Au revoir und tschüss

Buch von Gudrun Lochte

Cover zum Buch Au revoir und tschüss

Titel: Au revoir und tschüss

3,9 von 5 Sternen bei 9 Bewertungen

78,9% Zufriedenheit

Verlag: VANI Verlag GmbH

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 320

ISBN: 9783691690033

Termin: Neuerscheinung Juni 2026

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Au revoir und tschüss

»Au revoir und tschüss« erzählt von dem Moment im Leben, in dem man spürt, dass es Zeit ist, stehen gebliebenes Glück wieder in Bewegung zu bringen. Mit poetischem Feingefühl und warmer Erzählweise fängt Gudrun Lochte jene Augenblicke ein, in denen das Loslassen nicht länger bedrohlich wirkt, sondern wie ein leiser Neuanfang schmeckt. Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen Caro kennt Frankreichs Süden – die bunten Märkte voller Stimmen und Farben, das Zirpen der Zikaden, den Duft nach Lavendel und warmem Pain au Chocolat. Doch diesmal ist sie allein hier, und alles wirkt vertraut und fremd zugleich. Während sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt streift und Menschen trifft, die ihr unerwartet nah werden, beginnt sie, sich selbst neu zu begegnen. Ihr Blick auf die Liebe, auf das Vergangene und auf das, was kommen darf, verändert sich. Und mit jedem Tag wächst in ihr die Gewissheit, dass Abschied und Neuanfang zwei Seiten derselben Wahrheit sind. Ein Roman über Sommerlicht und Schatten, über das Gehen und Bleiben, und über die leisen Zwischentöne des Lebens. »Ein warmherziger Sommerroman über Aufbruch, Selbstfindung und den Mut, dem eigenen Herzen zu folgen.« – Vanessa Göcking, SPIEGEL-Platz-1-Bestsellerautorin
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Bewertungen

Au revoir und tschüss wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Au revoir und tschüss

