Carnets indigènes
Buch von Miroslav Misak, Kristina Sobon, Anouk Jeannon
Titel: Carnets indigènes
Miroslav Misak (Autor) , Kristina Sobon (Illustrator) , Anouk Jeannon (Übersetzer)
Verlag: Paulsen
Format: Taschenbuch
ISBN: 9782375025321
Termin: Neuerscheinung Dezember 2025
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Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Carnets indigènes
- tom leo
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28. Juni 2026 um 12:08
Mit Illustrationen von Kristina SobonWeiterlesen
Original: Slowakisch, 2024
Französischer KLAPPENTEXT: In den wilden Wäldern der Karpaten hat sich Sveto, ein Mann der Wälder, nicht nur Freunde gemacht: Jäger und Förster haben ihn ins Visier genommen. Sveto fühlt sich auf diesen bewaldeten Hängen, auf denen er geboren wurde, inmitten von Luchsen, Bären und Wölfen zu Hause. Einen Teil des Jahres pflanzt er in Deutschland Bäume, um den Rest der Zeit in diesen Wäldern seiner Heimat verbringen zu können, die er liebt. Er hat keinen Cent in der Tasche, aber wenn die Ahornbäume im Herbst in leuchtenden Farben erstrahlen, ist er der reichste Mann der Welt.
Er führt ein einsames Leben, bis er eines Tages Nadia begegnet, die ihre Tochter alleine großzieht und Mühe hat, ihrem Leben in der Stadt einen Sinn zu geben. Da bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam einen Weg zu gehen und sich gemeinsam zu begeistern. (leicht erweitert; übersetzt mit DeepL.com/kostenlose Version)
BEMERKUNGEN: 5 Kapitel, ein Epilog, und sowohl in meiner französischen als auch in der Originalausgabe schön gestaltete Cover einschliesslich Illustrationen von Kristina Sobon.
Man kann dieses Buch durchaus zum “nature writing” zählen. Dabei ist die Nähe des “fiktiven” Sveto zum Autor wohl echt gegeben (siehe Biographie)! Warum er wohl die Fiktion gewählt hat? Aber uns ist diese Ecke (der Slowakei) eventuell nicht so bekannt, dabei findet Sveto immer wieder hierhin zurück, nachdem er in der anderen Jahreshälfte genügend Geld in Deutschland verdient hat. Luchse, Wölfe, Hirsche und Bären spielen hier die Hauptrolle! Dabei geht es um Nähe zur Natur, nicht um Jagd an sich. Diese wäre – wenn schon – nicht eine Trophäensammlung, sondern um sich zu ernähren. Erinnerte mich an die zuletzt gelesenen Bücher von Michel Jean, und den Stellenwert der Jagd in ihrem Ursprung und bis heute bei den autochthonen Völkern. In der Natur zu sein hat quasi einen spirituellen Sinn. Die Tiere, die er teils seit Jahren “kennt”, haben für ihn ihre Namen, sind Einzigartige, Unterscheidbare; sie werden Gegenüber. Eine Hymne auf die Natur, teils unterstrichen von lyrischen Passagen.
Und auch wenn Sveto dann mit Nadia unterwegs ist, und sich um seine Mutter und seinen Bruder in der Stadt kümmert, scheint er irgendwie eigenbrötlerisch. Ist er der Welt der Tiere und der Natur näher als jener der Menschen? Das macht mich dann doch nachdenklich, da es teils irgendwie typisch für gewisse Naturliebhaber zu sein scheint… Deswegen bei mir “nur” dreieinhalb bis vier Sterne.
AUTOR: Miroslav Misák wurde 1976 in Dubnica nad Váhom in der Slowakei geboren. Zunächst war er als Fotograf und Filmemacher tätig, doch schließlich führte ihn die Literatur „zurück in den Wald“ – insbesondere der Dichter Gary Snyder. Dieser Verfechter der wilden Natur pflanzt sechs Monate im Jahr in Deutschland Bäume. Den Rest der Zeit durchstreift er die Wege des Malá-Fatra-Gebirges in den Westkarpaten. „Carnets indigènes“ ist sein erster Roman. (Quelle: Biographie auf franz. Umschlag;
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Éditeur : Paulsen
Date de publication : 19 mars 2026
Édition : Illustrated
Langue : Français
Nombre de pages de l'édition imprimée : 140 pages
ISBN-10 : 2375025326
ISBN-13 : 978-2375025321
Poids de l'article : 191 g
Dimensions : 14.2 x 1.5 x 21.2 cm
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Update: 10. Juli 2026 um 22:23
