Little Hollywood
Buch von Inga Hanka
Titel: Little Hollywood
Inga Hanka (Autor)
Verlag: Ecco Verlag
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 352
ISBN: 9783753001296
Termin: Neuerscheinung März 2026
Aktion
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Kurzmeinung
easymarkt3 Ein warmherziger, ehrlicher Roman über das Erwachsenwerden
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Little Hollywood
Ein Sommer voller Freiheit zwischen Angst, Mut und Neubeginn Das echte Leben ist eine herbe Enttäuschung. Leonie, genannt Leo, will sich nach der Schule kopfüber in die Freiheit stürzen und landet stattdessen auf dem Boden der Realität. Streit mit der Mutter, Strafanzeige gegen den Vater und Ferientage mit dem kleinen Bruder, statt ein Sommer mit Olli, der sie erst geküsst und dann sitzengelassen hat. Zum Glück gibt es »Little Hollywood«, die Videothek an der Ecke, deren einziger Nachteil Jo heißt, »Schnaps und Unfug« auf den Arm tätowiert hat und Leo jedes Mal zwingt, »Wahrheit oder Pflicht« zu spielen, obwohl sie sich doch nur in einen Film flüchten will. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, sich ins Leben zu werfen und der Angst vor dem Absturz, beginnt für Leo ein unvergesslicher Sommer, in dem sie lernt, was es bedeutet, mutig zu sein. Eine Hommage an die späten 90er: Inga Hanka erzählt mit viel Charme in die Wochen des Lebens hinein, in denen gefühlt alles und nichts gleichzeitig passiert – die Wochen des letzten Sommers vor dem endgültigen Erwachsenwerden
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Bewertungen
Little Hollywood wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.
Meinungen
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Ein warmherziger, ehrlicher Roman über das Erwachsenwerden
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Little Hollywood
- easymarkt3
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26. März 2026 um 11:06
Ein warmherziger, ehrlicher Roman über das ErwachsenwerdenWeiterlesen
De Atmosphäre des Romans mit der Videothek als zentralem Angelpunkt, mit klassischen Filmtiteln, Kinos, DVDs, CDs voller Musik aus den 90-er Jahren, all das bereitet das passende Szenarium vor für die Abiturientin Leonie, hier kurz Leo. Zwischen den Monaten Mai und September entfaltet sich langsam ihr Erwachsen-werden inmitten reichlich vieler negativer wie positiver Momente und Lebensumstände. Die zwischenmenschlichen Beziehungen berühren mit Tiefgang, besonders die zarte Annäherung zwischen Leo und Jo. Aber auch das besondere Verhältnis zu ihrem jüngeren Bruder Ben gefällt. Für reichlich Dramatik sorgen die Eltern mit der sehr verängstigten, berufstätigen Mutter und dem bedrohlichen, wenn auch meist abwesenden Vater. Auf der Suche nach mehr Freiheit und weniger Ängsten findet Leo in der nahen Videothek als Rückzugsort nicht nur geliebte Klassiker-Filme mit Happy-End, sondern auch durch Jos besonderer Art liebevolle Momente im Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ nebst Zitate-erraten. Dass sie Drehbuch oder Literarisches Schreiben in Köln studieren will, verwundert nicht. Tiefe Einblicke in ihr Gefühlsleben bieten z.B. auch die „Ein-Wort-Poesie“ Einträge in ihr Notizbuch oder die Details zu Jos Kamera mit den letzten noch verbliebenen Fotos. So wie sie schließlich einen sinnvollen Lebensplan für sich erstellt, gelingt es auch dem tief zerrissenen, provokanten Jo.
