfang an nicht, dass der tödliche Treppensturz ein Unfall war. Doch die umfassenden Ermittlungen der Hamburger Mordkommission bleiben ohne Ergebnis und schließlich ermittelt nur noch Rebekka in dem Fall. Hilfe bekommt sie überraschend von Krølle, einem Undercover-Agenten, der im Verborgenen arbeitet, dem keine Grenzen gesetzt sind und der Hannah Jakob seit Jahren kannte.
Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Reihe und mir gefällt, wie die verschiedenen Figuren, einschließlich der Kolleginnen und Kollegen, eingeführt und beschrieben werden. Die Charaktere sind vielschichtig und zeigen auch glaubhafte Emotionen. Besonders berührt hat mich Kommissar Elmo Bruhn, der an einem anderen ungelösten Mordfall zu zerbrechen droht.
Die Fallanalytikerin Rebekka Just ist nach Stationen in Hannover und Berlin noch nicht lange in Hamburg. Sie ist direkt, zielstrebig, scharfsinnig und gründlich. Krølle ist ein geheimnisvoller Mann, radikal tierlieb und seit einiger Zeit verunsichert, er traut seinem inneren Kompass nicht mehr wie früher. Hier hätte ich gern mehr erfahren, zu der Entwicklung kam es wohl in einem anderen Krimi der Autorin, den ich nicht gelesen habe.
Katharina Peters Schreibstil ist angenehm zu lesen, lebendig, bildhaft und atmosphärisch. Die Autorin erzählt vorwiegend aus Rebekkas oder Krølles Perspektive und beschreibt realitätsnah die komplexen Ermittlungen, bei denen Rebekka sich innerhalb des Behördensystem bewegen muss, im Gegensatz zu Krølle. Immer mehr Nebenschauplätze tun sich auf und es sind sehr viele Figuren involviert, ich musste konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Allmählich werden Hintergründe und Zusammenhänge klarer und die letztendlich ermittelte Tragweite des Verbrechens ist erschreckend.
Mir hat der spannende, clever konzipierte Thriller mit seinem passenden, düsteren Cover mit dem auffälligem Schnitt gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle für Krølle und Rebekka Just. -
Rezension zu Kaltes Versprechen
- odile
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14. Juli 2026 um 08:45
Ein fast perfekter MordWeiterlesen
Die Kriminalpsychologin Hannah Jakob ist tot. Ein Treppensturz in der elterlichen Villa. Kommissarin Rebekka Just, die wie Hannah erst vor kurzem von Berlin nach Hamburg umgezogen ist, glaubt nicht an einen Unfall. Und tatsächlich hat der Mörder einen winzigen Fehler gemacht, sodass Spuren von Liquid Ecstasy bei der Toten nachgewiesen werden können. Die Kripo ermittelt intensiv, denn die frühere BKA-Ermittlerin hatte zahlreiche Feinde. Trotz aller Bemühungen findet sich kein Tatmotiv. Kriminalrat Piet Röver überträgt schließlich Rebekka, die eine Ausbildung in Operativer Fallanalyse absolviert hat, den Fall. Gemeinsam mit ihrer Berliner Kollegin Lone Geising vom LKA Rechercheteam versucht sie, Hannahs Mörder zu finden. Als sie in einer Sackgasse steckt, erhält sie unerwartet Unterstützung von Krølle, dem Schattenmann. Nach kurzem Zögern lässt sich Rebekka auf diese Zusammenarbeit abseits der Dienstvorschriften ein.
Katharina Peters neue Reihe hat mit der jungen Kommissarin Rebekka Just und dem undurchsichtigen Schattenmann Krølle, ein spannendes Ermittlerteam. Meine hohen Erwartungen hat "Kaltes Versprechen" weitgehend erfüllt.
Wer hat sich so große Mühe gegeben, einen nahezu perfekten Mord zu inszenieren? Dahinter muss sich ein bedeutsames Motiv verbergen, vermutet Rebekka und durchkämmt akribisch Hannahs Vergangenheit. Auch Krølle glaubt nicht an Rache als Motiv für den gewaltsamen Tod der Kriminalpsychologin. Offensichtlich war sie etwas höchst Brisantem auf der Spur und musste unbedingt gestoppt werden. Was hat sie entdeckt? Hannah war schon lange nicht mehr als Ermittlerin tätig. Ein scheinbar harmloses Foto weist die richtige Spur.
