Mord ohne Vorwort

Buch von Freya Sampson, Claudia Voit

Cover zum Buch Mord ohne Vorwort

Titel: Mord ohne Vorwort

, (Übersetzer)

3,8 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG

Format: Broschiert

Seitenzahl: 384

ISBN: 9783755800903

Termin: Neuerscheinung Juli 2026

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Mord ohne Vorwort

Der Buchclub des englischen Küstendorfs St Tredock ist eine eingeschworene Gemeinschaft: Die Rentnerin Phyllis kennt alle Agatha-Christie-Krimis in- und auswendig, Arthur liest seiner Frau Liebesgeschichten vor, und der schüchterne Teenager Ash flüchtet sich am liebsten in Science-Fiction-Romane. Nova, die neue Leiterin des Buchclubs im Gemeindezentrum, hat alle Hände voll zu tun, die Lesevorlieben unter einen Hut zu bringen. Eines Tages bekommt die bunte Runde unerwarteten Zuwachs: Der geheimnisvolle Michael taucht auf – und verschwindet während eines Treffens genauso plötzlich wieder. Kurz darauf wird seine Mutter tot aufgefunden, und 10.000 Pfund fehlen in der Kasse des Gemeindezentrums. Das schreit nach Verbrechen!, denken die Hobbydetektive des Buchclubs und wittern ihre Chance, ihren bei Miss Marple erlernten Spürsinn einzusetzen, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Denn dass es sich beim Tod von Michaels Mutter nicht um einen Unfall handeln kann, ist schnell klar. Inspiriert von Weisheiten aus ihren liebsten Büchern begeben sich die Buchclubmitglieder auf die Spuren des Verbrechens, immer mit einem guten Schuss britischem Humor im Gepäck.
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Bewertungen

Mord ohne Vorwort wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mord ohne Vorwort

    • 14. Juli 2026 um 10:39
    Erst vor einigen Monaten ist Nova zu ihrem Verlobten in das englische Küstenörtchen St. Tredock gezogen, wo sie eine Stelle im Gemeindezentrum angenommen hat. Dort leitet sie auch den Buchclub, der neben ihr noch drei weitere Mitglieder hat: Rentnerin Phyllis, die allein mit ihrem Hund lebt und Agatha Christie-Krimis liebt. Arthur, der zuhause seiner erblindeten Frau vorliest und im Buchclub nach neuer Lektüre sucht. Und schließlich Ash, ein Teenager, der zwar genau zuhört, aber zu schüchtern ist, um selbst mitzudiskutieren. Eines Abends stolpert Michael in den Buchclub. Er wirkt fahrig, wettert über Mütter und ist schnell wieder verschwunden – mit der Kasse des Gemeindezentrums, wie es scheint. Kurz darauf wird seine Mutter tot aufgefunden und Phyllis ist sofort klar: der Buchclub muss hier ermitteln.
    „Mord ohne Vorwort“ ist der erste Krimi der britischen Autorin Freya Sampson und wurde von Claudia Voit ins Deutsche übersetzt. Die Handlung wird hauptsächlich aus der Perspektive von Nova, Phyllis und Arthur erzählt, aber auch Ash und sogar Michael kommen zu Wort, so dass wir den Fall aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erleben können. Neben der Kriminalhandlung spielen aber auch andere Themen eine Rolle, denn jedes Buchclubmitglied hat seine ganz eigene Geschichte, die mit viel Einfühlungsvermögen geschildert wird.
    Nova hat vor ihrem Umzug nach Cornwall etwas Traumatisches erlebt und das Zusammenleben mit ihrem Verlobten und seinen Eltern gestaltet sich nicht gerade einfach. Phyllis wirkt nach außen hin ungemein stark, ist aber einsam und fragt sich bei jeder Gelegenheit, was Miss Marple wohl tun würde. Arthur pflegt hingebungsvoll seine erblindete Frau Esi und empfindet den Buchclub als willkommenen Ausgleich. Ash hat mit sich selbst zu kämpfen und träumt davon, seinen Schulschwarm endlich anzusprechen. Sie alle führt der Mordfall zusammen und macht aus ihnen eine unauflösbare Einheit, auch wenn der Weg dorthin nicht einfach ist. Diese persönlichen Schicksalen waren für mich irgendwann interessanter, als die Suche nach dem Mörder. Die ist etwas holprig gestrickt.
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  • Rezension zu Mord ohne Vorwort