Ein gefühlvoller, tiefgründiger Sommerroman – in überzeugendem Schreibstil präsentiert. 5* -
Rezension zu Little Hollywood
- Amalaswintha
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21. März 2026 um 14:29
KlappentextWeiterlesen
Das echte Leben ist eine herbe Enttäuschung. Leonie, genannt Leo, will sich nach der Schule kopfüber in die Freiheit stürzen und landet stattdessen auf dem Boden der Realität. Streit mit der Mutter, Strafanzeige gegen den Vater und Ferientage mit dem kleinen Bruder, statt ein Sommer mit Olli, der sie erst geküsst und dann sitzengelassen hat. Zum Glück gibt es »Little Hollywood«, die Videothek an der Ecke, deren einziger Nachteil Jo heißt, »Schnaps und Unfug« auf den Arm tätowiert hat und Leo jedes Mal zwingt, »Wahrheit oder Pflicht« zu spielen, obwohl sie sich doch nur in einen Film flüchten will. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, sich ins Leben zu werfen und der Angst vor dem Absturz, beginnt für Leo ein unvergesslicher Sommer, in dem sie lernt, was es bedeutet, mutig zu sein.
Über die Autorin
Inga Hanka (*1988) arbeitete als Texterin und Fotografin für Radio, Print- und verschiedene Onlinemedien, bevor sie unter dem Motto »Kreieren statt konsumieren« in Workshops kreative Schreibtechniken mit aktuellen Coachingmethoden kombinierte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Kempen am Niederrhein, wo sie eine Gärtnerei betreiben.
Mein Fazit
Wer erinnert sich nicht an den letzten Sommer nach der Schule? Der eine Lebensabschnitt endet, der nächste steht kurz bevor. Zwischen eine kurze Pause. Alles fühlt sich irgendwie besonders an. Groß. Bedeutsam. Und kann gleichzeitig auch ziemlich beängstigend wirken, man trifft immerhin Entscheidungen, die Auswirkungen auf das eigene Leben haben.
Diesen Gefühlsmix hat Inga Hanka ganz toll in ihrem Buch beschrieben.
Leo hat ihr Abitur in der Tasche und kann sich - theoretisch - ihren Traum erfüllen und Drehbuchautorin werden. In der Praxis steht ihr aber die Angst um ihre Mutter und ihren kleinen Bruder im Weg. Und auch die Ängste ihrer Mutter. Leo hat als Kind häusliche Gewalt gegenüber ihrer Mutter erlebt und die anschließende hässliche Trennung der Eltern. Der Vater terrorisiert die Mutter und Leo anschließend. Die Auswirkungen verfolgen Leo danach ihr ganzes Leben lang. Die psychischen Probleme und Ängste der Mutter entwickeln in der nachfolgenden Zeit eine ganz eigene Dynamik und manifestieren sich in einer Menge Regeln, die auf die heranwachsende Leo immer erdrückender und einschränkender wirken. Sie rebelliert dagegen.
Diese Szenen sind sehr gut geschrieben. Behutsam aber doch deutlich machend, wie genervt Leo ist, wie sehr sie die Verantwortung auch überfordert. Beim Lesen war ich immer wieder hin- und hergerissen. Ich konnte Leos Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung nachvollziehen, aber irgendwie auch die Sicherheitsängste der Mutter. Konflikte zwischen beiden bleiben da nicht aus. Aber es ist auch zu erkennen, dass Leo an und mit ihren Entscheidungen wächst, nicht nur rebelliert sondern auch reflektiert. Am Ende hatte ich schon das Gefühl, dass sich Mutter und Tochter auf einer anderen Ebene begegnen.
Es überwiegen aber die positiven Gefühle in dem Buch. Diese schöne Sommerstimmung versetzt einen in eine leichte Stimmung. Dazu kommt ein leichter und gut erzählender Stil. Die Videothek wird schnell zu einem Ort, der einem auch als Leser ans Herz wächst. Es liegt Aufbruch und Veränderung in der Luft und der gleichzeitige Wunsch, dass genau dieser Sommer doch bitte nie enden soll. Tolle Figuren, die lebendig wirken und die Eingängigkeit des Buches noch verstärken. In der Mitte hatte die Geschichte so einen kleinen Durchhänger und verliert sich ein bisschen ins Nichtige.
Aber eine tolle Geschichte, die Erinnerungen hervorholt. Völlig egal, wie lange dieser einer letzte Sommer schon bei einem selbst zurückliegt.
Ausgaben von Little Hollywood
Besitzer des Buches 4
Update: 26. März 2026 um 11:06