In einem weiteren Handlungsstrang sucht ein Kollege von Rebekka, Kommissar Elmo Bruhn, den Mörder eines jungen Hackers, der nach brutalster Folter, ermordet wurde. Ben, so hieß der 17-Jährige hatte einen Deal mit dem LKA, den er nicht überlebte.
Obwohl erst 28 Jahre alt, hat Rebekka bereits eine berufliche Vorgeschichte. Als Frischling in Hannover hat sie Zivilcourage bewiesen, die ihr schlecht bekommen ist. Letztlich blieben die beiden Polizeibeamten, die sich an einer Kollegin vergangen hatten, straffrei. Rebekka, die bedroht und verleumdet wurde, wechselte desillusioniert nach Berlin. Krølle, der zweite Hauptcharakter ist ein gänzlich anderes Kaliber. Jahrzehntelang arbeitete er für einen hochrangigen Beamten als "Mann fürs Grobe" und Vollstrecker. Erst die Begegnung mit Hannah, er sollte ihren Hund quälen und töten, änderte die Loyalität des verdeckten Ermittlers. Denn der Schattenmann liebt Tiere über alles. Und er schätzte Hannah. Durch seine Reflexionen werden Krølles Werdegang und seine Vergangenheit greifbar. Auch die übrigen Protagonisten wirken authentisch und überzeugen, ob Rebekkas neuer Chef oder ihre Kollegen.
Katharina Peters schreibt gewohnt klar und schnörkellos. Sie beschönigt nichts und nennt die Dinge beim Namen. Der neue Krimi ist eher ungeeignet für schwache Nerven.
In einem rasanten Showdown wird der schwierige Fall gelöst. Dank der Unterstützung eines loyalen Chefs und einer mutigen Staatsanwältin. Die Handlungsstränge verbinden sich. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Alle offenen Fragen werden beantwortet. Die Perfidität der Täter hat mich sprachlos gemacht, aber überraschend war die Lösung nur in Teilen. Ein derzeit sehr aktuelles Thema spielt bei diesem Fall eine bedeutende Rolle.
Das Ermittlerduo hat mir bei diesem Fall besonders gut gefallen. Rebekka ist sympathisch und taff. Sie bleibt als Privatmensch noch etwas farblos, was wohl dem Fall geschuldet ist, der ihr persönlich stark zusetzt. Immerhin, ihre Vorliebe für ein bestimmtes historisches PC-Rollenspiel teilt sie mit mir. Gespannt bin ich, ob die seltsamen wiederkehrenden Träume des Schattenmanns künftig ausbleiben werden oder ihm sein Gewissen auch weiterhin zu schaffen macht. Er ist ein moralisch fragwürdiger, aber spannender Typ, der auch sympathische Eigenschaften besitzt.
Den Auftaktband zur neuen Reihe finde ich vielversprechend und unterhaltsam. Beim nächsten Fall des diversen Duos werde ich jedenfalls wieder dabei sein. -
Rezension zu Kaltes Versprechen
- Leseclau
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12. Juli 2026 um 21:04
Katharina Peters kann einfach Krimis. Mit „Kaltes Versprechen“ legt sie wieder einen gut konstruierten, spannenden Fall vor. Dieses Mal mit weniger Lokalkolorit, als ich es von ihr kenne. In bisschen vermisse ich das.Weiterlesen
Das optisch und haptisch schön gestaltete Buch gibt im Inneneinband die Richtung vor: „Rebekka Just und Krølle: eine Ermittlerin mit Prinzipien und ein Mann ohne Skrupel. Verbunden durch ein Ziel: Die Wahrheit.“ Und diese Wahrheit muss gefunden werden, denn Hannah Jakob, Protagonistin früherer Bücher, wurde getarnt durch einen Unfall ermordet. Mangels Beweise wird irgendwann der Kreis der Ermittler eingedämmt und es bleibt im Grunde Rebekka, die Hannah in der Vergangenheit kennen und schätzen gelernt hat. Und noch jemand hat Witterung aufgenommen. Krølle, ein alter Bekannter, der aus dem Verborgenen heraus Hannah bei früheren Ermittlungen unterstützt hat. Ohne Skrupel und mit Hang zum Foltern und Töten. Notgedrungen tun sich beide zusammen und überprüfen, wodurch Hannah Staub aufgewirbelt und alte Seilschaften aktiviert hat.