    • 14. Juni 2026 um 16:51
    Bei "Au Revoir und Tschüss" von Gudrun Lochte handelt es sich um das Début der Autorin, die erst mit Ü60 begann, zu schreiben. Erschienen ist der Roman (in wirklich außergewöhnlich toller Aufmachung, hellblauer Farbschnitt und ein buntes Blatt in der Buchmitte, das den Markt von Uzès zeigt) im Vani-Verlag, 2026 (HC, geb., 319 S.).
    Worum geht's?
    Caro ist seit über 20 Jahren mit Holger verheiratet; anfangs waren beide glücklich, doch mit den Jahren und dem Alltag (die beiden Jungs sind inzwischen erwachsen) hat sich vieles verändert; Holger machte mehr und mehr Überstunden und Familienzeit war Mangelware: Das Paar lebte sich auseinander, wobei Holger als Karrierehengst dargestellt wird, der es am liebsten mag "wenn seine Frau sich um alles Übrige kümmert" und zu Hause ist. Caro arbeitet halbtags in einer Bibliothek, merkt jedoch, dass ihr Leben stagniert - sie sich selbst aus den Augen verloren hat und bucht (Freundin Holly kann es kaum glauben) eine Reise nach Südfrankreich, das sie von vielen Urlauben kennt, einen Sprachurlaub in Uzès.
    Auf Verständnis oder Freude stößt sie bei ihrem Ehemann dabei nicht, jedoch reagieren die Jungs sehr positiv. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Uzès angekommen, stellt sie fest, dass der charmante und gut aussehende Mann, der ihr in Paris die gestohlene Tasche zurückgab, ihr Lehrer ist, der sie nun vier Wochen darin unterrichten wird, ihr Französisch zu perfektionieren. So reist man mit Caro (die es genießt, "endlich einmal was für sich selbst zu tun" - ohne Rücksicht auf die Familie nehmen zu müssen) nach Uzès und folgt interessiert dem Sprachunterricht, der mit vielen Außenterminen verbunden ist und bei lockerer Atmosphäre allen internationalen SchülerInnen jeglichen Alters viel Spaß macht - dem Lehrer Armand einbegriffen - in eine Gewürzmanufaktur, in ein Bistro, in einen Olivenhain usw., wo sich herausstellt, dass Armand und Caro sich zueinander hingezogen fühlen: Wird Caro einen Urlaubsflirt zulassen, ihr früheres Leben ausklammern können?
    Meine Meinung:
    Thematisch geht es um Mut, Lebensfreude und Selbstvertrauen. Caros Leben wurde in ihrer erstarrten Ehe eintönig und wenig glücklich: Mit Mitte 40 merkt sie, dass sie eigene Träume immer hinten angestellt hatte, sich selbst verloren hatte, um die Bedürfnisse ihrer Familie zu erfüllen (etwas, was sehr realistisch ist und worin sich so manche Frau wiederfinden dürfte). Im Gegensatz zu ihrer Freundin Holly, die geradeheraus ist und ihren Traum, ein exquisites Blumengeschäft zu eröffnen, längst verwirklichte, ist Caro sehr überlegt und braucht eine Zeit, um Entscheidungen zu fällen: Die Buchung des Sprachurlaub bedeutet ihr viel und sie nutzt die Zeit, um sich eigener Träume und Möglichkeiten zu erinnern, die sie glücklich machen. So reift in ihr der Gedanke, zurück in Deutschland einen kleinen Laden zu eröffnen, in dem sie die wunderbaren französischen Produkte der Provence verkaufen kann. Die "Stationen" die die Lerngruppe aufsuchte, fand ich sehr schön (besonders Gustave und Camille in der Gewürzmanufaktur) und vom südfranzösischen Flair ist atmosphärisch viel in diesem leichten Sommerroman zu spüren.
    Die Kapitel sind kurz, leicht und sehr eingängig zu lesen; jedoch bleibt vieles trivial und auch leider vorhersehbar: Mir fehlte Tiefgang in der Handlung und den Dialogen; auch die im Grunde sympathischen Charaktere blieben flach. Es handelt sich (auch wenn ich das Thema sehr gut gewählt finde - eine Frau auf dem Weg zu sich selbst) um keine anspruchsvolle Literatur, jedoch um einen Roman, der warmherzig und atmosphärisch geschrieben wurde. Mir persönlich war alles zu vorhersehbar; die oft aufgezählten Belanglosigkeiten gefielen mir weniger und der Unterhaltungsfaktor ist m.E. sehr hoch.
    Empfehlen könnte ich den leichten Sommerroman allenfalls Frauen in Caros Alter, die sich nicht zutrauen, neue und eigene Wege zu gehen: Den Mut zu haben, aus einem erstarrten und lieblosen Alltag oder einer Beziehung heraus neue Wege zu beschreiten. Die eigenen Bedürfnisse nicht zu vergessen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Da es der erste Roman der Autorin ist, sehe ich jedoch durchaus Luft nach oben - denn es ist auch mutig, relativ spät zu beginnen, Bücher zu schreiben! Von mir gibt es für den Sommerroman mit französischem Flair 3*.
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  • Rezension zu Au revoir und tschüss

    • 31. Mai 2026 um 00:45
    „Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte erzählt die Geschichte über Sommerlicht und Schatten, über das Gehen und Bleiben, und über die leisen Zwischentöne des Lebens.
    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 45-jährige Caro, Ehefrau, Mutter und berufstätig, die plötzlich spürt, dass sich etwas in ihrem Leben ändern muss. Ihre Ehe ist festgefahren und egal wie sie ihrem Mann Holger den Rücken freihält, übersieht er sie und dabei gerät sie immer mehr in den Hintergrund. Ihre beiden Söhne sind eigentlich alt genug und könnten sich langsam um sich selbst kümmern, denn ihren alten Wunsch, einen Sprachurlaub in Südfrankreich zu machen, hat sie längst nicht vergessen.
    Holger ist von der Idee seiner Frau natürlich nicht gerade begeistert und versucht ihr die Reise auszureden, doch gegen seinen Willen bucht sie einen Sprachkurs im Süden Frankreichs – eine spontane Entscheidung, die ihr Leben ins Wanken bringen wird.
    Alleine in Uzès findet Caro Menschen, die ihr sehr zugetan sind und bald fühlt sie sich wahrgenommen und sie beginnt, sich selbst neu zu begegnen. Caro blüht in Frankreich regelrecht auf, entdeckt neue Seiten an sich, hinterfragt ihr Leben und weiß plötzlich, dass sie sich ihren Gefühlen stellen muss.
    Das Ende der Geschichte ist zwar vorhersehbar aber durch die Leichtigkeit des Schreibstils und dem französischen Flair, wunderschön zu lesen.
    Fazit:
    Das Cover und die Gestaltung des Romans sind richtig harmonisch aufeinander abgestimmt. Der Schreibstil ist leicht verständlich und lässt sich fließend lesen. Caro als Hauptprotagonistin fand ich sehr sympathisch. Insgesamt eine schöne und leichte Sommerlektüre, die ich gerne gelesen habe.
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  • Rezension zu Au revoir und tschüss