    • 30. Juni 2026 um 18:10
    Klappentext/Verlagstext
    Der Buchclub des englischen Küstendorfs St Tredock ist eine eingeschworene Gemeinschaft: Die Rentnerin Phyllis kennt alle Agatha-Christie-Krimis in- und auswendig, Arthur liest seiner Frau Liebesgeschichten vor, und der schüchterne Teenager Ash flüchtet sich am liebsten in Science-Fiction-Romane. Nova, die neue Leiterin des Buchclubs im Gemeindezentrum, hat alle Hände voll zu tun, die Lesevorlieben unter einen Hut zu bringen.
    Eines Tages bekommt die bunte Runde unerwarteten Zuwachs: Der geheimnisvolle Michael taucht auf – und verschwindet während eines Treffens genauso plötzlich wieder. Kurz darauf wird seine Mutter tot aufgefunden, und 10.000 Pfund fehlen in der Kasse des Gemeindezentrums. Das schreit nach Verbrechen!, denken die Hobbydetektive des Buchclubs und wittern ihre Chance, ihren bei Miss Marple erlernten Spürsinn einzusetzen, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Denn dass es sich beim Tod von Michaels Mutter nicht um einen Unfall handeln kann, ist schnell klar.
    Inspiriert von Weisheiten aus ihren liebsten Büchern begeben sich die Buchclubmitglieder auf die Spuren des Verbrechens, immer mit einem guten Schuss britischem Humor im Gepäck.
    Die Autorin
    FREYA SAMPSON hat in Cambridge Geschichte studiert, ist Fernsehproduzentin und war u. a. an zwei Dokumentationen über die britischen Royals beteiligt. Bei DuMont erschienen 2021 ihr Debütroman ›Die letzte Bibliothek der Welt‹, der auf der Shortlist für den Exeter Novel Prize stand, 2023 ›Menschen, die wir noch nicht kennen‹ und 2025 ›Ms Darling und ihre Nachbarn‹. Freya Sampson lebt mit ihrer Familie in London.
    Inhalt
    Der Buchclub im Gemeindezentrum von St Tredock/Cornwall scheint zu schwächeln, obwohl die neu eingestellte Leiterin Nova sich alle Mühe gibt. Treue Teilnehmer:innen sind die über 70jährige Phyllis, Arthur, der mit über 80 seiner erblindeten Frau vorliest und der schüchterne junge Ash, der lernen will, über Bücher zu sprechen, um dem charismatischen Dan zu imponieren. Ausgerechnet an dem Abend, als nur der Buchclub im Centrum anwesend ist und ein neues – männliches – Clubmitglied zu begrüßen ist, verschwindet eine fünfstellige Summe Geld. Phyllis drängt darauf, mit den Methoden Miss Marples zu ermitteln, deren Abenteuer offenbar zu jeder Art des Verbrechens einen Ratschlag bereithalten. Darüber, dass Phyllis bereits eine Strafe wegen Missbrauch polizeilicher Ressourcen angedroht wurde, schweigen wir lieber.
    Auch wenn die Vorstellung mir abwegig schien, dass eine Gemeinde den Betrag für die Renovierung ihres Gemeindezentrums bar im Büro herumliegen lässt, fand ich die Vorstellung charmant, dass der Buchclub von St. Tredock mehrere Generationen miteinander verknüpft. Während der Ermittlungen (stets im Marple-Stil) zum Diebstahl treten parallel zu Novas Hochzeitsvorbereitungen und ihrer neuerdings ungewöhnlichen Schusseligkeit eine Anzahl weit groteskerer Probleme auf. Wenig überraschend, kollidiert mit den Hochzeitsvorbereitungen für 200 Gäste, dass gleich mehrere Rätsel zu lösen sind. Man könnte vermuten, dass sowohl das Gemeindezentrum als auch die Hochzeit unbedingt torpediert werden sollen.
    Fazit
    Die Stärke altersgemischter Gruppen liegt in den unterschiedlichen Talenten ihrer Mitglieder. Auch hier ergänzen und überraschen sich die Mitglieder gegenseitig.
    Die Idee des ermittelnden Buchclubs in Zeiten knapper öffentlicher Mittel konnte mich leider nicht überzeugen, weil der Plot mir zu überladen war und die Dramen nur so aus dem Hut gezogen wurden. Die deutsche Übersetzung des Romans hebt die Erzählstimme nicht von der Umgangssprache ab, so dass sie einen Tick zu trivial wirkt. Die Figuren erhalten keine individuelle, altersgemäße Stimme und die Sprache des gesamten Textes wirkt gleichermaßen verschroben. So spricht Arthur den jungen Ash mit „Bursche“ an, der nicht mit der Wimper zuckt, obwohl das Wort für ihn eine andere Bedeutung haben könnte – und dass Nova sich als Jugendarbeiterin bezeichnet, klingt in meinen deutschen Ohren für eine 30jährige zu altbacken. Als Serienauftakt kann man dem Roman eine Chance geben, der m. A. im Vergleich zu „Ms Darling und ihre Nachbarn“ schwächer ausfällt.
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Ausgaben von Mord ohne Vorwort

E-Book

Cover zum Buch Mord ohne Vorwort

Seitenzahl: 338

Taschenbuch

Cover zum Buch Mord ohne Vorwort

Seitenzahl: 384

Mord ohne Vorwort in anderen Sprachen

  • Deutsch: Mord ohne Vorwort (Details)
  • Englisch: The Busybody Book Club (Details)

Besitzer des Buches 4

Update: 21. Juli 2026 um 16:25