Der Fall an sich gefällt mir richtig gut. Auch wie Rebekka und Krølle Schritt für Schritt der Wahrheit näherkommen, wie durch genaues Hinschauen und Nachdenken ein stimmiges Bild entsteht, ist gelungen.
Warum aber nun beide Protagonisten immer wieder in ihrer eigenen Vergangenheit verharren und Krølle sogar im Traum von der verstorbenen Hannah heimgesucht wird, um immer wieder die gleichen Punkte durchzukauen, verstehe ich nicht wirklich. Das macht das Lesen manchmal zäh und hindert den Lesefluss. -
Rezension zu Kaltes Versprechen
- Innamorata
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10. Juli 2026 um 13:14
Mehr Krimi als Thriller"Kaltes Versprechen" trägt zwar die Bezeichnung Thriller, ich würde dennoch sagen, dass es eher unter die Kategorie Krimi fällt.Weiterlesen
Es gibt einen zentralen Mordfall, der im Vordergrund der Ermittlungen der Protagonisten Krolle und Rebecca liegt. Sie versuchen gemeinsam das Lügen-Konstrukt aufzudecken, dass sich um diesen Mordfall webt und herauszufinden, wer die Schuldigen sind.
Dieses Buch lebt von den Dialogen und den Ermittlungen, es gibt wenig Handlung drumherum. Neben diesem vordergründigen Mordfall werden aber auch ältere Fälle ausgegraben, die wieder an Relevanz gewinnen und daran beteiligte Personen näher beleuchtet. Daraus ergibt sich relativ schnell ein sehr kompliziertes Konstrukt mit so vielen Namen, die sich kein Mensch merken kann.
Ich würde hier zukünftigen Leser:innen dringend empfehlen, sich nebenbei Notizen zu den Figuren, deren Beziehungen und den älteren Mordfällen zu machen. Sonst geht es ihnen vielleicht wie mir - ich habe irgendwann komplett den Überblick verloren. Man springt gemeinsam mit den Figuren ständig gedanklich hin und her - Gegenwart und Zukunft, alte Fälle und aktueller Fall, Ort A und wieder Ort B. Das war mir einfach alles zu viel.
Ich rätsle eigentlich gerne mit und versuche so herauszufinden, wer der Täter bzw. die Täter sind und versuche den Tathergang zu konstruieren aber das hätte ich hier niemals geschafft anhand der Fülle an Informationen, die auf einen einprasseln.
Es gibt recht viele Perspektivwechsel, meist bewegen sie sich zwischen Krolle und rebecca hin und her, manchmal aber auch zu anderen Figuren, das hat zwar weitere Unruhe reingebracht, hat aber stellenweise auch interessante neue Hintergründe zu den Figuren zu Tage gefördert.
Am besten hat mir ingesamt die Figur Krolle gefallen, er war wirklich interessant und tiefgründig dargestellt. Er vereint Witz und Ernsthaftigkeit auf eine sehr clevere Weise und seine Dialoge habe ich sehr gefeiert.
Generell muss ich aber sagen, dass ich Respekt vor der Autorin habe, dass sie so ein komplexes Gefüge dennoch am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammengepuzzelt hat. Aber der Weg dahin war mir als Leserin einfach zu beschwerlich und ich war am Ende einfach froh, dass ich es hinter mir habe, weil mir dermaßen der Kopf geraucht hat.
Ausgaben von Kaltes Versprechen
Besitzer des Buches 4
Update: 1. August 2026 um 18:29