    • 30. Mai 2026 um 23:06
    Caro bricht ausAu revoir und tschüss, Roman von Gudrun Lochte, 320 Seiten, Vani Verlag.
    Manchmal muss man erst gehen um anzukommen.
    In Caros und Holgers Ehe läuft es nicht mehr so richtig, sie haben sich auseinandergelebt. Deshalb kommt Caro auf die Idee einmal etwas für sich zu tun. Eingelaufene Wege zu verlassen, etwas Neues beginnen. Und so bucht sie einen Sprachkurs, gegen den Willen ihres Mannes, vier Wochen alleine in Südfrankreich. Dort findet sie eine neue Leichtigkeit, neue Herausforderungen und Menschen die eine andere Sicht auf das Leben haben. Auch einen Menschen der ihr Herz höherschlagen lässt. Reicht das alles für einen Neuanfang?
    Das Buch ist in 43 Kapitel aufgeteilt. Die Erzählung erscheint aus der Sicht der Protagonistin, deshalb fühlt sich der Leser auch mittendrin im Geschehen. Die Autorin erzählt ihre Geschichte flüssig und interessant, obwohl es keine besonders erschütternden Szenen gibt, fühlte ich mich von der Story ab der ersten Seite an mitgenommen. Immer wieder war ich erstaunt, wie mühelos und wie von selbst sich das Buch gelesen hat. Eine ganz besondere Leichtigkeit die mich erfasst hat. Manchmal konnte ich Parallelen zu meinem Leben entdecken. Gerne hätte ich soviel Mut wie Caro gehabt um einmal komplett auszusteigen, etwas nur für mich zu tun. Ich habe Caro bewundert, ihr gerne dabei zugesehen wie sie immer selbstbewusster und selbstbestimmter ihr Leben in Angriff nimmt und einen Plan für ein neues Lebensmodell entwirft. Mitreißende spannende Szenen habe ich keine entdeckt. Das Intermezzo in Paris mit Ada hätte ich nicht gebraucht, etwas mehr Information über die anderen Figuren z.B. Holly habe ich vermisst.
    Gut gefallen hat mir die bildhafte Beschreibung des Settings, zu jeder Zeit ist dem Leser bewusst wo er sich befindet, die Tage in Paris und besonders in Uzès, ich bin mit Caro über den Place aux Herbes gelaufen, habe die Kräuter gerochen und den Wein geschmeckt, das leckere französische Gebäck genossen. Und dazwischen immer wieder französische Phrasen, das französische Lebensgefühl war richtig greifbar, das hat Gudrun Lochte wirklich reell dargestellt.
    Die Figuren sind echt, sie handeln nachvollziehbar und glaubhaft. Die Protagonistin hat eine echte Entwicklung geschafft. Mir hat es gefallen sie dabei zu begleiten. Ein Buch wie für den Urlaub gemacht. Für alle die die französische Lebensart mögen, ein wenig hat mich der Roman hauptsächlich am Anfang, an das Buch Bonjour Agneta erinnert.
    4 Sterne
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  • Rezension zu Au revoir und tschüss

    • 30. Mai 2026 um 08:51
    Inhalt:
    Caro kennt Frankreichs Süden – die bunten Märkte voller Stimmen und Farben, das Zirpen der Zikaden, den Duft nach Lavendel und warmem Pain au Chocolat. Doch diesmal ist sie allein hier, und alles wirkt vertraut und fremd zugleich.
    Während sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt streift und Menschen trifft, die ihr unerwartet nah werden, beginnt sie, sich selbst neu zu begegnen. Ihr Blick auf die Liebe, auf das Vergangene und auf das, was kommen darf, verändert sich. Und mit jedem Tag wächst in ihr die Gewissheit, dass Abschied und Neuanfang zwei Seiten derselben Wahrheit sind.
    Rezension:
    Ein Neuanfang der schrittweise beginnt
    Es ist ein Moment, ein Satz, eine Begebenheit, die Caro trifft wie ein Blitz. Wann wurde ihr Leben das was es jetzt ist? Will sie das noch so?
    Aber nur langsam und allmählich beginnt sie den Mut zum Neuanfang aufzubringen. Das ist realistisch. Wer würde schon im realen Leben von heute auf morgen alles, oder vieles, ändern?
    Caro hat Familie, einen Ehemann, zwei Söhne. Sie ist eine verantwortungsbewusste, liebenswerte Frau, die beginnt sich selbst zu suchen.
    Mit „Au revoir und tschüss“ hat Gudrun Lochte einen gefühlvollen Roman erschaffen. Er erzählt vom Zeitpunkt der ersten Fragen in ihrem Kopf bis zum Neubeginn. Es ist kein radikaler und pointierter Start in ein neues Leben, sonder überdacht, mit Zweifel und Fragen bestückt. Doch Caro wird immer ehrlicher zu sich selbst. Ein Happy End muss nicht zwangsläufig in den alten Gleisen erfolgen.
    Die Autorin findet gefühlvolle Worte, beschreibt nicht nur Landschaft und Essenskultur in Frankreich mit bunten Bildern, sondern auch die Gefühlswelt von Caro. Man kann sich durchaus vorstellen, dass sich ein Abschied und Neubeginn in dieser Art vollziehen kann. Ihr Roman ist in einem sehr angenehmen Schreistil verfasst und liest sich wunderbar leicht.
    Ein Wort noch zur Gestaltung des Buches. Beim Entfernen der Schutzhülle findet sich das Cover ebenfalls am Buchdeckel.
    Der Roman bietet sich jedem Leser an, der gerne realitätsnahe Geschichten mit Herz und Hirn lesen will.
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  • Rezension zu Au revoir und tschüss

    • 26. Mai 2026 um 10:47
    Caro hat die Nase voll. Ihr Mann Holger hat wieder einmal seinen Vorgesetzten mit Frau zum Essen eingeladen, ohne vorher mit ihr zu reden. In ihrer Familie hat sie dafür gesorgt, dass alles lief, während Holger sich um seine Karriere kümmerte. Sie hat es hingenommen, aber sie ist nicht glücklich mit der Situation. Also bucht sie einen Sprachkurz in Frankreich und erfüllt sich damit einen langersehnten Traum. In Frankreichs Süden lernt sie neue Menschen kennen, findet ein neues Lebensgefühlt und letztendlich auch sich selbst.
    Eigentlich ist mir das Äußere bei einem Buch nicht so wichtig, aber dieser Roman ist einfach wundervoll gestaltet. Mir gefällt auch der warmherzige Schreibstil der Autorin Gudrun Lochte sehr gut.
    Caro ist über zwanzig Jahre verheiratet und sorgt für Mann, Kinder, Hund, Haus und Garten, außerdem arbeitet sie auch noch. Holger kümmert sich um seine Karriere und merkt nicht, was Caro alles leistet. Für ihn und die Jungs läuft doch alles wunderbar und daher merkt auch keiner, wie unzufrieden Caro ist. Sie hat aber bisher ohne zu Murren alles mitgemacht und muss sich daher nicht wundern, dass die Familie die bequeme Situation gerne hinnimmt. Ihre Freundin Holly redet ihr zu, doch auch einmal an sich zu denken.
    Ich kann mir vorstellen, wie sich Caro in Frankreich fühlt. Da sind eine ganz neue Freiheit und neue Eindrücke, erst einmal aber auch ein schlechtes Gewissen ihrer Familie gegenüber, aber sie spürt sich endlich wieder selbst.
    Die Geschichte bietet wenige Überraschungen, liest sich aber sehr angenehm. Ich habe Caro auf ihrer Reise zu sich selbst gerne begleitet.
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Ausgaben von Au revoir und tschüss

Hardcover

Cover zum Buch Au revoir und tschüss

Seitenzahl: 320

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Seitenzahl: 302

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Update: 14. Juni 2026 um 16:51